Britischer Landadel und amerikanische Lebenslust: “Easy Virtue” im CINEWORLD Film-Café
Wie langweilig Tugendhaftigkeit, aber amüsant die Kollision mit Regelbruch sein kann, zeigt Stephan Elliotts Verfilmung der Noel-Coward-Komödie „Easy Virtue – Eine unmoralische Ehefrau“. Hier trifft Jugend auf Alter, vulgäre Ex-Kolonie auf kultiviertes Mutterland – und das auch im wörtlichen Sinne. Am Dienstag, 29. Juni, läuft die bissige Komödie im CINEWORLD Filmcafé. Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Noel Coward inszenierte Stephan Elliot eine Komödie, deren Vorlage Alfred Hitchcock bereits im Stummfilm von 1928 umsetzte. Hauptthema des Films ist das Sein und der Schein, das Aufeinanderprallen zweier grundverschiedener Welten – der traditionsliebenden Briten und der lockeren Amerikaner. In der aufwändigen und starbesetzten Verfilmung glänzen Kristin Scott Thomas (“Der englische Patient”, “Gosford Park”), Jessica Biel (“Der Illusionist”), Colin Firth (“Bridget Jones”, “Tatsächlich… Liebe”) und Ben Barnes (“Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia”) in den Hauptrollen. Der Kinonachmittag beginnt um 15.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen aus der Bäckerei Will, um 16.30 startet der Film. Karten für das CINEWORLD „Film-Café“ gibt es zum Preis von nur 6.50 Euro pro Person bei der Hotline (0 93 02) 93 13 04 und platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de. Enthalten sind darin Kaffee, ein Stück Kuchen und der Eintrittspreis zum Film der Woche.
Inhalt „Easy Virtue“: England in den Zwanzigerjahren: Der junge John Whittaker (Ben Barnes) verliebt sich mit Haut und Haaren in Larita (Jessica Biel), eine sexy und glamouröse Amerikanerin. Die beiden heiraten unverzüglich. Doch als das junge Paar in Johns Familienstammsitz zurückkehrt, reagiert Johns Mutter (Kristin Scott Thomas) allergisch auf die neue Schwiegertochter. Larita bemüht sich zwar nach Kräften, sich in die Familie einzufügen, aber kann das Minenfeld, das ihre Schwiegermutter für sie auslegt, nicht umgehen. Es dauert nicht lange und Mrs.Whittakers Manipulationen zeigen ihre Wirkung bei John. Larita fürchtet, dass ihre Liebe ihr immer mehr entgleitet. Als am Ende auch noch ein großes Geheimnis aus ihrer Vergangenheit enthüllt wird, holt Larita endlich aus zu einem Befreiungsschlag und verlässt das Haus, in dem sie nicht mehr atmen konnte …
