Africa-Festival – Leo´s Den, Asa, Nosliw, Hugh Masekela und Alpha Blondy

Den ersten Gig am frühen Sonntagnachmittag bestritt die unterfränkische Roots-Reggae Band Leo´s Den. Tighte Drum and Bass Riddims, afrikanische Percussion und fette Bläsersätze sorgen für einen powervollen Sound. In ihren Texten, auf Deutsch und Englisch, sprechen sie soziale und spirituelle Themen aus dem lokalen und globalen Umfeld an. Leo´s Den seit 1992 eine Band die begeisterte Musik spielt und so war es auch dieses Mal.
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Percussion
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Asa präsentierte auf der Bühne einen Sound, den man eher aus einer westlichen Metropole erwartet hätte. Die in Frankreich zur Zeit sehr erfolgreiche Musikerin nimmt sich in ihren Texten auch ernsten Themen an. Einen derart überzeugenden und kraftgeladenen Auftritt hört man selten. Mit akustischen Arrangements reiht sich die Nigerianerin in die US-Soultradition ein, pflegt aber auch ihre afrikanischen Wurzeln. Sehr schön.
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Festival-Sprecherin Sarah Bergh kündigt im letzten Konzert auf der offenen Bühne ………
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……..Mädchenschwarm Nosliw an
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Nosliw ist einer der unumstrittenen Großmeister des Offbeat-Metiers. Er lebt mit der gegenseitigen Befruchtung von Hiphop-Kultur und Reggae-Tradition. Dabei gelingt es dem Bonner Künstler durch seine deutschen Lyrics immer mehr, sich von der oft so stereotypen Phrasen-Rezitation vieler seiner Mitstreiter wohltuend abzugrenzen.
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Nach dem Konzert nahmen Oppi und Dani noch ein Interview mit Nosliw auf
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Hugh Masekela der Altmeister der modernen, südafrikanischen Musik begeisterte das Würzburger Publikum mit seinen eigenen Kompositionen von afrikanischen Rhythmen beeinflusst von Jazz-Musikern wie Ella Fitzgerald oder Dizzy Gillespie. Swing, Bop und die Sounds der Townships gehen fließend ineinander über und wurden bem Konzert sehr funky präsentiert. Er versteht es die Zuhörer zu begeistern und an seiner Show teilhaben zu lassen. Für mich das beste Konzert des gesamten diesjährigen Afrikafestivals. Beim dem auch die Südafrikanerin Mpho als begeisterte Zuhörerin beim Mandela Song mit den Fäusten skandierte. (Bild unten rechts in der Masekela Serie)
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Einmal mehr war es Alpha Blondy vorbehalten das Würzburger Africafestival zum Ende zu führen. Neben mir saß Herve Tcheumeleu, Herausgeber des afrikanischen Magazins LoNam, der sich am Schluß der Vorstellung die Ohren zuhielt so ohrenbetäubend ging das viertägige Geburtstagsfest zu Ende. Minutenlang kreischten, pfiffen und schrien die Fans Reggae-Star Alpha Blondy um Mitternacht auf die Bühne zurück. “Sowas habe ich noch nie erlebt”, sagte dann Herve erfurchtsvoll. Das ist es eben was Würzburg auszeichnet die uneingeschränkte Begeisterungsfähigkeit seiner Fans. Alpha Blondy und seine Musik muß man einfach einmal LIVE gesehen haben um das zu verstehen, ich glaube es hielt keinen einzigen Zuhörer auf den Sitzen.
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Weitere Einträge des über das Africafestival vom 22.05.- 25.05.08 — Eröffnung mit Frank-Walter Steinmeier
Impressionen – Africa-Festival vom DonnerstagAfrica-Festival – Tambours de Brazza, Tcheka, Diely Moussa Kouyaté, Lokua Kanza und Manu DibangoImpressionen – Africa-Festival vom FreitagAfrica-Festival – Boubacar Traoré, Vieux Farka Touré, Habib Koité und Youssou N’Dour –- Impressionen vom SonntagImpressionen vom Samstag

Das Mainpost-Spezial mit vielen Bilder von Chris Weiß gibt es hier Die offizelle Website des Festivals

 



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