Depesche # 3308: Schwarzkopfschafe und viel Betrieb auf dem Mainradweg – Fußball in Repperndorf

Gechillte Tour heute. Viele Betonwege und ein Stück auf dem Mainradweg, wo viel Betrieb herrschte. Später dann noch Kreisklasse WÜ 2 Repperndorf – Buchbrunn/Mainstockheim 2:1.
Beim Bilderschneiden musste ich an folgendes denken: Fußball im Landkreis Kitzingen wird in der Breite der Vereine nicht mehr viel auf hohem Niveau gespielt, wenn man von den beiden Abtswinder Mannschaften und den Siedlern aus Kitzingen mal absieht. In der Würzburger Kreisliga ist kein Verein mehr aus dem Landkreis vertreten. Frühere Bezirksliga Clubs wie Marktbreit/Martinsheim, Dettelbach Ortsteile, Schwarzach oder Buchbrunn/Mainstockheim kicken jetzt in der Kreisklasse, wo auch Hoheim, Ülkemspor Kitzingen, Iphofen, Sickershausen, Mainbernheim und Repperndorf für interessante Derbys sorgen. Frühere Landesligamannschaften wie Bayern Kitzingen oder TSV Sulzfeld spielen jetzt in der A-Klasse. In der Kreisliga Schweinfurt 1 spielen noch Volkach und Nordheim, beide im Moment am Tabellenende der Liga und im Derby am 10.Oktober in Volkach gegeneinander. In der Kreisliga Schweinfurt 2 spielt zurzeit die SG 1.FC Geesdorf/TSV Abtswind 3 und muss zum Teil Strecken zu den Spielorten jenseits des Steigerwalds von bis zu 60 km einfach fahren um an die Spielorte zu gelangen. In der Kreisklasse Schweinfurt 2 sind mit Wiesentheid, Fahr, Brünnau, Geiselwind und SG Stadelschwarzach/Prichsenstadt fünf Teams aus dem Landkreis vertreten. Alles in allem kein erfreulicher Zustand für den Vereinsfußball im Landkreis Kitzingen. Woran das liegt kann ich nicht beantworten, ich habe einfach nur die Fakten aufgeführt. Stand 17.9.2026

Das große Star-Aufgebot beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup

Olympische Helden, eine VfB-Legende und ein Tatort-Kommissar

Olympiasieger, Weltmeister, TV-Helden: Am 3. Oktober strömen die Stars nach Ditzingen-Heimerdingen zum LILA LOGISTIK Charity Bike Cup, um einen tollen Tag auf dem Rad zu erleben – und Kindern in Not zu helfen. Ein kleiner Auszug aus der prominenten Teilnehmerliste.

Magdalena Neuner
Biathlon hat im Winter längst die deutschen Wohnzimmer erobert – und daran ist Magdalena Neuner nicht ganz unschuldig. Die heute 39-Jährige ist die erfolgreichste und ziemlich sicher auch beliebteste deutsche Biathletin aller Zeiten. Das hängt natürlich mit der Flut an Medaillen zusammen, für deren Transport sie wahrscheinlich einen LKW benötigen würde. Aber auch mit ihrer freundlichen und erfrischenden Art. Mit Magdalena Neuner fieberten selbst diejenigen mit, die mit Biathlon sonst eigentlich nichts zu tun hatten. Dreimal (2007, 2011, 2012) wurde sie Sportlerin des Jahres, wo es nicht nur auf Erfolge, sondern auch auf Persönlichkeit ankommt. Einziger Makel der Karriere: Sie war noch nie beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup am Start. Höchste Zeit, das zu ändern.

Richy Müller

Sonntag, 20.15 Uhr. Das ist selbst im digitalen Zeitalter von Streamingdiensten in vielen deutschen Haushalten ein heiliger Termin. Dann wird die Türklingel blockiert, das Handy in den Flugmodus geschaltet – und Tatort geschaut. Seit bald 20 Jahren erscheint dann regelmäßig Richy Müller auf dem Bildschirm, wenn die Verbrecher in Stuttgart dingfest gemacht werden. Als Hauptkommissar Thorsten Lannert gehört der Schauspieler zu den Großen der Branche. Eine Popularität, die Richy Müller auch dazu nutzt, Gutes zu tun. Beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup ist er längst Stammgast. Warum? „Weil das einfach eine tolle Veranstaltung ist.“

Guido Buchwald

Vielleicht war Diego Armando Maradona der begnadetste Fußballer, der dieses Spiel je gespielt hat. Wenn er seine Finten zelebrierte, waren orthopädische Spätfolgen für seine Gegenspieler nicht ausgeschlossen. Nur einmal biss es auf Granit, auf schwäbisches Granit. Das war beim WM-Finale 1990, als er auf ein menschliches Stopp-Schild namens Guido Buchwald traf. Egal, wohin Maradona rannte oder dribbelte – Guido Buchwald war schon da. Deutschland gewann mit 1:0 und der Stuttgarter erlangte überregionale Berühmtheit. Aber auch auf dem Rad macht die VfB-Legende traditionell eine gute Figur. Die Beweisführung gibt es alljährlich am 3. Oktober.

Frank Stäbler

Für Frank Stäbler ist das Rad-Event in Ditzingen-Heimerdingen ein Heimspiel. Vor 37 Jahren wurde er um die Ecke in Böblingen geboren. Von dort aus machte er sich auf, die Welt des Ringens zu erobern. Man kann feststellen: Das ist ihm gelungen. Dreimal Weltmeister, zweimal Europameister und Platz drei bei Olympia sprechen eine recht deutliche Sprache. Und das, obwohl er parallel zu seiner Karriere zwei Berufsausbildungen absolvierte und teilweise noch ganztags arbeitete. Heute arbeitet Frank Stäbler als Key Note Speaker und Personal Trainer. Er besitzt aber nicht nur einen großen Willen – sondern auch ein großes Herz. Das beweist er wieder am 3. Oktober.

Olaf Ludwig
Die beste und wichtigste Nachricht vorab: Olaf Ludwig ist fit und wird wie jedes Jahr beim LILA Race an den Start gehen. Das ist deshalb nicht ganz selbstverständlich, weil sich der 66-Jährige im Winter die Achillessehne gerissen hatte. Doch mittlerweile ist er wieder komplett hergestellt, vor einem Monat gab er sin Comeback auf dem Rad. Verlernt hat er nichts. Was wenig verwunderlich ist – weil Olaf Ludwig zu den größten deutschen Radsportlern aller Zeiten gehört. Goldmedaillengewinner bei Olympischen Spielen, Sieger bei der Friedensfahrt, Träger des Grünen Trikots bei der Tour de France. Der Mann weiß, wie man Rennen gewinnt. Am 3. Oktober steht für ihn aber etwas anderes im Vordergrund: „Spaß haben – und gleichzeitig
Gutes tun.“

Jens Fiedler

Nur für den Fall, dass Sie mal bei „Wer wird Millionär“ auf dem Stuhl sitzen und die Frage über 125.000 Euro lautet: „Wer ist der erfolgreichste deutsche Bahnradsportler bei Olympischen Spielen?“ Dann können Sie sich jetzt dank uns einen Joker sparen. Die Antwort lautet: Jens Fiedler. 1992, 1996 und 2004 gewann er die Goldmedaille. Nebenbei sammelte er noch zwölf Podestplätze bei Weltmeisterschaften. In Ditzingen-Heimerdingen wird Jens Fiedler es bei der LILA Tour deutlich entspannter angehen. „An diesem Tag geht es nicht darum, der Schnellste zu sein“, sagt er, „es geht darum, Kindern in Not zu helfen.“

Dajana Eitberger

Es ist schon manchmal ein Segen, dass es im Internet keine Platzbegrenzungen gibt – so kann Wikipedia tatsächlich alle Erfolge der Rodlerin Dajana Eitberger auflisten. Zuletzt gewann sie bei den Olympischen Spielen in diesem Jahr Gold. In Ditzingen-Heimerdingen feiert sie heuer ihre Premiere beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup, wo sie sich tatsächlich ein wenig umstellen muss. Denn bei der LILA Tour geht es nicht, darum, die Schnellste zu sein – sondern einen entspannten Mittag zu erleben und Kindern zu helfen. Nicht die schlechteste Kombination.

Miriam Welte

Einmal olympisches Gold, sechsmal Weltmeisterin, viermal Europameisterin und 21 deutsche Meistertitel – zumindest, wenn sich die Statistiker nicht verzählt haben, was bei so einer Titelflut schon mal passieren könnte. Unbestritten ist: Miriam Welte zählt zu den erfolgreichsten deutschen Bahnradsportlerinnen aller Zeiten – und zum Stammpersonal beim LILA LOGISTIK Charity Biker Cup. Dort lässt sie es traditionell etwas ruhiger angehen und nimmt an der LILA Tour teil.

Die gesamte Liste der Teamkapitäne, weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter: www.charity-bike-cup.de

Depesche # 3307: Regenbogen über Eibelstadt – Fußball in Volkach

Ansonsten hat mich der Regen zwischen Kaltensondheim und Kitzingen eingeholt. War aber nur a weng getröpfel. Eigentlich wollte ich mehr fahren. So what. Auf der morgentlichen Fahrt Richtung Kaltensondheim sind mir 57 Autos entgegen gekommen. Nur in zwei Fahrzeugen saßen mehr als eine Person. Bei den hohen Benzinpreisen sollte man vielleicht mal über Fahrgemeinschaften nachdenken. Die Zeit der Bequemlichkeiten neigt sich eh dem Ende zu.
Ganzen Tag heute Regenschauer. Dann eben a weng Krafttraining und Abcoaster.
Beim Flutlichspiel in Volkach gab es für die Gastgeber gegen Arnstein eine bittere 0:5 Klatsche. Bericht von Jürgen Sterzbach in der Main-Post.
Im Ohr heute u.a. Depeche Mode – Behind the Wheel.

Depesche # 3306: Erst Morgennebel und dann Frankenbergrunde

Es ist eine der schönsten Radtouren die man im Landkreis Kitzingen machen kann. Der Nebel löste sich um 9 Uhr ziemlich schnell auf und die Sonne kam heraus. Noch ein Foto mit und für eine Bikepackerin gemacht die den gesamten Mainradweg von Bayreuth bis Mainz abfährt. Die Tour heute habe ich einmal auf den Seiten der Mainpost beschrieben. Durchfahrt Ippesheim war heute gesperrt. Wir sind dann in Ippesheim auf dem Beton Weg Richtung Gnötzheim abgebogen. Sehr schön. Dort einen alten Lanz gesehen. Tour kann man hier bei Komoot nachverfolgen 🙂
Fast auf den Tag sind wir die Tour im letzten Jahr auch gefahren
Zu Hause gab es dann Grünkernsuppe mit selbstgebackenen Vollkorntoastbrot und Zwetschgenstreuselkuchen. Leeecker. Was kann es besseres geben als noch leicht warmer Zwetschgenkuchen mit einer Tasse Kaffee bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse.
Kleine Abendshow gabs dann noch am Himmel.
Im Ohr heute The Rolling Stones – Foreign Tongues.

Depesche # 3304: Erfrischende Sonntagmorgentour und viel los in Kitzingen – Fußball in Estenfeld und Rottendorf

Bis Frickenhausen war´s trocken. In marktsteft schien kurz die Sonne. Erlacher hoch hat´s dann angefangen.Als ich ein paar Bilder machte überholte mich grußlos eine durchnässte Würzburger C-Wanze. 🙂 Ich hatte zum Glück die Gore Jacke und Überschuhe angezogen.
Für die Aussteller beim Gartenschau-Festival tut es mir leid, dass sie jetzt so ein Regenwetter erwischt haben. Aber laut Wetterbericht gibt es immer wieder Wolkenlücken.
Nach einer Regentour lästiges Übel das Rad zu putzen und nach zu ölen.
Eigentlich fast a weng viel heute: Gartenschaugelände, Kunstausstellung im Rathaus und Tag des offenen Denkmals. Flugshow, (heute jemand getroffen der es pietätlos fand das die Flugshow am Gedenktag 9/11 gestartet wurde. Ich persönlich stand schon einmal am Ground Zero und fand es bedrückend) Bilder ganz unten.
Fußball heute in Estenfeld:
A-Klasse WÜ1Estenfeld II – Lengfeld II 2:3
Kreisliga: Estenfeld – Lengfeld 5:1
Bezirksliga Unterfranken West: Rottendorf – Heimbuchenthal 4:1

Ein paar Bilder vom Sonntag in Kitzingen

Depesche # 3303: Viel Betrieb auf den Radwegen

Hat trotzdem Spaß gemacht. Wir sind auch nicht so durch die Gegend gebraten. Dieter war noch a weng angekratzt. War eine chillige Tour.
Am Stadtbalkon Peter getroffen, habe gar nicht gewusst das er in den frühen Achtzigern man durch Südenglang geradelt ist.
In Münsterschwarzach ist Kerm, das ganz Dorf hängt voller Fahnen.
Beim neuen Womoplatz fehlen noch die Orientierungslinien. 🙂
Tolle Bergeetappe heute bei der Vuelta. Was mich aber stört und nervt ist das Gequatsche der Kommentatoren, jedenfalls von Einem und die Werbung mit „Ralf Schuuuhmacher!! “ „My Woosh!! mit Sagan“ und natürlich „Seidenbacher!!“ 🙂
Am Nachmittag noch Fußball in Abtswind 4:3 Sieg gegen Aschaffenburg Leider in der Landesliga Nordwest
Kontrastprogramm in Wiesentheid. U19 Bezirksoberliga Abtswind/Wiesentheid – Fuchsstadt 0:3

Blick auf das Memoriel aus dem 38.Stock des American-Express-Buildings

Aufgenommen bei meinem USA Besuch 2011. Das National 9/11 Memorial and Museum ist eine zentrale Gedenkstätte mit angeschlossenem Museum in New York City. Die vom Architekten Michael Arad entworfene Gedenkstätte auf dem Gelände des zerstörten World Trade Centers erinnert an die 2977 Todesopfer der Terroranschläge am 11.September 2001. Die sich heuer zum 25 mal jähren.

Depesche # 3301: Alarm um 11 Uhr

Bin ja fast vom Rad gefallen so habe ich mich erschreckt. 🙂
Äpfel in Effeldorf und auch ein Blitzer stand am Straßenrand.
Das Eichhörnchen hatte auch wieder Durst.
Wolken mit einem Orangestich entstehen in den allermeisten Fällen durch optische Phänomene der Lichtbrechung und Lichtbeugung in der Erdatmosphäre, oft während der Dämmerung.
Es wird halt immer früher dunkel.
Lavendel blüht im Spätsommer ein zweites Mal, wenn man ihn, so wie wir, direkt nach der Hauptblüte im Juli zurückgeschnitten hat.