Von Rotkäppchen, Kaktussen und Nieren…
……..so könnte die Überschrift unserer Radtour heute nach WÜ und zurück heißen. Wir sind in Kitzi losgeradelt ohne es zu versäumen einen Blick auf das abgebrannte Fetzerhaus zu werfen. Möchte hier einwerfen das mich der Anblick ziemlich traurig gestimmt hat da ich vor hatte mir im “Alter” da oben das Penthouse zu kaufen. Egal wieder mal Geld gespart. Wir fuhren weiter Richtung Sulzfeld* und wurden dort von einer Horde weinseliger Grufties älterer Weingenießer mit Worten beschimpft wie: “Ihr seid doch alle gedopt” – “Ihr Doper” – “macht EPO glücklich” usw. ich kann es den Jungs nachsehen, sie werden wohl nur die Bildzeitung lesen, irgendwie wird da im Moment eine schöne Sportart an die Wand gefahren. Vielen Dank Herr Sinkewitz, Vielen Dank Herr Kessler, Vielen Dank Herr Winokourov. Nach den unschönen Zurufen ging es weiter über OCH, Sommerhausen, Eibelstadt, Randersacker zum Würzburger Stadtstrand, wo wir zwei Stunden gechillt haben, der Stadtstrand ist immer einen Radausflug wert ist, wenn er auch in der letzten Zeit durch ein paar unschöne Szenen in die Schlagzeilen gekommen ist. Weiter gings dann an den Würzburger Vierröhrenbrunnen zu einem Event der besonderen Art, eine Organspendeorganisation wartete auf ein paar Radler die von Münster nach Würzburg geradelt sind um darauf aufmerksam zu machen das auch Organtransplantierte Menschen so eine Tour durchstehen, wie sagte der Sprecher der Gruppe: “Wir haben eine Leber und zwei Nieren dabei, die anderen warten noch”. „Americana“ – eine aktuelle Musikrichtung zwischen Country, Rock, Blues und Folk stellte der Würzburger Sänger und Songschreiber Markus Rill zwischen der Begrüßung der Radler und dem Höhepunkt des Events dem Improvisationstheater der Kaktussen vor. Ich fand das zum Teil sehr lustig was die jungen Leute da zauberten, irgendwie kam es mir manchmal vor wie ein Feuerwerk der Phantasie. Schade das wir wieder heim radeln mußten, sonst wären wir bestimmt bis zum Ende geblieben. *Hier sahen wir auch die Rotkäppchen ![]()
Diese dämlichen Idioten! Die überhöre ich gerne sehr großzügig, auch wenn ich ihnen gelegentlich am liebsten eine reinhauen würde.
Trotz der schönen Lage: Die Wohnungen sollten viel zu viel kosten – das war vielleicht auch der Grund, warum aus dem Projekt nichts wurde.
ja ich weiß, da war bei mir auch mehr der Wunsch der Vater des Gedankens
[...] biffo in Von Rotkäppchen, Kaktussen und Nieren… [...]