Faltradtour von Porto nach Faro (4.Teil)

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Eigentlich sollte es die Fahrt in die Welthauptstadt der Melancholie werden, doch zuerst wurden wir erstmal richtig nass gemacht. Da dann keiner mehr Bock auf Radfahren hatte setzen wir uns kurzerhand in den Zug und fuhren mit ihm nach Lisboa Estação de Caminhos de Ferro do Rossio. Klamotten wurden im Zug getrocknet. Bei einem Witterungsbedingten 50 Min. Stopp kam der Schaffner meiner Bitte nach und drehte die Heizung richtig auf, sodass unsere Sachen bis Lisboa wieder einigermaßen trocken waren. Ich hatte ja sowieso mal wieder viel zu wenig eingepackt und war froh das ich nicht in Radklamotten das Sightseeing in der grandiosen Stadt machen musste. An den Wochenenden quillt die Stadt von Touristen über, die Billigflüge machen es möglich und so mussten auch wir uns in eine lange Reihe stellen um einen Espresso oder Capuccino zu bekommen. Vorbei am Elevador de Santa Justa, ein Personenaufzug, der im Stadtzentrum von Lissabon den Stadtteil Baixa mit dem höhergelegenen Stadtteil Chiado verbindet, kamen wir zum historischen Cafe A Brasileira vor dessen Eingang eine große Bronzeplastik auf den Literaturnobelpreisträger Fernando Pessoa erinnert, worauf auch schon mal in portugiesischen Blogs hingewiesen wird. Interessant auch die Standseilbahnen in Lisboa von den Dreien die es gibt haben wir uns die Ascensor da Glória angesehen, lag halt so auf dem Weg. Dann schauten wir von einem Aussichtspunkt auf die Alfama und cruisten wieder zur Avenida da Liberdade wo ich mir doch glatt einen Nagel in den Reifen fuhr, da ich zu faul zum wechseln war und der Radladen Without Stress nur wenige Meter entfernt seine Tore offen hatte, lieferte ich das Dahon-Cadenza dort ab ließ es reparieren, vor allem aber auch weil die Bremsen ungleich zogen, das Shimano Viagra Tiagra Zeugs ist halt doch nur untere Qualität. In der Zwischenzeit schnabulierten wir leckere gegrillte Sardinen und Lulas und schauten einer öffentlichen Veranstaltung von Capoeira Kämpfern zu. Da wir unsere Buslinie Rede Expressos am falschen Bahnhof Gare Oriente gesucht hatten wurde die Zeit ein wenig knapp denn wir mussten noch mal durch die ganze Stadt zum Busbahnhof Sete Rios und da hatten wir keine Zeit mehr um uns ein wenig der Triathlon Europameisterschaft zu widmen die im Expo98 Gelände ganz in der Nähe vom Gare Oriente ausgetragen wurde. Schade eigentlich aber man kann halt nicht alles haben. In Anbetracht der späten Stunde, man könnte Tage in Lisboa verbringen, entschlossen wir uns einige Haltepunkte weiter zu fahren und stiegen dann erst in Porto Covo bei einfallender Dämmerung aus dem Bus. Bahn und Busfahren ist im Übrigen in Portugal sehr preiswert wenn nicht sogar sehr billig. Unsere Philosophie war ja von Anfang an Portugal, per Bike, Bus und Train zu durchqueren und lieber ein paar Sachen anschauen als stur Meilen zu schrubben. Lt. Google Map ist die Strecke Porto – Faro 608 Kilometer lang, da mir aber auch viel „quer“ fuhren bekamen wir, trotz einiger Bahn und Bustransfers, deswegen haben wir ja Falträder genommen, 560 km zusammen.
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Umsteigen in Sintra
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Von Sintra nach Rossio
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Ankunft in Rossio
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PAUSE :-)
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Sightseeing
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Fernando Pessoa Denkmal
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Am Ascensor da Glória
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Blick auf die Alfama
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Capoeira Kämpfer
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Blaue Bäume
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Portugiesische Bocksbeutelwerbung
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Expo Gelände
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Endlich geschafft – Busbahnhof Sete Rios
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Für Unterhaltung während der Fahrt war jedenfalls gesorgt
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neuen Abenteuern entgegen
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Teil 1 gibt es hierTeil 2 gibt es hierTeil 3 gibt es hier

9 Reaktionen zu “Faltradtour von Porto nach Faro (4.Teil)”

  1. Marlis
  2. Ich pack immer zu viel ein, einmal hat ein Freund, Gino, meinen Koffer ins Hotel zum Aufzug getragen und meinte “per due mesi” (für zwei Monate) hätte ich Bekleidung mit.
    Kleider im Zug troknen, das gäbe es bei uns nicht, und was sind gegrillte Lulas, hoffentlich nicht das was ich denke :lol:
    Schöne Abenteuerreise, die Stadt ist heftig und erinnert mich ein Bisschen an Triest.

  3. biffo
  4. Lulas sind gegrillte kleine Tintenfische

  5. Marlis
  6. Ich dachte Schnecken, denn auf italienisch heißen sie Lumacha (Mz. Lumache)
    Kleine Tintinger sind köstlich!!!

  7. Jürgen Müller
  8. Seit Tagen verfolge ich nun “Porto – Faro mit dem Faltrad – der Bericht …” und ich muss sagen: “Auch machen will!” Nicht unbedingt diese Route, aber einfach mal weg mit dem Rad, Land und Leute erkunden…. die Welt sehen, verbunden mit einem der schönsten Hobby´s … Radfahren! Ich wünsche mir, dass ich es auch noch schaffen werde…

  9. danielson
  10. Super Pics, muss ne dolle Reise gewesen sein. Mir gefällt “Blick auf die alfama pic3″ am Besten ;-) :-)

  11. biffo
  12. @ Danielson – sie stand plötzlich vor meinem Bike

    @ Jürgen Müller – einfach mal ausprobieren, vielleicht mal über ein langes Wochenende. Also ich werde versuchen es jetzt jedes Jahr zu schaffen

  13. Servizio Corse
  14. Beeindruckende Bilder und eine erlebnisreiche Reise.

    http://www.kitziblog.de/wp-content/uploads/2008/05/080518_sightseeing9.JPG

    Wusste gar nicht, dass die hübschen Portugiesinnen auf Falträder stehen,
    aber jetzt wird mir klar, warum du unbedingt ein Faltrad gesucht hast.

  15. Marlis
  16. Jaja, in Portugal sind die Frauen wunderschön lalalalalalala :D

  17. KitziBlog - Leben und Radfahren in Mainfranken » Faltradtour von Porto nach Faro (Letzter Teil)
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