Erstmals wurden heuer die Straßen-Weltmeisterschaften der UCI auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. Die bis dahin nicht so bekannte Magdeleine Vallieres krönte sich mit ihrem zweiten Profisieg zur ersten kanadischen Weltmeisterin. Ich habe sie im Januar dieses Jahres in Palma de Mallorca im Trainingslager getroffen.
Trotz der noch nassen Straßen wars eine angenehm zu fahrende Tour. So ähnlich wie die gestern in „Wir in Bayern“, die ja in Kitzingen gestartet ist, nur etwas länger. Schön windstill wars. Eine traurige Nachricht hat mich dann noch erreicht. Lothar Anger ist gestorben. Er machte bei mir eine Ausbildung als Bäcker und war dann ein geschätzter Mitarbeiter. Ruhe in Frieden. Am Nachmittag dann noch Fußball in Euerfeld und Handball in Bergtheim. Im Ohr heute u.a. Kieran Goss – The Reason Why
Jedenfalls erstmal trocken. Der Wind bläst noch ordentlich. Heute einen ganz in schwarz gekleideten Gravelbiker, mit einer unglaublich großen Kassette, eingeholt. Kurz vor der Abfahrt nach Sommerhausen liegen viele Kürbisse auf einem Acker. Im Ohr heute u.a. Hotel California – Eagles
In einer Regenpause mit Emma unterwegs. Auf dem Rad hat dann Petrus richtig aufgedreht. 🙂 Später habe ich einen leckeren Apfelkuchen mit Butterstreusel gebacken. Im Ohr heute u.a. Roxette – Crash! Boom! Bang!
nach dem Einzelzeitfahren rechnen viele Fans und Experten bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft in Kigali mit dem nächsten Duell zwischen Titelverteidiger Tadej Pogacar und Zeitfahr-Champion Remco Evenepoel. Im Zeitfahren war der Slowene chancenlos, im Straßenrennen könnte er den Spieß aber umdrehen. Eurosport-Experte Jens Voigt sieht die Favoritenrolle dennoch klar beim Belgier.
Die besten Aussagen im Folgenden, das komplette Interview jetzt auf Eurosport.de
„Ich sehe aktuell Remco Evenepoel klar vorne. Er hat ein sehr starkes Team, was bei einem langen Rennen, in dem man sich lange verstecken muss, entscheidend ist. Evenepoel hat ja schon bewiesen, dass er solche Rennen kann – er ist Weltmeister und Olympiasieger. Tadej Pogacar ist natürlich immer gefährlich, er kann jederzeit gewinnen. Der Topfavorit ist Evenepoel, dann kommen Pogacar, Del Toro und Pidcock. Die werden das Podium unter sich ausmachen. Ich sage, Gold geht an Evenepoel, Silber an Pidcock und Bronze an Pogacar“, blickt Eurosport-Experte Jens Voigt auf das Straßenrennen (live bei Eurosport 1 am Sonntag ab 9:45 Uhr) voraus.
Jens Voigt in Kitzingen
„Pogacar sah für mich im Zeitfahren nicht so bei 100 Prozent aus wie man das gewohnt ist, nicht so fokussiert und kraftvoll. Er ist trotzdem fast noch aufs Podium gekommen, aber sonst gewinnt er Rennen mit einem Lächeln im Gesicht. Ihm fehlte nach meinem Eindruck in allen Bereichen so ein halbes bis ein Prozent. Jetzt hat er eine Woche Zeit, um das umzudrehen. Das kann klappen, aber ich glaube nicht, dass er sich in Tour-de-France-Form befindet. Er scheint am Ende der Tour in eine Art kleines Motivationsloch gefallen zu sein. Es fehlt ihm ein wenig an Esprit. Meiner Meinung nach zahlt er da ein wenig die Zeche für sein Frühjahrsprogramm mit den vielen Eintagesrennen, da ist die Intensität einfach extrem hoch“, erläutert Voigt.
Die Medaillenchancen für das deutsche Team hält Voigt hingegen für gering: „Die fünf Deutschen sind starke Fahrer und haben in ihren Teams wichtige Arbeit geleistet. Wenn alles perfekt läuft, könnte jemand ein Top-Ten-Ergebnis erreichen. Mehr wage ich nicht zu prognostizieren. Dafür müssten sie ein aktives Rennen fahren, idealerweise ab der Rennmitte in einer kleinen Gruppe vorne bleiben. Einen Medaillenkandidaten sehe ich derzeit nicht“, so der Eurosport-Experte. Quelle: Eurosport.de
Es ist kühler, es ist dunkler und es ist windiger geworden. Der Herbst ist da. Unausweichlich werden die Bäume nun kahler und die Nächte länger. Man muss aufpassen das man keinen Herbstblues bekommt. Heute nur kurze Tour auf dem Rad, dafür Krafttraining und den Upcoaster gequält. Dazu noch a weng gebacken. Heute: Sesam-Bananen-Schoko Plätzchen. Man braucht dazu nur eine reife Banane und ungefähr 110g Sesamsamen. Alles gut mit einer Gabel zerdrücken und vermischen. Danach in einer Sechser Silikon Muffin Backform verteilen, glattstreichen und im Aitfryer bei 190 Grad 15 Backen. Noch heiss ein kleines Stück 90% Kakao Schokolade auflegen oder eindrücken. Erkalten lassen und geniessen. Im Ohr heute u.a. John Mayall & The Bluesbreakers with Gary Moore – So Many Roads
Am Treffpunkt Mainkai hatte das Flusskreuzfahrtschiff River Duchess Basel festgemacht. Als wir losfuhren hat der Wind schon mächtig geblasen. Die stürmische Fahrt ging bis Obervolkach. Immer wenn ich durch den Ort fahre muss ich an den früheren Bahnrad-Bundestrainer Siegward Lychatz denken. Ich war einige Male bei ihm zu Besuch in Obervolkach und wir fachsimpelten über den Radsport. Oft hat er mir Ansichtskarten von den Austragungsorten von Weltcups oder irgendwelchen Trainingslagern geschickt. Zwei habe ich noch gefunden. Auf der einen hat auch Jens Lehmann zweifacher Olympiasieger, sechsfacher Weltmeister und seit 2017 ist Mitglied des Deutschen Bundestages unterschrieben. Siegward hatte sie alle unter seine Fittiche, selbst Jan Ullrich und Eric Zabel waren seine Schützlinge. im Ohr heute u.a. alessi rose – oh my
Trotzdem schöne Rothof-Runde. Später noch zweimal Fußball in Rottendorf und Lengfeld fotografiert. Carl hat mir dann Bilder vom Spiel in Oberschwarzach die gegen Trappstadt antreten mussten geschickt. Danke dafür. Im Ohr heute u.a. MOURIR SUR SCÈNE – LES YEUX D’LA TÊTE
Das Tolle Wetter musste ich einfach ausnützen. In Prosselsheim wurde der letzte Mais geerntet, über Schwanfeld konnte ich zwei Heißluftballone bewundern. Mit dem Einen war ich auch schon einmal unterwegs. Ab halb zehn dann Pedelec Schwämme. Aus allen Ecken knallten die Senioren*innen in die Radwege. Weinlese in Stammheim und die Fähre in Obereisenheim ist geschmückt. Die Elefanten waren in Haidt und beim Inder auf dem Felsenkeller, der leider geschlossen hatte. Das Gyros beim Griechen war aber auch lecker. Später dann Fußball in Abtswind fotografiert. Die Revanche gegen Frammersbach, die ja die Abtswinder in der Relegation rausgekegelt hatten, ist geglückt. 2:0 stand es am Ende. Im Ohr heute u.a. Helge Schneider macht Howard Carpendale.
Tolles Wetter heute. Gleich ausgenützt und eine alternierende Runde über 81 km geradelt. Später auf der Terrasse schaute ein Eichhörnchen vorbei. Ein Interview gibt es auch von mir!! Im Ohr heute u.a. Gorillaz – The Happy Dictator ft. Sparks
Mehr als 50 Stunden live bei Eurosport 1 im Free-TV
Alles live und auf Abruf bei discovery+
In diesem Jahr wird Radsport-Geschichte geschrieben: Erstmalig ist der afrikanische Kontinent Austragungsort von Straßenrad-Weltmeisterschaften. Vom 21. bis 28. September kämpfen die Fahrerinnen und Fahrer in Ruanda um die Medaillen und das begehrte Regenbogen-Trikot. Warner Bros. Discovery überträgt mehr als 50 Stunden live von den WM-Rennen bei Eurosport 1 im Free-TV. Bei discovery+ können die Fans alle Rennen in voller Länge live und Abruf verfolgen.
Bei den Wettbewerben rund um Ruandas Hauptstadt Kigali erwarten die Starterinnen und Starter Streckenführungen mit anspruchsvollen Profilen. So führt der 15-mal zu durchfahrene Rundkurs das Straßenrennen der Männer über 267,5 Kilometer, auf denen die Akteure stattliche 5.475 Höhenmeter absolvieren müssen – inklusive einer „Ehrenrunde“ über den Mont Kigali und die Mur de Kigali, die mit Kopfsteinpflaster und Höhenlagen bis zu 1.771 Metern für zusätzliche Herausforderungen sorgen. Die Frauen-Elite hat auf ihren 164,6 Kilometern in elf Runden kräftezehrende 3350 Höhenmeter zu bewältigen.
Für den fachkundigen Kommentar der insgesamt 13 Rennen in acht WM-Tagen sorgen Robert Bengsch, Jean-Claude Leclercq, Gerhard Leinauer, Christian Lichtenberg, Karsten Migels und Marc Rohde. Als Expert:innen erläutern und analysieren Rolf Aldag, Lisa Brennauer, Claudia Lichtenberg und Jens Voigt das Renngeschehen am Eurosport-Mikrofon.
Sendehinweis: Mit Ausnahme des Zeitfahrens der Frauen (Sonntag, 21. September bei discovery+) sind alle Rennen der Straßenrad-Weltmeisterschaften 2025 in Ruanda live bei Eurosport 1 im Free-TV zu sehen.
Die Sendezeiten für die WM im Überblick:
Sonntag, 21. September, 10:00 Uhr: Zeitfahren der Frauen | discovery+
Sonntag, 21. September, 14:30 Uhr: Zeitfahren der Männer | Eurosport 1 (ab 13:35 Uhr bei discovery+)
Montag, 22. September, 10:25 Uhr: Zeitfahren der Frauen (U23) | Eurosport 1