Eberhofer-Krimi „Sauerkrautkoma“ im CINEWORLD Film-Café

Am Schönsten gemordet wird halt einfach daheim. In „Sauerkrautkoma“ muss Franz Eberhofer, Chef-Phlegmatiker bei der Polizeidienststelle Niederkaltenkirchen, die Heimat aber vorübergehend verlassen. Die fünfte Rita-Falk-Adaption von Regisseur Ed Herzog und Produzentin Kerstin Schmidbauer verpflanzt das „Dreamteam“ Eberhofer-Birkenberger, gespielt von Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, in die wilde Großstadt München – für den Eberhofer der Overkill.

Die Bestsellerverfilmung über Maibaumschändung, Sauerkrautüberdosis und verpatzte Heiratsanträge präsentiert das CINEWORLD Mainfrankenpark am Donnerstag, 20. September, in seinem Film-Café. Start ist um 15 Uhr im Restaurant OSKARs mit aromatischem Kaffee und leckeren Kuchen aus der Bäckerei Will Kitzingen. Um 16 Uhr beginnt der Film.

Neben dem vertrauten Dorfensemble, verkörpert durch Lisa Maria Potthoff, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Gerhard Wittmann, Sigi Zimmerschied, Stephan Zinner, Daniel Christensen, Max Schmidt, Thomas Kügel, Ferdinand Hofer u.a., tritt erstmals Gedeon Burkhard als Susis schnöseliger Verehrer in Erscheinung. Und mit Michael Ostrowski, Ulrike Beimpold und Nora Waldstätten tauchen diesmal drei österreichische Stars in der Reihe auf.

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Sauerkrautkoma“
Provinzpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) wird neuen, nervenzerfetzenden Belastungen ausgesetzt: Er wird nach München „strafversetzt“. Das bedeutet für ihn Wohngemeinschaft mit seinem eigenwilligen Kumpel Rudi (Simon Schwarz) und seine Widersacherin Thin Lizzy (Nora Waldstätten) als Chefin. Kein Wunder, dass Franz zurück will nach Niederkaltenkirchen. Dort wartet die größte Herausforderung auf ihn: Karl-Heinz Fleischmann (Gedeon Burkhard), früher der pickelige „Fleischi“ und nun erfolgreicher Geschäftsmann, ist wieder aufgetaucht und macht sich an seine Susi (Lisa Maria Potthoff) ran. Diesmal gibt es keinen Ausweg: Franz ist seiner ewigen On-Off-Freundin den längst überfälligen Heiratsantrag schuldig. Zum Glück findet sich bald eine Frauenleiche im Kofferraum vom Papa (Eisi Gulp), die den Eberhofer zurück in die Heimat und an Omas (Enzi Fuchs) Kochtöpfe führt. Die Aufklärung erledigt der Franz so lässig wie immer, die abführende Wirkung von Sauerkraut lässt er besser Rudi ausprobieren, wenn es aber darum geht, bei der Susi einen ordentlichen Heiratsantrag zu vollstrecken, stößt er doch an seine Grenzen.

Zehn Jahre Posthalle – Große Party am 2. Oktober

Zehn Jahre Posthalle – das sind zehn Jahre Party, zehn Jahre Live-Musik, zehn Jahre Glücksmomente. Ob für unvergessliche Konzerte oder liebevoll gestaltete Messen, bei ausufernden Partynächten – die Posthalle ist zu einem unverzichtbaren Teil von der Würzburger Kulturlandschaft geworden. Seit mittlerweile zehn Jahren mit mehr als einer Million Besuchern wird konsequent und mit Leidenschaft eine Idee verfolgt: Der Kultur in all ihren Facetten eine Bühne zu geben. Doch ohne Freunde, Fans, Konzertbesuchern und Partygästen wäre dies nicht möglich gewesen. Deswegen sagt die Posthalle mit einem exklusiven Festival am Dienstag, 2. Oktober „Danke“. Neben lokalen Helden wie SENORE MATZE ROSSI und ZULU, die ebenfalls die Bühnen der Republik bereisen, gibt es auch ein unschlagbares Headliner-Duo: ITCHY und HUNDREDS feiern mit der Posthalle ihr zehnjähriges Jubiläum. Außerdem mit dabei: Taskete, das neue Bandprojekt von „Flo“ Weber (Sportfreunde Stiller) und Aren Emirze (Harmful). Als Schmankerl gibt es oben drauf noch eine Aftershow-Party mit DJ Fränk. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.
„Itchy“ kennt wohl jeder Festivalgänger Deutschlands. Kaum ein Festival findet ohne sie statt. Der ein oder andere mag sie aber noch unter ihren alten Bandnamen „Itchy Poopkids“ kennen, den das Trio aus der Eislingen an der Fils im Jahre 2017 auf das ohne hin schon seit Jahren gebräuchlichen Fan-Kürzel „Itchy“ reduziert haben. In ihren Songs verteilen die Jungs gerne mal sozialkritische Kinnhaken und Seitenhiebe, bleiben dabei aber lässig und wollen nicht wie andere Punkrock-Bands direkt mit dem Kopf durch die Wand.
Mit „Hundreds“ steht ein Geschwister-Duo auf der Bühne, das sich seit ihrem Debüt mutiger und experimentierfreudiger präsentiert als je zuvor. Als Hörer erfährt man ihre Musik als klar und kraftvoll; die von Philipp sorgsam arrangierten elektronischen Beats treffen auf Evas melancholische Texte. Dabei dominiert eine düstere Sehnsucht, die getragen wird von Euphorie und purer Lust an der Musik. Tief in elektronischen Klangwelten versunken, brechen die Milners die Strukturen konventioneller Popmusik und ersetzen sie durch ausufernde Arrangements und ungewöhnliche Beats.
„Taskete“ beschreiben ihre Musik als „2-Mann-Bummbumm“. Was das zu bedeuten hat, wissen nur diejenigen, die sie schon live in der diesjährigen Festivalsaison erlebt haben. Denn nirgends kann man bislang ihre Musik hören. Dieses Bandprojekt ist ganz frisch und wird von zwei alten Bekannten an den Start gebracht: Florian „Flo“ Weber ist als Schlagzeuger der Sportfreunde Stiller wohlbekannt und Aren Emirze war bis 2014 Frontmann der Noise-Rocker Harmful.
„Senore Matze Rossi“ gehört der Generation Punk an, die mit Ende 30 wieder dort ankommt, wo sie mit Anfang zwanzig schon einmal war. Wilde Träume, ein brennendes Herz, auf Bühnen Zuhause (bei ihm waren es die fast mystisch verehrten „Tagtraum“, mit denen Matze von 1993-2006 fünf Alben veröffentlichte). Als Schweinfurter ist es quasi nur folgerichtig, dass genau er auf der Bühne beim zehnjährigen Jubiläum der Posthalle stehen muss. Ein Musiker mit seinen Wurzeln in Franken, das Herz am richtigen Fleck und voller Drang, niemals das aufzugeben, was einem Freude bereitet: Die Musik.
„Zulu“ besteht aus drei Anfang-Twens, die irgendwo in einer einsamen Hütte an dänischen Ostküste auf der Suche nach einer musikalischen Vision fündig wurden. Mit einer individuellen Mischung aus Indie-Melodik, wärmenden Gesang, sphärischen Gitarren, elektronischer Detail-Versessenheit und Gedanken über das Jahr 20XX entsteht Zulu.

Tickets gibt es unter www.posthalle.de.

Buon viaggio und Arrivederci

Nette Italiener aus Catanzaro hatten wir heute auf dem Platz zu Gast. Ihr buntes Wohnmobil ist eine Augenweide. Catanzaro ist übrigens die Hauptstadt der süditalienischen Region Kalabrien. Buon viaggio und Arrivederci.

Damit ich auch alle Seiten fotografieren kann hat der Fahrer extra eine kleine Runde gedreht.