Nach Hafensommer nun Cairo – Gustav in Würzburg
Mit ihrem Debüt „Rettet die Wale“ erschien das Projekt Gustav 2004 auf der Bildfläche. Vom Geheimtipp stieg Gustav schnell zum Publikums- und Feuilletonliebling auf. Plötzlich wurde die „Laptop-Liedermacherin“ zur „Ikone der feministischen Musikszene“ und als „globalisierungskritisches Gewissen ihrer Generation“ gehandelt, was sie selbst mit Stirnrunzeln und Schulterzucken quittiert. Die Musik mäandriert zwischen Protest und optimistischen Tönungen und wirkt trotz des eindeutigen Ansatzes angenehm geschlechtslos, ambivalent und universell.
Beim Hafensommer gefiel sie mir jedenfalls sehr gut. Wenn ich Zeit habe schaue ich mal im Cairo vorbei.
Das Konzert von Gustav im Cairo kostet auch nur günstige 5 Euro Eintritt. Der Hafensommer war mir leider zu teuer. Ich freu mich auch schon.