Welt- und Europameister Theo Reinhardt kämpft um Champions-League-Krone

  Der zweimalige Bahnrad-Weltmeister Theo Reinhardt vertritt die deutschen Farben bei der dritten Auflage der UCI Track Champions League. Der Europameister von 2022 im Zweier-Mannschaftsfahren (gemeinsam mit Roger Kluge) gehört zu den 18 nominierten Fahrern im Ausdauer-Bereich.
 
„Auf mein Heimrennen am 28. Oktober freue ich mich natürlich besonders. 2022 war es ein sehr schöner Abend mit vielen Zuschauern im Velodrom – ich hoffe, dass es dieses Jahr ähnlich wird“, sagt der 33 Jahre alte Berliner, der in diesem Jahr sein Debüt bei der rasanten Bahnradserie feiert.  Die UCI Track Champions League beginnt am 21. Oktober 2023 in Palma de Mallorca und macht wie schon im Vorjahr eine Woche später im Berliner Velodrom Station. Neben Lokalmatador Reinhardt gehören auch Claudio Imhof (Schweiz), der die Ausdauer-Liga im vergangenen Jahr für sich entscheiden konnte, der amtierende Olympiasieger und viermalige UCI-Weltmeister Matthijs Büchli (Niederlande), der kürzlich gekrönte Weltmeister William Tidball (Großbritannien) sowie die Ex-Weltmeister Quentin Lafarge (Frankreich) und Sebastián Mora (Spanien) zum Ausdauer-Aufgebot der Männer für die fünf Stationen der UCI Track Champions League 2023.  Auf der 18 Fahrerinnen starken Liste der Frauen-Ausdauerrennen stehen Olympiasiegerin und Weltmeisterin Katie Archibald sowie Weltmeisterin Neah Evans (beide Großbritannien) ganz oben. Zu diesem Duo gesellen sich weitere große Namen wie die zweimalige Europameisterin Sophie Lewis (Großbritannien) und Europameisterin Anita Stenberg (Norwegen).    Warner Bros. Discovery Sports überträgt alle Renntage der UCI Track Champions League 2023 live und in voller Länge im Free-TV bei Eurosport 1 sowie werbefrei bei discovery+. Ergänzt werden die Live-Übertragungen durch die digitale Berichterstattung bei eurosport.de und auf den Social-Media-Kanälen von Eurosport. Die Events der UCI Track Champions League 2023: Runde 1: Samstag, 21. Oktober, Mallorca / Velòdrom Illes Balears, Spanien- Runde 2: Samstag, 28. Oktober, Berlin / Velodrom Berlin, Deutschland Runde 3: Samstag, 4. November, St-Quentin-en-Yvelines / Velodrome National de St-Quentin-en-Yvelines, Frankreich Runde 4: Freitag, 10. November, London / Lee Valley VeloPark, England Runde 5 / Grand Finale: Samstag, 11. November, London / Lee Valley VeloPark, England – AUSVERKAUFT

Neues vom Spielraum – Bekmulin-Engel Duo in Marktbreit

Liebe Freunde des Spielraums und der Musik, wir freuen uns, Euch am Samstag, den 07. Oktober mit dem Bekmulin-Engel Duo ein echtes Spielraum-Highlight präsentieren zu dürfen! Wir beginnen – wie gewohnt – um 19:00 Uhr mit einem alkoholfreien Aperitif zur Begrüßung und einem leckeren Imbiss zum Auftakt. Nach zwei musikalischen Sets und einer halbstündigen Pause lassen wir den Abend dann wieder gegen 22:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen ausklingen. Wer in der Pause nicht auf alkoholische Getränke verzichten möchte, kann sich etwas (Vorgekühltes) mitbringen (und hier weiterkühlen), Gläser für Wein, Sekt oder Secco sind vorhanden.

 Der Eintritt ist frei

 für die Musiker sind Spenden ab 10,- Euro pro Person in den „Knisterbeutel“ erwünscht (für junge Besucher ab 14 Jahren, Studierende etc. 5,- Euro).

Die Teilnahme ist nur mit bestätigter Reservierung/Anmeldung per E-Mail möglich!

Sollten Freunde und Bekannte auch Interesse haben, bitte diese Mail weiterleiten,damit sie sich unter spielraum@saxophonie.eu bei uns anmelden können.

Simone und Alexander

Olaf Ludwig: „Das ist modernes Gladiatorentum“

Olaf Ludwig hat in seiner Radsportkarriere viel erlebt – und viel gewonnen. Der 63-Jährige holte das Grüne Trikots des besten Sprinters bei der Tour de France, wurde Olympiasieger, triumphierte beim Amsel Gold Race und feierte 36 (!) Etappenerfolge bei der Friedensfahrt. Beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup am 3. Oktober in Marbach am Neckar wird er es langsamer angehen lassen. Doch zuvor spricht er über den Wandel im Radsport, die Perspektiven der deutschen Fahrer und die Tour-de-France-Dokumentation auf Netflix.

Olaf Ludwig, wie sehr verfolgen Sie das aktuelle Radsportgeschehen noch?
Ich bin und bleibe Radsportler durch und durch. Deshalb schaue ich mir die Rennen natürlich an – wenn auch mit einer gewissen Distanz.

Wieso mit einer gewissen Distanz?
Das ist nicht mehr mein Radsport. Aber bitte nicht falsch verstehen: Ich meine das gar nicht wertend. Nur ist das alles nicht mehr mit dem Sport zu vergleichen, den wir früher ausgeübt haben. Das ist ein himmelgroßer Unterschied.

Inwiefern?

Schauen Sie sich doch mal an, wie sehr sich alles professionalisiert hat. Die ganze Trainingslehre, der wissenschaftliche Ansatz in allen Bereichen. Von der Aerodynamik über die Ernährung bis hin zu individuellen Athletikplänen inklusive Yoga. Wenn uns das damals jemand vorgeschlagen hätte – ich glaube, wir hätten uns umgedreht und den Raum von außen verschlossen. Das war einfach eine andere Zeit.

Ist das negativ oder positiv?
Es ist anders. Diese Entwicklung hilft natürlich, bessere Leistungen bringen zu können.

Aber?

(Lacht.) Aber dafür hatten wir mehr Spaß.

Wie ehrgeizig sind Sie denn noch, wenn Sie heute aufs Rad steigen?
Überhaupt nicht.

Immerhin fahren Sie beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup beim LILA Race mit Zeitmessung mit…

Aber nicht, weil ich Erster werden will. Das Schöne an der Veranstaltung ist ja, dass sie für jeden etwas bietet. Wer sich austoben und auf Anschlag fahren will, kann das gerne tun. Ich bin eher in der Gruppe, in der man gemütlich unterwegs ist und auch mal Zeit für eine Plauderei hat. Ich muss mir nicht mehr das Weiß in die Augen fahren.

Das LILA Race ist ausgebucht, auch für die Tour gibt es nur noch wenige Restplätze. Überrascht?
Überhaupt nicht. Das ist einfach ein richtig guter Mix aus Bewegung und der Begegnung mit vielen bekannten Gesichtern aus unterschiedlichsten Sparten. Es kommen ja nicht nur Radsportler, sondern auch Fußballer, Schauspieler, Skispringer und Biathleten und so weiter. Gleichzeitig unterstützt man noch Kinder in Not. Besser geht’s doch nicht.

Ist das große Interesse auch ein Zeichen dafür, dass der Radsport wieder an Popularität gewinnt. Auch weil ein Rennen wie die Tour de France extrem publikumswirksam präsentiert wird – beispielsweise in einer Netflix-Dokument. Das bringt einigen den Radsport vielleicht etwas näher.
Wem denn? Den Belgiern? Denen muss man nichts mehr über Radsport erzählen.

Dem einen oder anderen Sportinteressierten in Deutschland vielleicht schon.

Ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass wir aus Deutschland noch eine Radsportnation machen.

Warum so pessimistisch?
ich würde es eher realistisch nennen. Erinnern Sie sich an den Giro d’Italia im vergangenen Jahr?

Als der Australier Jai Hindley gewann?
Genau. Von Bora-hansgrohe, einem deutschen Team. Das lief hierzulande aber fast komplett unter dem Radar. Mein Eindruck ist, dass sich die Deutschen mit Ausnahme vom Fußball nur dann für Sportarten interessieren, wenn auch Deutsche gewinnen. Und auf den Radsport bezogen selbst dann nur, wenn es um die Tour de France geht. Und ich weiß nicht, ob sich das durch solche Dokumentationen ändert. Zumal ich da noch ein ganz anderes Problem sehe.

Welches?
So eine Serie und auch die TV-Übertragungen leben natürlich von spektakulären Bildern. Entsprechend ist mittlerweile auch die Streckenführung. Es muss immer noch höher gehen, immer noch brutaler werden. Vier Berge? Ach ne, lass lieber fünf machen. Spektakel, Spektakel, Spektakel. Muss das wirklich sein? Zumal es im Gegensatz zu früher ja von der ersten Minute an mit Vollgas losgeht.

Das war zu Ihrer Zeit anders?
Zu meiner Anfangszeit hatten wir bei der Tour auch mal eine Etappe von knapp 300 Kilometern. Aber da sind wir in einem Tempo gefahren – da wäre wahrscheinlich jeder Hobbyradsportler mitgekommen. Weil wir uns einig waren im Feld. Das gibt es heute nicht mehr. Eine Tour de France ist mittlerweile modernes Gladiatorentum.

Dominiert von Tour-Sieger Jonas Vingegaard und seinem härtesten Konkurrenten Tadej Pogacar. Beide sind erst Mitte 20. Wird dieses Duell die nächsten Jahre prägen?
Bei der Tour sicherlich. Vielleicht kann Primoz Roglic noch eingreifen. Aber es gibt ja auch noch andere Rennen und Ausnahmeathleten wie Mathieu van der Poel, Wout van Aert, Remco Evenepoel oder Thomas Pidcock. Das ist schon eine ganz außergewöhnliche Generation an Radsportlern.  

Wir vermissen bei der Antwort etwas.
Was denn?

Deutsche Athleten.

Wir haben einige gute Jungs wie Lennard Kämna, Nils Politt oder Emanuel Buchmann, die immer mal wieder punktuell vorne reinfahren können. Das sind super Rennfahrer. Aber ich glaube nicht, dass es reicht, um konstant vorne mitmischen zu können.

Team Heizomat p/b Kloster Kitchen verpflichtet Schweizer Meister Timon Rüegg

Das Cyclocross-Radteam Heizomat p/b Kloster Kitchen hat einen hochkarätigen Neuzugang für die Saison 2023/24 verpflichtet. Timon Rüegg, der amtierende Schweizer Meister im Cyclocross, wechselt vom französischen Cross Team Legendre ab sofort zu den Franken. „Wir sind sehr glücklich, dass wir Timon für unser Team gewinnen konnten“, freut sich Teammanager Stefan Herrmann. „Er ist ein Top-Fahrer, der uns in der UCI-Weltrangliste weiter nach vorne bringen wird.“ Rüegg ist ein vielseitiger Fahrer, der auf allen Untergründen zu Hause ist. Er ist ein starker Sprinter und hat auch eine hervorragende Technik. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung“, sagt Rüegg. „Ich möchte mit dem Heizomat-Team in der Weltspitze mitmischen.“ Der erste Einsatz für Rüegg im neuen Team ist bereits am kommenden Wochenende beim Crossrennen in Illnau in der Schweiz.

Heizomat p/b Kloster Kitchen Team holt wichtige UCI Punkte

Beim Doppel-Rennwochenende im hessischen Lützelbach und Bensheim zeigte das Team starke Leistungen und sammelte wichtige UCI-Punkte. In Lützelbach begann das Wochenende mit einem Paukenschlag durch den Schweizer Neuzugang im Team, Loris Rouiller (Foto unten). Trotz eines frühen Sturzes zeigte er ein unglaubliches Comeback mit einer beeindruckenden Aufholjagd und sicherte sich den ersten Platz. Damit holte er die ersten wichtigen UCI Punkte für das Heizomat p/b Kloster Kitchen Team. Lars Sommer, der sich lange in der Spitzengruppe hielt, beendete das Rennen nach einem Sturz auf einem respektablen 7. Platz. Weiterhin konnte der amtierende Deutsche Meister der U23, Hannes Degenkolb, Platz 11 für sich beanspruchen. Bei den Frauen stürzte die amtierende Deutsche Meisterin Judith Krahl in der ersten Runde in Führung liegend. Trotz dieses Rückschlags kämpfte sie sich noch auf Platz 5 vor.  Das zweite Rennen am Sonntag in Bensheim sah erneut starke Leistungen des Heizomat Radteams. Der Sieger des Vortages, Loris Rouiller, hatte zu Beginn mit technischen Problemen zu kämpfen, bewies aber erneut seinen Kampfgeist und kämpfte sich von Platz 20 bis aufs Podium auf Platz 3 vor. Lukas Herrmann und Hannes Degenkolb erreichten mit den Rängen 11 und 14 solide Platzierungen, ebenso wie Lars Sommer, der trotz seiner Blessuren nach seinem Sturz vom Vortag auf Rang 22 kam. Bei den Frauen lief es für Judith Krahl gut, sie beendete den Tag auf Platz 6. Die Teamleitung zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung des gesamten Teams am ersten Rennwochenende: „Wir sind stolz, dass unsere Fahrerin und Fahrer die ersten beiden UCI-Rennen so erfolgreich gemeistert und wichtige Punkte geholt haben. Das Wochenende hat gezeigt, dass wir bereit sind, uns in dieser Saison zu behaupten.“ Lydia Bänsch

Heizomat Radteam p/b Kloster Kitchen Teampräsentation Saison 2023/24

Das Gunzenhausener/Baiersdorfer Cyclocross Radteam Heizomat p/b Kloster Kitchen hat sein Team für die kommende Cyclocross-Saison 2023/24 vorgestellt. Mit hochkarätigen Fahrerinnen und Fahrern und einer beeindruckenden Betreuer-Crew verspricht das Team eine spannende und erfolgreiche Saison.
 

Das Team startet mit zwei Elite-, vier U23- und einem Nachwuchsfahrer in der U19-Klasse sowie je einer Elite- und U23-Fahrerin in die Cyclocross-Saison 2023/24.   

Bei der Teampräsentation stellten Management und sportliche Leitung um Stefan Herrmann und Roman Jördens insbesondere die Neuzugänge Jule Märkl (U23), die beiden Schweizer Loris Rouiller (Elite, ehemaliger U19 Vizeeuropameister) und Finn Treudler (U23) sowie Nachwuchsfahrer Benedikt Benz (U19, Deutscher Meister Straße U17) vor. Erfreulich ist auch die Rückkehr der amtierenden Deutschen Meisterin in der Elite und mehrfachen Deutsche Meisterin der U19, Judith Krahl.    

Die Neuzugänge ergänzen das bestehende Team um den amtierenden Deutschen Meister der U23, Hannes Degenkolb, Lukas Herrmann (Elite), Fabian Eder (U23) sowie den Schweizer Lars Sommer (U23).    

Teamchef Stefan Herrmann über die Hauptziele des Teams in dieser Saison: „Unsere Ziele sind klar definiert. National wollen wir unsere Deutschen Meistertitel verteidigen und ausbauen, die Bundesliga dominieren und auch die Schweizer Meisterschaft ins Visier nehmen. International streben wir bei den C1/UCI-Rennen und im Weltcup Top-Ten-Platzierungen oder sogar Podiumsplätze an. Außerdem hoffen wir auf viele Nominierungen für die Europameisterschaften in Frankreich und die Weltmeisterschaften in Tabor/Tschechien durch den BDR. 

Herrmann betonte, dass einige Rennen und Schlüsselereignisse dieses Jahr von besonderer Bedeutung sind. Hervorzuheben ist der „Munich Super Cross“ im Münchner Olympiapark Ende Oktober. “Für uns als bayerisches Team gleicht dieses Event einem Heimspiel, und die Atmosphäre und Stimmung im Olympiapark ist in Deutschland einzigartig”. 

Sportdirektor Roman Jördens betonte die Bedeutung einer guten Teamchemie und eines gut funktionierenden Betreuerteams. “Es ist wichtig, dass die Harmonie im Team zwischen den Fahrer:innen und den Betreuer:innen stimmt. Die Qualität der Betreuung wirkt sich direkt auf die Leistung der Fahrer:innen aus. Das gesamte Umfeld drumherum ist mit entscheidend für den Erfolg”. Mit einem großen Betreuerstab, darunter 5 Mechaniker und 3 Physiotherapeut:innen, ist das Team bestens gerüstet. 

In Bezug auf die Ausrüstung setzt das Team auf bewährtes Material, darunter das CUBE CX 68 mit spezieller Teamlackierung von Sponsor CUBE, Tubeless-Reifen von Schwalbe, sowie die Laufräder von NEWMAN.  

Das Cyclocross Radteam Heizomat p/b Kloster Kitchen blickt gespannt auf die bevorstehende Saison und ist startklar für den Auftakt in Lützelbach und Bensheim am kommenden Wochenende. Dank einer soliden Struktur, herausragenden Sponsoren und einem engagierten Team stellt sich die Mannschaft selbstbewusst den kommenden Herausforderungen. 

Es ist wieder soweit – Der Spielraum Marktbreit läd wieder ein

Zuhause trotz Ferien- und Sommerzeit!? Zufällig nichts vor und Lust auf einen entspannten Abend im Spielraum? Dann seid eingeladen für Samstag, den 26. August! Wir beginnen – wie gewohnt – um 19:00 Uhr mit einem alkoholfreien Aperitif  zur Begrüßung und einem leckeren Imbiss zum Auftakt. Nach zwei „Film-Sets“ und einer halbstündigen Pause lassen wir den Abend dann wieder gegen 22:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen ausklingen. Wer in der Pause nicht auf alkoholische Getränke verzichten möchte, kann sich etwas (Vorgekühltes) mitbringen (und hier weiterkühlen), Gläser für Wein, Sekt oder Secco sind vorhanden.

 
Der Eintritt ist frei

Wer sich für Essen, Kaffee, Kuchen etc. revanchieren möchte, kann die Spielraum-Spendenbox füttern.

Die Teilnahme ist nur mit bestätigter Reservierung/Anmeldung per E-Mail möglich!

Sollten Freunde und Bekannte auch Interesse haben, bitte diese Mail weiterleiten, damit sie sich unter spielraum@saxophonie.eu bei uns anmelden können.Simone und Alexander