Die späte Zeit des Glücks …… ein Krimi aus Mainfranken Teil 13

Gottfried schlief noch sehr fest als ihn Margoo zärtlich ins Ohrläppchen biss aufstehen mein Süßer. Er zog sie unter die Bettdecke und streichelte ihr zärtlich über ihren süßen Po, sie stöhnte dabei leicht auf dann küssten sie sich leidenschaftlich und Margoo streichelte mit ihren Brüsten zärtlich über sein Gesicht. Gottfrieds Hände legten sich auf ihre Hüften, zart wanderten sie weiter nach oben. Margoo stöhnte leicht, als er ihre Brüste in seine Hände nahm und sanft anfing, sie zu massieren. Ihre Brüste bäumten sich seiner zärtlichen Berührung entgegen und er drang vorsichtig in sie ein.  Danach duschten sie sich und er machte Kaffee. Heute müssen wir das Auto holen und ab Montag früh geht’s dann auf Tour. Wir haben ja nur die Frühschicht übernommen sagte er zu Margoo, die verträumt zum Fenster hinaus schaute, und das gibt dann für uns beide zusammen so 350.- Euronen. Nicht viel aber das kann uns erstmal egal sein Hauptsache wir sind krankenversichert und sind zusammen. Wie geht denn eigentlich die Tour Gottfried runzelte die Stirn und sagte zuerst nach Wiesenbronn einen Rollstuhlfahrer holen dann nach Kleinlangheim und weiter nach Großlangheim wo wir zwei Leute einladen müssen. Einer von beiden ist ein leichter Epileptiker der immer einen speziellen Helm aufsetzen muß, das wird dann dein Job sein. Margoo kam nach der Dusche zu ihm auf die Couch und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. Ich ruf mal bei der Tante an ob wir jetzt schon den Bus holen können. Kein Problem sagte eine liebliche Frauenstimme am anderen Ende der Leitung, gut dann sind wir unterwegs sagte Gottfried. Sie gingen zu Fuß los, durch die Kaltensondheimer Straße, Bahnhofstraße, am Bahnhof vorbei durch den Amalienweg dann am Bahndamm entlang bis zu dem Seitenweg zur Paul-Rücklein-Straße dort sahen sie schon den weinroten Ford Transit mit Mainzer Nummer. Sie klingelten und Nadine kam auf einer Krücke gestützt aus dem Haus. Hallo wir wollen den Bus abholen sagte Gottfried. Hallo erwiderte Nadine und gab ihm den Autoschlüssel und ein Kärtchen. Also wenn was ist könnt ihr mich jederzeit anrufen hörte er sie sagen. Nadines Wohnung war in einem Haus das gegenüber den Büroräumen von Steuerberater Raymund Müller stand, der ihn früher ja vertreten hatte und mit dafür verantwortlich war das er sein gesamtes Vermögen verlor. Er ging hinüber und schaute über den Zaun, er sah Müller wie er mit seiner Frau mit großen, breiten Laubrechen bewaffnet das Laub zusammen rechte. Hallo Raymund sagte Gottfried, Müller schaute ihn mit zusammengekniffenen Augen ziemlich böse an. Schau mal was aus mir geworden ist, nach deiner Spezialberatung ich fahre jetzt behinderte Menschen für kleines Geld durch die Gegend. Müller schaute ihn an und sagte prima, dann machst du ja was Sinnvolles. Gottfried ballte die Fäuste und sagte zu Müller und seiner Frau du wirst es erleben, es gibt immer eine ausgleichende Gerechtigkeit, denk immer dran du Arsch mit Ohren. Er ging zum Transit und sagte zu Margoo die sich noch mit Nadine schwatzte, steig ein wir fahren. Gottfried parkte den Transit in das leere Carport seines verstorbenen Nachbarn und sagte zu Margoo was machen wir jetzt auf was hast du Lust.. Sie lachte und drehte ihren Po ganz komisch ein und gab ihm eine Kusshand. Nein sagte Gottfried nicht schon wieder, was hältst du davon wenn wir uns zwei e-Bikes kaufen und ein wenig durch die Gegen cruisen. Cool, klasse Idee. Sie fuhren nach Rottendorf wo es einen Werksverkauf für e-bikes gab. Im Autoradio spielte Hotel California von den Eagles long Version. Welcome to the Hotel California -  Such a lovely place…..Das Wetter war super eigentlich hätte er heute zwei Landesligaspiele zum Fotografieren gehabt aber mit Margoo war plötzlich alles anders. Bike ExChance Garage stand auf dem Schild in der Schießhausstraße, sie gingen hinein und Ihnen viel gleich die Hipster Schüssel von Tempus Elektric Bike auf es sah auf den ersten Blick aus wie ein ganz gewöhnlicher Cafe Racer ein Bike für Fans von Craft Beer und Urban Gardening dachte sich Gottfried der große Akku am Rahmen sah ehr aus wie ein Tank und der große Ledersattel und der noch größere Frontscheinwerfer machten das Teil zu einem echten Hingucker. Tausend Watt brachte der Motor des geilen Teils auf die Reifen, früher hätte er den Kopf geschüttelt aber jetzt machten ihm die 8000.- Euro für die beiden Importräder aus Kanada keine Probleme mehr. Er legte die 16 Scheine auf den Tresen und fragte den Besitzer des Ladens ob die Akkus geladen sind. Der sagte diese nicht aber wir können austauschen, mit denen hier könnt ihr gut und gerne 150 km fahren. Geil, ich brauch noch ein Schloß mit einer Kette, der Besitzer kramte ein wenig in einer Kiste unf gab ihm das gewünschte Teil. Geht aufs Haus. Danke wie lange habt ihr geöffnet. Ich bin bis 15 Uhr hier, super antwortete Gottfried und häng bitte unsere Akkus an. Sie waren beide gut gelaunt und schwangen sich auf die Räder, Margoo schaute ihn an und sagte, als sie auf dem Radweg Richtung Römerbrücke fuhren, du haust ja ganz schön mit der Kohle rum. Ja hast recht hätte auch gereicht wenn wir uns ein paar preiswertere Räder gekauft hätten. Scheiß drauf lass uns fahren. Über einen Schleichweg gelangten sie nach Gerbrunn und dann nach Randersacker, das Wetter war herrlich sie fuhren bis zur Balthasars Badewanne dort machten sie ein paar Bilder und fuhren über den Mainradweg nach Würzburg. Auf dem Radweg und auch auf dem Main selber herrschte viel Betrieb schade das der Radweg in Würzburg dann abrupt endet und beide mussten sich durch den Ausflugsverkehr bis zur Alten Mainbrücke durchkämpfen. Gottfried hatte das Ziel vorgegeben, Fischimbiss Krebs direkt im Main. Ein alter Kahn mit bunten Stühlen und dort gibt es die echten Meefischli.  Für die Zubereitung der Meefischli werden kleine, silbrige Fische aus dem Main verwendet. Der Fischverkäufer sagte zu Margoo als diese fragte wie groß den Meefischli sind, das sie traditionell nicht größer als der kleine Finger der Figur des St.Kilian auf der Alten Mainbrücke sein sollen. Margoo lachte okay dann mal her damit. Was wollt ihr trinken fragte der nette Matrose und beide bestellten ein einfaches Wasser. Dann kamen auch schon die knusprigen Fische, die man dank ihrer Größe mit Kopf und Gräten verspeisen kann. Wow lecker sagte Magoo begeistert, hatte ich noch nie gegessen. Sie schwangen sich wieder auf ihre Bikes und fuhren über die Alte Mainbrücke in Richtung Heidingsfeld, Gottfried hatte ihr erzählt das er ein Cafe kennt in dem es noch selbstgebackenen, leckeren Kuchen gibt. Cafe  layover hatte glücklicherweise geöffnet und sie bestellten sich bei der netten Chefin je ein Stück Eierlikörtorte und einen Latte macchiato. Einfach lecker. Dank der e-Bikes war es einfach über die Keesburg durchs Hubland nach Rottendorf zu fahren. Anscheinend hatten die Kickers ein Heimspiel weil so gut wie alles zu geparkt war. In Rottendorf luden sie die beiden Räder in den Caddy und fuhren in Richtung Kitzingen auf Bayern 1 lief Child in Time von Deep Purple Hammer. Beide hüpften auf ihren Sitzen auf und ab als das Gitarrensolo von Ritchie Blackmore mit seiner Gibson ES 335 dem Höhepunkt zuschwebt. Früher hatte er den Song in der Dettelbacher Disco Tschu-Tschu ziemlich vollgekifft angehört, es war dann meist der Höhepunkt eines stressigen Tages. Ian Gillans ekstatischer Gesang ein ewiger Klassiker der Rockmusik. Sie verfrachteten die Bikes in der vollen Garage von Gottfried und gingen noch ein wenig spazieren.. Gottfried atmete tief durch und zog die kühle Herbstluft in seine Lungen. Er legte seinen Arm um Magoos Schultern und beide schlenderten durch die Pflaumengasse in Richtung Altstadt. Sie standen auf der Mainbrücke und Magoo legte ihren Kopf an seine Schultern und sagte zu ihm: „Ich war in meinem Leben noch nie so glücklich wie heute. Danke für alles. Ich lass dich nie mehr gehen.“ Ups sagte Gottfried ist das eine Drohung, quatsch ich mag dich einfach. Dann schauten sie den Schiffen zu die durch die Mainbrücke fuhren. Als Maier am morgen aufwachte rief er bei seinem Hausarzt an ob er zum verbinden kommen kann. Das sieht aber übel aus sagte der Doc der seine Praxis in der Mainstraße hatte und für Maier eine Ausnahme machte, sie waren alte Tennisfreunde, wobei Freunde vllt. etwas hoch gegriffen ist. Ich gebe dir noch was für die Schmerzen, aber pass auf das Zeug ist ziemlich stark. Maier bedankte sich und ging nach Hause. Scheiße dachte er sich so ohne Auto und Kohle jetzt muss Müller liefern. Er konnte ihn nicht erreichen anscheinend hatte der Arsch sein Handy ausgeschaltet, dachte er. Er ging die Kapellensteige hoch als plötzlich sein Handy klingelte ja Bitte sagte er hinein und als Antwort kam denk dran eine Woche, es war Freddy, er sagte zu Maier hast du keine Aktien oder irgendwie andere Papiere die du versilbern kannst und wie sieht es mit Müller aus. Du kannst ja auch deine Hütte verkaufen, ich setz mal 200000.- Euro dafür an die 110 Mille bekommst du von mir bar auf die Kralle wenn wir beim Notar waren. Sag mal spinnst du jetzt total entfuhr es Maier, du bekommst deine Kohle schon, er hörte Fred noch Hoffentlich sagen bevor er auf den roten Knopf seines Smartphones drückte. So eine Scheiße aber auch. Am Montag werde ich zur Bank gehen und das Haus in die Immobilien Liste eintragen Lassen, von wegen 200 Mille das Haus war mindestens 400 Wert dachte er für sich.

In der Hafenbar am Neuen Hafen in Würzburg wartete Fred auf eine ehemalige Sekretärin oder war es eine Steuerfachangestellte von Müller egal er kannte die Tussi noch von früher als er selber noch seinen Steuerkram bei Müller machen ließ, er saß gerne in der Bar, heute sang der Shanti Chor fröhliche Seemannsweisen. Mit einer Stunde Verspätung kam die junge Frau, die zurzeit in Mutterschutz ist und als allein erziehende Mutter jeden Euro gebrauchen konnte. Jeder Euro zählt hatte Müller ihr früherer Chef immer gesagt. Entschuldigung, aber der Kleine wollte nicht einschlafen sagte sie zu Fred als sie zu seinem Tisch kam, Guten Abend Frau Spazierer, sehr schön das sie es einrichten konnten dabei winkte er großzügig ab und fügte hinzu kein Problem wollen wir ein paar Schritte gehen und beim hinausgehen fragte er sie noch wie der Kleine denn heißt. Leander sagte sie wie der Opa. Okay um die Sache ein wenig abzukürzen, sagte er zu ihr, du bekommst von mir 1000 Euro, wenn du mir eine Liste mit den Namen machst die alle dieses Scheiß Papier von Arag bei Maier gezeichnet hatten. Oh sagte sie, ich täte mir leichter und ich fühlte mich auch besser wenn eine zwei vorne steht. Ja weißt du denn noch alle Namen und Institutionen die von den beiden über den Tisch gezogen wurden.

Text: Hans Will – Über Kritik und Anregungen würde ich mich freuen.

Nemesis oder Tödlicher Nebel waren verläufige Arbeitstitel des Romans. Der Titel ist lautet jetzt: Die späte Zeit des Glücks

Nemesis erster Teil… ein Krimi aus Mainfranken
Nemesis … ein Krimi aus Mainfranken 2.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 3.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 4.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 5.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 6.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 7.Teil
Tödlicher Nebel ….. Ein Krimi aus Mainfranken Teil 8
Tödlicher Nebel … Ein Krimi aus Mainfranken Teil 9

Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig. Namen und Handlung sind frei erfunden.

2 Reaktionen zu “Die späte Zeit des Glücks …… ein Krimi aus Mainfranken Teil 13”

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