Sonntagmorgenwalk über den Flakberg

Der einzige Farbklecks an diesen trüben Januarmorgen in Kitzingen war ein weggeworfener Kaffeebecher neben der Südbrücke. Durch den Amalienweg mit Blick auf die Parkplatzbaustelle am Bahnhof. Vorbei an der Grafittiwand ohne Grafitti 🙂 und Blick in die Friedrich-Ebert-Straße ohne Traffic. Schrittmesser und Kilometerzähler sind für mich Quatsch, Geräte die eigentlich niemand braucht. Aber egal jeder wie er mag. Unten ein paar Impressionen. Mit einem Bild der Tulpen die wir gestern beim Holländer in Würzburg gekauft hatten.

Würzburg im Januar Dunst

Batman Kirche, Residenz, Eingerüstetes Theater, Dixiklo im ersten Stock 🙂 Volle Cafés, Kugelschreiber von der FDP, Let it be vor der Bank, Fische aus Metall, Tulpen aus Amsterdam, Rosenbachpark im Winterschlaf, Frankonia Brunnen unter der Plane, Karl Marx auf einem Plakat.

Bilder vom Main-Post Oberbürgermeister Wahlforum

Sechs Kandidaten stellte der Chefredakteur und sein Stellvertreter vor. Die Redaktion war in voller Mannschaftsstärke angerückt. Liveticker, zwei Fotografen und einiges mehr. Kleine Filmchen von einem fragestellenden Mädchen wurden gezeigt. Peter Hauck kam im Matrosenoutfit. Er wolle damit auf das Fastnachtmuseum aufmerksam machen. Die Zuhörer waren amüsiert. Dann das, ein stadtbekannter Säufer schrie etwas wie „Scheiß Juden!“ in Richtung Bühne. Das war natürlich zu viel. Die drei von der Soko machten sich klein. Sie wollten damit nichts zu tun haben. Dann ging die Seitentüre auf und zwei Polizisten bitteten den Störer mitzukommen. Die zahlreich erschinenen Zuhörer/innen lernten etwas über Saatkrähen und warum man sie nicht abschießen darf,kennen. Das Publikum stellte Fragen zu Kultur- und Tourismus. Der Womoplatz soll vergrößert werden. Günstiger Wohnraum ein großes Thema. Wirtschaft im Zeichen des E-Mobilitätswahn. Innenstadtbelebung und einiges mehr. An Corona dachte noch niemand.

CO2 Neutral nach Nürnberg und zurück

Kleine Verspätung, singende Hara Krishna Jünger, drei im Weckla, Albrecht Dürer, E-Roller in allen Ecken,wütende Bauern, Nürnberger Lebkuchen, viele Kirchen, Fotos mit dem Smartphone, Selfies mit Lundi, Schöne Erker, geschlossene Bäckereien, Trauernde Iraner, küssende Eisbären, Ludwig Erhard, fotografierende Kollegen, Grünkohl, Hundertwasser Wolle, Schönes Wetter.


Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg

Frühling im Januar – Photowalk am Fluss

Ich habe jetzt nicht auf das Thermometer geschaut, aber es war schon sehr mild heute. Vitamin D zum Anfassen. Im Park von Etwashausen haben viele Menschen die Sonne genossen. Selbst ein Postzusteller nahm sich die Zeit um am Main etwas abzuschalten. Die Bocciaspieler haben ihre Kugeln gerollt und auf einer kleinen Maininsel hinter der Nordbrücke wurde fleißig Holz gemacht. Das Schild von den fleißigen Männern und der einen Frau fand ich in einem Büro hängend so lustig das ich es fotografiert habe. 🙂