Angenehme Temperatur. Vorbei am alten Hafen in Marktsteft über diverse Betonwege nach Obernbreit über den Main bei Segnitz an der Autobahnbrücken Baustelle hinauf zur Frickenhäuser Kapelle, durch verschiedene Waldwege zurück nach Kitzingen. Vorbei auch an der Bäckerei Richard Zänglein, die es wie so viele andere Bäckereien nicht mehr gibt. In Obernbreit gab es einmal sechs Bäckereien. Mit Richard habe ich 1969 meine Gesellenprüfung als Bäcker gemacht. Damals in der Bäckerei mit Weinstube Paul in Kleinlangheim. Der Prüfungsausschuss saß zum Frühschoppen in der Weinstube und wir zwei werkelten vor uns hin. Am Schluss Bäckermeister Paul fast in Ohnmacht gefallen, hatten wir zwei doch weit über hundert Brote gebacken, unzählige Brötchen und Plunderteilchen. Die Prüfung hatten wir bestanden und Bäckermeister Paul musste bei seinem Müller Mehl nachbestellen 🙂
Hat wieder Spaß gemacht. Keinen Spaß macht die Tatsache das in Kitzingen, der heißesten Stadt Bayerns, weitere Flächen großräumig versiegelt werden sollen.Wahrscheinlich möchte der Stadtrat diesen Status nicht verlieren. 🙂 Der geplante Bau der Stadtgalerie unterhalb der Marshall Heights wird den Straßenverkehr in Kitzingen zu den Ungunsten aller Verkehrsteilnehmer verändern. Wie kann ein verantwortungsvoller Stadtrat so etwas beschließen. 🙁 Eigentlich müsste über so ein Projekt ein Bürgerentscheid beschließen. In einer Kleinstadt in Holland hingegen gibt es ein Tempolimit für Radfahrende. In Houten gilt seit Juni ein Pilotprojekt mit Tempo 20 für Radfahrer. Es soll die Verkehrssicherheit in der Stadt verbessern, in der täglich Tausende Radfahrer unterwegs sind und die Unfälle zunehmen. Hintergrund sind steigende Unfallzahlen sowie höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten insbesondere bei E-Bikes. Otto war wieder in Abtswind für seine Kinderkrebsstiftung unterwegs. Auf dem Foto steht er neben den Trainern Adam Jabiri und Michael Schiele. Ich war nicht in Abtswind an dem Tag ging es mir nicht besonders gut, musste schon das Seniorenradeln absagen. Außerdem hatte sich ein anderer Fotograf die Donate schon frühzeitig gesichert. What the hell. Am Abend dann noch leuchtende Wolken.
Wetter hat gepasst es war nicht so heiß. Viele Gravelbikes waren unterwegs. Aber auch der Klang der Scheibenräder die von einigen Profis gefahren wurden, geht runter wie Öl. In den ( Bildergalerien auf dem Kitziblog sind insgesamt 402 Fotos online.
Wetter hat gepasst es war nicht so heiß. Viele Gravelbikes waren unterwegs. Aber auch der Klang der Scheibenräder die von einigen Profis gefahren wurden, geht runter wie Öl. 🙂
Graveln macht mir immer mehr Spaß. Ich fahre zur Zeit viele Strecken ab die ich noch von früher kenne. Ich spreche hier von vor über 40 Jahren. Viel hat sich verändert. Viele E-Biker sind in den Wäldern unterwegs. Manchmal habe ich den Eindruck das sie denken sie leisten etwas wenn sie mit dem Motor durch die Gegend blasen. Naja jedem das Seine. Dazu im Internet einen passenden Text gefunden.
Gelungener Auftakt in den Tag mit Schorsch und Dieter. Der Hitze ausgewichen. Schöne, etwas verlängerte Tour über den Frankenberg. Anscheinend gibt es neben der alten Mainbrücke in Kitzingen einen neuen Wohnmobilstellplatz 🙂
Bei traumhaften Wetter. Hat Laune gemacht. Schön ist immer der Radweg am Rappertsmühlbach entlang, am Ochsensee vorbei zum Zeubelrieder Moor. Dem Windrad ist eventl. zu Heiß geworden.
Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen. Es war grandios aber auch sehr anstrengend. Gestartet am Sonntagmorgen bei schönstem Wetter. Der Rückenwind hat uns nach Themar geblasen. In Schweinfurt fuhren wir ein kurzes Stück neben den Triathleten des dort stattfindenden MainCityTriathlon. Zwischendrin machten wir eine Pause am Badesee von Sulzfeld im Grabfeld. Leckere und preiswerte griechische Küche dort. Bei Frank Schmidt im Gasthof Linden-Eck hatten wir unsere erste Übernachtung, der Wirt macht eigenen Likör und sein Hobby ist Marmeladen kochen. Es gab mindestens 15 verschiedene zum Frühstück. Mein Favorit Holunderblüte mit Ingwer. Am Abend davor hatten wir mit Rinder Roulade und Hütes (Thüringer Klöße), Rotkraut und Brokkoli die nötigen Kalorien wieder aufgefüllt. Die Fahrt nach Eisenach war dann wie erwartet sehr kräftezehrend. Der Radweg nach Zella-Mehlis, der Partnerstadt von Marktbreit, war sehr schlecht beschildert und es kam wie es kommen musste wir standen plötzlich mitten im Thüringer Wald. Wir sind dann mit unseren umgebauten Rennrädern einen sehr steilen Downhill der übelsten Sorte hinuntergefahren. Es grenzt an ein Wunder das keiner von uns gestürzt ist. Vieleicht war es aber auch fahrerisches Können, 🙂 Kaffee und Kuchen in Zella-Mehlis stärkte uns für die Weiterfahrt nach Eisenach. Dort hatten wir mit der Pension „Zum Burschen“ eine schöne Unterkunft mit sehr reichhaltigem Frühstück. Am Abend nach einem Stadtbummel genossen wir bei im Bellagio Eiscafé Lounge Bar die gute Küche. Große Namen lebten in der Stadt von Martin Luther bis Johannes Sebastian Bach. Für Kultur wollten wir uns die Zeit nicht nehmen die dritte schwere Etappe wartete auf uns. Eigentlich sollte es das leichteste Teilstück der Rundfahrt werden mit Genussradeln an der Werra entlang. Aber das Wetter und die schlechte Beschilderung hatten etwas dagegen. Wobei wir auf dieser Etappe auch schöne Momente erleben konnten. Durchnässt in Meiningen angekommen fanden wir relativ schnell unsere Unterkunft in der Pension Schlemmerstube. Am Abend genossen wir dann Thüringer Hausmannskost im Gasthaus Linde. Viele Stammgäste, preiswertes Bier und jeder Gast der zur Tür hereinkommt klopft auf fast jeden Tisch. Man kennt sich hier. Essen war gut und reichlich. Das brauchten wir auch denn der Wettergott versprach nichts Gutes. Bei herrlichem Sonnenschein sind wir dann gestartet und wurden dann aber auf der weiteren Fahrt mehrfach geduscht. Nach Schweinfurt, wo wir uns im Straßencafé der Bäckerei Götz, nochmal stärkten, hatten wir herrlichen Sonnenschein aber auch immer noch gegen den starken Wind zu kämpfen. Glücklich und zufrieden trudelten wir dann in Kitzingen ein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis dreier in die Jahre gekommenen älteren Herrn im Alter von 78, 73 und 72. 490 km und ca. 5000 Höhenmeter, können auch ein paar mehr gewesen sein, zeigten am Schluss die Tachos an. Die Zeit spielte für uns keine Rolle der Weg war das Ziel und alles mit dem Bio-Bike. 😉 Im Ohr heute u.a. J.S. Bach -Toccata & Fugue in D-minor BWV 565 – Stephanuskerk Hasselt
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