Gipfelsieg in Zürich: Gold-Medaille beim Swiss Gourmet Book Award

Das neue Kochbuch „Schwarzwälder Tapas 3“ erhält die höchste Schweizer Auszeichnung für kulinarische Literatur

Wenn die Schweizer Fachjury eine Gold-Medaille vergibt, schauen Kenner genau hin – und in diesem Jahr geht die höchste Auszeichnung des Swiss Gourmet Book Award in den Schwarzwald. Wer im Land der kulinarischen Präzision Gold holt, zieht in die absolute Champions League der Kochbuchwelt ein. Verena Scheidel und Manuel Wassmer beweisen mit ihrem neuesten Werk „Schwarzwälder Tapas 3“, das moderne Heimatküche keine Grenzen kennt, und überzeugten die Experten dabei vor allem durch die stimmige Verbindung von regionaler Bodenständigkeit und handwerklicher Raffinesse.

Für die beiden Autoren, die auch privat ein Paar sind, ist der Erfolg am Zürichsee eine ganz besondere Bestätigung. „Nachdem wir 2019 in China bereits Weltmeister wurden, nun auch in der Schweiz ganz oben zu stehen, ist ein verdammt gutes Gefühl“, so das Duo. Dass sie national bereits wieder auf dem Treppchen stehen – „Schwarzwälder Tapas 3“ wurde gerade erst erneut als beste deutsche Kochbuchserie für den internationalen Entscheid 2026 nominiert – unterstreicht diesen Lauf. „Es ist das schönste Kompliment, dass unsere Vision einer modernen Heimatküche über Jahre hinweg diese hohe Wertschätzung erfährt!“

Die Geschichte hinter dem Erfolg ist dabei bemerkenswert bodenständig geblieben und fest in ihrer badischen Heimat Bühl verwurzelt. Auf dem Weg vom Hobbykoch zum Gold-Standard starteten Scheidel und Wassmer als leidenschaftliche Autodidakten ursprünglich bei Koch-Wettbewerben – ein Weg, der sie unter anderem bis zu einem Sieg auf Barbados führte, wo sie sich den Titel „Beste Hobbyköche Deutschlands“ erkämpften. Dieser Erfolg am Herd war das Fundament für ihre Kochbuch-Karriere und eine mittlerweile fünf Bände umfassende Buchserie. Trotz der internationalen Anerkennung ist der Kern ihrer Arbeit immer gleichgeblieben: Die Liebe zum Detail und der Respekt vor regionalen Gerichten und ihren Produkten.

„Wir sind im Grunde immer noch die zwei Koch-Begeisterten, die einfach Freude daran haben, Schwarzwälder Klassikern auf freche Art neues Leben einzuhauchen und regionale Zutaten in raffinierte kleine Häppchen zu verwandeln“, erklären sie mit einem Schmunzeln. „Dass aus dieser Leidenschaft letztlich eine international prämierte Buchreihe geworden ist, macht uns demütig und unglaublich dankbar. Unser eigentlicher Antrieb sind dabei nicht die Titel selbst. Vielmehr ist es das Feedback der vielen Genießer, die unsere Rezepte zu Hause nachkochen und dabei einen besonderen Moment erleben – das ist für uns immer wieder die wertvollste Auszeichnung.“

Fotocredit: cook&shoot

Der Swiss Gourmet Book Award
Der Swiss Gourmet Book Award wird jährlich von der Swiss Gourmet Book Academy in Zürich verliehen. Er gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für kulinarische Literatur im deutschsprachigen Raum.

Qualitätsmerkmal: Eine Fachjury aus Gastronomen, Journalisten und Buchexperten bewertet Neuerscheinungen nach Kriterien wie Originalität, kulinarischem Anspruch, Ästhetik und handwerklicher Qualität.

Die Goldmedaille: Die Auszeichnung in Gold ist die höchste Stufe des Preises und wird nur an Werke vergeben, die in allen Kategorien herausragende Leistungen erbringen und neue Impulse in der Kochbuchwelt setzen.

Internationaler Stellenwert: Neben regionalen Schweizer Werken werden gezielt auch herausragende Publikationen aus dem gesamten DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) gewürdigt, um die kulinarische Vielfalt und Qualität der Branche zu fördern.

Das Tapas-Phänomen aus dem Schwarzwald
Die Erfolgsserie „Schwarzwälder Tapas“ begeistert seit über zehn Jahren Leserinnen und Leser weit über die Region hinaus. Kreativ, charmant und mehrfach international prämiert, zählt sie zu den erfolgreichsten unabhängigen Kochbuchreihen Deutschlands.
Dass die Qualität der Serie über die Jahre hinweg ihre außergewöhnliche Relevanz behält, unterstreicht die aktuelle Auszeichnung der Gourmand World Cookbook Awards: Mit dem neuen Band wurde die Reihe gerade erst wieder als beste deutsche Kochbuchserie prämiert und ist damit erneut für den internationalen Entscheid 2026 nominiert. Es ist die Fortsetzung einer Geschichte, die 2019 in Macau ihren ersten großen Höhepunkt fand, als die Reihe bereits als „Kochbuchserie des Jahres“ ausgezeichnet wurde.

Die Autoren
Verena Scheidel und Manuel Wassmer leben in Bühl bei Baden-Baden am Fuße des Schwarzwaldes. Seit 2007 sind sie ein Paar – verbunden durch eine große Leidenschaft: das Kochen nach eigenen Ideen.

Ihr Ehrgeiz führte sie bald auf die Wettbewerbsbühne:
2012, 2015 und 2020 wurden sie beim Cooking Cup als „Beste Hobbyköche Deutschlands“ ausgezeichnet. Daraus entstand die Idee, ihre Kreativität mit anderen zu teilen – die Schwarzwälder Tapas waren geboren.

Schon bald folgten TV-Auftritte im ARD-Buffet, bei Frank Elstner „Menschen der Woche“, in der Landesschau Baden-Württemberg sowie Portraits in der Kultursendung „KUNSCHT!“. Zuletzt kochten sie mit Ali Güngörmü? in seiner Sendung „Kochs anders“.

Bemerkenswert: Rezepte, Food-Fotografie und Gestaltung stammen komplett aus eigener Hand. Alle Bücher erscheinen im Selbstverlag cook&shoot und sind seit 2014 Bestseller, die bereits mehrfach neu aufgelegt wurden.

A weng naus # 2857 – Herrlicher Sonnenschein

Wir sind erst um 13 Uhr losgefahren. Da ging es dann auch mit der Temperatur, doch der Wind macht es dann wieder relativ frisch. Trotzdem waren viele Rennradfahrer unterwegs oder soll ich besser schreiben Rennradfahrende. 🙂 Egal. Irgendwie bin ich zu alt für das ganze Gender Getue. Eine gute Freundin hat mir heute auch noch Bilder aus Italien geschickt. Dort ist es schon richtig warm, jedenfalls in Calabrien wo sie als Reiseführerin arbeitet. Ein Bild ist auch aus Rom dabei, das antike Forum Romanum. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #17: Booker T. & the MG’s – Hang ‚em high.

Die „Typisch-Bände“ – ein persönliches Mitbringsel zum runden Geburtstag!

Die modern gestalteten Geburtstags-Geschenkbücher der Jahrgänge 1965, 1975, 1985 und 1995 entführen zurück in die Kindheit und Jugend.

Viele emotionale Fotos und Abbildungen aus der Zeit sorgen garantiert für Aha-Erlebnisse, und kurzweilige Texte mit spannenden Infos zu Sport, Mode, Kino, Kultur, Technik schenken jede Menge schöner Rückblicke auf die aufregendste und prägendste Zeit im Leben. Öffnen Sie die Schatzkiste der Erinnerungen und tauchen Sie ein in die wilde Zeit Ihrer Kindheit und Jugend!

Diese originellen Jahrgangsbücher zum 30., 40., 50. und 60. Geburtstag sind das perfekte Geschenk zum runden Jubiläum für Frauen und Männer

Typisch 1965 – Der beste Jahrgang Jahrgangsbuch zum 60. Geburtstag ISBN 978-3-8313-3665-4

Typisch 1975 – Der beste Jahrgang Jahrgangsbuch zum 50. Geburtstag ISBN 978-3-8313-3675-3

Typisch 1985 – Der beste Jahrgang Jahrgangsbuch zum 40. Geburtstag ISBN 978-3-8313-3685-2

Typisch 1995 – Der beste Jahrgang Jahrgangsbuch zum 30. Geburtstag ISBN 978-3-8313-3695-1

Hardcover

48 Seiten, 17 x 15,5 cm

9,90 € (D), 10,20 € (AT)

Wartberg Verlag

Erscheinungstermin: 5. September 2024

Bereits erschienen sind die Bände Typisch 1963-65, 1973-75,

1983-85, 1993-95.

Radbörse Kitzingen: Basso Damenrennrad, Cannondale Crossrad

Damen Rennrad RH 44 cm
SEHR GUTER ZUSTAND
Ultegra Shimano 3/10 Fach
L-Räder Mavic Ksyrium
700 €
Kontakt: Dieter Seufert 017508675137

RH 58, 44iger Salsa Lenker, Chorus Schaltung, vorne Edco Naben. Vorderfederung und Sattelfederung. Lampen und Gepäckträger sind nicht mehr montiert. Weitere Ausstattung siehe Bilderserie. VB 600.- Euro 0160 2246649 Hans Will

Neumann und Ermel übernehmen bei den Kickers

   Der FC Würzburger Kickers reagiert auf die Beurlaubung von Markus Zschiesche und präsentiert ein internes Trainerduo. Interimsweise übernimmt Sportdirektor Neumann zusammen mit Co-Trainer Ronny Ermel. Das Duo wird die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben in der Regionalliga vorbereiten und ab sofort die Arbeit auf dem Platz übernehmen. Sebastian Neumann, aktueller Sportdirektor der Kickers und ehemaliger Spieler in der 3. und 2. Liga, hat den Kader im Sommer zusammengestellt. Er kennt die Stärken der einzelnen Spieler genau und hat einen guten Draht zur Mannschaft. Auch Ronny Ermel, ehemaliger Co-Trainer von Markus Zschiesche, braucht keine Eingewöhnungszeit, da er täglich intensiv mit den Jungs arbeitet und sich bereit erklärt hat, in der aktuell schwierigen Situation zu helfen. „Basti Neumann kennt diese Situation sowohl als Spieler als auch in seiner Funktion als Sportdirektor und übernimmt auf seinen Wunsch in diesem schwierigen Moment Verantwortung. Er hat diesen Kader zusammengestellt und weiß um die Schwere der anstehenden Aufgaben“, sagt Vorstandsvorsitzender André Herber. „Im Aufsichtsrat, um Mitanteilseigner Dominik Möhler, wurde der Vorschlag für die Interimslösung des neuen Trainerduos einstimmig angenommen und die Entscheidung somit vollumfänglich unterstützt. Sebastian Neumann wird gemeinsam mit Ronny Ermel versuchen im Sinne der Kickers das bestmögliche Ergebnis für den Verein, unsere Fans und das gesamte Umfeld zu erreichen. Davon sind wir alle überzeugt“, so Herber weiter. Text: Kickers

GGEW Cross Grand Prix am 7. September 2024 in Bensheim

Am Samstag dem 7. September 2024 kommt es am Berliner Ring erneut zu einem Crossspektakel mit internationaler Beteiligung. Der Förderverein Radsport Hessische Bergstraße e. V. richtet zum wiederholten Mal eine über den gesamten Tag stattfindende Radsportveranstaltung statt. Der GGEW Cross Grand Prix rund um den Bikepark in Bensheim erfreut sich größter Beliebtheit und auch an diesem Tage rechnen die Veranstalter mit mehreren hundert Teilnehmern aus ganz Europa. Da die Rennen auch als Rennen zur Bundesligawertung ausgetragen werden, wird die gesamte deutsche Crossspitze am Start sein, denn es gilt sich wichtige Punkte für die besten Startpositionen in zukünftigen Rennen zu sichern. Die Rennen erhalten auch dieses Jahr wieder internationalen Flair, denn es gilt als Auftakt in die Saison und wird als C2 Rennen stattfinden. Bereits früh geht es um 9 Uhr mit dem Start den Rennen der Masters los, ehe ab 11.15 Schülerinnen und Schüler uns danach die Jugendlichen auf die 2, 6 Kilometer lange Strecke geschickt werden. Mit Spannung werden die Rennen der Junioren U 19 erwartet, die traditionell mit einem der stärksten Teilnehmerfelder am Start sein werden. Um 15 Uhr werden die Damen der Elite und die weibliche U 23 gestartet, den Abschluss machen gewohntermaßen ab 16.15 Uhr die Männer Elite. Teilnehmer in den Klassen U 15, U17 und bei den Masters können übrigens am Veranstaltungstag auch Tageslizenzen erwerben.

Die Hauptverantwortlichen an diesem Tage, Luc Dieteren und Henning Jaecks, werden aber nicht nur für eine radsportliche Veranstaltung mit Topp-Fahrern verantwortlich sein, sie sorgen mit ihrem großen Helferteam für eine tolle Strecke und ein sehr ansehnliches Rahmenprogramm. Zwischen den Eliterennen wird nämlich der Zieleinlauf den kleinsten Besuchern für ein Laufradrennen zur Verfügung stehen. Immer wieder begeistert diese vom Bergsträßer Anzeiger promotete Aktion die vielen Zuschauer und Eltern wie Großeltern zeigen sich sehr stolz, wenn ihre Kids die Teilnehmermedaille erhalten. 200 Meter lang wird die Strecke sein, die sie zu bewältigen haben.

Nach dem absoluten Höhepunkt, dem Eliterennen der Männer, ist aber noch längst nicht Schluss am Berliner Ring. Zunächst werden noch die Hobbyrennen in den Altersklassen 6 bis 8 Jahre und 9 bis 12 Jahre für eine Runde auf den Kurs geschickt. Die Verantwortlichen wollen einfach dem Nachwuchs die Chance geben, in den Crosssport hinein zu schnuppern und erhoffen sich viele Starter. Den Schlusspunkt des Tages bildet das Hobbyrennen den etwas älteren Sportler, die dann schon über eine halbe Stunde auf dem Rundkurs fahren werden. Alles findet auf dem Gelände rund um den Bikepark statt, zuschauerfreundlich und sehr gut einsehbar. Abgeschlossen wird die Gesamtveranstaltung dann musikalisch. Der Förderverein freut sich, zur Afterracparty mit der Band 4-Miles-Frankenstein einzuladen und hofft, dass viele Bensheimerinnen und Bensheimer, aber vor allem Freunde des Crosssports nach Bensheim kommen, um die Veranstaltung gebührend abschließen zu können. Text/Grafik: Jürgen Pfliegensdörfer

Reflektion: Ein Herzmittel, das in Vergessenheit gerät – und was man aus Erfahrung darüber wissen kann

Von Erich Stelzmüller

Das Herz – Die Sonne im Menschen

Es ist schon so, dass unser brachiales Vorwärtsstreben der Industrialisierung mit einem immer schneller werdenden Informationstausch rund um den Globus, was ist wahr und was sind Fake News, uns Menschen sehr irritiert und fordert. Egal, ob es die vergangene Corona Pandemie war oder nun der aktuelle Ukrainekrieg, dies hinterlässt selbstverständlich Spuren mit einer unterschwelligen Lebensangst. Dazu kommen die steigenden Anforderungen an den Arbeitsplatz, die mangelnde Qualifizierung, sozialer Unfrieden, unausgegorene politische Maßnahmen, Bevormundung, Streit, Angst, Finanzprobleme, geringe Wertschätzung im privaten als auch beruflichen Umfeld. Als das findet seinen Niederschlag nicht nur auf emotionaler Ebene, sondern durchdringt auch das physisch-Somatische des Menschen gemein hin benannt als negativer Stress.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind trotz aller Fortschritte in der Medizin die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Herz-Kreislauf-Beschwerden sind nicht vorrangig ein Problem fehlgeleiteter biologischer Körperfunktionen, die es zu korrigieren gilt, sondern sie stellen im Grunde genommen ein gesellschaftliches Problem dar, oft ausgelöst durch negativen Stress.

Das Herz ist nicht nur das muskulöse Zentralorgan des Blutkreislaufes, das die Funktion einer Druck- und Saugpumpe hat und mit 60 bis 80-mal in der Minute das Blut aus seinen Hohlräumen in ein ca.100 000 Kilometer (mehr als das Zweifache der Erdumfanges wow) langes Kanal und Röhrchen System befördert. Etwa 10 000 Mal schlägt das Organ täglich und circa drei Milliarden Mal im ganzen Leben. Das Herz ist letztlich ein genialer Hochleistungsmotor, das in der menschlichen Mitte sitzt und einer besonderen Fürsorge bedarf.

Es war insgesamt eine fundierte und ganzheitlich vorgetragene Präsentation des Themas “Ein Herzmittel, das in Vergessenheit gerät – und was man aus Erfahrung darüber wissen kann” von Frau Dr. Liane Preu-Maiwald.

Ihr Wissen rund um das Thema der Heilpflanze Strophanthus das am 12.07.2024 mit einem 1,5 Stunden Vortrag in Würzburg präsentiert wurde, war gespickt mit einer umfangreichen Kenntnis dieser Heilpflanze. Ihr eloquenter Vortrag spannte sich von seiner Geschichte und Entdeckung, der Botanik der Pflanze, dem Vergleich des Herzschlages hinsichtlich rhythmisierung oder dem Takt des Lebens  zu den Besonderheiten der Planze hinsichtlich der Signaturlehre, der Anwendung bis zu dem Hinweis ab wann Strophanthin verschreibungspflichtig ist.

Referiert wurde über die Strophanthinwirkung bei hohen Blutdruck, Herzschwäche, Herzschmerzen, Herzinfarkt, Angina pectoris, Rhythmusstörungen, Antistresswirkstoff und der Regulierung des vegetativen Nervensystems. Das Naturheilmittel Strophanthin oder Ouabain, wie es in der englischen Literatur oft genannt wird, ist ein körpereigener Wirkstoff, der auch in der Natur als Heilpflanze vorkommt, er hilft einem gestressten und erkrankten Herzen, er stabilisiert es und hält den Menschen fit und gesund. Strophanthin stärkt das Herz und ist ein Stresslöscher. So wie es viele Apfelsorten gibt, so gibt es auch ca. 43 Strophanthussorten. Genutzt wird Strophanthus gratus, Strophanthus kombe und Strophanthus hispidus. Der Unterschied ist nur minimal, ähnlich wie bei den Äpfel. Leider geht das Wissen über das Naturheilmittel Strophanthin immer mehr verloren.

Die zahlreichen Nachfragen aus dem Publikum während der Veranstaltung und vor allem danach, wurden von Frau Dr. Preu-Maiwald bereitwillig beantwortet.

Frau Dr. Liane-Preu Maiwald ist in der Strophanthus Homepage gelistet: wer hilft weiter -> Strophanthin Ärzte Deutschland: https://www.strophantus.de/strophanthin-aerzte-deutschland/

ASN-Bahn in Nürnberg wurde wieder instand gesetzt

Gastbeitrag von Stefan Böhm

Ein schönes Wochenende euch allen, wir haben die ASN-Bahn nun etwas mehr in Form gebracht und in Schale geworfen. Der BR nebst reginoaler Presse ist vertreten und Nürnberger Politprominenz aus allen Parteien bis hin zum OB Markus König hat sein Kommen zugesagt. Nun braucht es noch etwas mehr Ehrengäste des Sports (WM aus früherern Zeiten), Radsportlegenden und solche die diese dazu gemacht haben… Deshalb seit ihr herzlich zu unsere Feier eingeladen, als Ehrengäste steht euch ein Getränk frei :-). Das Programm wird wie folgt sein:

– 11:00 Uhr Veranstaltungsbeginn mit Eröffnung der Rennbahn durch Wolfgang Hauber FW (MdL)

– 11:00 – 12:30 Uhr Öffnung der Radrennbahn für Jedermann (Gravel-, Rennräder) und Ankünfte der Sternfahrten anderer Vereine

– 12:30 – 14:30 Uhr Grußworte einzelner Politiker, Demonstrationsvorführungen auf der Rennbahn, Kinderrennen und Schnellste Runden…

– 11:00 – 14:30 Uhr Teilemarkt Bahnräder und historischer Rennräder, Ausstellung Steher-, Derny- und Bahnmaschinen, Infoveranstaltung ASN früher und heute sowie Festzeltbetrieb 

– 15:00 – 17:00 Uhr Bahnradsporttraining für Jedermann

wir freuen uns wenn ihr uns beehrt und dürft diese Einladung gerne mit alten Wegbegleitern teilen. Ich bitte um kurze Anmeldung, sodass wir die Ehrengastlisten vorbereiten können…

Mit sportlichen Grüßen Stefan Böhm

„Der ULTRA Bike ist etwas Besonderes“

Im 20er-Club sind die Treuesten der Treuen: Was treibt sie an?

Sie kommen einmal im Jahr zusammen – eingeladen vom Organisationskomitee (OK) des Black Forest ULTRA Bike Marathon, der am 14. Juli zum 24. Mal ausgetragen wird.  „Es ist ein ganz besonderer Abend, denn ihr seid unsere treuesten Kunden“, sagt Sarah Eckmann, im OK für Kundenbindung und Ehrungen zuständig. Alle Eingeladenen haben 20 Mal oder mehr an der Mountainbike-Marathonveranstaltung in Kirchzarten teilgenommen. Einige sind, wie sich’s für Überzeugungsradler gehört, mit dem Rennrad oder Mountainbike zur Ehrung gekommen – die Körper durchtrainiert, die Beine sowieso. Alle Neuen im 20er-Club erhalten als Geschenk ein „20x“-Trikot, „man kann es nicht kaufen, man muss es sich erfahren“, sagt Sarah Eckmann. Der Abend zeigt, dass die besonderen Leistungen von besonderen Menschen erbracht werden. Woher kommt die innige Beziehung zum Radsport im Allgemeinen und zum ULTRA Bike im Besondern?  Was zieht sie alljährlich immer wieder an? Wir haben bei einigen nachgefragt:

Die Mitglieder des 20er-Clubs stehen vorne und die Mitglieder des Organisationskomitees hinten.

Joschy Stiegeler (65/Kirchzarten), im OK des ULTRA Bike und auch für den Sponsor Cuore tätig: „Der ULTRA Bike ist für mich eine Radveranstaltung im Ort, die man einfach unterstützen muss. Ich war bisher jedes Mal am Start. Ich bin schon Ende der 1980er-Jahre mit den beiden Chefs von Cuore, Jürgen Sprich und Jürgen Eckmann, beim ersten Grundig-Weltcup am Start gewesen. Anfangs hatte ich nicht mal ein eigenes Fahrrad, Jürgen Eckmann hat mir damals eins geliehen. Anschließend habe ich mir ein eigenes Bike gekauft und bin acht Grundig-Weltcups mitgefahren. Der ULTRA Bike ist für mich jedes Jahr ein Ziel, auf das man hintrainiert. Als ich gebaut habe und nicht so viel trainieren konnte, bin ich halt auf den kürzeren Strecken gestartet. Einmal hatte ich eine Knie-Operation, das war vier Wochen vor dem ULTRA Bike. Ärzte und Physiotherapeuten haben gemeint, dass ich eine Teilnahme dieses Mal vergessen kann. Weil die Behandlung aber gut lief und ich den unbedingten Willen hatte, erneut mitzumachen, nachdem ich schon zehn- oder zwölfmal dabei war, konnte ich doch noch auf der kleinen Strecke starten.“

Barbara Löffler (54/Freiburg), war die erste Frau, die es in den 20er-Club geschafft

hat: „Ich war schon bei der Premiere 1997 am Start. Bisher habe ich 20 Mal beim Ultra mitgemacht und zweimal beim Marathon. Radfahren ist für mich Genuss, Spaß, Sport, Stressabbau… Wenn man am ULTRA Bike teilnehmen möchte, weiß man, dass man sportlich immer ein bisschen was tun muss, denn ohne Training geht es nicht. Wir genießen es während des Wettkampfs immer sehr, in der Gegend von Menzenschwand und Bernau unterwegs zu sein. Man fährt in Gruppen mit Italienern oder Holländern, der Umgang ist immer sehr herzlich und auch wenn man sich nicht wirklich kennt, im Ziel klatscht man sich ab und denkt sich: Stark, dass ich es auch dieses Jahr wieder geschafft habe.“

Harald Steidel (59/Freiburg), der Mann von Barbara Löffler: „Wir sind immer zusammen am Start. Es hat schon Tradition, dass wir beim ULTRA Bike mitmachen. Es ist unser Heimrennen, auf das wir hintrainieren. Wir finden es super, dass so ein toller Wettkampf hier angeboten wird und dass die meisten Leute diese Arbeit ehrenamtlich machen. Wir unterstützen das gerne. Meistens treffen wir uns am Wettkampftag mit Freunden um halb sieben morgens in Freiburg und fahren dann gemeinsam mit dem Bike zum Start nach Kirchzarten, der eine oder andere muss unterwegs dann noch einmal kurz ins Maisfeld. Wir haben schon den Anspruch, es irgendwie zu schaffen, auch wenn es jedes Jahr ein bisschen schwieriger wird.“

Tobias Wißler (50/Freiburg): „Am Mountainbiken gefällt mir das Naturerlebnis. 1997 bin ich den Langen gefahren. An für sich war ich dem ULTRA Bike immer treu, nur zweimal bin ich etwas anderes gefahren. Einmal habe ich bei Trondheim-Oslo mitgemacht, das andere Mal bei einem 24-Stunden-Bikemarathon. Der ULTRA Bike ist für mich ein Stück Heimaterinnerung, die Veranstaltung hat Priorität für mich. Wenn man so oft dabei war, fällt es einem schwer, es nicht mehr zu machen. Vom Event her ist der ULTRA Bike schon etwas Besonderes: Wenn man am Rennwochenende nach Kirchzarten kommt, ist ganz Kirchzarten ULTRA Bike. Ich bin ganzjährig aktiv: Im Winter trainiere ich indoor rund 10 Stunden pro Woche, im Frühling und Sommer komme ich auf 15 Stunden. Ich fahre Rad, weil es mir wichtig ist.“

Peter Leonhard (56/Stegen): „Ich war bisher 23 Mal dabei. Radsport ist meine Passion, der ULTRA Bike ist immer das Highlight. Wir haben ein kleines Rennteam: das Schauenberg Racing Team. Wir sind ambitionierte Hobbyfahrerinnen und -fahrer. Wir bestreiten Rennen in ganz Europa: Vergleichend muss man sagen, dass der ULTRA Bike toporganisiert ist. In der Teamwertung sind wir meist gut platziert. Ich trainiere zwölf bis 15 Stunden die Woche, schwerpunktmäßig am Wochenende. Da ich in Hochdorf arbeite, fahre ich auch oft mit dem Rad hin undzurück und integriere so das Training in den Alltag.“

Bruno Rombach (71/Kohlplatz, gehört zu Titisee-Neustadt): „Ja, ich bin ein echter Schwarzwälder. Eigentlich wollte ich mit 70 Jahren aufhören, beim ULTRA Bike mitzumachen, dann kam aber Corona und die zwei Absagen, jetzt muss ich halt noch ein bisschen weitermachen bis ich die 25 voll habe. Die Atmosphäre morgens beim Start in Kirchzarten ist einfach super. Am Anfang war es so, da hast du dir gesagt: Jetzt habe ich sechs oder sieben Mal mitgemacht, jetzt mache ich die zehn voll. Dann wolltest du die 15 voll machen, dann die 20…. es ist einfach schön. Ich trainiere beim RSV Unteribental mit. Wir treffen uns am Dienstagabend und manchmal auch samstags. Wir machen so 30 bis 35 Touren pro Jahr. Nach dem Training trinken wir abends ein Bier zusammen, manchmal werden es auch zwei, deshalb muss jeder Licht fürs Rad dabei haben. Natürlich ist man im Alter etwas langsamer, dafür wird das Material aber immer besser. Meistens trainiere ich dreimal die Woche. Bei schönem Wetter sitze ich auch mal täglich aufs Rad, wenn Sauwetter ist, bleibe ich auf dem Sofa liegen. Die Veranstaltung hier ist super organisiert, da gibt es nix. Ohne die tollen Helfer würde es aber nicht funktionieren.“ 

Sichern Sie sich Ihren Startplatz beim Black Forest ULTRA Bike!

Am Sonntag, 14. Juli, stehen wieder vier Mountainbike-Strecken zur Auswahl:  ULTRA (118 Kilometer/3550 Höhenmeter), Marathon (71 km/1985 Hhm), Speed Track (54 km/1230 Hhm) und Short Track (46 km/943 Hhm). Mehr Informationen dazu gibt es auf der Internetseite: www.ultra-bike.de.  Tags zuvor, am 13. Juli, werden auch wieder Wettkämpfe für Kinder und Jugendliche angeboten. Zusammen mit dem HERO Südtirol Dolomites (Italien) am 15. Juni und dem Iron Bike Race in Einsiedeln in der Schweiz am 22. September bildet der ULTRA Bike indieser Saison erstmals die „HERO-Series“. Um in die Serienwertung zu kommen, müssen jeweils die Langstrecken der drei Veranstaltungen absolviert werden. Mehr Informationen dazu auf www.ultra-gravel.de .

Neu: der ULTRA Gravel für Genießer

Am Samstag, 13. Juli, bietet sich den Gravelbike-Fans im Rahmen des ULTRA Bike ein Erlebnis der besonderen Art, das Sport mit Natur, Landschaft und Kulinarik verbindet. Zwei Strecken stehen am 13. Juli zur Auswahl: 65 Kilometer mit 1390 Höhenmetern und 120 Kilometer mit 2390 Höhenmetern. Es sind keine Rennen auf Zeit, sportliche Herausforderungen aber allemal. Das Highlight: Es gibt mehrere sogenannte „GenussHotSpots“, die Schwarzwald-Tapas, Barista-Kaffee, Eis, Rothaus-Bier und noch einiges mehr anbieten werden. Diese Verpflegung ist im Startgeld von 70 Euro mit drin. Johannas Wagencafé wird voraussichtlich in Hinterzarten an der Adlerschanze stehen, bevor sich die beiden Strecken trennen. Ein weiterer GenussHotSpot befindet sich auf der langen Strecke in der Rothaus-Genusswelt. Kirchzarten ist Start- und Zielort für beide Strecken.

Maxim Van Gils gewinnt und John Degenkolb wird Bergkönig beim WorldTour Rennen Eschborn-Frankfurt

Es ist das Sahnehäubchen eines fantastischen Frühlings. Maxim Van Gils hat in Eschborn-Frankfurt den Sieg errungen. Van Gils schaffte es, die Ruhe zu bewahren, fuhr im ausgedünnten Peloton schnell von hinten an die Spitze und überholte Alex Aranburu und Riley Sheehan im Sprint. Damit sichert sich Maxim Van Gils seinen ersten WorldTour-Sieg überhaupt.

„Meinen Frühling mit einem ersten WorldTour-Sieg zu beenden, ist ein absoluter Traum“, sagt Van Gils. „Mein Gefühl war nicht super, aber das Team hat alles getan, um es den Sprintern schwer zu machen. Das gab mir Selbstvertrauen: Meine einzige Aufgabe bestand darin, bis zum letzten steilen Anstieg von Mammolshain zu überleben, sicher auf dem Rad zu bleiben und mich auf den Sprint zu konzentrieren.“. Es lief einfach die ganze Saison über so. Heute habe ich einen Sprint gewonnen und vor ein paar Tagen habe ich auch ein Zeitfahren gewonnen.

Dass es in einem Sprint enden würde, war alles andere als sicher. Die Hügel rund um Frankfurt machen Eschborn-Frankfurt zu einem harten Rennen. Jan Christen (VAE) versuchte sein Glück im Alleingang, doch das Finale des Rennens verläuft flach und so musste sich der Schweizer etwas mehr als zwei Kilometer vor dem Ziel einem Verfolgerfeld geschlagen geben. Anfangs führte Alex Aranburu die Führung im Sprint an, doch Maxim Van Gils konnte von hinten überraschen und krönte seinen außergewöhnlichen Frühling mit einem Sieg, darunter einem TT-Sieg bei der verkürzten Vuelta a Andalucía, dritten Plätzen bei Strade Bianche und der Flèche Wallone, ein 4. Platz in Lüttich-Bastogne-Lüttich und ein 7. Platz in Mailand-Sanremo.

John Degenkolb, der Lokalmatador war 100 Kilometer als Ausreißer unterwegs, doch am Ende blieb Dege, wie er von seinen Fans genannt wird nur der Titel als bester Bergfahrer des Tages. „Sehe ich etwa nicht aus wie ein Bergkönig?“, scherzte der 35-Jährige nach dem Radklassiker Eschborn-Frankfurt im Ziel.

Ergebnisse