Skimming in der Sparkassen Filiale in der Buchbrunner Straße

Drauf aufmerksam geworden bin ich durch meinen Nachbarn, der einen Anruf seiner Bank bekam wo er als mögliches Opfer spezifiziert wurde. Er checkte dann gleich seine ganzen Auszüge und hatte Glück das noch nichts abgebucht war. Das Skimming funktioniert so: Durch die Manipulation von Geldautomaten mit Minikameras mittels doppelseitigen Klebeband über der Eingabetastatur gelangten die Täter an zahlreiche Daten von EC-Karten und Pin-Nummern. Mit den ausspionierten Daten werden dann, so die Polizei, sogenannte “White Plastics” erstellt, mit denen dann, meist im Ausland die Konten der Ausgespähten geräumt werden. Aus der Mainfranken Serie wurden auch schon Gelder abgehoben und zwar in Russland und in Kanada. Wie viele Bankkunden geschädigt wurden, teilte die Polizei nicht mit. Die Betroffenen seien aber bereits von der Sparkasse informiert worden und würden eventuelle Schäden erstattet bekommen. In Mainfranken sind in den vergangenen Wochen erneut zahlreiche Kunden der Sparkasse Mainfranken-Würzburg ausspioniert worden. Betroffen sind Geldautomaten in Würzburg, Kitzingen, Thüngersheim, Karlstadt und Lohr.

Die Polizei sucht nach diesem Mann: Er soll zahlreiche Geldautomaten manipuliert und Kundendaten ausgespäht haben. Fotos: Polizei



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