Depesche # 3085: Spazieren und Schneeschippen

Viel Schnee kam ja in der Nacht nicht runter. Bewegung an der frischen Luft tut halt gut und das Mittagessen schmeckt dann wenigstens. Wenn ich mich nicht bewege kann ich nicht viel essen und es schmeckt mir dann auch nicht so besonders gut. Letztes Jahr konnte man Radfahren 🙁 Vor zwei Jahren hatten wie Hochwasser.

Im Fernsehen heute morgen einen tollen Film gesehen. Die Vielfach ausgezeichnete Tragikomödie mit Dieter Hallervorden: „Sein letztes Rennen“. Paul Averhoff war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus – auch weil Tochter Birgit sich nicht kümmern kann, sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht Paul seine alten Rennschuhe an und beginnt, im Park zu laufen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die „trüben Tassen“ werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiter läuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte – seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt … In der ARD Mediathek ist er noch sieben Tage zu sehen.

Im Ohr heute u.a. Miss Monique – MiMo Podcast 040 [Melodic Techno & House DJ Mix] Später kam dann noch Einstein zu Besuch.

Depesche # 3147: Chemtrails beim Altglas entsorgen

Für mich sind es immer noch Kondesstreifen. Retzstadt Himmelspfad Silvaner Große Lage 2020 war auch dabei. 🙂 Später noch ein Spaziergang am Main. Der Gitarrist und Keyboarder der britischen Band The Cure, Perry Bamonte, ist tot. Bamonte starb an Weihnachten im Alter von 65 Jahren zu Hause, wie die Band auf ihrer Website erklärte deshalb heute u.a. The Cure – A Forest (Live 1992)

Später mit Thomas eine tolle Radtour am Rande des Steigerwaldes.

A weng naus # 1820 – Viel Regen

Aber auch Sonnenschein zwischendrin. Die traurige Nachricht erreichte mich beim Frühstücksmüsli nach dem Krafttraining. Der Bassist und Mitbegründer der Country- und Rockband Eagles, Randy Meisner, ist tot. Er starb im Alter von 77 Jahren in Los Angeles. Als Todesursache nannte die Band Komplikationen in Verbindung mit einer chronischen Lungenerkrankung. „Randy war ein integraler Bestandteil der Eagles und trug zu dem frühen Erfolg der Band bei“, schreibt die Band auf ihrer Website. Deshalb heute im Ohr Eagles – Hotel California

A weng naus # 1813 – vereinzelt etwas Regen

Konnte aber trotzdem ein Stündchen Schwimmen, ein Stündchen Rennradfahren und am Abend eine Brückenrunde laufen. Heute war ja der seit dem 25.Juli 2021 eingeführte Welttag der Prävention gegen das Ertrinken. Initiiert von der UNO und dem WHO, möchte dieser Aktionstag ein internationales Zeichen für den Kampf gegen das Ertrinken setzen. Im Ohr u.a. Reinhard Mey – Was in der Zeitung steht. Außerdem war ich kurz im Fernsehen zu sehen.

A weng naus # 1525 – LKW Unfall auf der A3 – Kitzingen ist dicht

Unten ein paar Bilder vom Fast Chaos auf den Kitzinger Durchgangsstraßen. Herr Kelber auf dem Rad kann darüber nur lächeln. Autobahn war für lange Zeit gesperrt. Was war dann noch heute. Langer Spaziergang in netter Begleitung, Fitti natürlich und dann hat mich wieder einmal die Backwut gebackt 🙂 und ich habe eine jüdische Challah gebacken. Sehr lecker. Das Rezept habe ich von einer Instagram Freundin bekommen. Man isst die Challah zu Ehren des Schabbats. Hier das Originalrezept von Esther: 1 kg Weißmehl. 2 Esslöffel Trockenhefe. 1 flacher Löffel Salz. 3 Esslöffel Zucker. Eine halbe Tasse normales Öl. Zweieinhalb Gläser lauwarmes Wasser. Alle Zutaten in einen Mixer geben. fünf Minuten setzen. Quellen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Bereiten Sie Brotformen vor. Ein Ei aufstreichen und Sesam über das Brot streuen. Im heißen Ofen bei 200 Grad backen, bis sie gebräunt sind. Ich habe Dinkelvollkornmehl genommen. Den Vierstrangzopf habe ich auch noch gut hinbekommen. Im Ohr heute u.a. ein bisschen BollywoodTechno Pablo Fierro – Bangalora

Unten: Da war wohl noch Farbe übrig 🙂

Hier die Bilder vom Fitti dem Monster Spaziergang, der Großbaustelle vom Staatsarchiv, dem Challahbrot, blühende Felsenbirne und Walnußblüten, Gärtner bei der Arbeit, Salat im Treibhaus und schöne Tulpen im Rosengarten.