Kleine Feierabendrunde zur Maria de Rosario

Anno 1312 – eine arme Frau sammelte am Waldrand Holz, ihr Kind legte sie ins Gras. Plötzlich hörte sie es schreien. Ein Wolf trug den Knaben davon. Da lief die Mutter in die Kapelle, riss der Madonna das Kind vom linken Arme und schrie: „Willst Du Dein Kind, so gib mir erst meines wieder!“ Als sie in den Wald zurückkam, legte der Wolf den Knaben unverletzt ab. Dankbar brachte die Mutter das Jesuskind zurück in die Kirche, erregt setzte sie es aber auf den falschen Arm der Madonna. Seit dem Wunder pilgerten und pilgern Wallfahrer nach Dimbach.“ Meistens ist ja die wunderschöne Kirche verschlossen doch heute hatten wir das Glück die nette Nachbarin zu treffen die den Schlüssel zur Kirche hat. Apropos Nachbar, genau so einen haben wir auf dem Radweg nach Dettelbach, wo übrigens die Mainfähre auf Reede liegt, auf seiner Fahrt zum Baggersee getroffen. Auf der Rückfahrt kurz hinter Großlangheim traf ich dann meinen alten Freund Bruno H. , er gehört zur Sorte Mensch bei denen man nicht um einen Viertelstundenschnack um hin kommt, freudestrahlend erzählte er uns von seinem sechsjährigen Sohn Reiner der beim 10km Straßenlauf von Gollhofen eine Zeit unter 60min lief.

Die Mainfähre “Herta” muß alle 5 Jahre von der Schiffsunteruschungskommission (SUK) einer Prüfung, ähnlich dem TÜV beim Auto, unterzogen werden. Ein wichtiger Teil der Untersuchung ist die Prüfung der Plattenstärken des Schiffskörpers mittels Ultraschall. Dazu wird die Fähre an Land aufgebockt um an alle Stellen heranzukommen. Ebenso werden im Rahmen der Prüfung diverse Überholungsarbeiten und Reparaturen durchgeführt. Zum Schluß bekommt die “Herta” noch eine neues Farbkleid. Sind alle Mängel behoben wird durch die SUK ein neues “Fährzeugnis” für die nächsten 5 Jahre ausgestellt und die Fähre kann weiter, was wir alle wünschen, auf große Fahrt gehen.



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