“Tunnel Rats” – Vorpremiere mit Regisseurbesuch Uwe Boll im Cineworld
Bild stammt nicht aus Vietnam, es wurde in Kitzingen geknipst, zu einer Zeit als der Vietnamkrieg tobte
Mit dem tiefgründigen Drama menschlicher Existenz beschäftigt sich der brandneue Antikriegsfilm “Tunnel Rats”, der vorab exklusiv auf die CINEWORLD-Leinwand kommt. Am Dienstag, 2. September, ist Regisseur Uwe Boll um 20 Uhr persönlich im CINEWORLD zu Gast um sein neuestes Werk dem Publikum vorzustellen und mit ihm zu diskutieren. Der Film schildert in lakonischen, ruhigen Bildern und ohne für eine Seite Partei zu ergreifen die Erlebnisse einer nordamerikanischen Spezialeinheit – den so genannten “Tunnelratten” – die nur mit Taschenlampe, Pistole, Gasmaske und einem Stück Schnur ausgerüstet, die Aufgabe haben, in den weitverzweigten Tunnellabyrinthen der Provinz Cû Chi feindliche Guerillakämpfer aufzuspüren. Dabei werden weder die amerikanischen Soldaten noch die Grabenkrieger als unmenschliche Killermaschinen dargestellt. Im Gegenteil, Regisseur Uwe
Boll nähert sich den beiden Kontrahenten mit großem Einfühlungsvermögen, er beobachtet sehr genau ohne dabei jedoch
wertend zu sein.
1968. Amerikanische Truppen bahnen sich ihren Weg durch den Dschungel von Cû Chi in Vietnam. Die feindlichen Vietcong Soldaten haben eine unfehlbare Möglichkeit entwickelt sich unsichtbar in die Umgebung einzufügen. Der Dschungel ist mit Fallen gespickt. Scharfschützen tauchen aus dem Nichts auf und verschwinden ebenso schnell wieder. Der
Schlüssel zur vietnamesischen Strategie ist ein gewaltiges Netzwerk von Tunneln die sich unter dem Dschungel erstrecken. Als eine Gruppe neuer Rekruten in einem abgelegenen Dschungel Camp eintrifft, erfahren sie bald, dass ihre Mission kein Routineeinsatz wird. Ein Tunnelzugang wurde entdeckt und sie müssen dem Feind gegenübertreten, um Informationen zu sammeln, die ihnen in dem immer schwieriger werdenden Krieg einen Vorteil verschaffen sollen. Die Vietnamesen, die den
Tunnel bewohnen, sehen sich einer in gleichem Maße ernsten Aufgabe gegenüber. Da sie zu primitiven aber genialen Methoden des Kampfes greifen, erweisen sich die Vietnamesen als überraschend effektiv gegenüber der überlegenen Technologie der Amerikaner. Als sich die Schlacht in den Untergrund verlagert, sehen sich die Gruppen junger Amerikaner und Vietnamesen unfasslichen Schrecken gegenüber. Überleben wird immer unwahrscheinlicher, da beide Seiten verbissen kämpfen, um
die Sache eines Krieges voranzutreiben, den keiner von ihnen gewollt hat.
Uwe Boll und Einfühlungsvermögen? Kann ich mir bei dem gar nicht vorstellen…
echt – weiß nur das er sehr abwechslungsreich dreht