Alpe – Adria im Herbst
Nachdem ich im letzten Jahr gesundheitlich nichts dergleichen unternehmen konnte sind wir heuer zu einer Rucksacktour ins interessante Alpe – Adria Gebiet aufgebrochen. Mit dem Billigflieger nach Venedig, mit der Eisenbahn nach Triest dann weiter mit Bahn, Bus und Fähren durch Slowenien, ins nördliche Kroatien, ein Billigflieger (Hola Airline) brachte uns dann wieder von Rijeka sicher nach Stuttgart und mit dem Regioexpress gings dann nach Hause. Trotz saumäßig schlechten Wetter am ersten Tag der Tour hat es richtig Spaß gemacht.Übernachtet haben wir Privatzimmern, Citystundenhotels (Lärmschutz für die Ohren nicht vergessen), Touristenhotels mit 900 Betten und Pensionen wie es halt grad kam und wie wir Zeit hatten was zu suchen. Es ist ja nicht nur so das man jetzt unbekannte Städte und Regionen anschaut auch das kennenlernen von Menschen anderer Nationen und Kulturen ist für mich immer sehr interessant. Da waren zum Beispiel Ping, Mi Tchell, Ping Xing und Hon Gar die im Cannaregioviertel von Venedig, gleich hinter dem Judenviertel, eine Snakbar betreiben, gleich am Anleger Tre Archi. Sie sprechen so gut wie kein englisch und kochen auch nicht chinesisch, die vier jungen Leute aus dem Großraum Shanghai kochen und reden “orginal” italienisch und die Bevölkerung aus den Wohnvierteln mit dem blassen Charme einfacher Leute mit aller Bescheidenheit und Liebenswürdigkeit die dazu gehört, sind froh das die jungen Chinesen/innen dort weitermachen. Irgendwann nach ihrer zehntausendsten verkauften Pizza werden sie wohl das Teil kaufen wie es vor ihnen schon viele Chinesen in der Lagunenstadt gemacht haben. Diese Sorge plagten nun Mania und Petreus aus San Francisco nicht. Die gebürtigen Armenier hatten nur einen Wunsch sie wollten die L´Isola di Lazzaro degli Armeni besuchen, die Klosterinsel der Armenier in Venedigs Lagune. Petreus, der in der heutigen Türkei vor über 87 Jahren geboren wurde, mußte das Land wegen seines christlichen Glaubens verlassen und fand in Armenien eine neue Heimat, ihre zweite Heimat fanden sie dann in Kalifornien als 1991 die Perestroika es möglich machte. Ruben Gonzalez aus Avilla, den ich wie zwei ältere Backpackerinnen aus Kanada, auf der Insel Krk kennengelernt habe wollte nur die Natur geniessen und irgendwie nach Split kommen und ein Albaner aus Macedonien erzählte mir das er bald ein Hotel in Montenegro aufmachen will. Was ich fast vergessen habe, am ersten Tag als wir nachts planlos unser Hotel suchten zeigte uns Donna Leon himself uns den Weg, sie ist sogar so 400m mit uns mitgelaufen. Ist jetzt keine Story, wir trafen sie bei einer alten Apothekerin. Leider ließ sie kein Foto zu.
L´Isola di Lazzaro degli Armeni
Mania
Ping und Mi Tchell
Ping und Bif Fo
Ping Xing und Hon Gar
Sunset in Venice
Wenn alles klappt gehts im nächsten Jahr mit Ruben durch Patagonien
Die netten Girls aus Canada
Am Fährhafen von Valbiska trennten sich unsere Wege – Lundi und ich fuhren nach Cres (Szres ausgesprochen) und Ruben fuhr weiter südlich auf die Insel Rab
Die Jadrolinija Ferry von Krk nach Rab
Der Patron von Omišalj.
Mutter und Tochter aus Mittelfinnland waren sehr traurig da an dem Tag als wir uns im Bus nach Rijeka kennenlernten das schreckliche Massaker von Kauhajoki sie sehr bedrückte .
Heimflug
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[...] KitziBlog – Leben und Radfahren in Mainfranken » Alpe – Adria im Herbst am 26. September 2008 um 07:35 Uhr [...]
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