CINEWORLD Film-Café zeigt finnische Komödie „Kaffee mit Milch und Stress“

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Dass früher alles besser war, weiß man ja … Mit herrlich trockenem und mitunter politisch höchst unkorrektem Humor lässt Regisseur Dome Karukoski in „Kaffee mit Milch und Stress“ Generationen aufeinander prallen. Wie schlecht die Welt geworden ist, hat man jedoch selten so wunderbar überzeugend gehört wie aus dem Mund des Alten, der vergangenen Zeiten mit wüsten Beschimpfungen
auf das Heute nachtrauert und so ziemlich über alles herzieht, was ihm an modernen Absurditäten in die Quere kommt.

Doch weil in allem ein Funken Wahrheit steckt, kann man gar nicht anders, als den alten Stinkstiefel ins Herz zu schließen. So entwickelt sich „Kaffee mit Milch und Stress“ vom anfänglichen „Clash of Generations“ zur tragikomischen und liebenswerten Geschichte, die erahnen lässt, dass Toleranz und Offenheit für Neues weit mehr ist als eine Frage des Alters.

Am Donnerstag, 18. Januar, zeigt das CINEWORLD-Erlebniskino in seinem Film-Café die herrliche Komödie „Kaffee mit Milch und Stress“. Beginn ist um 16 Uhr, vor dem Film serviert das CINEWORLD-Team ab 15 Uhr im Restaurant OSKARs den Gästen feinen Kaffee und köstlichen Kuchen aus der Bäckerei Will in Kitzingen.

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Kaffee mit Milch und Stress“
Früher war die Welt für den Alten (Antti Litja) in Ordnung. Da baute der Mann ein Haus, die Frau kümmerte sich um die Kinder, Banker waren ehrlich und Autos für die Ewigkeit gebaut. Man arbeitete hart, kam gemeinsam in die Jahre und war am Ende seines Lebens füreinander da. Gute alte Zeit. Nun aber besucht der Alte seine Frau (Petra Frey) jeden Tag im Krankenhaus und sein roter Ford Escort (Baujahr 72) ist alles, was ihm geblieben ist. Als er eines Tages stürzt und kaum noch gehen kann, wird er zu seinem Sohn (Iikka Forss) und dessen Frau Miniä (Maria Perankoski) in die Stadt verfrachtet. Und dort treffen Welten aufeinander. Dass er nicht mit Mikrowelle und Smartphone klarkommt: geschenkt. Dass sein Sohn aber so ein Weichei ist und total unter der Fuchtel seiner Frau steht, die das Geld nach Hause bringt und noch dazu im Auto am Steuer sitzt, macht dem Alten so richtig schlechte Laune. Und wenn er die hat, dann ist nicht nur sein Tag ruiniert. So wird jedes Gespräch zum Schlachtfeld, wie ein Orkan zieht er eine Schneise der Verwüstung durch das geordnete Leben der „Kinder“. Und die sind kurz davor, bei den prähistorischen Ansichten des Alten an die Decke zu gehen. Nicht lange und die Zwangsgemeinschaft steht vor dem Kollaps. Doch hinter dem wütenden alten Herrn steckt mehr, als die Jungen dachten. Und auch der Alte beginnt zu spüren, dass er noch eine ganze Menge lernen kann …



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