Vorschau: (Zweiter) Würzburger Hafensommer
Heute wurde das Programm des (zweiten) Würzburger Hafensommers auf dem Boot vorgestellt. Musikexperte Jürgen Königer und der Würzburger Kultur-, Schul- und Sportreferent Muchtar Al Ghusain stellten kurzweilig und mit großem sachlichen Fachwissen “ihr” Programm vor. Für mich persönlich sind Beady Belle und Wrongkong die absoluten Höhepunkte dieses Festivals der etwas anderen Art.
25. Juli – 20:00
Hafensommer-Eröffnung: “Philharmonisches auf dem Wasser” Sparda-Bank Classic Night: Ohren auf!
Eröffnungskonzert mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg und Mitgliedern der Jungen Philharmonie
Würzburg. Solisten: Barbara Schöller (Mezzo-Sopran), David Fielder (Tenor), Uwe Schenker-Primus (Bariton),
Stefan Albers (Flöte) und Richard Carson Steuart (Trompete). Dirigent: Jin Wang.
Zur Aufführung kommen u.a. Werke von Elgar (“Pomp and Circumstances”), Arutjunjan (Trompetenkonzert),
Bizet (“Carmen-Phantasie”), Gershwin (“Ein Amerikaner in Paris”) und Bernstein (“West Side Story”).
26.Juli – 21:00 – Konzert: “Music Travels“ Accordion Tribe (USA, Finnland, Slowenien, Österreich, Schweden)
Das Zusammenwirken von fünf charismatischen und weltweit renommierten Akkordeonisten. Die Formation der Superlative gilt als Garant für musikalische Verve und Melodienseligkeit, für verhangene Melancholie wie für forschende, suchende Klänge. Eine musikalische Reise durch ein Europa, dessen reiches musikalisches Erbe für die Bodenhaftung bei den gewagten Höhenflügen der virtuosen Künstler sorgt. Spurensuche und Neuschöpfung, Tradition und unbedingte Zeitgenossenschaft, Fragment und Gleichzeitigkeit: verkörpert in einem spannenden und emotional mitreißenden Projekt (siehe auch den prämierten Kinofilm “Accordion Tribe”).
27.Juli 21:00 – “Jazz in einer Sommernacht”
Würzburg Jazz Orchestra (WJO) (Würzburg, Wien)
Dem WJO gelingt es seit seiner Gründung immer wieder, Projekte auf die Bühne zu bringen, die selbst international große Beachtung erlangen – wie z. B. im vergangenem März die Zusammenarbeit mit Mathias Rüegg, dem Gründer und Leiter des legendären “Vienna Art Orchestra”. Zur Aufführung werden Titel aus diesem Programm sowie weitere Arrangements aus dem reichhaltigen Fundus des Arrangeur-Teams um Bandleader und Wahl-Wiener Markus Geiselhart kommen.
28.Juli – 21:30 “Pelzig im Kino”
Vorne ist verdammt weit weg (D 2007, Komödie)
“Ein Fest für Franken: Die Geschichten des Mannes, der zusammen mit seinen ungleichen Freunden, dem “Hartmut” und “Dr. Göbel”, “scho so a Duo” bildet, werden von Regisseur Thomas Heinemann inszeniert. Kabarettist Frank-Markus Barwasser spielt den fränkelnden “Philosophen” in der scharfsinnigen Satire höchstpersönlich. Er versucht mit Kräften, den Arbeitsplatz seines kranken Nachbarn Johann (P. Lohmeyer) zu retten, immer mit unübertrefflichen Weisheiten auf den Lippen, und begegnet zudem der Edelprostituierten und ehemaligen Anwältin Chantal, gespielt von Christiane Paul.” (cineastentreff.de)
29.Juli – 21:30 – Kino: “Tanzende Bilder II”
Zur Rettung der Popkultur: Experimentelle Deutsche Musikvideos 2003-2007 (D 2007)
Nach der erfolgreichen ersten Kompilation mit Clips von 1998 bis 2003 kommt nun die Fortsetzung mit den herausragenden Musikvideos aus den Jahren 2003 bis 2007. 18 Clips (Preisträger und andere Highlights) wurden aus den MuVi-Programmen der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen 2004 bis 2007 ausgewählt. Der MuVi-Preis der Kurzfilmtage wird für die interessanteste visuelle Umsetzung eines Titels verliehen, und so formen die hier versammelten Clips ein Paralleluniversum, in das die gesamte Tradition der modernen Kunst einfließt.
30.Juli – 21:00 Konzert: “Bestechende Klarheit” – Beady Belle (Norwegen)
Beate S. Lech und Bassist Marius Reksjø zaubern mit ihrer Musik im Grenzland zwischen melancholischem Pop, groovendem Jazz und souliger Elektronica einen eigenwilligen und eigenständigen Pop-Sound von zeitloser Schönheit und Eleganz und voller Kontraste. Coole relaxte Grooves, Kompositionen und Arrangements mit Charakter und eine differenzierte Instrumentierung treffen auf diese einzigartige Stimme, die sich tief unter die Haut gräbt. Die einzelnen Elemente werden in ihrer bestechenden Klarheit meisterhaft und behutsam ins rechte Licht gerückt, eine Konzentration auf das Notwendigste, die Sinn macht und nichts mit oberflächlichem Pop-Dekor zu tun hat. Den Mainstream der jeweiligen Genres – und darin liegt womöglich ihre größte Stärke – streifen BB bestenfalls am Rande.
31.Juli – 21:00 – “local pack”
Senore Matze Rossi (alias Matthias Nürnberger) und seine Band servieren fragilen deutschsprachigen Post-Punk Singer-/Songwriter-Pop mit romantisch sehnsüchtigen bis mutig melancholischen Texten und der Rossi-typischen unbefangenen Haltung voller Hoffnung und Trotz.
Mistaa & Soularis (Würzburg/Berlin)
Der Würzburger Rapper Mistaa unter dem ‘aufgeheizten’ Einfluss der Hafenatmosphäre. Mit den Beats und Grooves von Soularis versprüht er eine knackende und knarzende und doch entspannte Soul/Jazz-Atmosphäre, wie sie die Jungs von “Freundeskreis” nicht besser hinbekommen würden.
… open end (ab 24h00): Hafensommerclub im ‘boot’ – DJ Mistaa (Eintritt frei für alle Konzertbesucher!)
1.August – 21:00 – Musik-Revue: “Gesellschaftliche Revolte im Spiegel zeitloser Songs und intimer Wortgewalt”
Revue im Niemandsland – Rios Raben (Würzburg)
Eine musikalische Hommage an Rio Reiser und TonSteineScherben
Eine musikalische Reise mit den zeitlos wunderschönen Liedern von Rio Reiser und TonSteineScherben, live gespielt von “Rios Raben”, einer eigens für dieses Projekt zusammengestellten Band. Rio Reiser war für eine ganze Generation das Sprachrohr einer gesellschaftlichen Revolte, 1996 starb er im Alter von 46 Jahren. Im Winter 07/08 hatte die Revue Premiere im intimen Rahmen des “Theaters am Neunerplatz” und wird nun auf der großen Hafenbühne mit Sicherheit ähnliche Begeisterungsstürme auslösen.
2.August – 21:00 – “staubgold (Berlin) meets normoton (Karlstadt)”
… Is it pop, electronic, jazz, songwriting, psychedelic, folk, improvisation? …
Zwei der innovativsten deutschen Labels, die auch im internationalen Rahmen hohe Anerkennung finden, als Katalysator für eine neue lebendige Musik, die sich in die üblichen (bzw. glücklicherweise eigentlich nicht mehr üblichen) Kategorien nicht mehr einordnen lässt …
Kammerflimmer Kollektief (Karlsruhe)
Die Gruppe um den Multi-Instrumentalisten Thomas Weber feilt an einer ureigenen Klangsprache, in der Echos der Musikgeschichte nur in homöopathischer Dosierung durchscheinen, mit Cale’scher Violine, Saxophon, Pedal- und Lap-Steel-Gitarren, getragen von Samples, Elektronik und Harmonium. Virtuos und federleicht zugleich changiert die Musik zwischen Elektronik, Jazz und freier Folklore: Kammerflimmer-Musik!
Pubkulies & Rebecca (Würzburg/Berlin)
Die Ex-Würburger und Wahl-Berliner Janosch Blaul und Rebecca Gropp prägen den Charakter einer Musik, die den ungeschliffenen Charme des Songwritertums der vergangenen Jahrzehnte mit dem State of the Art der zeitgenössischen Clubmusik und den Traditionen von HipHop, Techno und House versöhnt. Mit ihren dubbigen Chansons und in drei Sprachen gesungenen Lyrics formen sie zeitlose Songs mit dezentem poppigen Flair und zurückhaltenden elektronischen Grooves.
… open end: DJ’s ( normoton + staubgold führen auf der Hafenbühne akustisch in eine warme Sommernacht.)
3.August – 21:00 – Konzert: “vom heimeligem Aelplertum zum urbanen Alptraum“
Erika Stucky & Roots of Communication (Schweiz)
Ist es Jazz? Pop? N.Y Quenk? Swiss Folk? Performance Art?
Auf jeden Fall hochmusikalisch, unterhaltsam, ohne kitschig zu sein, und immer haarscharf am ‘guten Geschmack’ vorbei! Zusammen mit dem alternativen schweizer Alphorntrio “Roots of Communication” werden musikalische Wurzeln völlig neu belichtet: Eigenkompositionen und improvisierte Sequenzen, inspiriert von Jazz und Klassik, sowie asiatischen, afrikanischen und europäischen Volksmusiken. Die Instrumente sind Alphorn, Riesenmuscheln, Digeridoo, Trommeln und – schon fast unspektakulär – Posaune.
4.August – 21:00 – 17 Hippies (Berlin)
17 Hippies besitzen Kultstatus, wo sie auch auftreten – und das ist inzwischen schon fast die ganze Welt. Die unbändige Spielfreude, in der sich transsylvanische Volkslieder mit Deltablues, südländische Tarantella mit jazzig angehauchtem Pop, jiddischen Hochzeitstänze mit absurden Ringelnatz-Gedichten mischen kann süchtig machen. All das zusammen ergibt ein einzigartiges Soundgeflecht … Alte Melodien erwachen wie Phönix aus der Asche, Funken sprühend und voller Energie. Die 17 Hippies vereinen die Energie des Rock’n’Roll, die Improvisation des Jazz, die Klangfülle der Klassik und das Tanzbare des Folk.
Kino: Halbe Treppe (D, 2003, Komödie)
Bonus – Der mehrfach preisgekrönte Film (u.a. Deutscher Filmpreis in Silber, Silberner Bär der Berlinale etc.) lockte in Deutschland fast eine halbe Million Zuschauer in die Kinos und wurde in über 13 Ländern gezeigt. Die Musiker prägen die Stimmung des Film als Darsteller und Musiker (Soundtrack) entscheidend mit.
5.August – 21:00 – “Postpop-Blick auf das Leben im Unterholz unter erschwerten Bedingungen” Wrongkong (Nürnberg)
Die junge, aber schon mehrfach prämierte Band Wrongkong fusioniert selbstbewusst unterschiedlichste Einflüsse und erweitert die Electro-Basis des Fundaments um “The Strike Boys” um Disco, Postrock, Pop, Glam und Downtempo. Im Zentrum des Kollektivs steht, singt und tanzt die charismatische Sängerin, Tänzerin und Videokünstlerin Cyrena Dunbar aus Calgary. Würde man die Musik von Arcade Fire, den Pixies, My Bloody Valentine, Velvet Underground bis hin zu Blondie und Giorgio Moroder in einem einzigen Projekt vereinen, so beschreibt man vielleicht 50% der Rezeptur von Wrongkong.
Gustav (Wien)
Mit ihrem Debütalbum “Rettet die Wale” erschien das Projekt Gustav 2004 auf der Bildfläche. Vom Geheimtipp stieg Gustav schnell zum Publikums- und Feuilletonliebling auf. Und plötzlich wurde die “Laptop-Liedermacherin” zur “Ikone der feministischen Musikszene” und als “globalisierungskritisches Gewissen ihrer Generation” gehandelt, was sie selbst mit Stirnrunzeln und Schulterzucken quittiert. Die Musik mäandriert zwischen Protest und optimistischen Tönungen, zwischen Zynismus und Ironie und wirkt trotz eindeutig feministischen Ansatzes angenehm geschlechtslos.
6.August – 21:30 – Kino: “Preisträger 2008 – Internationales Filmwochenende”
‘Mrs. Ratcliffe’s Revolution’ (England/Ungarn 2007, Tragikomödie)
“Mrs. Ratcliffe verlässt die Welt von Marks und Spencer und geht in die Welt von Marx und Lenin. In den 60er Jahren beschließt ein idealistischer Marxist mit seiner Familie aus England für einige Monate in die DDR zu ziehen. Nach ernüchternden Erfahrungen mit Zensur, verschiedenen Verhören und dem lokalen Spitzelsystem erkennt Mr. Ratcliffe, dass er einem Phantom nachgejagt ist. Schließlich gelingt es den Ratcliffes aus der DDR zu entkommen.” (Internationales Filmwochenende)
7.August- 21:00 – Konzert: “Jazz with a big beat”
Christian Prommer’s Drumlesson (München)
Der Münchener Christian Prommer (Fauna Flash, Trüby Trio…) hat 10 seiner favorisierten Club-Tracks als Jazz-Interpretationen mit einem Quartett (Piano, Drums, Percussion, Bass) neu aufgenommen. Alles begann mit der Idee, eine akustische Version des DERRICK-MAY-Klassikers “Strings Of Life” einzuspielen; die weltweit euphorische Reaktion auf das Stück führte schließlich zu einem Album (produziert von Peter Kruder), das in allen Ecken des globalen musikalischen Spektrums Begeisterung weckt und dem Live-Projekt (mittlerweile weltweit gebucht!) mit Musikern wie Roberto Di Gioia, Ernst Ströer (u.a. bei K. Doldinger, The Notwist, Udo Lindenberg, Freundeskreis, B. Cobham, K. Wecker, A. Mangelsdorf, W. Dauner, R. Brecker …)
… open end (ab 24h00): Hafensommerclub im ‘boot’ – DJ Prommer (Eintritt frei für alle Konzertbesucher!)
8.August – 21:00 – Konzert: “Minimalismus und Reduktion in Paar- und Songform” – Carolin No (Würzburg)
Ergänzt durch dezente elektronische Sounds von Produzent Michael Hanf lassen die Würzburger Caro Weißenberg und Andi Obieglo stille, intime Popsongs entstehen – manchmal folkig, manchmal sphärisch, selten laut und irritierend. Es geht in ihrer von minimalistischer Ästhetik geprägten Musik immer auch um die Töne, die sie nicht spielen, und in den Texten um die Dinge, die sie nicht sagen. “Feine Melodienstrukturen ziehen sich durch die Eigenkompositionen, die nicht selten mit raffinierten, dezent eingesetzten Klangeffekten überraschen.” (G. Müller 2008)
Laura Lopez Castro/Don Philippe (Stuttgart/Berlin)
Eine Musik voller phrasen- und zeitloser Songs. Sie, eine Schauspielerin aus Stuttgart mit spanischen Eltern und einer Schwäche für Björk. Er, ein zurückhaltender Mittvierziger mit französischen Wurzeln, Mitbegründer der Hip-Hop-Formation Freundeskreis und Besitzer einer erlesenen Jazz- und Bossa Nova-Plattensammlung. Eine Gitarre, die beim ersten Hinhören bloß der Sache zu dienen scheint, deren kleine harmonische und rhythmische Finten sich indes beim genauen Zuhören erschließen. Und Lauras betörende Stimme, die auf jegliches gekünstelte Pathos verzichtet und doch vom ersten Ton an eine ergreifende Strahlkraft entwickelt.
9.August – 21:30 – Die lange Kinonacht: “Die Wunder der Erde (Natur) und das pralle Leben (Mensch) – ungeschminkt”
Unsere Erde – Wunder des Lebens (D/GB 2007, Dokumentation)
Der Film ist eine spektakuläre Dokumentation über das Wunder des Lebens und die atemberaubende Schönheit unserer Erde. Landschaften von der Artkis bis zur Antarktis im Spiegel der Jahreszeiten, Wildtiere in ihrer ureigensten Umgebung: zu Wasser, zu Lande und in der Luft – noch nie hat man beeindruckendere Bilder des Lebens auf der Erde gesehen. Fünf Jahre harter Arbeit steckte der Regisseur Alastair Fothergill in dieses außergewöhnliche Projekt (deutscher Sprecher: Ulrich Tukur). Mit einem enormen Budget realisierte er, zusammen mit der BBC, eine der unglaublichsten Dokumentationen, die die Welt je gesehen hat. Insgesamt waren 40 Kamerateams an 206 Drehorten in 60 Ländern unterwegs …
Das Leben ist ein Wunder (Frankreich, Serbien 2004, Tragikomödie)
Der Regisseur Emir Kusturica hat schon immer zuviel gewollt und nur selten damit gescheitert. Sein letzter Film “Das Leben ist ein Wunder” ist ein betörendes Spektakel voller furioser Slapstick-Elemente, das auch eine Handlung hat. Die jedoch ist unwesentlich und hätte auch anders verlaufen können, ohne dem Film seinen Charme zu nehmen. “Das Leben ist ein Wunder” ist aber auch ein Liebesfilm. Zwischen Shakespeare und den Marx Brothers (als skurrile “Romeo & Julia“-Burleske), so hat ihn Kusturica selbst beschrieben. Zwei Menschen, die fast dieselbe Sprache sprechen, verlieben sich, doch nun zieht der Krieg eine Grenze durch ihre Beziehung. Filme wie diesen kann es gar nicht genug geben. Denn hier behauptet sich die Phantasie gegenüber einer faden, mangelhaften Wirklichkeit.
10.August – 21:30 – Kino: “Magische und zeitlose Komödie über die großen und kleinen Erinnerungen und Mythen des Lebens”
Amarcord (Italien, Frankreich 1973, Burleske)
“Die bildgewaltige Familiengeschichte AMARCORD gehört zu den erfolgreichsten Filmen des italienischen Meisterregisseurs Federico Fellini. Aus der Perspektive eines neugierig-staunenden 16-jährigen Jungen präsentiert der Film ein Panoptikum skurriler Charaktere, ein Kaleidoskop ebenso amüsanter wie verstörender Momentaufnahmen eines Italiens zur Zeit seiner Jugend, den dreißiger Jahren. Aus den zahlreichen Episoden entwickelt Fellini das Stimmungs- und Sittenbild einer Epoche.” (Deutsches Filminsitut)
“Die Fotografie Giuseppe Rotunnos mit ihrem Sinn für Schönheit und Stimmungen legt über das ganze Werk einen magischen, ja visionären Glanz.” (film-dienst)
11/12/13 – 21:00 – Theater: “Die Gitarre und der Mee” – Sweet Georgia Mix (Würzburg)
Comedy und Musik: Birgit Süß, Heike Mix und Georg Koeniger alias “Sweet Georgia Mix” finden erneut zu einem sommerlichen Trio Infernale zusammen. Begleitet werden sie diesmal von der sturmerprobten Live-Band “Titanic Kombo” mit den Klabautermännern Chris Adam, Werner Goldbach und Peter Wirth. Wie es in einem Hafenbecken nicht anders sein kann, spielen das Wasser und die Sehnsucht nach der Ferne eine große Rolle, außerdem eine echte Mee-Jungfrau. Da werden die Gitarre und das Meer besungen, der weiße Strand von Estenfeld und die beengte Lage von Fischstäbchen in der Schachtel … – und es bleibt kein Auge trocken.
14.August 21:00 – Konzert: “spacey samba london future pastoral afro-funk” ZEEP (London, UK)
Im Sommer 1996 verzauberten uns Chris Franck und Nina Mirandas geschmeidige Stimme mit dem Smoke-City-Hit “Underwater Love”. Das neue eklektizistische Projekt “Zeep” (mit Hilfe erlesener Session-Asse wie z. B. einem Level 42-Mitbegründer) lässt handgemachte unbeschwerte Pop-Sounds in bester Songwriting-Tradition erklingen, folkig und roh … Hinzu kommen entspannte brasilianische Rhythmen, Samba-Flair und ein ordentlicher Schuss Funkyness. Schließt man die Augen, könnte man fast glauben, Joni Mitchell hätte sich mit The Meters zu einer lockeren Jam-Session mit Tropicalistas wie Gilberto Gil und Os Mutantes unter Palmen zusammengefunden. “Where rock, funk and classic pop get spiced up with a little brazil magic …”
… open end (ab 24h00): Hafensommerclub im ‘boot’ – DJ Chris Franck (Eintritt frei für alle Konzertbesucher!)
15.August – 21:00 – Tanztheater: “CHODNIK 05″
Tanzkompanie des Gliwicki Teatr Muzyczny (Polen)
Im Rahmen eines kulturellen Austauschprojekts zwischen Polen und Deutschland besucht im Sommer 2008 eines der renommiertesten Tanzensembles Polens Bayern. Die Tanzkompanie des Gliwicki Teatr Muzyczny unter der Leitung von Anna Siwczyk präsentiert die in Polen für Furore sorgende Eigenproduktion “CHODNIK 05″. Das vom Film “Metropolis” beeinflusste und mit berühmten polnischen Tangos inszenierte Stück des bekannten Produzenten und Choreographen Jaros?aw Staniek, der seine Karriere als Breakdancer begann, ist von der Tradition des Bergbaus in der Region von Gliwice inspiriert und handelt von den Ängsten einer drohenden Methan-Explosion unter Tage, aber auch von Solidarität und Liebe unter den Menschen.
16.August – 21:00 – Konzert: “Well All Right?”
The Best of Eric Clapton, live! (Würzburg)
Ob Jung oder Alt, es wird kaum jemanden geben, der die Gitarren-Legende Clapton und unvergessliche Songs wie “Sunshine of your love” oder “Layla” nicht kennt. Dies war der Anlass für die Initiatoren des regionalen “Guitar Challenge” ein Projekt der besonderen Art ins Leben zu rufen. Es wurden Songs von 1965 bis 2004 ausgewählt (u.a. von “John Mayall & the Bluesbrakers”, “Cream”, “Blind Faith”, “Derek & The Dominos”), um dem Publikum eine musikalische Zeitreise zu bieten. Mit der brillanten „Bell Bottom Blues Band” präsentieren 3 Top-Gitarristen ein zweistündiges Live-Programm, das das Spektrum der Musik Claptons aus 4 Jahrzehnten abbildet.
17.August – 15:00 – Hafensommer Finale – div. Programm
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