Gardasee Spezial
Der größte und schönste See Italiens ist seit Generationen wichtigster touristischer Anziehungspunkt an der Sonnenseite der Alpen. Mediterrane Einflüsse mischen sich hier in wunderbarer Weise mit alpenländischem Ambiente, die Flora zeigt sich mit Palmen, Zypressen, Olivenhainen und Zitronenplantagen paradiesisch üppig. Dazu kommt die herrliche Kulisse, die einer Theaterbühne gleicht: Das Nordende des Sees ist von schroffen Felsrücken völlig eingerahmt, nach Süden öffnet er sich verheißungsvoll und erscheint schier endlos. Ein weiteres Plus sind die klimatischen Verhältnisse: Der Frühling setzt zeitig im Jahr ein, die Sommer sind heiß, aber nicht drückend, und noch der Spätherbst verwöhnt mit vielen milden und sonnigen Tagen. Kurz: Der »Lago di Garda« bietet zu jeder Jahreszeit einzigartige Impressionen, dazu eine ausgezeichnete Gastronomie und vielfältige kulturelle Angebote. Sehr gute Erfahrung haben wir, wie schon so oft mit dem Reiseführer vom Michael-Müller Verlag gemacht
Unsere Anreise war problemfrei, über A7, Imst, Reschen, Vinschgau, A22 Ausfahrt Affi – Das Bild unten habe ich irgendwann mal im Halbschlaf in irgendeinen Alpentunnel, den wir durchfahren haben, gemacht. Grandios der Blick auf das Ortler Massiv vom Vinschgau aus. Dann erstmal eine Bruschetta (brus`ket:a) reingeschoben und beim Drachenbootrennen in Bardolino zugeschaut. Dann auf dem Bike ein wenig die Beine gelockert und bei einer Pause in Torri de Benaco zwangsläufig einer Hochzeitsfotosession beigewohnt. Nach einem sehr guten Espresso gings wieder aufs Bike und zurück nach Bardolino wo ja noch das Weinfest voll im Gange war. Vor zwei Wochen war ja hier ja auch der Start zur vorletzten Etappe des Giro, dem Ezf von Bardolino nach Verona. Die 20 angebotenen Chiarettos schmeckten jedenfalls vorzüglich…. äähhm ich hab nur 16 probiert .-). Lustig war auch der Umzug mit Musik und Honoratioren, die dann noch bei einem Chiaretto Symposium im Zelt schwitzen mußten. Uns reichte derweil ein Campari und eine leckere Pizza. Dabei konnten wir ein lustiges Stelzenpärchen begucken. Auf dem Weg ins Hotel kamen wir an den Totentafeln von Bardolino vorbei die einfach mit Kleister an eine bestimmte Wand gepappt werden.
Am Morgen dann wie jeden Tag Regen, macht nix gibt ja viel zu gucken. Lecker Obst und Gemüse :-`) zum Beispiel, Unterkunft hatten wir auch gewechselt Albergo Rosetta in Peschiera, war sehr nett super freundliche Leute, der Boss dort war ja mal Rockmusiker mit der Band Rugatino und vom dritten Stock hatten wir einen grandiosen Ausblick. In Peschiera dann irgendso eine Gnadenkappelle “Maria .*=?? was weiß ich wie” besucht dort hängen zum Beispiel viele Helme rum und auch Bilder und andere Teile (Halskrausen uä.) das hängen gläubige Katholiken dort auf nachdem sie zum Beispiel einen schweren Unfall ohne verhältnismäßig schwerere Plesuren überstanden haben, einen Radhelm haben wir auch entdeckt, die Kanarienvögel waren dort umd an heiligen Franz von Asisi zu erinnern, wenn ich das alles richtig verstanden habe.
Dann gings weiter zur meistbesuchten Stadt am Lago – Sirmione auf einer 4km langen Halbinsel ragt die Stadt, mit den Schwefelheilquellen, in den See hinein. Wir ließen uns hier erst mal ein gutes Gelato schmecken. Am früheren Haus von Maria Callas vorbei durchstreiften wir die Halbinsel, besonders sehenswert die vorgelagerten Kalksteinplatten wo bei sonningen Wetter kein Platz mehr zu bekommen ist. Leider hatten die “Grotten von Cattuli” geschlossen so das wir uns entschlossen mit einem Boot die Halbinsel vom Wasser aus anzuschauen
Und plötzlich lachte weider die Sonne und wir suchten den Einstieg zum Mincio Radweg nach Mantua, wir fanden ihn auch am Anfang in Begleitung einer holländischen Reiseleiterin, die dann aber irgendwie die Orientierung verlor
Bis Borghetto ist der Radweg ja ganz nett, danach ist er aber nur noch was für Freunde von Maisfeldern.
In Borghetto dann eine leckere la Merenda mit einem ausgezeichneten Vermentino
Weiter gings dann in die Gegend um Salo wo uns ein Gruppo Sportivo überholte mit der Ferry dann wieder zurück nach Torri und weiter Richtung Norden
Der Wallfahrtsort Madonna della Corona
ist ein Ort, den man einmal im Leben besuchen und betrachten soll: ein Ort, den man nach dem ersten Besuch wieder sehen möchte, um zu verstehen und zu genießen. Das Marianische Heiligtum, genannt “della Corona” ist mit Sicherheit das bemerkenswerteste der Diözese Verona und ist religiöses Ziel nicht nur der Veroneser, sondern auch der Gläubigen aus ganz Italien und auch aus Osterreich und Deutschland.
Lazise und Bardolino, schöne Orte um zu genießen, Kunst zu gucken oder mit dem Radel einfach ein wenig rum zu cruisen. Am liebsten saßen wir in der Taverna Da Memo, ausgeschmückt mit Trikots und “Macchinas ” von Damiano Cunego, der wie Andreas Brehme, Lady Di und Luciano Paverotti (wo ißt der eigentlich nicht gerne) die Küche des Hauses zu schätzen weiß oder wußte.
und hier noch ein paar Pics vom Bardolino Triathlon mit über 1200 Teilnehmern einer der größten Triathlons über die Olympische Distanz (1,5 – 40 – 10) in Italien. Die Ergebnisse findet man hier
Zweite bei den Frauen wurde übrigens Nina Kraft die auch schon mal am Dopingtopf genascht hat
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