Buchtipp: Jonathan Vaughters – One-way Ticket

Mit Asperger im Haifischbecken Profiradsport: Jonathan Vaughters und seine einsame Mission In seiner Autobiografie erzählt der langjährige Profi und Teammanager von »einer Romanze zwischen einem zutiefst fehlerbehafteten Menschen und einem zutiefst fehlerbehafteten Sport« Bielefeld, Februar 2020 – Zwei ärztliche Diagnosen sind es, die Jonathan Vaughters’ Karriereweg im Radsport rahmen, die erklären, warum dieser so und nicht anders verlaufen musste. 1994 ist der talentierte Nachwuchsfahrer aus Colorado gerade Hals über Kopf nach Spanien aufgebrochen, um seinen Kindheitstraum wahr werden zu lassen. Da teilen ihm die Ärzte seiner neuen Mannschaft nach der Eingangs-untersuchung aufgeregt mit, er habe eine riesige linke Herzkammer und Unmengen Hämoglobin im Blut. Die idealen genetischen Zutaten für eine große Karriere, heißt es. Sein Chef beruft ihn gleich vom Amateur- ins Profiteam. Dumm nur: Es ist die Zeit, in der solche natürlichen Talente kaum noch etwas zählen, weil sich dem Sauerstoff-gehalt des Blutes auch ungestraft mit EPO auf die Sprünge helfen lässt. 2018 schließ-lich erhält Jonathan Vaughters, inzwischen erfolgreicher Teammanager, eine weitere Diagnose,als er nach der zweiten gescheiterten Ehe seine trennungsbedingte Depres-sion aufarbeitet: Er hat seit jeher das Asperger-Syndrom, eine Form von Autismus. Wie konnte das gutgehen in einem Milieu wie dem Profizirkus, der doch oft wie ein einziges großes soziales Experiment wirkt, wie ein hochkomplexes Rudel? Kein Wunder, so scheint es, dass Vaughters’ Weg im Radsport zur emotionalen Achter-bahnfahrt geriet: Er lebte seinen Traum, er fuhr abwechselnd für Teams, die als »Sau-bermänner« verlacht wurden oder im Doping-Wettrüsten alle Register zogen, er kehrte verbittert in die Staaten zurück, aber dem Radsport letztlich doch nicht den Rücken. Denn Vaughters erkannte, was nun seine Verantwortung war: Er würde fortan – sei es als Teamchef oder als Kronzeuge der Anti-Doping-Behörden – »alles in meiner Macht Stehende tun, dass nie wieder ein junger Radrennfahrer vor der Entscheidung stehen wird, entweder seinen Traum aufzugeben oder seine Seele zu verkaufen«. »Neun Leben auf zwei Rädern« lautet folgerichtig der Untertitel seiner Autobiografie »ONE-WAY TICKET«, die nun im Covadonga Verlag erscheint. Es ist ein wilder Ritt durch drei Jahrzehnte Radsportgeschichte, in denen Jonathan Vaughters bei den meisten einschneidenden Ereignissen einen Platz in der allerersten Reihe hatte. Die Sportwelt kennt Jonathan Vaughters als leichtgewichtigen Kletterer, der 1999 den 31 Jahre alten Rekord von Charly Gaul am Mont Ventoux pulverisierte. Der zwei Jahre später mit vorwurfsvoller Miene und furchteinflößender Gesichtsschwellung in die Kameras der Weltpresse blickte, als er nach einem Wespenstich aus der Tour de France ausschied, weil die Dopingregularien eine Behandlung mit Cortison verboten. Sie kennt ihn nun seit mehr als einer Dekade als Teammanager im Tweed-Outfit, als umtriebigen, keine Kontroverse scheuenden Mann hinter einer Mannschaft, die schon als Slipstream, Garmin und Cannondale antrat und nun EF Education First heißt. Sie kennt ihn als meinungsstarken Macher, der sich – ob nun als Präsident der Vereinigung der Profiteams AIGCP oder via Twitter – gern mit den Mächtigen des Metiers anlegt. In »One-Way Ticket« verrät er, was ihn dann antreibt und die Messer wetzen lässt. Mit den hohen Herren vom Radsportweltverband UCI, mit dem Team Sky bzw. Ineos und immer wieder auch mit Lance Armstrong.

Hier geht es zur Leseprobe und hier kann man beim ambitionierten Radsportverlag direkt bestellen.

Buchtipp: Tote Bauern melken nicht von Benjamin Tomkins

Kommissar Ratte ermittelt. Band 1

Schräger Humor mit immer neuen verrückten und irren Wendungen. Spannend bis zum unerwarteten Schluss. Als Bauernhofratte Ede ein ADAC-Spielzeugmotorrad findet, befördert er sich kurzerhand selbst zum Pannenfahrer. Der erste Einsatz führt ausgerechnet in den Stall, in dem der tote Bauer liegt. Mord ist zwar keine Panne, doch die ehrgeizige Ratte übernimmt sofort die Beweisaufnahme und stürzt sich in ein actionreiches Abenteuer. Die schicksalhafte Begegnung mit dem haschischrauchenden Punk Theo aus der Pathologie führt die beiden zu krummen Immobiliengeschäften mit mafiösen Möwen und fulminanten Verfolgungsjagden, bevor Kommissar Ratte den verzwickten Fall aufklären kann.

Das gestohlene Herz auf der Buchmesse

Sandra Regnier setzt mit „Das gestohlene Herz der Anderwelt“ das Spin-Off ihrer Pan-Reihe (300.000 verkaufte Exemplare) fort. Allisons Abenteuer rund um die Rettung der Anderwelt geht weiter. Trotz ihrer Vorliebe für Fantasy bezeichnet sich die Autorin als Realistin. „Ich weiß aus bitterer Erfahrung, dass das Leben nicht immer rund läuft, aber genau das macht das Leben aus: Höhen und Tiefen.“ Die erleben auch die Charaktere in ihren Büchern und genau das macht sie für die Leser so greifbar. Sandra Regnier lebt in der Vulkaneifel und lässt sich beim Erschaffen von fantastischen Welten gerne von der magischen Landschaft ihrer Heimat inspirieren. Sie ist nicht nur Autorin sondern auch Mutter von drei Kindern und außerdem Leiterin einer Schulbibliothek. Das Schreiben, das zunächst als Freizeitbeschäftigung begann, betreibt sie heute hauptberuflich und ihre Bücher haben eine große All-Age-Fangemeinde. Erscheingunstermin des Buches ist am 05.10.2019.

Auf der Frankfurter Buchmesse ist Sandra Regnier live zu erleben. Samstag, 19. Oktober 201915:00 – 15:45 Uhr. Sandra Regnier liest aus „Das gestohlene Herz der Anderwelt“ AzuBistro | Halle 4.1, A 86

Sonntag, 20. Oktober 2019 11:15 – 12:15 Uhr Sandra Regnier signiert am Carlsen Stand Halle 3.0 | G 84

Buchtipp: Nie wieder Essanfälle von Kathryn Hansen

Nie wieder Essanfälle ist ein außergewöhnlicher Bericht, der – wissenschaftlich fundiert – Perspektiven auf einen neuen therapeutischen Ansatz bei Bulimie und anderen Essstörungen eröffnet. Jahrelang gaben Essanfälle und Erbrechen den Rhythmus im Leben von Kathryn Hansen vor. Nach zahlreichen gescheiterten Therapien entschloss sich die Autorin, die Bulimie ohne fremde Hilfe zu besiegen. Es ist ein mit großer Sachknntnis geschriebenes Buch mit großer Klarheit und mit der ehrlichen Verarbeitung des eigenen Erlebten.Dieses Buch kann vielen Menschen helfen ihre Essensprobleme zu lösen. Es hilft tiefgreifend, aber es geht nicht von alleine. Wer seine Problemme in dieser Richtung überwinden will muss es auch richtig wollen. Das Buch liest sich gut auch wenn manche Sachen etwas langatmig beschrieben werden. Eine bemrkenswerte Frau hat hier ein Buch zum Thema geschrieben das meiner Meinung noch viel Beachtung finden wird.

Ihr war klar geworden, dass unkontrolliertes Essen kein Ersatzproblem, sondern das eigentliche Problem war, und sie begann, ihre Energie auf ihr ungesundes Essverhalten zu fokussieren. Wenn Heißhunger sich zurückmeldete, brachte Hansen ihre mentale Stärke fast sportlich in Stellung. Ziel war es, das instinktive Bedürfnis, sich hemmungslos vollzustopfen, einfach nicht zuzulassen, ihm keinerlei Aufmerksamkeit zu schenken. Indem die Autorin sich quasi jenseits ihrer Essstörung neu aufstellte, konnte sie schnell und dauerhaft genesen.

Nie wieder Essanfälle ist getragen von der inspirierenden Idee einer starken und positiven Persönlichkeit. Abgesichert durch aktuelle Studien skizziert Kathryn Hansen einen ungewöhnlichen Weg, der bereits vielen Betroffenen wieder zu einem selbstbestimmten Leben verholfen hat.

”Dieses Buch ist ein absolutes Muss für jeden, der an Bulimie oder Binge Eating Störung leidet. Kathryn Hansen
erklärt die im Bewusstsein verankerten Muster für solche Essgewohnheiten mit beeindruckender Klarheit. Dieses bahnbrechende Buch ist die Basis meiner professionellen Arbeit mit Menschen mit Binge Eating Störung, und ich habe unzählige Männer und Frauen erlebt, die völlig gesund wurden, nachdem sie den Ansatz einmal verstanden hatten.“
– Dr. Amy Johnson, Psychologin

Buchtipp: Spuk in Bayern

In Bayern gibt es nicht nur hohe Berge, grüne Wiesen und das traditionelle Oktoberfest, sondern auch viele Geister, jede Menge rätselhafte Vorkommnisse und paranormale Erscheinungen wie zum Beispiel den Geist von Ludwig II. am Starnberger See. Zahlreiche Schauplätze wie unheimliche Wälder, geheimnisumwitterte Seen und gespenstische Burgen laden zu einer weiß-blauen Gänsehaut-Tour durch den Süden Deutschlands ein. Die bekannte Spuk-Autorin Gabriele Hasmann erzählt wahre Geschichten von mysteriösen Begegnungen, verwoben mit historischen Hintergründen und persönlichen Zeugenaussagen.

Produktdetails:
ISBN: 978-3-8000-7725-0
Titel: Spuk in Bayern – Gabriele Hasmann
Untertitel: Der königliche Wassergeist, die Weiße Frau und andere mysteriöse Begebenheiten
Seitenanzahl: 168

Buchtipp: Wohl dem, der keine Erben hat

Wohl-dem,-der-keine-Erben-hat-Barbara-Neuhaus

Klappentext: Seinen 65. Geburtstag hat Erich Hammer sich anders vorgestellt, harmonischer vor allem. Doch seine Kinder kommen rasch zur Sache. Sie verlangen, dass er seinen Landbesitz verkauft und ihnen ihr Erbe schon jetzt ausbezahlt, wollen darauf nicht warten bis nach seinem Tod, mit dem sobald nicht zu rechnen ist. Natürlich regt Hammer sich auf über so unverhohlene Begehrlichkeit. Am nächsten Morgen ist er tot, in aller Stille an Herzversagen gestorben, wie es scheint. Im Ort aber geht das Gerücht um, dass da jemand nachgeholfen hat … „Delikte – Indizien – Ermittlungen“ – das war DIE Kriminalroman-Reihe der DDR. Die neue KOMET-Sammlerausgabe präsentiert eine Auswahl der besten Krimis aus der legendären Kultserie. Die bekanntesten Autoren der ehemaligen DDR, wie Tom Wittgen, Jan Eik oder Gert Prokop, sorgen für schnörkellose Spannung. Ein Fest für Krimi-Fans!

Schon interessant zu lesen, ein Krimi kurz nach der Wende, es wird abgewickelt und bald kommen „blühende Landschaften“. In atemberaubenden Tempo wurden HO und Konsum von den westdeutschen Handelsketten übernommen. Die LPGs wurden aufgelöst das ist der Background in dem der Krimi von Barbara Neuhaus, die eine gute Erzählerin ist, spielt.

Buchtipp: Barbara Neuhaus –  Wohl dem, der keine Erben hat
Buchtipp: Ruf mich an – Ilse Buschheuer
Buchtipp: Matthias Praxenthaler – Horst der Held
Buchtipp: Andrea Vitali – Tante Rosina und das verräterische Mieder
Buchtipp: Jörg Maurer Hochsaison Alpenkrimi
Buchtipp: Milchgeld – Kommissar Kluftingers erster Fall
Buchtipp: Herzblut – Kluftingers siebter Fall
Buchtipp: Günter Huth – Der Schoppenfetzer und der Messweinfluch
Buchtipp: Michael Kibler Opfergrube
Buchtipp: Jörg Maurer Unterholz Alpenkrimi
Buchtipp: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
Buchtipp: Mit dem Klapprad in die Kälte – Abenteuer auf dem Iron Curtain Trail
Buchtipp: Vogelkoje von Gisa Pauly
Buchtipp: Susanne Mitschke – Warte nur ein Weilchen
Buchtipp: Inge Löhning – Sieh nichts Böses
Buchtipp: Thomas Dekker – Unter Profis
Buchtipp: Tausend Kilometer Süden
Buchtipp: Die aufregende neue Stimme der niederländischen Radsportliteratur – und eine Pilgerreise der besonderen Art
Buchtipp: Danny MacAskill – »Biken am Limit. Auf den Dächern und Gipfeln der Welt«
Buchtipp: Die vierzehnte Etappe – Radsportgeschichten von Tim Krabbe
Buchtipp: David Misch – Randonnée

Buchtipp: Andrea Vitali – Tante Rosina und das verräterische Mieder

Italien 1931. Mussollini ist an der Macht und am Comer See verliebt sich die Bürgermeistertochter Renata Meccia des kleinen Städtchens Belluno in den Sohn des Bäckers. Der Autor ist am Comer See ein Hausarzt und hat bestimmt unter seinen Patienten Charktere und Anregungen aus dem engen Zusammensein mit den Mitmenschen gefunden. Die Protagonisten des Romans beschreibt er äußerst wohlwollend. Wer „Don Camillo und Peppone“-Filme mag, für den ist das Buch genau richtig. Dieses Buch ist wie Urlaub in Norditalien.
Klappentext: Es war der Morgen des 12. Februar. Die Luft war kalt, und das ganze Viertel roch appetitlich nach frisch gebackenem Brot. Es versprach ein schöner Tag zu werden, doch Mercede Vitali, Eignerin des gleichnamigen Wäschegeschäfts, haderte mit einem Gewissenskonflikt. Renata Meccia, die schöne Tochter des Bürgermeisters, hatte bereits in aller Frühe einen Einkauf getätigt, der das Schlimmste befürchten ließ. In ihrer Not beschloss Mercede, mit dem Priester zu reden. Das würde zumindest ihr Gewissen erleichtern. Dabei ahnte Mercede nicht einmal die wirkliche Tragweite der ganzen Geschichte. Denn hätte sie gewusst, welches Drama sie mit ihrem Bekenntnis auslöste, hätte sie – ganz gegen ihre Natur – lieber den Mund gehalten …sterne

Tante-Rosina

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