Max und das schöne Leben

Gestern war wieder einmal einer dieser literarischen Abende im Luisengarten die man so schnell nicht vergißt. Kim Girschner und sein Team von Literatur de Luxe kann man zu der diesjährigen Auswahl nur gratulieren. War schon Wladimir Kaminer ein Volltreffer und Charlotte Roche sehr unterhaltsam :-) so hörte man gestern bizarre und groteske Texte vom Oberformulierer Max Goldt die vernünftig, lebensklug und unterhaltsam geschrieben sind und von ihm obendrein sprachlich brillant vorgetragen wurden. Der Kleist Preisträger von 2008 ist unheimlich. Der Meister der überhöhten Alltagssituationen kennt unser Unterbewusstsein.
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Der Vater der Abschweifung setzt sich hin, schaltet sein schönstes Buster-Keaton-Pokergesicht an und fängt das Lesen an. Ein Schluck Wasser, ein Blick ins Publikum. Der Text ist die Botschaft, geplaudert wird hier nicht. Seine vermasselten Konjunktivs ruft er sich in Erinnerung. Ganz harmlos plätschern seine Satiren dahin, um im Unbestimmten, und das meistens recht plötzlich, zu enden. Jetzt freue ich mich schon auf Axel Hacke der im Juni im Luisengarten seine Lesung hält.
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Eine Reaktion zu “Max und das schöne Leben”

  1. Von zittrigen Qualmwracks und Bergrüben… (Max Goldt im Saalbau Luisengarten, Würzburg, 24.04.08) « wessnet
  2. [...] http://www.kitziblog.de/5738/max-und-das-schone-leben/ [...]



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