Explosion bei Installationsarbeiten im Gusswerk Kitzingen – Niemand verletzt

Weil zu dem Thema viele Suchanfragen vorliegen, wahrscheinlich wegen dem Eintrag vom 17.Februar 2009 veröffentliche ich hier mal die Pressemitteilung der Polizei.
„Bei Installationsarbeiten ist es am frühen Sonntagmorgen in einem Gusswerk zu einer Explosion gekommen. Dabei wurde niemand verletzt. Über die Höhe des Sachschadens und die eigentliche Ursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg. Zu dem Vorfall war es gegen 03.30 Uhr gekommen. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei Arbeiter einer auswärtigen Firma damit beschäftigt, die Entstaubungsanlage des an der Jungfernmühle gelegenen Betriebes zu erneuern. Die dafür notwenigen Arbeiten werden rund um die Uhr durchgeführt. Die beiden Männer im Alter von 32 und 33 Jahren durchtrennten zu dieser Zeit mit Schweißbrennern und Winkelschleifern Metallstreben. Nach den Angaben der Arbeiter stand auf dem betonierten Boden unter einer Gerüstanlage eine sogenannte Flaschenbatterie mit mehreren Acetylen-Gasflaschen und Sauerstoffflaschen. Kurz vor dem Unfall führte einer der Beschäftigten auf einer etwa fünf Meter hohen Gerüstanlage Arbeiten durch, während sein Kollege in einigen Metern Entfernung am Boden beschäftigt war. Fast zeitgleich hörten die Arbeiter dann ein Zischen aus dem Bereich der Flaschenbatterie. Kurz danach brannte es dort. Die Männer rannten daraufhin zu dem etwa 150 Meter entfernten Pförtnerhaus. Hier wurde ein Notruf abgesetzt. In diesem Moment war ein lauter Explosionsknall zu hören. Die Feuerwehren Kitzingen und die Werksfeuerwehr waren mit fast 40 Mann im Einsatz. Das Feuer hatten die Löschmannschaften schnell unter Kontrolle. Der Rettungsdienst war mit 15 Mann vor Ort. Die beiden Arbeiter wurden zur Untersuchung vorsorglich in eine Klinik gebracht. Sie wurden nach den jetzt vorliegenden Erkenntnisse aber nicht verletzt. Noch in der Nacht kamen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg an den Ereignisort. Nähere Erkenntnisse, was zur nächtlichen Stunde in dem Betrieb letztendlich explodiert ist, liegen noch nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.“ Scheint ja noch mal alles klimpflich abgegangen zu sein.