Depesche # 3185: Test-Graveltour durch die Klinge

Ich brauchte ja neue Gravelschuhe da die Alten ihren Geist aufgegeben hatten. Nach dem Krafttraining und Squirrel Watching ging es los Richtung Klinge. Gut das ich es als Testfahrt angesehen hatte. Die Spd – Shimano-Schuhplättchen hatte ich nicht fest genug angezogen so das diese sich dann beim Ausklingen verzogen hatten und ich fast nicht aus den Pedalen kam. Auch die Federung des Gravelbikes musste ich fester anziehen. Jetzt ist alles tutto bene und die beiden Bikepacking Touren durch Thüringen und nach Kopenhagen können kommen. Das Lost Place Nato Gate ist jetzt komplett plattgemacht, kleine Bäumchen sind gepflanzt, nur die beiden Bunker stehen noch. Sie sind eingezäunt und ein Wanderer meinte das dort Fledermäuse einziehen sollen. Warum nicht. Ich habe in dem Lost Place, als ich noch aktiver Fotograf war, öfters mal ein Photoshoting gemacht.
An einen der Brunnen wird herumgebohrt und das Wasser fließt.
Auch auf Waldwegen kann es vorkommen das man als Radler auf ein Hindernis trifft, nicht nur auf Radwegen.
Heute eine Nachricht bekommen das mein Buch „Never give up“ vor 5 Jahren erschienen ist.
Es war ungefähr fast zeitgleich mit dem Beginn meines dritten Frühlings auf dem Rad.
Am frühen Abend dann noch eine Schöne Tour mit Thomas gefahren. War schön mit der Abendsonne.
Im Ohr heute u.a. Depeche Mode – Never Let Me Down Again.

Depesche # 3141: Friedrich Neu sagt Danke und Graveltour in der Klinge

Vielleicht konnte ich ihn ein klein wenig unterstützen. Ansonsten entspannte Tour bei herrlichem Sonnenschein und wenig Wind. In Westheim ist die Straße nach Theilheim immer noch gesperrt. Im Ohr heute u.a. Cream – Royal Albert Hall 2005 Full Concert | Legendary Reunion. Nachtrag: Der Tag Heute warder wärmste Tag in Bayern im März.

Musste heute Nachmittag zum Doc. Besprechung der letzten Untersuchung mit den Blutwerten. Zucker, Cholesterin und auch Prostata alles im grünen Bereich, sogar besser als im Mai 2025. Bin zufrieden. Sport machts halt doch, aber auch gute Ernährung. Wenn ich schon mit dem Gravelbike unterwegs war bin ich dann gleich noch den Frohnberg hochgefahren in Richtung Klinge. Mir macht es schon lange nichts mehr aus, wenn mich Jünglinge aus dem Migrantenheim mit ihren Elektrorollern überholen. Heute war der Waldboden schön trocken und hart perfekt zum Graveln. Die Bärlauchmafia ist wie die Zecken auch noch nicht unterwegs. Nur ein paar traurige Lost Place Touristen, die anscheinend noch nicht mitbekommen hatten das es kein Lost Place Arial mehr gibt. Nur noch Schuttberge. Viele Rehe gesehen.

Depesche # 3078: Gravelrunde auf zum Teil glatten Wegen

War trotzdem sehr schön. Mir macht das Wintergraveln immer mehr Spaß. Apropos Spaß, jetzt ist ja wieder die Hochzeit der Eierringe. Wer die leckeren Gringel einmal selber backen möchte findet hier das Rezept mit Backanleitung. Butter ist ja zur Zeit richtig günstig. Im Ohr heute u.a. Grateful Dead – It’s All Over Now, Baby Blue | Live at San Francisco Civic Auditorium (1983). Ein paar Jahre vorher am 14.09.1974 habe ich Grateful Dead in München gehört und gesehen.

Depesche # 3076: Das Jahr neigt sich dem Ende zu

105 Minuten ab Haustür. Das mache ich auch so wenn ich mit dem Rennrad unterwegs bin. Ich fahre nicht erst kilometerweit mit dem Car zu irgendeinem Startpunkt und lade dann das Fahrrad aus, wie es zum Beispiel viele Pedelec Driver machen. Heute aber Graveltour zwischen Repperndorf, Biebelried, Kaltensondheim, Erlach und Sulzfeld. Etwas kühl am Start aber nach dem ersten Hügel wars mir warm. Es ist einfach rudimentärer Spaß mit dem Gravelbike ohne Druck durch die Waldwege zu cruisen. Motto des Tages: Was du über dich selbst denkst, ist viel wichtiger als das, was andere von dir denken. Im Ohr heute u.a. 1968 – Deep Purple | Manfred Mann | Iron Butterfly | Jimi Hendrix | The Doors | Dusty Springfield

Depesche # 3143: Rote Kugeln, Roter Teppich, rote Fans

Ereignisreicher Tag heute. Walk and Talk über den Roten Teppich. Die Kleingartenanlage wird gerade platt gemacht wie auch das Lost Place des Nato Gates in der Klinge. Da bin ich auf meiner Tour mit dem Gravelbike vorbei gekommen. Komischerweise heute meine Brille zum Biken vergessen. Ich werd alt. 🙂 Chris Rea ist heute im Alter von 74 Jahren gestorben darum heute sein Driving Home For Christmas

Radtipp#2 – Feierabend Graveltour rund um Kitzingen

Ein Gravelbike ist eine Mischung aus Rennrad, Crossrad und Mountainbike. Es wurde in erster Linie entwickelt um neue Käuferschichten zu gewinnen.  Mittlerweile hat es viele Liebhaber gewonnen die sowohl auf befestigten Straßen bzw. Betonwegen als auch auf Schotter- und Waldwegen fernab vom Autoverkehr, gerne radeln.  Ein Gravelbike ist perfekt, wenn du gerne abseits der Straßen unterwegs bist, längere Touren machen möchtest oder einfach die Flexibilität suchst, verschiedene Wege zu erkunden. Es ist eine tolle Wahl für Naturliebhaber! Die Radtour, die ich öfters mit dem Gravelbike fahre startet am Innopark. Von dort geht es Richtung Golfplatz. An der ersten Weggabelung vorbei nach links im weiten Bogen und dem ersten steilen Anstieg in Richtung Klinge. Bei der steilen Abfahrt dorthin das Bremsen nicht vergessen denn meistens ist die Einfahrt in den Wald mit einer Schranke versperrt. Man kann rechts vorsichtig vorbeifahren. Dann geht’s den leichten Anstieg hinauf Richtung ehemaligen Schießplatz. An der Weggabelung rechts fahren. Es geht sanft bergab an den ehemaligen Bunkern der US Army vorbei noch links. Nach 200 m kommt man an den Weg vorbei der zum Nonnenbrünnle führt. Im Hochsommer, aber nicht nur da, kann man sich mit dem Quellwasser erfrischen. Voraus sieht man schon den Turm des Geländes der Lost Place Anlage das früher auch von den Amerikanern genutzt wurde. Im weiten Bogen und ohne Fisimatenten wird das Lost Place Gelände umfahren, bis man wieder auf einen geteerten Weg am Waldesrand stößt. Bei der ersten Einfahrt in den Wald sieht man einen großen Stabel Steine, ich habe sie in meinem ersten Krimi Hinkelsteine getauft. Im Roman wurde da ein ehemaliger Weißrussischer Biathlontrainer getötet, begraben und zum Teil von Wildschweinen gefressen. Aber zurück zur Tour. Am Ende des asphaltierten Weges links ab in Richtung A7. Wo viele Räder über den Asphalt rollen, da wird gebaut. So auch auf der Tagesbaustelle auf der A7 bei Kaltensondheim. Die Baufirmen haben neue Wege asphaltiert, um mit ihren großen Baufahrzeugen und Lastwagen an die Baustelle auf der Autobahn zu kommen. Auf die jetzt dann eingebogen wird.  Nach wenigen hundert Metern Unterquerung der Autobahnbrücke und dann links auf einem neuen Betonweg entlang der Autobahn Richtung Kaltensondheim.  Durch die Gemeinde durchfahren in Richtung Westheim. Am Ende des Dorfes vor der leichten Linkskurve rechts auf den Feldweg einbiegen und immer geradeaus bis nach Biebelried. Kurz vor dem Dorf nach rechts abbiegen in Richtung der Windkrafträder. Den Weg folgen an einem Solarpark vorbei und am Ende dieses Weges nach links abbiegen nach Repperndorf. Ich glaube es ist das erste Haus wo man rechts abbiegen kann. Es folgt eine lange Steigung an deren Ende wieder links abgebogen wird. Nach ca. 500m kommt man auf einen Weg der durch die Weinberge der Eherieder- und Römermühle führt. An einem großen Walnussbaum vorbei sieht man schon den gepflasterten Anstieg vor sich den es gilt hochzufahren. Es ist das steilste Stück der gesamten Tour und der kleinste Gang ist eine gute Wahl. Oben dann nach links in Richtung Marshall Heights und die Abfahrt in Richtung B8 genießen. Text/Fotos: Hans Will

Länge ca. 20km Mittelschwer mit einigen Höhenmetern

A weng naus # 2912 – Radlerschwemme und nervöse Autofahrer

Heute waren sehr viele Radfahrer auf den Straßen und Radwegen unterwegs. Egal ob Rennrad, Mountainbike oder E-Bike-Schleuder alles war dabei. Ich musste dann zwischen Kaltensondheim und Westheim, auf der sehr schmalen Straße, eine für mich brenzliche Situation überstehen. Ein Audifahrer, das Kennzeichen möchte ich jetzt nicht hier reinschreiben, einen Radfahrer überholte und mich anscheinend auf der entgegenkommenden Seite übersehen hatte. Ein Schlecker in den Straßengraben verhinderte Schlimmeres für mich. Zum Glück ist mir weiter nichts passiert. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Collection #45: Marvin Gaye – I Heard It Through The Grapevine. Marvin Gaye wurde als Marvin Pentz Gay, Jr. in Washington geboren. Das „e“ fügten Marvin und sein Bruder nachträglich ihrem Nachnamen hinzu – einerseits um Sam Cooke zu imitieren, der dasselbe getan hatte, andererseits um sich von ihrem Vater abzugrenzen und auch um Doppeldeutigkeiten im Zusammenhang mit ihrem Namen („gay“ bedeutet im Englischen u. a. „schwul“) zu vermeiden. Zusammen mit Terrell, mit der er seit 1967 zusammenarbeitete, hatte er viele große Hits, wie Ain’t No Mountain High Enough, Your Precious Love Ain’t Nothing Like the Real Thing und You’re All I Need to Get By). Dazwischen hatte Gaye seinen bis dato größten Hit I Heard It Through the Grapevine, das auch in der Tschu Tschu, sobald Brothers in der Disco waren rauf und runter lief.

Das Wetter war heute so traumhaft schön das ich noch eine Gravelrunde angehängt habe

A weng naus # 2882 – Blauer Himmel und schrullige Verkehrsteilnehmer

Und schrullig ist nett ausgedrückt. Auf dem Radweg eine Frau mit ihren zwei Hunden, lange Leinen, quer über den Radweg, Vollbremsung. Dann noch am Erlacher Berg ein SUV Fahrer der zwei dicke E-Bikes auf dem Kupplungsträger transportierte die ein Stück neben der Karosserie herausstanden. Das hat aber gereicht um mich am linken Arm zu streifen. Kein gutes Gefühl bei gefühlten Tempo 120. Egal ob auf dem Radweg oder der Straße als Radfahrer ist man meistens der Depp. Let´s forget it! Noch ein tolles Statement im Netz gefunden mit dem ich mich voll und ganz identifizieren kann: „Ich bin mir meiner Sterblichkeit bewusst, aber mit 72 Jahren stehe ich jeden Morgen mit dem unberührten Drang auf, neue Abenteuer zu erleben. Alter ist niemals eine Barriere, wenn man Leidenschaft in dem findet, was man tut. Das Geheimnis liegt in der Neugier, im kontinuierlichen Lernen und der Weigerung, uns von der Angst vor der Zeit den Spaß am Leben berauben zu lassen. Jeder Tag ist eine Chance, sich zu erfinden, zu lachen und zu beweisen, dass es nie zu spät ist, mit Begeisterung voranzukommen.“
Anthony Hopkins
Im letzten Jahr war die Vegetation schon weiter, da hat es schon vieles geblüht.
Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #31: Grand Funk Railroad – Closer To Home (I’m Your Captain). Am 22. Juni 1971 gab die Band vor tausenden GL´s in den Schweinfurter Conn Barracks ein Konzert. Wenn man einen Zupfer kannte konnte man mit hin. Den Namen von ihm habe ich vergessen. War ziemlich chaotisch damals. Der Manager der Band schreibt in einen Bericht: “ In den drei Stunden des Aufrtitts gab es keinen Krieg, keine Armee, keinen Schlamm und keine Kritiker. Es wurde eine universelle Sprache gesprochen – Musik.“ 10000 Infanteristen jubelten. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad in einer windgeschützten Ecke noch eine Gravelrunde in der Klinge.

A weng naus # 2870 – Achsenbruch beim Mistfahren und Wacholderbeeren in der Pfeffermühle – Cannondale Mountainbike zu verkaufen

Was halt so vorkommt. Mit dem Mist habe ich nix zu tun aber das mit den Wacholderbeeren war ich. Werd halt alt. Vorher mit Emma eine Runde gedreht und bei den Baumschnittarbeiten zugeschaut. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #23: Jefferson Airplane – White Rabbit. Die Band wurde 1965 in San Francisco gegründet. Sie gilt als eine der Hauptvertreterinnen des psychedelischen Rock. Zur Stammbesetzung gehörten Grace Slick (Gesang, Piano), Marty Balin (Gitarre, Gesang), Paul Kantner (Gesang, Gitarre), Jorma Kaukonen (Gitarre, Gesang), Jack Casady (Bass) und Spencer Dryden (Schlagzeug). Beim Altamont Free Concert am 6. Dezember 1969 traten Jefferson Airplane als eine der Vorgruppen der Rolling Stones auf. Als Marty Balin versuchte, angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen der mit dem Ordnungsdienst beauftragten Hells Angels einzugreifen, wurde er auf der Bühne bewusstlos geschlagen. Während des anschließenden Auftritts der Rolling Stones eskalierte die Situation weiter und führte zum Tod des Konzertbesuchers Meredith Hunter durch einen Hells Angel. 1973 beendete Paul Kantner das Kapitel Jefferson Airplane und gründete die Band unter dem Namen Jefferson Starship neu.

Noch eine Gravelrunde eingelegt weil es so schön warm war.

A weng naus # 2771 – Graveltour unter blauen Himmel, Emma und Eierringe – Silvesterfeuerwerk

Vorher noch ein Spaziergang mit Emma. Natürlich wie jedes Jahr frische Eierringe. Im Ohr heute u.a. Covenant – Dead Stars – Guten Beschluß zusammen.

Kleine Bilanz: Die in Deutschland lebenden Menschen schossen schätzungsweise 200 Millionen Euro in den nächtlichen Himmel, aber die Raketen trafen auch anderswo hin. Insgesamt gab es fünf Tote Menschen zu beklagen. Erheblich viel Feinstaub in der Luft und viele Tonnen Müll wurden dabei erzeugt.

A weng naus # 2765 – Graveln in der Klinge

In der Gegend um Lindelbach war der Boden dann ziemlich weich. Hat trotzdem Spaß gemacht. Im Ohr heute Haindling – Lang scho nimmer g´sehn. Heute feiert Hans-Jürgen Buchner, alias „Haindling“, seinen 80. Geburtstag. Ich konnte ihn zweimal fotografieren. Einmal in Bad Mergentheim und einmal in Volkach. Feinstaubalarm in Deutschland – Silvesterfeuerwerk-Irrsinn wird die Lage noch verschlimmern. Darum am Samstag nur Rudern.