Eine Woche in Rumänien
Eine Woche ohne Web, Handy, Newspaper, Facebook und Fernsehen. Es war herrlich und ich werde das öffters machen. Cund, früher hieß es mal Reussdorf, im Herzen Transsilvaniens gelegen war für die Zeit meines Aufenthaltes Ausgangsstation für verschiedene Aktivitäten. Ich besuchte Sighisoara, Târgu Mures, Dumbraveni,Târnaveni, Sovata mit dem Salzsee Lacu Ursu und den Stausee Bezidu Nou mit seinem versunkenen Dorf. Cund ist übrigens auch sowas wie die letzte Chance für Problemschüler aus Deutschland, ich selber habe aber die Werksschule nicht besucht, dafür eine Orginal rumänische Hochzeit und viele, zum Teil sehr einfache Bauernhöfe. Die meiste Zeit verbrachte ich aber an der frischen Luft die dort wunderbar nach frisch gemähten Heu roch. Die Anreise nach Cund ist relativ einfach, entweder über den Flughafen Sibiu oder Târgu Mures

Eine Schafsherde zieht durch Cund


Langos ist eine leckere Spezialität, nicht nur in Rumänien


Sighisoara – hier soll ja das Grab von Dracula sein, bislang habe ich immer gedacht es ist hier.
Sighisoara ist auch bekannt durch sein Mittelalterfestival.

Der deutsche Friedhof in Sighisoara


Langzeitbelichtung von meiner Unterkunft mitten in der Nacht, als mich ein paar Stechmücken nicht schlafen ließen.

Die Pferde von Holger, einem der wenigen Siebenbürger Sachsen die geblieben sind und akzentfrei deutsch spricht. Von Ihm habe ich den Tipp mit den Walnussblättern, die er wie hier auf dem Bild zu sehen ist seinen Pferden umgewickelt hat um sie vor den Fliegen und Mücken zu schützen. Ich habs dann ausprobiert und konnte von da an wunderbar schlafen.

Am Stausee Bezidu Nou

Die armenisch-katholische Kirche von Dumbraveni

Autowerkstatt in Tarnaveni

Paprikaverkäuferin beim wöchentlichen Markt von Tarnaveni


Ziegenmelken in Cund

Für Mountain-Biker ist die Ecke ein richtiges Eldorado

Hunde gibt es an jeder Ecke…..

………. und ab und zu bekommt man auch ein paar Welpen zu sehen

Und noch was Lustiges zum Schluss – Muschis rasiert ? Nein es handelt sich um gegrilltes Muskelfleisch
Ein paar Bilder gibt es auch hier und wegen so einem Scheiß bin ich nicht nach Rumänien gefahren





[...] Mehr – demnächst auf dem Kitziblog [...]
Als ich vor fast 20. Jahren in der Bäckerei-Will einen Arbeitsplatz fand hätte Ich nie gedacht das mein Chef mal die Orte meiner Kindheit besucht .Sovata, im Lacul Ursu badete ich als 5-jährige. Meine erste Schachtel Mon-Cherry aus dem goldenen Westen kriegte ich von deutschen Touristen die auf Kur in Bad-Sovata waren,und bei meiner Großtante wohnten ,was damals nicht erlaubt war.Die erste Brille und der Besuch beim Augenarzt waren in Tirgu-Mures und danach Tirnaveni eine Gegend wo viele Ungarn leben. Das Dracula in Kitzingen eine Grabstätte hat war für mich eine Überraschung, kannte nur die Schäßburger Version. Es war sicher eine Reise in eine ganz andere Welt. Hoffe es war ein unvergessliches Erlebniss für Hans Will.
Schönes Land, schöne Bilder sympathische Menschen.
Vor allem noch nicht so überautomatisiert wie die eher westlichen Länder.
Hallo Erika, so ändern sich zu Zeiten
Mir hats gefallen.