Erlenbach meldet seine Mannschaft aus der Bezirksliga UnterfrankenWest ab

Es war schon seit langen abzusehen das es da nicht mehr richtig weitergeht. Auf der Erlenbacher Facebookseite steht dazu folgendes: “ Kein Erfolg mehr um jeden Preis – Abmeldung der Aktiven vom Spielbetrieb. Die Jugend rückt wieder in den Vordergrund. Der SV Erlenbach stellt sich auf neue Beine 100 Jahre nach seiner Vereinsgründung beschließt der SV Erlenbach die sportlichen Zielsetzungen neu auszurichten und mit der Abmeldung der Ersten Mannschaft vom aktiven Spielbetrieb ein selbstbewusstes Zeichen auch in die ganze Region zu setzen. Die Jugendarbeit, eine frühere Domäne des Vereins, soll wieder in den Mittelpunkt der Vereinsarbeit rücken und dem „bezahlten Amateur-Fußball bis hin in die untersten Spielklassen“ eine klare Absage erteilt werden. Der Verein macht keinen Hehl daraus, dass der regionale Spitzenfußball, den man den Zuschauern und Spielern in den letzten vier Jahrzehnten bieten konnte, den Verein in den letzten Jahren finanziell gefordert und personell überfordert hat. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15.11 hatten die Mitglieder des SV Erlenbach zunächst beschlossen, die Erste Mannschaft nicht vom Spielbetrieb zurückzuziehen. In der Mitgliederversammlung hatten Teile der Mannschaft erklärt, die laufende Saison ordentlich zu Ende spielen zu wollen, entsprechend war die Abstimmung zu Gunsten des Fortbestandes der ersten Mannschaft ausgefallen. Nur wenige Tage später hätte zum Auswärtsspiel In Uettingen doch wieder nur knapp eine Mannschaft aufs Feld geschickt werden können. Daher haben die Vereinsverantwortlichen am Freitagabend einstimmig beschlossen die aktive Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden. „Wir sehen keinen Sinn darin, zwanghaft einem Fortbestehen der aktiven Mannschaft hinterher zu hetzen, dem alle vorhandenen finanziellen und personellen Mittel untergeordnet werden und alles andere außen vor bleibt. Wir wollen diese Mittel bewusst wieder auf die Jugendarbeit konzentrieren. Jedes Kind muss künftig wieder in jeder Altersstufe die Möglichkeit haben, beim SVE Fußball spielen zu können“, so Erich Czermin. Auch die gut funktionierende Gymnastikabteilung, die Damenmannschaft und die Alte-Herren-Mannschaft bleiben selbstverständlich weiter erhalten. Die Mitgliederversammlung brachte zum Ausdruck, dass der Verein stolz ist auf die sportlichen Erfolge der letzten Jahrzehnte, in denen der SVE landkreis- und regionsweit sehr guten Fußballsport geboten hat und ehrgeizigen jungen Fußballern aus Erlenbach sowie der ganzen Region eine bestmögliche Plattform hierfür schenken konnte. Die erfolgreichen Zeiten in der Landesliga in den Siebziger und Achtziger Jahren, die Zeit in der Bayernliga Nord und die große Anzahl von Siegen im Landkreispokal sprechen eine deutliche Sprache. Basis hierfür bildete die herausragende Jugendabteilung. Allen Verantwortlichen und Mitarbeitern in diesen erfolgreichen Jahren gilt der Respekt und das Dankeschön des gesamten Vereins.Diese herausragenden Erfolge hatten allerdings auch ihren Preis. So wurden die finanziellen Herausforderungen deutlich höher, das wirtschaftliche Umfeld am Bayerischen Untermain ist aber nicht im gleichen Maße mitgewachsen, was z.B. auch die Handballer vom TV Großwallstadt spüren mussten. Auch im personellen Bereich wurden die Möglichkeiten immer eingeschränkter und entsprechender Nachwuchs konnte nicht immer gefunden werden. Somit wuchs die Arbeitsbelastung für die noch aktiven Verantwortlichen stetig an und überschritt in den letzten Jahren die Belastungsgrenze deutlich. Als Konsequenz mussten in den letzten Jahren Jugendmannschaften vom Spielbetrieb abgemeldet werden, ebenso die Zweite Mannschaft des Vereins. Begleitet wurde dies von gravierenden Veränderungen im Amateurfußball, die in vergleichbar ausgeprägter Weise viele Vereine treffen: Spielermangel, wachsende Zahl an Studenten/Wegziehenden, Verlust Ortsbindung und Vereinsidentifikation, stetig wachsende finanzielle Herausforderungen, Präferieren alternativer Freizeitmöglichkeiten, Mitglieder- und Helferschwund, wachsende Verbandsbürokratie, die Behandlung der Vereine wie gewerbliche Unternehmen (z.B. im Steuerrecht), Politisierung des Fußballs, zunehmende Gewalt, stetig zunehmend fehlender Respekt gegenüber Vereinen, Ehrenamtsträgern und Schiedsrichtern. Selbst in den untersten Spielklassen scheint es nur noch „mit Geld“ zu gehen, die emotionale Bindung an die Vereine scheint in vielen Fällen noch geringer zu sein, als dies bei Profivereinen üblich ist. So musste der SV Erlenbach nach den beiden Abstiegen der letzten beiden Spielzeiten jeweils eine komplett neue Mannschaft zusammenstellen. Der Aufwand hierfür war allerdings enorm und hat das ehrenamtlich leistbare Zeitlimit mehr als überschritten. Trotzdem bleiben sportliche Leistungen und Zuverlässigkeit einzelner Spieler deutlich hinter den Erwartungen zurück. Eine allgemeine Trendwende ist nicht absehbar. Somit stellte sich die Sinnfrage für den Verein: Weiter wie bisher, oder eine bewusste Entscheidung für einen neuen Weg? 100 Jahre nach Vereinsgründung ist nach Meinung der Vereinsverantwortlichen der richtige Zeitpunkt gekommen, um eine selbstbewusste und wohlüberlegte Entscheidung zu treffen, wohin der Weg des Vereins ab 2020 führen soll. Der Idee der Gründungsväter 1919 war es, der Jugend im eigenen Wohnort einen Freiluftsport anzubieten und sich im freundlichen Wettstreit mit Gleichgesinnten zu messen. Demnach kann es nach übereinstimmender Meinung nur einen Weg geben: Zurück zum authentischen Fußball und volle Konzentration auf die Jugend. Bei seinem Umbruch möchte der SVE allen Mitgliedern, Ehrenamtlichen Helfer und Sponsoren und Förderern der letzten Jahren DANKEN und ihnen die Botschaft senden: Wir wollen gemeinsam etwas ändern, damit es weiter gehen kann! Unten Bilder vom Match der Erlenbacher gegen Geesdorf am 31. März 2019

BZL Ufr-West: TSV Rottendorf – TSV Neuhütten-Wiesthal, 2:3

Obwohl der TSV Rottendorf auf dem Papier der klare Favorit war, mussten sie bei regnerischem Wetter gegen den Gegner aus dem Spessart eine überraschende 2:3-Pleite einstecken. Der TSV Neuhütten-Wiestal ging bereits in der 15. Minute durch Felix Schanbacher in Führung. Wenig später war Nicolas Schubert mit dem Ausgleich zur Stelle (20.). in der 80. Minute war es dann Steffen Englert der vor 130 Zuschauern das zweite Tor für die Gäste erzielte. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit erhöhte Christian Huth zum 1:3. Das zweite Tor vom Rottendorfer Nicolas Schubert in der 90. Minute konnte aber nicht verhindern das die Spessarträuber drei Punkte aus Rottendorf entführten. Mehr zum Spiel gibt es hier.

Bezirksliga Unterfranken West: TSV Uettingen – 1.FC Südring Aschaffenburg 1:0

Die Überraschung blieb aus. Bayern Bezwinger FC Südring Aschaffenburg musste eine weitere Niederlage hinnehmen. In der 61. Minute war es Kai Schlessmann der den entscheidenden Treffer für Uettingen landete und das Spielgerät im Netz zappeln ließ. Die Elf von Stephan Spanheimer sicherte sich wichtige drei Punkte und freut sich auf das Derby in der kommenden Woche gegen Retzbach. Südring muss in den Spessart zum TSV Neuhütten-Wiestal.

Bezirksliga Unterfranken West: TSV 1869 Rottendorf – DJK Hain 3:2

Bei herrlichen Sommerwetter sahen die Zuschauer ein kämpferisches Match mit einem glücklicheren Ausgang für die Heimmannschaft. Auch Dank der drei Tore der Schubert Brüder. Mehr zum Spiel gibt es hier. Die DJK Hain schreibt dazu auf ihrer Facebook Seite folgendes zum Match:  „Pleite in Rottendorf: Nach Saison übergreifend 12 Spielen ohne Niederlage (lässt man mal die Relegationsspiele gegen Erlenbach außen vor) erwischte es unser Team im
dritten Spiel der neuen Runde mal wieder. Die Niederlage geht in großem und Ganzen in Ordnung, war doch Rottendorfetwas griffiger und konnte durch ihr robustes Spiel die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld für sich entscheiden. Das unser Team nicht wollte kann man ihm keines Falls vorwerfen. Uns fehlte an diesem Tag einfach das spielerische Moment, agierten wir doch zu häufig mit langen Bällen, welche ein gefundenes Fressen für die bärenstarke Verteidigung Rottendorfs waren. Zwei Gegentore kassierten wir nach individuellen Leichtsinnsfehlern, die man getrost als Geschenk bezeichnen kann. Am Ende fehlte uns aber auch das nötige Quäntchen Glück um einen Punkt zu entführen. Konnten wir doch einen 0:2 Rückstand kurz vor Schluss binnen drei Minuten zum 2:2 ausgleichen. Jetzt heißt es die Köpfe frei zu bekommen und kommenden Samstag zum Kerbspiel gegen den starken Aufsteiger aus Lohr noch eine Schippe drauf zu legen.“

TSV Rottendorf – TSV Neuhütten-Wiesthal Bezirksliga Unterfranken West

Bei herrlichen Frühlingswetter sahen 160 Zuschauer auf dem Sportgelände Am Grasholz Rottendorf eine ausgeglichene erste Halbzeit. mit Chancen auf beiden Seiten. Der Knoten für Rottendorf platzte nach dem Eigentor von Andre Wirzberger in der 41.Minute der nach einer scharfen Hereingabe von Martin Hesselbach einen sehenswerten Treffer erzielte. Torhüter Philipp Wirzberger war ohne Chance. Die weiteren Treffer zum 4:0 Heimsieg steuerten Julian Weber, Daniel Ritter und Martin Hesselbach bei. Mehr Bilder von mir gibt es hier. Spielinfo gibt es hier.

Nullnummer in Rottendorf und zweimal gelb/rot

Für Rottendorf waren es verschenkte Punkte und für Heimbuchental war der Punkt mehr als wertvoll. Die mitgereisten Fans aus dem Spessart sahen ein ausgeglichenes Match mit wenigen Torraumszenen. Ein Tor vom Ex-Landesligaspieler des WFV Jannik Fischer wurde wegen Stürmerfoul nicht gegeben. Anfang der zweiten Hälfte wurde auf jeder Seite Gelb-Rot verteilt. Es traf Philipp Aulbach (Heimbuchenthal) in 49.Minute und Martin Hesselbach (Rottendorf) acht Minuten später. Mehr Bilder von mir gibt es hier. Spielinfos beim Verband.

Moritz Kunkel Heimbuchental im Zweikampf mit dem Rottendorfer Marcel Stuehler beobachtet von Leon Spieler und Schiedsrichter Peter Flach

Nach diesem Foul von Martin Hesselbach an den eingewechselten Christopher Röth gab es gelb rot

Gelb und nochmal Gelb ergibt Rot

Martin Lang kann seine Enttäuschung nicht verbergen

Bezirksliga Unterfranken West SG Hettstadt – SV Vatan Spor Aschaffenburg

Der Tabellenvorletzte Hettstadt bot Tabellenführer Vatan Spor Aschaffenburg ein kampfreiches Match das dann schlussendlich doch noch unglücklich verloren wurde. In den sechs ausstehenden Spielen ist noch viel möglich aber mit den 17 Punkte haben die Hettstädter eine schlechte Ausgangsposition zum Klassenerhalt und könnten den bereits als Absteiger feststehende Karlstädter folgen . Für Vatan Spor könnte es in diesem Jahr mit dem Aufstieg in die Landesliga klappen aber sicher ist auch das noch nicht. Bilder vom Match hier und Spielinfos hier.

Der spätere Torschütze Tim Pfaffendorf Hettstadt im Kopfballduell mit Peter Sprung Spielertrainer und Spielführer in Personalunion bei der SV Vatan Spor Aschaffenburg

Beim Elfmetertor von Lukas „Cicho“ Cichon in der 85. Minute keimte Hoffnug für ein Unentschieden auf die dann aber in der 88. Minute Rachid Yahia mit seinem Tor zum 2.3 zunichte machte.

Neue und alte Trainer

Es geht in dem Post nicht über das Alter der Trainer. 🙂 Es werden die Trainer der kommenenden Saison beim SV Sickershausen und dem SSV Kitzingen vorgestellt. Beim SSV Kitzingen bleibt alles beim Alten: Thomas Beer für die Erste und Jürgen Brettmann für die Zweite. In Sickershausen kommen nach dem Rückzug von Wolfgang Beischmidt zum Saisonende zwangsläufig neue Kräfte zum Zug. Nach einem Bericht der Mainpost werden mit Albert Fischer (Bild unten) und Sebastian Otto, zwei junge Trainer, den Verein Trainingsmäßig übernehmen. Zuletzt führten sie den VfL Volkach in die Kreisklasse, stiegen dort aber in dieser Saison aus sportlichen Gründen vorzeitig aus. Als Spieler waren sie unter anderem in Sulzfeld und Abtswind unterwegs.


Jürgen Brettmann


Thomas Beer

Marco Trapp und TuS Frammersbach gehen zum Saisonende getrennte Wege

Zum Saisonende trennen sich ihre Wege. Spielertrainer Marco Trapp und TuS Frammersbach einigten sich auf eine Trennung. Ein neuer Trainer soll frischen Wind in die Mannschaft des derzeitigen Tabellenzehnten in der Bezirksliga Unterfranken West bringen. Der 37-jährige Trapp denkt aber nicht ans Aufhören und will weiter Fussball spielen.