Bezirksliga Unterfranken Ost: TSV Gochsheim – FC Thulba 2:4, Bilderserie

Das Match entschied der Gast aus der Rhön mit 4:2 für sich. Hängende Köpfe bei den Platzherren des TSV die gegen den Underdog überraschend den Kürzeren zogen. Im Hinspiel hatte der FC Thulba ebenfalls einen knappen 2:1-Sieg eingefahren. Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte der frühere Geesdorfer Manuel Zweiböhmer sein Gochsheimer Team in der elften Minute. Julian Wüscher vollendete in der 21. Minute vor 110 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Ohne dass sich am Stand noch etwas geändert hatte, verabschiedeten sich beide Mannschaften zur Pause in die Kabinen. Zum Seitenwechsel Der eingewechselte Marcus Hein schoss für das Team von Viktor Kleinhenz in der 55. Minute das zweite Tor. Nico Kummer witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:2 für den in der 63. Minute ein. Zehn Minuten später ging der FC Thulba durch den zweiten Treffer von Wüscher in Führung. Kurz vor Ultimo war noch Lorenz Heim zur Stelle und markierte für das vierte Tor für den FC Thulba.  

Bezirksliga Unterfranken Ost: Nachbarschaftsderby in Unterspiesheim – Hirschfeld nimmt die Punkte mit

Am Sonntag trafen der SV/DJK Unterspiesheim im Derby und die DJK Hirschfeld, bei trüben Novemberwetter aufeinander. Das Match entschied der Gast aus der unmittelbaren Nachbarschaft mit 2:0 für sich. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein, Aufsteiger DJK Hirschfeld wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel hatte beim 1:1-Remis keinen Sieger gefunden.Bis zur Halbzeit änderte sich am Zählerstand nichts, torlos ging es in die Kabinen. Auch in Halbzeit zwei mussten sich die Fans noch etwas gedulden. In der 74. Minute hatten die Hirschfelder Anhänger endlich Grund zum Jubeln, als Patrick Hartmann das 1:0 markierte. Drei Minuten später erhöhte Jannik Lurz zum zum 2:0 für die Gäste. Mit dem Schlusspfiff durch Cihan Arslan stand der Auswärtsdreier fest.

Erlenbach meldet seine Mannschaft aus der Bezirksliga UnterfrankenWest ab

Es war schon seit langen abzusehen das es da nicht mehr richtig weitergeht. Auf der Erlenbacher Facebookseite steht dazu folgendes: “ Kein Erfolg mehr um jeden Preis – Abmeldung der Aktiven vom Spielbetrieb. Die Jugend rückt wieder in den Vordergrund. Der SV Erlenbach stellt sich auf neue Beine 100 Jahre nach seiner Vereinsgründung beschließt der SV Erlenbach die sportlichen Zielsetzungen neu auszurichten und mit der Abmeldung der Ersten Mannschaft vom aktiven Spielbetrieb ein selbstbewusstes Zeichen auch in die ganze Region zu setzen. Die Jugendarbeit, eine frühere Domäne des Vereins, soll wieder in den Mittelpunkt der Vereinsarbeit rücken und dem „bezahlten Amateur-Fußball bis hin in die untersten Spielklassen“ eine klare Absage erteilt werden. Der Verein macht keinen Hehl daraus, dass der regionale Spitzenfußball, den man den Zuschauern und Spielern in den letzten vier Jahrzehnten bieten konnte, den Verein in den letzten Jahren finanziell gefordert und personell überfordert hat. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15.11 hatten die Mitglieder des SV Erlenbach zunächst beschlossen, die Erste Mannschaft nicht vom Spielbetrieb zurückzuziehen. In der Mitgliederversammlung hatten Teile der Mannschaft erklärt, die laufende Saison ordentlich zu Ende spielen zu wollen, entsprechend war die Abstimmung zu Gunsten des Fortbestandes der ersten Mannschaft ausgefallen. Nur wenige Tage später hätte zum Auswärtsspiel In Uettingen doch wieder nur knapp eine Mannschaft aufs Feld geschickt werden können. Daher haben die Vereinsverantwortlichen am Freitagabend einstimmig beschlossen die aktive Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden. „Wir sehen keinen Sinn darin, zwanghaft einem Fortbestehen der aktiven Mannschaft hinterher zu hetzen, dem alle vorhandenen finanziellen und personellen Mittel untergeordnet werden und alles andere außen vor bleibt. Wir wollen diese Mittel bewusst wieder auf die Jugendarbeit konzentrieren. Jedes Kind muss künftig wieder in jeder Altersstufe die Möglichkeit haben, beim SVE Fußball spielen zu können“, so Erich Czermin. Auch die gut funktionierende Gymnastikabteilung, die Damenmannschaft und die Alte-Herren-Mannschaft bleiben selbstverständlich weiter erhalten. Die Mitgliederversammlung brachte zum Ausdruck, dass der Verein stolz ist auf die sportlichen Erfolge der letzten Jahrzehnte, in denen der SVE landkreis- und regionsweit sehr guten Fußballsport geboten hat und ehrgeizigen jungen Fußballern aus Erlenbach sowie der ganzen Region eine bestmögliche Plattform hierfür schenken konnte. Die erfolgreichen Zeiten in der Landesliga in den Siebziger und Achtziger Jahren, die Zeit in der Bayernliga Nord und die große Anzahl von Siegen im Landkreispokal sprechen eine deutliche Sprache. Basis hierfür bildete die herausragende Jugendabteilung. Allen Verantwortlichen und Mitarbeitern in diesen erfolgreichen Jahren gilt der Respekt und das Dankeschön des gesamten Vereins.Diese herausragenden Erfolge hatten allerdings auch ihren Preis. So wurden die finanziellen Herausforderungen deutlich höher, das wirtschaftliche Umfeld am Bayerischen Untermain ist aber nicht im gleichen Maße mitgewachsen, was z.B. auch die Handballer vom TV Großwallstadt spüren mussten. Auch im personellen Bereich wurden die Möglichkeiten immer eingeschränkter und entsprechender Nachwuchs konnte nicht immer gefunden werden. Somit wuchs die Arbeitsbelastung für die noch aktiven Verantwortlichen stetig an und überschritt in den letzten Jahren die Belastungsgrenze deutlich. Als Konsequenz mussten in den letzten Jahren Jugendmannschaften vom Spielbetrieb abgemeldet werden, ebenso die Zweite Mannschaft des Vereins. Begleitet wurde dies von gravierenden Veränderungen im Amateurfußball, die in vergleichbar ausgeprägter Weise viele Vereine treffen: Spielermangel, wachsende Zahl an Studenten/Wegziehenden, Verlust Ortsbindung und Vereinsidentifikation, stetig wachsende finanzielle Herausforderungen, Präferieren alternativer Freizeitmöglichkeiten, Mitglieder- und Helferschwund, wachsende Verbandsbürokratie, die Behandlung der Vereine wie gewerbliche Unternehmen (z.B. im Steuerrecht), Politisierung des Fußballs, zunehmende Gewalt, stetig zunehmend fehlender Respekt gegenüber Vereinen, Ehrenamtsträgern und Schiedsrichtern. Selbst in den untersten Spielklassen scheint es nur noch „mit Geld“ zu gehen, die emotionale Bindung an die Vereine scheint in vielen Fällen noch geringer zu sein, als dies bei Profivereinen üblich ist. So musste der SV Erlenbach nach den beiden Abstiegen der letzten beiden Spielzeiten jeweils eine komplett neue Mannschaft zusammenstellen. Der Aufwand hierfür war allerdings enorm und hat das ehrenamtlich leistbare Zeitlimit mehr als überschritten. Trotzdem bleiben sportliche Leistungen und Zuverlässigkeit einzelner Spieler deutlich hinter den Erwartungen zurück. Eine allgemeine Trendwende ist nicht absehbar. Somit stellte sich die Sinnfrage für den Verein: Weiter wie bisher, oder eine bewusste Entscheidung für einen neuen Weg? 100 Jahre nach Vereinsgründung ist nach Meinung der Vereinsverantwortlichen der richtige Zeitpunkt gekommen, um eine selbstbewusste und wohlüberlegte Entscheidung zu treffen, wohin der Weg des Vereins ab 2020 führen soll. Der Idee der Gründungsväter 1919 war es, der Jugend im eigenen Wohnort einen Freiluftsport anzubieten und sich im freundlichen Wettstreit mit Gleichgesinnten zu messen. Demnach kann es nach übereinstimmender Meinung nur einen Weg geben: Zurück zum authentischen Fußball und volle Konzentration auf die Jugend. Bei seinem Umbruch möchte der SVE allen Mitgliedern, Ehrenamtlichen Helfer und Sponsoren und Förderern der letzten Jahren DANKEN und ihnen die Botschaft senden: Wir wollen gemeinsam etwas ändern, damit es weiter gehen kann! Unten Bilder vom Match der Erlenbacher gegen Geesdorf am 31. März 2019

Bloggertreffen vor 12 Jahren in Kitzingen

Es gab noch kein iPhone und keine AfD. Facebook gab es nur in Englisch und George W. Bush war US Präsident. Die Kickers stiegen in die Bayernliga auf und Wolfgang Oechsner war Redaktionsleiter der Kitzinger Main-Post. Ich hatte meine erste Lungenembolie und kam nur knapp mit dem Leben davon. In den Musikboxen lief sich der Summer Wine von Ville Valo & Natalia Avelon heiß. Mal schauen ob ich in zölf Jahren noch was schreiben kann. Ich bin neugierig was kommt.