Die späte Zeit des Glücks …… ein Krimi aus Mainfranken Teil 15

Dann rief er nach und nach die Leute an die Gabriele auf die Liste geschrieben hatte und erklärte Ihnen das Maier, Müller und die ALGRA selber kein Geld mehr zur Verfügung hat, oder jedenfalls kein Geld mehr ausschütten wollen bzw. können. Im Gegenteil die Gesellschaft wolle jetzt plötzlich noch Geld von den Anlegern, wegen der Nachschusspflicht um den Kapitalbedarf der sich für die laufenden Kosten der Abwicklung der Gesellschaft ergeben. Manche von den Anlegern waren wie vor dem Kopf gestoßen sie hatten keine Ahnung wie es um ihr sauer verdientes Geld gestellt ist. Einige der Leute wollte es nicht glauben. Fred versprach sich mit jedem Anleger persönlich zu treffen um einen Deal mit ihnen auf den Weg zu bringen. Er wusste das es schnell gehen musste, das es  blutig werden würde und das es richtig Arbeit war. Er wusste ja nichts von den 5 Millionen die auf den Weg zu Maier spurlos verschwanden waren. Er wollte sich auch wegen Hamburg absichern und dachte nach wen er auf die Spur von Herbert Graf von Weichenberg setzen konnte. Blaues Blut konnte er sowieso nicht leiden. Als erstes traf er sich mit dem Metzgereizubehörhändler der 100000.- Euro angelegt hatte. Die Story mit der Nachschusspflicht zeigte Wirkung. Er war ja auch ein gerissener Gauner und sagte zu dem Mann, den er auf der Autobahnraststätte Gutenstetten an der A7 traf das sein Deal nur so aussehen kann das er die Hälfte der 100000.- Euro für sich bekommt, also 50000.- Euro. Sie saßen zusammen bei einer Tasse Kaffee beide leger gekleidet so dass sie niemanden weiter aufgefallen sind. Freddy ließ sich zurzeit einen Bart wachsen der ihn heute aber mächtig juckte. Der Metzgereizubehörgroßhändler wand sich und wollte nicht so recht. Freddy kraulte den noch nicht ganz vorhandenen Bart und sagte okay dann hat es sich erledigt, es geht halt dann zu null für sie auf. Er zog den Reißverschluss seiner schwarzen Kapuzenjacke hoch und machte Anstände zu gehen, da zog der Metzgereizubehörgroßhändler am Ärmel und sagte setz dich, wir machen den Deal. Okay das freut mich und sie werden nicht enttäuscht sein. Ich habe hier was aufgesetzt würden sie mir das bitte unterschreiben. Es war ein Abtretungsvertrag der vor jedem Gericht gültig ist. Beide fuhren fast zeitgleich vom Rastplatz fort Freddy mit Ziel Ausfahrt Marktbreit. Er fuhr die Kapellensteige hoch und klingelte bei Maier, der auch ziemlich schnell aufmachte seine rechte Hand war geschient und er humpelte noch ein wenig. Was willst du blaffte er Fred an was schon sagte dieser Geld natürlich, willst du mich nicht reinlassen. Als sie die Treppen zu seinem Office hinuntergingen wusste er schon was er mit Maier machte. Schau mal her Leo was ich da habe, er zeigte ihm die Vollmacht und Maier wurde ganz blas, komm trink einen Schluck Wasser. Wie stellst du dir das vor wie soll ich das machen. Wir sollten 5 Millionen  zum auszahlen bekommen, die sind weg Keith Palmer der Fahrer und seine Nutte Zinaida Vidanava sind tot und von ihrem Bruder fehlt jede Spur. Wahrscheinlich hat er die Kohle und hat sich damit nach Weißrussland abgesetzt. Du Leo, sprach Fred ganz ruhig und packte blitzschnell das Ohr von Maier, das ist mir scheißegal wie du deine Millionen transportierst oder auch nicht, ich muss den scheiß nicht glauben den du mir da gerade erzählst. Er drehte das Ohr von Maier ganz herum, der vor Schmerzen dabei in die Knie ging. Ich mach das nicht gerne das weißt du sagte er aber anscheinend geht es bei dir nicht anders es sind jetzt 190000.- mach mir einen Vorschlag wann ich das Geld abholen kann. Keine Tricks sonst bist du ein Toter Mann. Fred ließ das Ohr los und drehte sich um und wollte die Treppe hochgehen als Maier winselte, ich kenne auch Leute die dich fertig machen können. Fred drehte sich um und sagte zu ihm während er einen Schritt auf ihn zuging. Wo sind die denn hol sie doch und schlug dabei Maier mit der geballten  Faust auf die Nase.  Drohen, das mag Fred überhaupt nicht, ich sag dir jetzt was du machst, du gehst zum Notar und überschreibst mir das Haus oder hast du irgendwo noch Bares, Gold oder irgendwas ich brauchen kann. Hier nimm meine Uhr es ist eine Breitling Galactic 44, jammerte Maier da kannst du 5000.- Euro für ansetzen. Bist du bekloppt zeig mal her das Ding. Er steckte sie ein und ging zur Treppe :“ wegen Notartermin sage ich dir Bescheid und auch wegen dem Preis für die Uhr. Morgen kommt jemand von meinen Leuten vorbei und schätzt dein Haus. Servus und schönen Abend. Er schmunzelte und wusste auch schon was er mit der Uhr machte und wem er auf den Herbert Graf von Weichenberg ansetzte, er stieg in seinen Panamera ein und fuhr zufrieden nach Hause.

Dienstag 25.10.

Nach ihrer Tour gingen sie wieder zum Kaffee trinken diesmal in die Siedlung im kleinen Cafe in der Königsberger Straße. Wie sich das anhört Königsberger Straße das war einmal Ostpreußen und jetzt liegt die Stadt an der Ostssee in der russischen Enklave und heißt Kaliningrad. Gottfrieds Handy meldete sich als Klingelton hatte er eine Sportpalast-Melodie aus den 30igern des vorigen Jahrhunderts. Es war Ansgar, die neuen Felgen sind gerade mit einem Paketdienst gekommen und wenn er Zeit hat kann er seinen Caddy bringen. Machen wir sagte Gottfried und schlürfte das Eigelb seiner weich gekochten Eier im Glas in seinen Gaumen. Ja die Ernährung war jetzt wichtig in der frischverliebten Situation in der er sich befand. Margoo hatte die ganze Zeit etwas unsicher neben ihn gesessen und hat die anderen Gäste angelächelt sie kam sich in den Cafe wie ein Fremdkörper vor schien es ihr doch als säßen lauter Stammgäste in dem kleinen Raum. Im Ford sagte Gottfried zu ihr dass sie den Caddy fahren sollte und erzählte ihr ein wenig von Ansgar, dessen Vater in Pataya Thailand in einem Rentnerzentrum für Demenzkranke lebte. Er war dort für seine 830.- Rente gut untergebracht. Ansgar erzählte ihm einmal das sein Vater dort eine feste Krankenschwester hatte die Tag und Nacht für ihn da sei und das die Thais einen großen Respekt vor den älteren Menschen hätten. Finanziert von der Pflegeversicherung, aber genau konnte er es Margoo auch nicht erklären. Als sie in der Gartenstraße angekommen sind zeigte Ansgar Ihnen voller Stolz die neuen Felgen, er war halt doch ein Schrauber durch und durch fährst du jetzt für Weber-Transfer dem alten Ausbeuter fragte er ihn, naja jeder Euro zählt und du weißt doch das ich es nicht so dick habe. Aber 759.- Euro für neue Felgen Margoo mischte sich mit dem Satz ein – die bekommt er von mir geschenkt. Cool so eine Freundin sollte mir auch mal über den Weg laufen und seine schmutzverkrustete Stirn kräuselte sich in dicke Stirnfalten.  Fred war auch schon früh auf den Beinen und bereitete sein zweites Treffen vor diesmal mit einem Lungenfacharzt der 25000.- Euro angelegt hatte. Er ließ sich aus seiner sündhaft teueren Espresso Maschine ein Tässchen heraus und rief dabei Gabriele Spazierer an – moin Gabi wie geht’s alles im Lot auch mit Leander fragte er gut gelaunt und doch irgendwie gestellt die junge Mutter. Was willst du sagte sie trocken, ich möchte mich für den kleinen Ausrutscher am Sonntag nochmal entschuldigen sagte Fred ganz scheinheilig schüchtern kann ich dich mal kurz treffen, ich kann auch bei dir in Oberdürrbach vorbeikommen. Muss das sein, du fängst dann wieder das fummeln an oder so, nein, nein ich habe einen neuen Job für dich. Okay dann komm halt vorbei. Sie gab ihm die Adresse, er spülte den Espresso runter und schon saß er im Panamera. Von Heidingsfeld nach Oberdürrbach musste er quer durch Würzburg fahren und stand nach einer halben Stunde bei ihr vor der Eingangstür, er drückte auf die Klingel mit dem selbst geschriebenen Namensschild und der Türöffner schnurrte nach wenigen Sekunden. Es war ein sehr altes Haus mit knarrender Holztreppe und krummen Türen. Hallo wie geht es denn so komm rein sagte Gabriele – setz dich. Was war das für ein durchgesessenes Teil auf dem er Platz nahm, sie setzte sich auf einem hellblau angemalten Küchenstuhl, der leicht in die Urlaubsszenerie einer griechischen Kneipe auf Mykonos entsprungen sein könnte. Überhaupt sah es in der Bude irgendwie nach Flohmarkt aus alles bunt nichts passte so richtig zusammen. Schau mal was ich für dich habe sagte Fred und gab ihr die Uhr, für mich sagte sie erstaunt mit großen Augen und einem leichten Lächeln im Gesicht ja sozusagen als kleine Entschädigung für meinen Ausraster am Bismarckturm, du hast aber auch so sexy ausgesehen mit dem engen Pullover, so hab ich das sagte Gabriele Fred rutschte auf seinem Sessel herum und stammelte ja hast du.. Was führt dich jetzt zu mir und vielen herzlichen Dank für die schöne Uhr, die ist wirklich sehr schön, aber ich kann die doch gar nicht annehmen. Klar kannst du und ich möchte das du für mich alles rausbekommst was mit Herbert Graf von Weichenberg zusammenhängt. Vorstandsmitglied der  ALGRA AG. Oh den Namen habe ich noch nie gehört, was springt für mich heraus. Fred nahm einen Bündel Geld aus seiner Tasche und zählte ihr 500.- Euro auf den Tisch. Voooorschuß sagte er langsam recherchiere genau es pressiert nicht und dann schauen wir mal was mir die Infos wert sind 500.- bekommst du dann so oder so noch dazu, egal ob was Verwertbares für mich dabei ist. Er stand auf und wollte gehen als Gabriele ihn an der Jacke zu sich zog und ins Ohr hauchte sag Gabi zu mir und sie gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. Okay Gabi vllt. können wir uns ja auch mal privat treffen und wir stellen alles auf null, warum nicht sagte Gabriele und begleitete Fred noch bis zur wackligen Tür. Sie wusste das sie aus dieser scheiß Bude raus wollte und vielleicht war Fred eine Chance dazu, sie wollte aber auch nichts überstürzen. Fred stieg in sein Auto und fuhr über den Europastern auf der B8 zum Mainfrankenpark in das American Dinner, neben der Aral Tankstelle wo er den Lungenfacharzt traf. Er bestellte sich einen grünen Tee und nach einer halben Stunde hat der Arzt unterschrieben obwohl es für ihn ja nur um Peanuts ging. Er hatte heute noch fünf weitere Termine mit einem Metzger aus Kitzingen, zwei Gastronomen aus Nordheim und Sommerach und einem Bäcker aus Kitzingen. Gottfried war gerade auf seinem alten Ledersofa eingeschlafen als es an der Tür klingelte, verdammt er sprang hoch und hatte ein ganz blödes Gefühl, das ganze Geld lag noch im Heizungskeller und im Garten lag in Plastiksäcken gut verpackt noch der Schädel von Maxim und auch sein Stiefel. Er sprach in die Sprechanlage ja bitte und bekam zur Antwort Fred Laue hier ich habe etwas sehr wichtiges für sie. Okay Gottfried drückte auf und ging hinunter um den Gast zu begrüßen. Hallo was führt sie zu uns. Können wir das in Ruhe besprechen. Gut kommen sie mit rauf, bitte die Schuhe ausziehen und schon saßen sie zu dritt am Esszimmertisch. Fred erklärte ihm um was es geht. Während Gottfried große Augen machte fragte Margoo ob  Fred einen Kaffee möchte. Gerne erwiderte der kurz. Gottfried sagte dann das er da keine Chancen sehe das er  irgendwann einmal von den beiden Banditen Geld zurück bekäme, er mache sich da keine Hoffnungen nach sechs verlorenen Prozessen. Ich glaube sogar das die meine Anwälte geschmiert haben und vielleicht sogar den einen oder anderen Richter, ich weiß es nicht ich weiß nur das mein Geld weg ist und ich dadurch fasst alles verloren habe was mir wichtig war. Meine Frau, meine Freunde, mein Geld sowieso, meine Altersversorgung,  meinen Stand in der verschissenen Gesellschaft, Gottfried drückte gewaltig auf die Tränendrüse ich fahre jetzt für Weber um überhaupt einigermaßen über die Runden zu kommen. Margoo servierte den Kaffee, Wasser dazu fragte sie Fred, gerne sagte er und schauen sie Herr Meister sie gehen da überhaupt kein Risiko ein. Im Kopf rechnete er schon die Summen zusammen mit dem Geld von Gottfried waren es 720000 Euro also 360000.- für ihn und vielleicht Gabriele sie ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Okay danke und hörte Margoo zu Gottfried sagen unterschreib doch zu verlieren hast du doch nix mehr. Alles Paletti er haute seine Unterschrift unter das Schreiben und stand auf und klopfte Fred auf die Schulter und sagte dazu wenn das klappt ist aber eine dicke Party angesagt. Logo sagte Fred die können wir in einem meiner Clubs feiern. Sie gingen die Treppe hinunter und verabschiedeten sich. Gottfried konnte es nicht fassen, was ist bloß los zurzeit ich weiß doch sowieso im Moment nicht wohin mit der Kohle, im selben Momet klingelte sein Handy, es war Ansgar Caddy ist fertig, du weißt schon das dein Schweller ein bisschen verzogen ist, du solltest das unbedingt reparieren lassen, ich weiß schon das war der Unfall wo du nachts den Rosenberg hochgedüst bist und dann an einer Muschelkalksäule vor der Akropolis volle Lotte hängen geblieben bist und ich habs dann notdürftig ausgebessert und lackiert. Bingo. Daran habe ich gar nicht mehr gedacht. Als sie zu Ansgar fuhren legte Margoo ihre Hand auf seinen rechten Oberschenkel und sagte zu ihm, wie viel hast du im Lotto gewonnen und wenn du wirklich die 300000.- bekommst, wollen wir dann nicht weg von Deutschland vllt. nach Chile oder so. Gottfried sagte während er von der B8 in die Mainbernheimer Straße einbog ich habe immer von Grönland geträumt, was Grönland, Margoo musste lachen da ist es doch eiskalt. Er lachte auch und er musste an die Zeit denken wo er von  Grönland geträumt hatte, da hatte er noch ganz wenig Geld und kannte Margoo noch nicht. Jetzt ist das alles anders. Hinten in den Bus hatte er den großen Plastiksack mit den Schuhen von Maxim rein geschmissen er wird sie morgen früh nach der Tour im Altkleidercontainer in der Nähe der mainfränkischen Werkstätten einwerfen. Wow entfuhr es ihm als er seinen Caddy mit den neuen Felgen sah…geil, geil, geil. Ansgar strahlte und auch die Subberexperten die sich an ihren Oettinger Flaschen festhielten. Also Servus bis demnächst. Vllt. klappt es ja mal mit fotografieren und er musste daran denken das er jetzt auch schon ein paar Tage nicht zum fotografieren gekommen ist. Fahr mir nach sagte er zu Margoo als diese in den Caddy einstieg. Er fuhr nur en paar hundert Meter weiter zu einem renommierten Autolackierer. Gruß Gott ich möchte gerne meinen Caddy richten lassen Augenblick ich rufe den Chef. Gottfried und Margoo schauten sich an und Maegoo flüsterte ihn ins Ohr was hast du vor ich will deinen Caddy reparieren lassen und neu lackieren was für Farbe fragte sie ihn. Bordeaux metallic. Chic. Grüß Gott was kann ich für sie tun? Sagte der Chef der Firma der von hinten in den Laden kam. Am besten wir gehen mal zum Fahrzeug sagte Gottfried. Die sehen ja wie die Seite aussieht das sollten sie richten und dann den Wagen neu lackieren. In Schwarz fragte der Chef, nein ich hätte gerne Bordeaux metallic wenn das geht. Bei uns geht alles sagte er strahlend. Okay, wie wollen wir es machen. Ich ruf sie morgen früh um 9 Uhr an, ist Reparatur ein Versicherungsfall oder zahlen sie aus eigener Tasche. Ich zahle bar, wenn sie wollen sofort. Naja eine Anzahlung wäre nicht schlecht, reichen 4000.- Euro erstmal, ja klar selbstverständlich gehen wir ins Office und sie bekommen eine Quittung. Gottfried blätterte 8 500.- Euro Scheine hin und sagte beim hinausgehen bis morgen um neun, ich verlas mich auf sie. Der Chef sagte zu seiner Sekretärin sie soll das Geld nehmen und zur Bank fahren und gleich auf das Konto einbezahlen. Sicher ist Sicher. Der Bankautomat nahm die Scheine ohne größere Probleme und schluckte sie in seinen Bauch………..

 

Text: Hans Will – Über Kritik und Anregungen würde ich mich freuen.

Nemesis oder Tödlicher Nebel waren verläufige Arbeitstitel des Romans. Der Titel ist lautet jetzt: Die späte Zeit des Glücks

Nemesis erster Teil… ein Krimi aus Mainfranken
Nemesis … ein Krimi aus Mainfranken 2.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 3.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 4.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 5.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 6.Teil
Nemesis… ein Krimi aus Mainfranken 7.Teil
Tödlicher Nebel ….. Ein Krimi aus Mainfranken Teil 8
Tödlicher Nebel … Ein Krimi aus Mainfranken Teil 9

Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig. Namen und Handlung sind frei erfunden.



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