Triest – mehr als nur James Jocye und Alpen Adria
Triest, die Hafenstadt an der Adria, am äußersten Ende Italiens und mitten in Europa gelegen, ist eine Metropole der Dichter, aber sie macht kein großes Aufhebens darum. Nur wer gezielt sucht, wird die gelben, orange- oder rosafarbenen Täfelchen an den Hauswänden bemerken, die wie mit einem leisen Flüstern Geschichten erzählen unter anderem wohnte im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg James Jocye dort. Wir reisten mit dem Zug an, von Vendig gehen fast im Stundenrythmus Züge nach Triest. Ein Spaziergang auf der Mole Audace bei Sonnenuntergang. Ein Bummel durch die Altstadt. Stöbern in den ungezählten Antiquitätenläden. Zwischendurch eine Aperol Sprizz oder einen Espresso das ist es was in dieser Stadt Spaß macht. Das Herz der Stadt schlägt an der großen Piazza – die seit fast 90 Jahren Piazza dell’ Unità d’Italia – Platz der Einheit Italiens – heißt. Das langgezogene Rechteck wird von Prachtbauten gesäumt. An einer Seite aber öffnet sich die Piazza eindrucksvoll zum Meer. Von hier aus muß man nur die Punta del Forno durchqueren um in eines der ältesten Stadtviertel zu gelangen und hier fanden wir auch ziemlich schnell unser Hotel. Ein Stern plus was solls, Betten waren ok, wenn auch die Einrichtung ein wenig gewöhnungsbedürftig war und da das Hotel mitten in der Amüsiermeile lag war es auch nicht das Leiseste. In einem Supermarkt gabs dann die volle Ernüchterung, da hatte es Adolf Hitler Wein (Bild siehe unten) genau so wie Mussolini Wein im Weinregal. Wenn ich ehrlich bin hat mich das schon ein wenig gestört. Lecker war auch das Eis bei einem Gelatier der fließend deutsch sprach und nachdem er uns bedient hatte, wir haben natürlich ausgiebig mit ihm gequatscht, die italienische Kundin mit “was darf es sein” angesprochen hat, warauf natürlich alle im Laden herzhaft lachen mußten. Am nächsten morgen als wir an der Piazza dell’ Unità d’Italia unseren Frühstücksespresso tranken wurden wir dann noch Zeuge wie ein Werbefilmchen über irgend einen Kleinwagen abgedreht wurde. Da mußte ich irgendwie an Christian Kelle von Radio Rimpar denken, neben den insolventen Lehmann Brothers für mich der bekannteste Rimparer, aber ich schweife ab. Danach sind wir gemütlich zum Busbahnhof gelatscht und sind durch Slowenien nach Rijeka gefahren.
An schicken Fahrzeugen vorbei zum Morgenespresso
Hier ein paar Bilder von den Filmaufnahmen
Karten holen für den Bus…
……und ab nach Kroatien
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Trieste, la città del mio cuore.
Mi piace pui di Vienna e piu di ogni alta città.
Wunderschöne Bilder … Fernweh ist nicht nur ein Wort …
Am nächsten morgen als wir an der Piazza dell’ Unità d’Italia unseren Frühstücksespresso tranken wurden wir dann noch Zeuge wie ein Werbefilmchen über irgend einen Kleinwagen abgedreht wurde. Da mußte ich irgendwie an Christian Kelle von Radio Rimpar denken, neben den insolventen Lehmann Brothers für mich der bekannteste Rimparer, aber ich schweife ab.
Zuviel der Ehre, lieber biffo
Ernsthaft, ich bin grad fast vom Bürostuhl gefallen, als ich das gelesen habe. War zwei Tage nicht auf Deiner Seite und dann sowas;-)))
Grüße an den bodenständigsten Blog-Macher den ich kenne,
CHK
@ Mogga und Marlis – Triest ist wirklich wuderschön
@ Christian – Thanks for Flowers
Ja, es ist die Stadt in der ich am liebsten wohnen möchte. Ich habe viele Freunde/innen in Trieste und die einen wohnen in der Via Solitro im 6. Stock und da sieht man von jedem, aber auch wirklich von JEDEM
Raum die Bucht von Triest. Mamaaaaaaaaaaaa will nach Triest
.
Ich meine damit auch vom kleinsten Räumchen
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