Eray Cadiroglu wechselt von Forst nach Wiesentheid

Auf ihrer Webseite gibt Andreas Ganzinger folgendes bekannt: „Eray Cadiroglu wird ein Wiesentheider. Der 32-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Ligarivalen TSV Forst und unterschreibt für ein Jahr. Eray, gesegnet mit einer linken Klebe, spielte 7 Jahre beim 1.FC. Schweinfurt. Bei den Schnüdel war der gefährliche Mittelfeldspieler absoluter Stammspieler und sorgte mit seiner Schnelligkeit für mächtig Druck.
In 133 Spielen für den FCS in der Landes- und Bayernliga gelangen ihm 18 Tore. In der Saison 13/14 zog es ihn dann zum Würzburger FV, dort absolvierte er 16 Spiele und erzielte 2 Tore. Über die Stationen Euerbach/Kützberg und den TSV Forst, jetzt Wiesentheid….“ Er ist nach Mohamed Remaithi und Carmine De Biasi (beide früher Geesdorf) der dritte Spieler der neu in der Wiesentheider Mannschaft ist. Der Vater von Hassan Rmeithi verriet am Rande des Relegationsspiel in Brünnau das mindestens noch sieben neue Spieler den Weg nach Wiesentheid finden werden.

Kickers verlagern Schwerpunkt im Nachwuchsbereich – Bayernligateam abgemeldet

Die U19 Auswahl der Würzburger Kickers bei einem Freundschaftsspiel auf dem Kitzinger Bayernplatz am 27. Juli 2017.
Maximilian Göbhardt Eltersdorf links Lukas Mazagg mit der Kapitänsbinde am 2.März 2019 auf der Sieboldshöhe

Der FC Würzburger Kickers hat sich dazu entschieden, zur kommenden Spielzeit 2019/20 keine U23-Mannschaft zu melden und den Schwerpunkt im Nachwuchsbereich künftig in Richtung U19- und U17-Junioren zu verlagern. Der Fokus wird fortan also noch stärker als bisher auf diesen Altersbereich sowie den weiteren NLZ-Teams liegen.

TSV Aubstadt als Kooperationspartner

„Nach reiflicher Überlegung, intensivem Austausch untereinander und der Abwägung aller Interessen im Sinne des großen Ganzen, wie wir uns künftig am besten aufgestellt sehen, sind wir zu diesem Entschluss gekommen. Dieser wird von allen Verantwortlichen mitgetragen. Unser Ziel ist es somit, dass unsere Talente noch schneller und besser für den Profifußball gefördert und ausgebildet werden“, sagt FWK-Präsident Daniel Sauer: „Über die U23 hat in der Vergangenheit kein Spieler den Sprung nach oben geschafft, da der Schritt zwischen der Bayernliga und der 3. Liga einfach sehr groß ist. Deshalb gab es die Überlegungen, den Schwerpunkt auf die anderen NLZ-Teams zu legen, schon früher. Bis dato hat uns jedoch ein geeigneter Kooperationspartner in der Regionalliga gefehlt, den wir nun nach dem Aufstieg des TSV Aubstadt gefunden haben.“

Die Rothosen können dabei ausgewählte Spieler nach der U19 zum Regionalligisten verleihen. Damit wurde sowohl für die Spieler als auch für beide Vereine eine sehr gute Lösung gefunden, von der alle Seiten profitieren.

Zahlreiche Vereine haben diesen Weg bereits eingeschlagen

Zum Hintergrund: Seit 2014 knüpft der Deutsche Fußball-Bund die Lizenzerteilung nicht mehr an ein U23-Team. Seither haben sich unter anderem auch Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, RB Leipzig, Union Berlin, Dynamo Dresden, der VfL Bochum, 1. FC Heidenheim, SV Wehen Wiesbaden sowie die SpVgg Unterhaching für diesen Schritt entschieden.

Kürzlich kam auch noch Eintracht Braunschweig hinzu. Die Niedersachsen wollen ebenso wie die Kickers die „zur Verfügung stehenden Mittel noch effektiver einsetzen“. Bei den Heidenheimern beispielsweise hatten in den vergangenen Jahren zahlreiche Spieler im Anschluss an die U19 einen Profivertrag erhalten.

Glänzende Ausgangsposition von der U13 bis zur U19

Nachdem die U13- und U14-Junioren in der BFV-Förderliga spielen und die U15 nach dem gewonnenen Relegationsspiel gegen Neumarkt den Sprung in die eingleisige Regionalliga geschafft hat, messen sich diese drei Altersklassen bereits mit den besten Spielern ihres Jahrgangs. Da auch die U16 (in die Landesliga) und die U17 (in die Bayernliga) aufgestiegen sind, fehlt von der U16 bis zur U19 jeweils nur ein Aufstieg, um ebenfalls in den höchsten Ligen angekommen zu sein. 

U17- und U19-Bundesliga als Ziel

Deshalb haben sich die Mainfranken, die ab dem 1. Juli ein vom DFB anerkanntes Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum betreiben, auf die Fahnen geschrieben, binnen drei Jahren mit der U19 den Aufstieg in die Bundesliga zu realisieren. Die U17, die kürzlich die Landesliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Bayernliga-Aufstieg perfekt gemacht hat, soll in diesem Zeitraum ebenfalls den Sprung in die höchste Spielklasse zu schaffen.

Jochen Seuling, sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, erklärt: „Wir wollen die Jungs noch zeitiger und intensiver fördern, weshalb wir auch die Trainer-und Funktionsbesetzung in den Teams ausbauen sowie die Trainingsinhalte noch intensiver vermitteln werden. Unser großes Ziel ist es, die Spieler so auszubilden und vorzubereiten, dass für sie ein direkter Sprung von den Jugend- in den Profibereich möglich ist.“

Relegation letzter Teil Bayern Kitzingen verliert unglücklich gegen FC Sand II – Bildergalerie

Größter Gewinner des Relegationstag in Brünnau war eindeutig der einheimische Verein. Durch das warme Wetter bildeten sich immer wieder längere Schlangen beim Getränkeverkauf. Natürlich dann auch der FC Sand, jedenfalls ab der 69. Minute als Christoph Oppelt den Bayern den Dolchstoß versetzte. Sportlich ist es sicherlich Schade das es die Bayern nicht geschafft haben. Aber mal ehrlich, sie sparen sich die langen Überlandfahrten auf der A3 zu den Aschaffenburger Vereinen. Die anstehenden Derbys gegen Schwarzach, Buchbrunn/Mainstockheim, Sickershausen, Marktbreit und Dettelbach sind auch für die Zuschauer und Fans interessanter als ein Match meinetwegen in Sailauf. Alles zum Spiel findet man hier.

Timo Pitter nach Aubstadt

Timo Pitter

Timo Pitter für die nächsten beiden Spielzeiten nach Aubstadt. Der 26-Jährige Ex-Profi aus Oberschwarzach genoss seine fußballerische Ausbildung beim FC 05 Schweinfurt, wo er auch drei Spielzeiten in der ersten Mannschaft absolvierte. Anschließend hatte Pitter einen speziellen Wunsch: Studium und Profifußball verbinden und so zog es ihn in die USA, wo er sich an der Creighton University in Nebraska diesen Wunsch erfüllte.
Seine Bilanz waren 89 Spiele, 33 Tore in vier Spielzeiten und Heimspiele vor über 3000 Zuschauern. Die logische Entwicklung nach dem College-Abschluss: der Draft. Im Januar 2016 wurde Pitter bei einer Spezialität des amerikanischen Profisports vom FC Dallas aus der MLS ausgewählt. Sein schönstes fußballerisches Erlebnis war das Profispiel vor 25.000 Zuschauern in Washington DC und der gemeinsame Auftritt im Spielertunnel neben Didier Drogba. Nach einer tollen Vorbereitung wurde er aber nur dieses eine Mal in der Profiliga eingesetzt und so zog es ihn wieder zurück nach Deutschland, wo er sich zunächst auf seine berufliche Laufbahn konzentrierte und parallel zwei Spielzeiten in der Landesliga spielte.
Da es nun aber beruflich für den Projektmanager super passt hat er mit seinen 26 Jahren nochmal die Lust verspürt die Herausforderung Regionalliga anzunehmen.
„Ich komme hier in eine hungrige Mannschaft in der ich die Euphorie Regionalliga spüren kann. Ich habe große Lust es mit meinen 26 Jahren nochmal zu versuchen mich fußballerisch zu pushen und mit Aubstadt habe ich hier den richtigen Verein mit nötigem sportlichem Anreiz gefunden. Waiki und Josef haben über die Jahre schon immer Kontakt gehalten und der Ausschlag für den Wechsel war letzten Endes die sportliche Herausforderung Regionalliga. Außerdem kenne ich viele Spieler hier und ich denke Kameradschaft und eine super Stimmung prägen dieses Team. Ich hoffe ich kann der Mannschaft helfen das Ziel vom Klassenerhalt zu erreichen und persönlich würde ich mir wünschen mich weiterzuentwickeln“, so Timo Pitter zu seinem Wechsel nach Aubstadt.
„Wir sind sehr froh, dass sich Timo nach einiger Überzeugungsarbeit über die letzten Jahre nun entschieden hat nochmal sportlich voll anzugreifen. Mit seinen erst 26 Jahren kann man fußballerisch noch viel von ihm erwarten, zumal kommt er aus der erweiterten Region. In Aubstadt freut man sich sehr, wenn er das erste Mal in unserem Trikot aufläuft“, so Pressesprecher Philipp Müller zum Wechsel. Text: TSV Aubstadt

Bayerische Meisterschaft im Einzelzeitfahren in Zeilitzheim

Bei sommerlicher Hitze fanden im unterfränkischen Zeilitzheim die Bayerischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren, verbunden mit einem Halbmarathon für Inline Skater statt. „Schöne Strecke, guter Straßenbelag und interessante Führung mit den zwei leichten Steigungen!“ So beschrieb Gerhard Ertl langjähriger Vorstand und Betreuer der E-Racers aus Augsburg die Route die zu fahren war. Unten eine Bildergalerie mit ein paar Eindrücken. Wie immer. Auf das Bild klicken > rechte Maustaste > Grafik anzeigen. Viel Spaß. Ergebnisse kann man hier nachlesen.

GesamtschnellsterTobias Erler, früher einmal Profi beim Giant Asia Racing Team fuhr einen sagenhaften 47,4 km/h Schnitt auf der 27 km Strecke. Für den 40-jährigen Erler soll es die letzte Saison als aktiver Radsportler sein. So schreibt es jedenfalls die passauer Neue Presse.

Die Landesligen der kommenden Saison sind eingeteilt!

Mit 1. FC Lichtenfels, SV Memmelsdorf, FC Coburg, VfL Frohnlach sind alte Bekannte der jetzt 18 Mannschaften zählenden Landesliga Nordwest zugeteilt. Dazu die die beiden Bezirksligaersten FT Schweinfurt (Ost) und SV Vatan Spor Aschaffenburg (West)

TG Höchberg, DJK Schwebenried/Schwemmelsbach, SV Alemannia Haibach, TSV Unterpleichfeld, TSV 1876 Lengfeld, ASV Rimpar, SV Euerbach/Kützberg,  TSV Kleinrinderfeld, FC Fuchsstadt, TuS Röllbach, 1. FC Geesdorf, TuS  Feuchtwangen, FT Schweinfurt , SV Vatan Spor Aschaffenburg , 1. FC Lichtenfels, SV Memmelsdorf, FC Coburg, VfL Frohnlach

Starke Truppe rückt aus Memmelsdorf in die Nordwest Gruppe wo sie vor drei Jahren schon einmal gespielt hatte.
Jonas Krüger Frohnlach links spielt immer noch bei den Oberfranken. Philipp Hummel auf dem Bild im Trikot der legendären Neustädter Mannschaft, die dann von den Vereinsoberen abgemeldet wurde. Er spielt heute beim TSV Abtswind in der Bayernliga und Neustadt/Aisch in der A-Klasse. Neustadt gewann damals 6.1.
FT Schweinfurt hatte einen Lauf in den letzten beiden Jahren. Mal schauen wie es in der Landesliga klappt
Vatansport Spielertrainer und Spielführer Peter Sprung musste mit seiner Truppe in Rottendorf eine der wenigen Niederlagen in der Aufstiegssaison hinnehmen. Hinten Rottendorfs Kapitän Julian Wolf


Landesliga Tennis bei der TGK

Tolles Tennis wurde an Himmelfahrt auf der TGK Tennisanlage in der Kaltensondheimer Straße geboten. Leider haben die Mädels ihr match gegen TC Bamberg II mit 1:8 verloren und sind jetzt ziemlich abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

Eric Verstappen hat seinen Vertrag bei den Kickers bis 2021 verlängert

Eric Verstappen macht sich lang. Foto: Hans Will

Eric Verstappen hat seinen zum 30. Juni 2019 auslaufenden Vertrag beim FC Würzburger Kickers um zwei Jahre plus Option verlängert. Das neue Arbeitspapier des 25-jährigen Torhüters läuft damit bis Ende Juni 2021.

Der aus Venlo stammende Niederländer wurde in der Jugend der PSV Eindhoven ausgebildet und sammelte sowohl in der U15 als auch in der U17 Erfahrungen in den Juniorennationalmannschaften seines Heimatlandes.

Nach Stationen in Venlo und De Graafschap zog es den 1,96 Meter großen Schlussmann im Sommer 2017 nach Deutschland: Über Eintracht Braunschweig und Tennis Borussia Berlin ist Verstappen im Januar dieses Jahres nach Würzburg gekommen. Dort stand er in den letzten fünf Drittliga-Partien (vier Siege) und beim Toto-Pokal-Sieg der Rothosen in Aschaffenburg (3:0) zwischen den Pfosten.

„Wir wussten, dass Eric sehr gute Voraussetzungen mitbringt. Dass er sein Können so schnell zeigen konnte, war klasse. Wir hoffen, dass Eric diesen Schwung und dieses Selbstvertrauen mit in die neue Saison nimmt“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele. Kickers-Sportdirektor Daniel Sauer freut sich, dass „Eric sich klar zu uns bekannt hat und wir ihn weiter in unseren Reihen haben“.

„Ich freue mich, meinen Vertrag bei den Kickers verlängert zu haben. Seit dem ersten Tag fühle ich mich in Würzburg unglaublich wohl und schätze das mir entgegengebrachte Vertrauen vom Trainerteam und den Verantwortlichen sehr. Ich werde weiter hart arbeiten und möchte meinen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft der Kickers leisten“, erklärt Eric Verstappen.

Bayern München II steigt in die dritte Liga auf

Auf der Fahrt nach Unterfranken kann der Busfahrer der zweiten Mannschaft der Bayern Reserve nun einige Ausfahrten früher von der Autobahn ausfahren. Nicht mehr Schweinfurt 05 im altehrwürdigen Willy-Sachs-Stadion wird der Gegner sein. Jetzt müssen sie am Dallenberg in Würzburg ihre Klasse beweisen. Ich habe die zweite Mannschaft der Bayern vor ein paar Jahren in Schweinfurt fotografiert. Viele Spieler sind mittlerweile in anderen Vereinen untergekommen. Der Montenegriner Milos Pantovic zum Beispiel spielt in der zweiten Liga beim VfL Bochum. Sebastian Bösel und Marco Hingerl spielen beim Sonnenhof in Großasbach. Niklas Dorsch der bei den „Großen“ Bayern auch einmal mit auflaufen durfte und im Spiel gegen Eintracht Frankfurt ein Tor erzielte. Der Lichtenfelser spielt jetzt in der 2.Liga bei Heidenheim. Der Österreicher Patrick Buchegger kickt wieder in der Heimat beim St.Pölten in der ersten österreichischen Liga. Bernard Mwarome ist mittlerweile beim Bonner SC unter Vertrag. Karl-Heinz Lappe bei Mainz 05 II und Leon Fesser hat mit Paderborn den Sprung in die erste Liga geschafft. Mehr zum damaligen Spiel gibt es hier. Ein große Bildergalerie habe ich damals bei Fupa eingestellt.