Die späte Zeit des Glücks …… ein Krimi aus Mainfranken Teil 11

Donnerstagmorgen er holte die Zeitung aus dem Briefkasten, kochte Kaffee und schob zwei Scheiben Brot in den Toaster, setzte eine Pfanne auf und klopfte, nachdem sie heiß war, vier Eier hinein. Es war halb acht und er hantierte laut in der Küche herum in der Hoffnung das sie auf wachte. Du machst einen Krach, sagte sie verschlafen. Ihr Hemd war ziemlich weit aufgeknöpft so dass viel von ihrem schönem Busen zu sehen war. Er musste daran denken wie er das erste mal die Hand unter die Bluse eines Mädchens schob und die weiche Brust knetete bis sich die Nippel aufstellten das wird er nie vergessen. Was möchtest du essen, ich hab Toast, Eier und Kaffee. Volle Auswahl beide mussten Lachen, naja Marmelade ist noch im Kühlschrank. Sie ging um den Tisch, beugte sich über ihn und küsste ihn auf die Wange. Schenk mir einen Kaffee ein. Beide schauten sich an und sie fing an zu fusseln und sagte, was hältst du davon wenn ich bei dir einziehe und deine Bude wieder auf Vordermann bringe. Die Idee finde ich jetzt nicht schlecht. Er gab ihr einen Klaps auf ihren festen, wohlgeformten Hintern und ging in die Dusche. Als er sich angezogen hatte stieg er die Treppe runter ins Wohnzimmer wo Margoo schon richtig werkelte. Die Dusche ist frei, wollen wir dann deine Sachen holen, du musst deine Bude kündigen und auch deinen Job. Ja mache ich dann per Telefon. Lass dir Zeit ich gehe mal kurz ein bisschen frische Luft schnappen. Er setzte sich in seinen Caddy und fuhr in den Klingenwald stellte die Karre aber auf der Seite der Weinberge ab die zu den beiden Mühlen unterhalb gehörten er hatte das Beil und eine Plastiktüte mitgenommen.. Er wollte den hoffentlich schon etwas verwesten Kopf des toten Maxim Vidanava abhacken und separat entsorgen. Als er zur Hinkelsteinlichtung kam machte er erstmal eine kleine Pause, er war ganz schön erschöpft von dem langen Fußmarsch, dann kämpfte er sich durch das Gestrüpp und schaute in das Loch. Es war ja jetzt nicht so tief und die Wildschweine hatten schon gut abgenagt, der Leichengeruch hatte auch etwas nachgelassen Einige Arbeiterinnen der Waldameisen die in der Klinge reichlich vorkamen legten sich mit dem toten Fleisch einen Fettvorrat für die Frühlingsbrut an. Das konnte ihm nur recht sein, er wusste irgendwann wird der Tote entdeckt, er musste sehr vorsichtig sein. Ihm ekelte es und er hätte sich fast übergeben als er dem halbverwesten und angefressenen Toten die Reste der Oberbekleidung und die Schuhe auszog, zum Glück hatte er die Gartenhandschuhe seines verstorbenen Nachbarn angezogen, er steckte alles in die mitgebrachte große Plastiktasche. Dann hackte er dem Toten den Kopf ab und steckte ihn ebenfalls in die große Plastiktüte, dann schmiss er noch ordentlich Laub über die Sachen so dass man, falls ihm jemand begegnete nichts von oben zu sehen war. Scheiße dachte er das hätte nicht passieren dürfen, aber okay. Isso. Er ging an der Feuerstelle vorbei wo er vor 2 Tagen den flachen Koffer von Maier verbrannt hatte und nahm die Metalteile aus der Asche und warf sie ebenfalls in die große Tüte. Ohne große Zwischenfälle gelangte er wieder zu seinem Auto und fuhr auf den Wohnmobilstellplatz am Main wo er Tags zuvor mit Margoo noch seinen Lendenfrühling erlebt hatte. Der Platz war vollkommen leer was nicht oft vorkam, er fuhr bis zur Mündung des Rödelbaches und schmiss mit hohen Bogen das Beil in den Main. Dann fuhr er zum großen Müllcontainer des Platzes und schaute hinein, er überlegte kurz und ging wieder zum Auto zurück. Hier konnte er nichts hinein schmeißen kamen doch regelmäßig die Mülltaucher vorbei um nach leeren Pfandflaschen zu suchen. Er musste dran denken wie er früher selber Pfandflaschen gesammelt hatte. Wo sollte er den scheiß entsorgen vor allem den Kopf. Kurzerhand entschlossen fuhr er zum Baumarkt und holte sich einen Feuereimer, mit Grillkohle und Anzünder und fuhr nach Hause. Er ging durch den seitlichen Eingang seines Nachbarn auf das Grundstück und legte alles im Garten ab. Dann ging er zurück und durch den normalen Eingang zu sich ins Haus. Margoo hatte immer noch das lila Hemd an und wurschtelte in der Küche herum. Er schlich sich von hinten an sie ran und drückte mit einer Hand in ihren geilen Arsch. Wieder zurück, wie wars, kalt ist es. Willst du dich nicht anziehen und deine Sachen holen. Sie machte sich schick und im Tageslicht merkte er erst wie hübsch sie war trotz ihrer bald 50 Jahre, sie hatte die grüne Kombination angezogen und sie sah toll darin aus. Kannst du mit dem Caddy fahren fragte er sie und gab ihr den Schlüssel. Kommst du mit. Nein ich habe noch was anderes zu tun erwiderte er. Als sie gegangen war ging er in den Garten und stellte den Grillfeuereimer auf, Holzkohle rein Anzünder drüber Feuer marsch, er legte gleich die Reste des Hemdes des Toten mit hinein und es brannte wie Zunder, dann die Hose die sich auch schnell entmaterialisierte. Dann holte er zwei saubere blaue Plastiksäcke, die er vorher sehr sorgfältig auf der Steinterrasse ausgebreitet und abgewischt hatte und steckte in der einen den abgetrennten Kopf, der schrecklich aussah und ihm einen kalten Schauer bereitete, in den anderen Sack legte er die Schuhe. Beide Säcke versteckte er am anderen Ende Gartens in einem Gestrüpp aus wild wuchernden Brombeerzweigen. Er ging ins Haus und brühte sich einen grünen Tee auf und überlegte wohin sie zum Essen gehen können. Der Tee tat ihm gut und er ging ins Carport um die Asche des Feuereimers auszuleeren, da hörte er nebenan fremde Stimmen, es war ein schwäbischer Dialekt – ja i hol jetzt nur die Nationaltrikots vom Michel und dann fahre ich weiter, ich ruf später nomol oa….. bei Gottfried läuteten alle Alarmglocken und er sprintete los, Treppe hoch in den Garten über die Terrasse in das Wohnzimmer des Nachbarn die Stiege zum Spitzboden hoch, er griff die zwei Plastiksäcke mit dem Geld, runter vom Spitzboden er hörte den Bruder des Nachbarn schon die Treppe hochkommen, Tür auf raus Tür zu um die Kurve schnaufen, schnaufen, schnaufen er hatte bestimmt 250 Puls und bekam fast keine Luft mehr rein. Er dachte sich ich muß einfach mehr Sport machen. Er ging ins Haus und gleich in den Keller und stopfte die zwei Säcke in einen großen Fahrradtransportsack der noch aus seiner aktiven Radsportlerzeit übrig geblieben war. Dann ging er hinaus ins Carport und schaute ob der Bruder vom Nachbarn schon wieder aus dem Haus war. Servus wie geht’s wie war die Fahrt von Allgäu hier her. Drei Stunden han i braucht sprach er im breitesten Allgäuerisch und gaots guat. Ja passt scho erwiderte Gottfried. I hol no schnell den Hoimtrainer ja okay mach ruhig, wünsch dir eine gute Rückfahrt bis demnächst. Gott sei Dank dachte Gottfried, das war knapp er hat sicherlich nix gemerkt. Du Gottfried hörte er ihn sagen bei dem Brennholz hier lag immer so ein schönes Beil, weischt net wo des hinganga is. Keine Ahnung ich denk mal das wurde geklaut oder so. Ja guat alles Gangster heutzutag i packs dann, Auto is voll. Gottfried schmunzelte und winkte ihm zu als er vorbei fuhr. Wenn Margoo mit dem Caddy kam wollte er zur Polizei fahren um das Protokoll zu unterschreiben. Sie hatte nicht viel dabei zwei große Lidl Einkaufstaschen das war übrig geblieben von 20 Jahren Ehe. Ist des alles fragte er. Mehr ist es nicht, die Bude war möbliert und das bisschen Geschirr hat zum Teil auch dem Vermieter gehört. Ich muß jetzt noch wohin, richte dich ruhig mal häuslich ein. Er klingelte bei der Hauptwache und ihm wurde auch gleich aufgedrückt. Hallo zusammen, ich soll ein Protokoll unterschreiben und zwar bei dem Polizeihauptwachtmeister Franz Hell und dem Polizeimeister Herbert Gebhardt , warten sie bitte, nach einer Weile kam Franz Heil anmarschiert, lesen sie es bitte durch. Okay aber warum gibt es für mich der überhaupt nichts mit dem Unfall zu tun hat ein Protokoll zum unterschreiben. Ja sie waren nach heutigem Kenntnisstand der Einzige mögliche Zeuge. Ich hab gehört sie haben gekündigt und fahren jetzt nicht mehr für die Bäckerei sagte Hell mit einem gefährlichen Unterton. Ja und wen geht’s was an sagte er ich fange demnächst wo anders an. Gottfried unterschrieb den Wisch und verabschiedete sich höflich. Als er zu seinem Auto ging kam eine große mollige Frau mit langen dunkelblonden Haaren heran gesprintet ihr großer Busen wippte unter dem tief ausgeschnittenen Shirt hin und her, wie eine Walküre stellte sie sich hin und deutete auf das Schild – Privatparkplatz unberechtigt abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt – Ja und sagte Gottfried stieg in seinen Caddy und fuhr davon, als er auf die Südtangente einbog sah er einen Abschleppwagen in seine Richtig einbiegen und er musste schmunzeln. Er fuhr noch beim REWE Markt in der Siegfried-Wilke-Straße vorbei und nahm aus dem Kühlschrank eine Flasche fränkischen Winzersecco und fuhr dann gleich zu seinem Haus zurück. Margoooo wo steckst du rief er unten an der Tür, ich bin hier, das hörte sich nach Wohnzimmer an, hallo lächelte sie und zog Gottfried an der Hand zu sich heran. Es war eigentlich gar nicht mehr ungewöhnlich, sie zu umarmen ihre weiblichen, vollen Brüste zu spüren war sehr schön, obwohl es erst das zweite Mal war das sie sich so näher kamen fühlte er eine Innigkeit die schon ewig andauern könnte, komm wir trinken erst einen Schluck, sie setzte ihren Körper aufrecht hin und präsentierte ihm so ihren prallen Busen, die völlig entgegen den Gesetzen der Schwerkraft zu schweben schienen – nein der schmeckt doch hinterher auch noch gut. Jetzt schmeckt erstmal was anderes gut zieh dich aus und leg dich auf die Decke hauchte sie. Margoo brauchte nicht viel mit seinem besten Stück zu spielen der stand ziemlich schnell wie eine eins, sie nahm den Fisherman’s Friends aus dem Mund und fing an ihm einen zu Blasen. OmG was war das schoß es ihm durch den Kopf so was Prickelndes hatte er noch nie erlebt. Volle Power dann drang er in sie ein und es war noch schöner als am Tag zuvor. Erst wird gevögelt dann gesoffen, er stand auf und holte die Pulle Winzersecco. Der Korken knallte und das sprudelnde Getränk schoß aus dem Flaschenhals er ließ es auf den Bauch seiner Geliebten schießen und schlürfte das leckere Gesöff dann auch gleich von ihren sinnlichen Rundungen ab sie stöhnte leicht auf und fuhr ihm dabei durch seine vollen grauen Haare. Mit der großen Steppdecke deckte sie dann beide zu und sie schliefen eng umschlungen ein.

Text: Hans Will – Über Kritik und Anregungen würde ich mich freuen.

Nemesis oder Tödlicher Nebel waren verläufige Arbeitstitel des Romans. Der Titel ist lautet jetzt: Die späte Zeit des Glücks

Nemesis erster Teil… ein Krimi aus Mainfranken
Nemesis … ein Krimi aus Mainfranken 2.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 3.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 4.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 5.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 6.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 7.Teil
Tödlicher Nebel ….. Ein Krimi aus Mainfranken Teil 8
Tödlicher Nebel … Ein Krimi aus Mainfranken Teil 9

Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig. Namen und Handlung sind frei erfunden.

Im Buch dann auch mit Absätzen :-)

5 Reaktionen zu “Die späte Zeit des Glücks …… ein Krimi aus Mainfranken Teil 11”

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