Sebastian Neumann verstärkt das Bundesliga-Leistungszentrum der Kickers

   Sebastian Neumann, ehemaliger Kapitän des FC Würzburger Kickers, hat zum 1. Juli 2020 sein zweijähriges Wiedereingliederungspraktikum in der Leitung des Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrums des FC Würzburger Kickers begonnen. Der gebürtige Berliner, der von 2016 bis 2018 in 66 Spielen die Rothosen als Spielführer auf den Platz führte und dabei fünf Tore erzielte, wird die bisherige Leitung um LZ-Leiter Jochen Seuling, den Organisatorischen Leiter Marius Fischer sowie NLZ-Cheftrainer Ralf Santelli unterstützen.

„Neben den allgemeinen Aufgaben, die im Verein anfallen, wollen wir Basti in sämtlichen Teilgebieten rund um das Leistungszentrum mit einbinden. Durch seine Erfahrung kann er vor allem in Gesprächen mit jungen Spielern eine gewisse Strahlkraft entwickeln. Denn er weiß, wie der Weg zum Profi verlaufen kann, aber auch wie steinig dieser ist. Hiervon sollen und werden unsere kleinen Rothosen profitieren“, so Jochen Seuling über den Aufgabenbereich des ehemaligen Profis.

Neumann, der über eine abgeschlossene Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann verfügt, freut sich über seine Rückkehr nach Würzburg: „Ich freue mich sehr, wieder zurück am Dallenberg zu sein und möchte mich bei den Verantwortlichen für die Möglichkeit und das Vertrauen bedanken, hier meine Karriere nach der Karriere starten zu können.“  

Ralf Santelli ist neuer Cheftrainer im Nachwuchsleistungszentrum des FC Würzburger Kickers

Der FC Würzburger Kickers ist bei der Suche nach einem Nachfolger für den in den Trainerstab der Profis aufgerückten Rainer Zietsch als Cheftrainer des Nachwuchsleistungszentrums fündig geworden: Ralf Santelli hat am Montagvormittag seine Arbeit bei den Rothosen aufgenommen.

Der 51-jährige Fußballlehrer, der über langjährige Erfahrung im Profibereich sowohl auf Ebene der Aktiven als auch im Bereich der Nachwuchsleistungszentren verfügt, arbeitete unter anderem als Torwart- und Rehatrainer beim SSV Ulm 1846. Als Interimstrainer schaffte der gebürtige Waiblinger mit dem SV Wacker Burghausen, wo er zunächst als Co-Trainer tätig war, den Klassenerhalt in der 3. Liga. Darüber hinaus gehörte der Diplom-Sportlehrer und Sportpädagoge beim DSC Arminia Bielefeld zum Trainerstab von Ewald Lienen und Christian Ziege sowie bei Hannover 96 von Ralf Rangnick und Mirko Slomka. Neben verschiedenen Tätigkeiten in der Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg war Santelli auch als Scout beim VfB Stuttgart aktiv.

Bei den Kickers wird sich der Schwerpunkt seiner Arbeit inhaltlich vorerst auf die U17 und U19 sowie deren Verzahnung und das Scouting in diesem Bereich richten. In beiden Altersklassen sind die Kickers jeweils nur noch einen Aufstieg von der Junioren-Bundesliga entfernt. Darüber hinaus wurde der regelmäßige Austausch mit den einzelnen NLZ-Trainern sowie Profi-Cheftrainer Michael Schiele, Sportdirektor Daniel Sauer und NLZ-Leiter Jochen Seuling etabliert und nun unter Beisein von Ralf Santelli fortgeführt.

Die NLZ-Leitung bzw. sportliche Gesamtleitung hat weiterhin Jochen Seuling inne, der sich über die Neubesetzung auf der NLZ-Cheftrainer-Position erfreut zeigt: „Wir sind überzeugt, mit Ralf einen hochmotivierten neuen Fußballehrer gefunden zu haben, der sich mit den vielfältigen Aufgaben eines noch jungen Bundesliga-NLZ vollständig identifiziert. Da Ralf auch auf verschiedenen Gebieten im Profi- bzw. Nachwuchsbereich große Erfahrung mitbringt, versprechen wir uns von ihm darüber hinaus viel Input für unsere Trainer. Da wir zur Erreichung unserer Ziele unter anderem auch unser Scouting auf den gesamten bayerischen Raum ausdehnen müssen und werden, wird gerade im südbayerischen Raum, den Ralf gut kennt, ein Schwerpunkt seiner Aufgabe liegen.“

Auch Ralf Santellis Freude über sein neues Amt ist groß: „Ich freue mich sehr, dass ich das Vertrauen des Vereins und der Verantwortlichen im Nachwuchsbereich bekomme. Das Kennenlernen und die ersten Gespräche haben auf beiden Seiten sofort gepasst. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und wahnsinnig spannend.“ Darüber hinaus findet der 51-Jährige „die kurzen internen Wege absolut beeindruckend und man spürt bei jedem Mitarbeiter bereits nach kurzem Kennenlernen, dass hier sehr viel Herzblut drinsteckt. Ich freue mich, dass es endlich losgeht und ich ein wenig mit meiner Erfahrung und meinem Wissen, die weitere Entwicklung der Spieler, Trainer und der gesamten Nachwuchsabteilung mitgestalten darf“.