Hafensommer08 – 17 Hippies

Die 17 Hippies, es sind ja 13 Musiker/innen, boten einen Klasse Gig bei dem die Hafentreppe bebte. Das vielfältige Programm bot langsame, ruhige Lieder und schnelle Songs, bei denen die Musiker von Liedern aus Osteuropa, Louisiana und Frankreich beeinflusst wurden. Auf der Bühne gab es ein buntes Bild an Instrumenten. Die Hippies spielten Blasinstrumente, wie Trompete und Saxophon, über Streichinstrumente, wie Geige und Kontrabass, bis zu Ziehharmonika und Ukulele.Die Songs wurden von verschiedenen Bandmitgliedern in deutsch, englisch und französisch gesungen. Zwischen den Liedern machten sich die Berliner ein wenig über die Unterfranken lustig oder erzählten einen Witz. Bei den Zugaben der Hippies gab es dann für die meisten Zuhörer kein Halten mehr und sie tanzten auf der Hafentreppe mit.

Die Hafentreppe in der Abendsonne


17 Hippies besitzen Kultstatus, wo sie auch auftreten – und das ist inzwischen schon fast die ganze Welt, im November steht nun gar eine China-Tournee an. Nach Tourneen und Auftritten – wie z. B. zuletzt in den USA, Algerien und Griechenland – sind sie in Deutschland derzeit eher seltene Gäste. Die unbändige Spielfreude, in der sich transsylvanische Volkslieder mit Deltablues, südländische Tarantella mit jazzig angehauchtem Pop, jiddische Hochzeitstänze mit absurden Ringelnatz-Gedichten mischen, ergibt ein einzigartiges Soundgeflecht … Alte Melodien erwachen wie Phönix aus der Asche, Funken sprühend und voller Energie. Die 17 Hippies vereinen die Power des Rock’n’Roll, die Improvisation des Jazz, die Klangfülle der Klassik und das Tanzbare des Folk.
Damit es auch im nächsten Jahr wieder einen Hafensommer gibt verkauft Würzburgs Kulturreferent Muchtar Al Ghusain jeden Abend Hafensommer-Pins deren Erlöß zu Gunsten des nächsten Hafensommers verwendung findet.




