Neu beim FC Würzburger Kickers Florian Kohls, Dennis Mast,Simon Skarlatidis, Jannis Nikolaou und Maximilian Ahlschwede

Das Dutzend ist voll: Der FC Würzburger Kickers hat einen Tag vor dem Start in die Vorbereitung an diesem Montag (19. Juni, 15.30 Uhr, FLYERALARM Arena) mit Maximilian Ahlschwede seinen zwölften Neuzugang unter Dach und Fach gebracht: Der 27 Jahre alte Defensivspieler kommt vom Drittligisten F.C. Hansa Rostock an den Dallenberg und hat bei den Rothosen einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben. Nach Stationen beim NTSV Strand 08 zog es den Abwehrspieler in der Jugend zum VfB Lübeck. Im Sommer 2006 wechselte er aus dem schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe zum VfL Wolfsburg. Für die Wölfe bestritt Ahlschwede 39 Begegnungen in der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost und 49 Partien für den VfL II in der Regionalliga Nord. In der Folgezeit lief er für den DSC Arminia Bielefeld, Kickers Offenbach und den SV Wehen Wiesbaden 66 Mal in der 3. Liga auf, ehe er sich im Januar 2015 für einen Wechsel an die Ostsee zum F.C. Hansa Rostock entschied. Bei der Kogge avancierte der 1,86 Meter große Defensivmann umgehend zum absoluten Stammspieler und absolvierte in den vergangenen zweieinhalb Spielzeiten weitere 83 Drittliga-Partien. Zwölf Mal führte Ahlschwede die Rostocker in der jetzt zu Ende gegangenen Saison als Kapitän auf den Rasen. „Maximilian ist ein erfahrener und extrem laufstarker Außenverteidiger, der die 3. Liga bestens kennt und in den vergangenen Jahren konstant gute Leistungen gezeigt hat“, sagt Kickers-AG-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer: „Er hatte zuletzt in Rostock als Vize-Kapitän in einigen Partien die Binde am Arm. Dies unterstreicht seine Führungsqualitäten und zeigt, dass er sich nicht scheut, Verantwortung zu übernehmen.“

Nach Florian Kohls (Hertha BSC) hat der FC Würzburger Kickers an diesem Samstag mit Jannis Nikolaou noch einen weiteren Akteur verpflichtet. Der Defensivspieler ist der elfte Neuzugang bei den Rothosen. Nikolaou kommt vom Drittligisten Rot-Weiß Erfurt an den Dallenberg und erhält bei den Kickers einen Zweijahresvertrag. Nach seinen fußballerischen Anfängen beim TB Witterschlick und dem VfL Rheinbach wechselte der gebürtige Bonner zunächst zum Bonner SC. Im Alter von zwölf Jahren zog es ihn im WM-Sommer 2006 schließlich ins Nachwuchsprogramm des 1. FC Köln. Für den „Effzeh“ absolvierte der Deutsch-Grieche insgesamt 61 Partien in der A- und B-Junioren-Bundesliga West (fünf Tore). Anschließend verbrachte er drei Spielzeiten beim 1. FC Köln II und lief in dieser Zeit 92 Mal in der Regionalliga West auf. Im Sommer 2015 entschied sich der Defensivspieler für einen Wechsel zu Rot-Weiß Erfurt. Nach 29 Partien für die Thüringer in seiner ersten Drittliga-Spielzeit war Nikolaou in der jetzt zu Ende gegangenen Drittliga-Saison 34 Mal im Einsatz und aus der Erfurter Startformation nicht wegzudenken. Einmal fehlte er krankheitsbedingt, ansonsten stand er lediglich aufgrund von Gelbsperren nicht zur Verfügung. Zudem sorgte der 1,87 Meter große Defensivmann mit seinem 1:0-Siegtreffer im Pokalfinale gegen Wacker Nordhausen dafür, dass Rot-Weiß Erfurt erstmals seit 2009 wieder den Landespokal gewinnen und sich damit für die erste Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs qualifizieren konnte. „Jannis ist unheimlich robust im Zweikampf und arbeitet extrem leidenschaftlich gegen den Ball. Er kennt keine Scheu, ist sehr präsent und in der Defensive auf allen Positionen einsetzbar“, sagt Kickers-AG-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer: „Dass er beim 1. FC Köln hervorragend ausgebildet worden ist, versteht sich von selbst. Es freut uns sehr, dass sich Jannis nach sehr intensiven Gesprächen nun für die Kickers entschieden hat.“

Der FC Würzburger Kickers vermeldet mit Florian Kohls von Hertha BSC seine zehnte Neuverpflichtung. Der gebürtige Berliner, der 2016 gegen den FC Bayern München sein Bundesliga-Debüt feierte, erhält bei den Rothosen einen Zweijahresvertrag. Kohls begann mit dem Fußball beim Mariendorfer SV. Im Alter von 14 Jahren kam der Mittelfeldakteur 2009 vom BFC Preussen zur Berliner Hertha. Für die Hauptstädter absolvierte er insgesamt 66 Spiele in der A- und B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost (acht Treffer). 2012 feierte Kohls bei den Berlinern zusammen mit Anthony Syhre, den die Kickers kürzlich vom VfL Osnabrück verpflichtet haben, die deutsche B-Jugend-Meisterschaft. Im August 2015 unterschrieb Kohls, der in den vergangenen drei Jahren im Aktivenbereich auf 61 Einsätze für das Regionalliga-Team kam, bei der Hertha einen Profivertrag und stand an den ersten beiden Spieltagen der Saison 2015/16 im Profi-Kader. Am 23. April 2016 durfte der gebürtige Berliner dann gegen den FC Bayern München vor 76.233 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Stadion sein Profi-Debüt feiern. In der Rückrunde der abgelaufenen Bundesliga-Saison stand Kohls erneut zweimal im Kader von Pal Dardai. „Florian verfügt über ein sehr gutes Passspiel, er hat den Kopf immer oben und verfügt über eine ausgezeichnete Übersicht. Darüber hinaus spult er ein immenses Laufpensum ab“, sagt Kickers-AG-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer: „Florian hat in Berlin häufig beim Profikader mittrainiert und so wichtige Erfahrungen sammeln können. Er passt zudem charakterlich und menschlich einwandfrei in unsere Mannschaft.“

Der FC Würzburger Kickers vermeldet seinen neunten Neuzugang für die kommende Saison 2017/18: Mittelfeldspieler Dennis Mast, der zuletzt an den Chemnitzer FC ausgeliehen war, wechselt vom DSC Arminia Bielefeld an den Dallenberg und erhält bei den Rothosen einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019. Der 1,85 Meter große Mittelfeldspieler durchlief zunächst zahlreiche Nachwuchsmannschaften beim FC Energie Cottbus, ehe er im Alter von 17 Jahren zum Halleschen FC wechselte. Für den HFC absolvierte der gebürtige Rathenower 40 Begegnungen in der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost und erzielte dabei 13 Treffer. Im Herrenbereich stieg er mit Halle 2011/12 in die 3. Liga auf, wo er in seiner ersten Saison 37 Mal auf dem Rasen stand (sieben Tore, vier Vorlagen). Anschließend zog es ihn zum Karlsruher SC, für den er 13 Zweitliga-Spiele bestritt. Bei seiner Station in Bielefeld stieg Mast mit der Arminia als Drittliga-Meister in die 2. Liga auf und kam nach 35 Einsätzen in der 3. Liga im Unterhaus neunmal zum Einsatz. In der vergangenen Spielzeit war er von den Ostwestfalen zum Chemnitzer FC ausgeliehen, für den er in der 3. Liga 35 Mal auflief und dabei sieben Tore erzielte und weitere sieben Treffer vorbereitete. Mast spielte mit Wolfgang Hesl und Björn Jopek, die der FWK ebenfalls bereits verpflichtet hat, zusammen in Bielefeld und mit Jopek zuletzt auch in Chemnitz. „Dennis bringt alles mit, was wir uns auf der offensiven Außenbahn erwarten: Er ist ein schneller und temporeicher Linksfuß, der über ein hohes Maß an Kreativität verfügt und gleichzeitig mit einem Torinstinkt ausgestattet ist“, sagt Kickers-AG-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer: „Es freut uns riesig, dass sich Dennis trotz zahlreicher Interessenten aus der 2. und 3. Liga für uns entschieden hat.“

Der FC Würzburger Kickers hat seine achte Neuverpflichtung für die kommende Saison 2017/18 unter Dach und Fach gebracht: Der 26 Jahre alte Simon Skarlatidis wechselt vom Zweitligisten FC Erzgebirge Aue an den Dallenberg und hat bei den Rothosen einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben. Der 1,73 Meter große Mittelfeldspieler verbrachte seine Anfangsjahre beim VfB Stuttgart und wechselte dann in die Jugend des SV Fellbach vor den Toren der Schwaben-Metropole. Von dort aus zog es ihn zur TSG Backnang, ehe er als 18-Jähriger zur SG Sonnenhof Großaspach wechselte. Für die SG stand der gebürtige Waiblinger insgesamt 131 Mal auf dem Rasen und stieg 2013/14 von der Regionalliga Südwest in die 3. Liga auf. Im ersten Jahr nach dem Aufstieg bestritt er sämtliche 38 Drittliga-Saisonpartien. Nach dann insgesamt sechs Jahren in Großaspach wechselte Skarlatidis im Sommer 2015 zum FC Erzgebirge Aue. Bei den Veilchen avancierte der Mittelfeldmann auf Anhieb zum Leistungsträger und Aufstiegshelden: Skarlatidis absolvierte gleich im ersten Jahr 35 Drittliga-Spiele (vier Tore, fünf Vorlagen) und feierte in der Saison 2015/16 mit den Sachsen ebenso wie die Kickers den Aufstieg in die 2. Liga. Mit dem FCE erreichte er in der Aufstiegssaison darüber hinaus das Achtelfinale des DFB-Pokal-Wettbewerbs. In der vergangenen Zweitliga-Spielzeit kam der Deutsch-Grieche auf zwölf Zweitliga-Einsätze und zwei Tore, wurde allerdings durch einen Mittelhandbruch, der mittlerweile vollständig ausgeheilt ist, ausgebremst. „Simon ist ein flexibler und technisch sehr versierter Spieler, der seine Klasse bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat“, sagt Kickers-AG-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer: „Er ist top motiviert für seine neue Herausforderung in Würzburg und mit seinen 26 Jahren im besten Fußballer-Alter.“



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