Zu viele Bordelle in Kitzingen
Die Zupfer sind weg – die Puffs bleiben. Nun möchte ein dritter Puff eröffnen, der Stadtrat sagt no und das ist gut so. Problem ist nur eine 18 Jahre alte Verordnung.Nur mit einer Ausnahmeverordnung konnten in Kitzingen überhaupt so viele Bordelle eröffnen. 1989 wurde die entsprechende Genehmigung erteilt, mit Hinweis auf die vielen US-Soldaten in der Stadt. Die Amerikaner haben den Standort vor fast zwei Jahren aufgegeben – auf die bestehenden Puffs wirkt sich dies aber anscheinend nicht aus. Doch so einfach verbieten kann der Stadtrat die Bordelle nicht, weil eine strenge Regelung fehlt. Dies führt dazu, dass die Stadt das dritte Bordell auf ihrem Territorium wohl kaum verhindern können. Schließlich gibt es ja noch die von selbst beantragte Ausnahmeverordnung, die sich nicht von heut auf morgen abschaffen lässt. Der Stadtrat will mit der Regierung von Unterfranken darüber verhandeln , dass Prostitution künftig nur noch in den Gewerbegebieten am Stadtrand zugelassen wird. Dann könnten die beiden Nachtclubs in der Schreibergasse und der Rosenstraße auch gleich mit umziehen, gehen sie doch mit ihrem nächtlichen Lärm der dort wohnenden Bevölkerung schon seit Jahren gewaltig auf den Senkel.
Hatte vor wenigen Tagen ne Suchanfrage via Google: Prostitution Kitzingen
Habe vor langer Zeit mal gehört, dass KT damals
die höchste Nutten/Einwohner-Rate hatte.
Sicher US bedingt.
Ende der 80er gab sogar mal einen Strassenstrich in KT.
Weg kriegen kann man dieses älteste Gewerbe wohl
so oder so nicht.
Wozu auch?
Keiner ist gezwungen hin zugehen.
Die die es stört sind meistens selbst die Gestörten.
Gegenüber einen Strassenstrich hätte ein Puff
den Vorteil, dass er an einem festen Ort hinter
Gardinen statt findet.
Das lässt sich leichter kontrollieren und meiden.
Solange es nicht direkt neben der Schule ist
und die Location etwas abseits liegt…
Müssen die Damen nicht inzwischen Steuer zahlen
(theoretisch zumindest)?
Wir hatten bis zum Abzug der Amerikaner 7 Bordelle für 4.600 Einwohner!!!! Jetzt sind´s noch 3.
Ich hätt aber gern die Amerikaner im Ort behalten, denn diese Wohnungen fallen jetzt in den Bereich “(a)sozialer Wohnungsbau”.
Ich sehe es als Gewerbe. Okay. Innenstadt muss hier echt nicht sein, aber Randgebiete…immer her damit.
Die Damen kaufen teilweise bei uns Ihre Handykarten…kann ich gut mit leben. (und nein, die bezahlen NICHT in Naturalien
)
Lieber offiziell Prostitution als wenn aufn Trim-Dich-Pfad irgendwelche Notgeilen arme Joggerinnen ins Gebüsch ziehen.
Der Stadtrat sollte sich lieber mit wichtigeren Dingen beschäftigen als mit der Begrenzung der Prostitution! Wie wäre es mit der Ansiedlung von Unternehmen?
Werden die weniger, geht auch die Prostitution zurück, weil die Männer keine Arbeit und Geld haben. Wenn er Stadtrat also weiterhin zusieht bei der Arbeitsplatzausdünnung in der Region, erledigt sich das Thema von selbst.
Drehen wir alle durch? Es ist eine ganz normale Tätigkeit. Wieso schämen sie sich alle? Ich bin eine Germanistikstudentin und arbeite SEHR gerne als Prostituierte, jeder weiß es, dass ich es mache. Ich will es nicht verheimlichen! Was ist das Problem? Wieso ist es so peinlich ?!?
Amira Passarge (Nina-Karlsruhe, bw7)