Depesche # 3156: Wetterumschwung, Buntspecht im Garten und Hagelschauer am Nachmittag

Trotz des beachtlichen Sonnenaufgangs ist es heute doch nur ein trüber, windiger Tag geworden. Am Nachmittag kam dann doch nochmal die Sonne raus. Große Reh Rudel bei Euerfeld gesehen. Karl hat mir ein Bild seines Urlaubs Domizil auf Mallorca geschickt. In der Main-Post ist ein Triathlon Bild von mir veröffentlicht. (Unten auf das Bild klicken, dann kommt man zum Bericht.) Im Ohr heute u.a. KC & The Sunshine Band – [Shake, Shake, Shake] Shake Your Booty. Latest Shit: Überall Baustellen – Winterhausen, Frickenhausen, Marktbreit

Depesche # 3150: Schöner Sonnenaufgang

Mal schauen was der Tag bringt. Der Start war sehr schön und die Radtour auch. Im letzten Jahr auf den Tag genau war in Kaltensondheim die Infoveranstaltung zum Radwegeneubau nach Kitzingen. Getan hat sich aber noch nix. Danach mit dem Gravelbike einen schönen Ritt durch die Klinge gemacht. Vorbei an blühenden Büschen und an dem im Abriss befindlichen Lost Place Nato Gate. Vor 22 Jahren, da waren die Amis noch da, bin ich mit demselben Rad wie heute auch durch die Klinge gefahren. Im Ohr heute u.a. Rami Hattab – Goldener Handschuh.

Depesche # 3129: Pilgern, Hochwasser und herrlicher Sonnenschein

Der erste gefühlte Frühlingstag heute. So kann es weitergehen. In Randersacker ist der Radweg überschwemmt, das hat nicht nur mich zu einer Planänderung was den Streckenverlauf angeht getroffen. Eine junge Pilgerin die den Jakobsweg von Würzburg nach Ulm laufen will staunte ebenfalls nicht schlecht. Habe gar nicht gewusst das es da einen Pilgerweg gibt. Könnte ich ja mal mit Gravelbike abfahren. Den Original Camino nach Santiago de Compostella bin ich vor Jahren schon einmal abgefahren. Das Frostpendeln geht auch nur noch 2 Tage, dann ist die Wintersaison auch schon wieder beendet. 100 Fahrten habe ich bis jetzt gemacht und dabei über 5000km geradelt. Zum Mittagessen habe ich mir ein Pilzragout gekocht und dazu gab es Kartoffeln aus dem Airfryer. Im Ohr heute u.a. Einmusik b2b Jonas Saalbach live at Preikestolen in Norway for Cercle. Auf Kleinanzeigen verkaufe ich ein sehr gut erhaltenes Mountain-Bike.

Depesche # 3104: Dem Schnee nach Mallorca entflohen

Im Winter verwandeln sich die Straßen Mallorcas in friedliche Wege. Mit weniger Touristenverkehr kann man mit dem Rennrad die Ruhe und landschaftliche Schönheit der Insel richtig genießen. Die ruhigen Straßen bieten ein unvergessliches Raderlebnis, bei dem man in Mallorcas natürlichen Charme eintauchen kann. Soweit die Theorie. Heuer war es aber anders wie in vergangenen Jahren. Starker Wind, zum Teil auch richtiger Sturm, wechselte sich mit sonnigen Tagen ab. Ich konnte nicht so viel fahren wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber egal. Dafür standen andere Sachen im Blickpunkt die auch richtig Laune machten. Sauna, Eisbaden, nette Bekanntschaften schließen, lange Spaziergänge und traumhafte Sonnenuntergänge machten den Kurzurlaub dann doch zu einem richtig tollen Erlebnis. Nicht zu vergessen das sehr leckere Essen im Hotel direkt am Meer mit sehr nettem Personal und leckeren Angeboten. Für Menschen die den Tag gerne ein wenig Knülle beginnen wollten gab es jeden Morgen ausreichend Sekt zum Start. Zum Dinner bekam ich an einem Tag einmal von meinem aus Ägypten stammenden Lieblingshabibi vier Gläschen Mesclat, einen mallorquinischen Kräuterlikör hingestellt. Einen habe ich probiert. Alkohol ist aber nicht so meins. Vor dem Hotel gab es eine große Baustelle, für alle diejenigen die absolute Ruhe suchen ehr nicht geeignet. Das TUI Reisebüro im E-Center in Kitzingen hat mich auch nicht darauf hingewiesen. Am Airport habe ich dann gemerkt das man sich auf die Pushnachrichten der Airlines nicht 100% ig verlassen kann. Es ist von Vorteil, wenn man eine halbe Stunde vor dem Check-in nochmal einen Blick auf die Salidas Tafel wirft. In meinem Fall war der angekündigte Schalter dann nicht C58, sondern C32 verbunden mit einer ziemlich langen Wanderung durch den Airport. Eine Frau und ich halfen beim Umzug dann einem alten Ehepaar, das wie sich später herausstellte schon betagte 85 Jahre auf der Lebensuhr hatte. Zudem war der Mann dement, was einerseits lustig war andererseits mich auch sehr traurig machte. Die Frau war dann im Flieger meine Sitznachbarin wir unterhielten uns sehr gut, die Zeit ging sprichwörtlich wie im Flug vorbei. Sie ist eine tolle Malerin und hatte sich in Mallorca neue Inspirationen gesucht. Alles in allem war es eine schöne, abwechslungsreiche Woche ohne Schnee. Im Ohr der u.a. der mutige Song von Bruce Springsteen – Streets Of Minneapolis.

Depesche # 3085: Spazieren und Schneeschippen

Viel Schnee kam ja in der Nacht nicht runter. Bewegung an der frischen Luft tut halt gut und das Mittagessen schmeckt dann wenigstens. Wenn ich mich nicht bewege kann ich nicht viel essen und es schmeckt mir dann auch nicht so besonders gut. Letztes Jahr konnte man Radfahren 🙁 Vor zwei Jahren hatten wie Hochwasser.

Im Fernsehen heute morgen einen tollen Film gesehen. Die Vielfach ausgezeichnete Tragikomödie mit Dieter Hallervorden: „Sein letztes Rennen“. Paul Averhoff war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus – auch weil Tochter Birgit sich nicht kümmern kann, sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht Paul seine alten Rennschuhe an und beginnt, im Park zu laufen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die „trüben Tassen“ werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiter läuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte – seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt … In der ARD Mediathek ist er noch sieben Tage zu sehen.

Im Ohr heute u.a. Miss Monique – MiMo Podcast 040 [Melodic Techno & House DJ Mix] Später kam dann noch Einstein zu Besuch.

Depesche # 3147: Chemtrails beim Altglas entsorgen

Für mich sind es immer noch Kondesstreifen. Retzstadt Himmelspfad Silvaner Große Lage 2020 war auch dabei. 🙂 Später noch ein Spaziergang am Main. Der Gitarrist und Keyboarder der britischen Band The Cure, Perry Bamonte, ist tot. Bamonte starb an Weihnachten im Alter von 65 Jahren zu Hause, wie die Band auf ihrer Website erklärte deshalb heute u.a. The Cure – A Forest (Live 1992)

Später mit Thomas eine tolle Radtour am Rande des Steigerwaldes.