Dirk Denzers „Varieté Avantgarde“ im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2024

Vom 8.-11.Februar 2024 werden internationale Varieté Künstler faszinierende Ideen beim 3. Winter Varieté Bad Ischl 2024 gemeinsam mit dem Unterfranken Dirk Denzer auf die Bühne bringen.

Bad Ischl, als einstiges Sommerdomizil des Wiener Hofs, wird durch das 3. Winter Varieté zur Bühne für kreative und innovative Varieté-Akteure, die in diesem Jahr die Europäische Kulturhauptstadt repräsentieren. Neben Bad Ischl gehören auch Tartu und Bodø zu den europäischen Kulturhauptstädten 2024.

Das ländlich und alpin geprägte Bad Ischl überraschte die Beobachter, als sie sich im Auswahlprozess gegen österreichische Mitbewerber wie „Dornbirn plus“ und den Favoriten St. Pölten durchsetzen konnte. Bad Ischl, mit seinen 14.000 Einwohnern, reiht sich somit nach Graz (2003) und Linz (2009) als die dritte Kulturhauptstadt Österreichs ein.

Dirk Denzer ist glücklich mit seiner Show „Varieté Avantgarde“ als „Associated Project“ Teil des europäischen Kulturhauptstadt-Programms 2024 in Bad Ischl zu sein. Dirk Denzers neue Show „Varieté Avantgarde“ präsentiert beim 3. Winter Varieté Bad Ischl vom 8.-11. Februar 2024 im Kongress- & TheaterHaus Bad Ischl kreative und innovative Erneuerer aus dem Bereich des Varietés mit neuen Ideen und der Lust am Experimentieren.

Die von Allroundkünstler Dirk Denzer konzipierte Show wurde speziell für das 3. Winter Varieté Bad Ischl zusammengestellt, welches Dirk Denzers gemeinsam mit seinem exklusiven Austria Manager Freimuth Teufel von der Agentur ars media Salzburg auf die Bühne bringt. Die beiden bringen, passend zum Kulturhauptstadt-Jahr, hohen künstlerischen Anspruch und Internationalität nach Bad Ischl. „Varieté Avantgarde“ bietet Magisches und Faszinierendes, Verblüffendes und Überraschendes, immer neuartig und einzigartig. Ein Fest für Augen und Ohren. „Varieté Avantgarde“ ist der schönste und kreativste Beweis dafür, dass sich die Kunstform Varieté ständig neu erfindet.

Der Name ist Programm – und das Programm ist ebenso vielfältig wie ungewöhnlich. Dies beginnt schon mit Marcus Jeroch, der die Acts niveauvoll verbindet. Er selbst bezeichnet seine Kunst als „Literarieté“, im Kontext des Varietés wäre aber wohl auch „Sprachjongleur“ eine treffende Bezeichnung. Gastspiele hat dieser Wort-Künstler regelmäßig u.a. im Tigerpalast Frankfurt oder im Winter Varieté Berlin. Die Berliner Zeitung schreibt über einen seiner zahlreihen Auftritte: „Jeroch glänzte darstellerisch ebenso wie mit Gedankenspielen, deren Würze in der Kürze lag…da spielt einer sein Publikum süchtig.“

Jeroch präsentiert Künstler wie die wunderbare Natalia Vorona.: Eine Kombination von weiblichen, sinnlichen Bewegungen und akrobatischen Elementen. Eine Darbietung voller Poesie und Anmut am Pole und auch am Luftring.

Die Artistin Linda Sander verzaubert mit einer ästhetischen Performance im und auf einem Wasserbecken.

Ein Zusammenspiel aus Kraft, Eleganz, Kreativität und Leidenschaft – und das auf höchstem artistischem Niveau – präsentiert die Artistikgruppe Crazy Flight. Deren Gründer und kreativer Kopf Sergey Sakun ist nicht nur als Artist erfolgreich, sondern auch als Artistic Director der spektakulärsten Wassershow weltweit. Für die Franco Dragone Entertainment Group verantwortet er das Künstlerprogramm einer der größten Shows im asiatischen Raum (House of Dancing Waters/Macau).

Multimedia-Art und Jonglage präsentieren die Jonglage Weltmeister Jonglissimo mit einer eindrucksvollen Video Mapping Performance.

Das Publikum im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl (Österreich) darf sich daher vom 8.-11. Februar 2024, nach den beiden fantastischen Winter Varietés in den vergangenen Jahren, auf viele neue und einzigartige Performances von internationalen Top-Artisten bei Dirk Denzers „Varieté Avantgarde“ freuen.

Tickethinweis: Tickets und Infos für Dirk Denzers „Varieté Avantgarde“ sind erhältlich unter www.wintervariete.at .

Über Dirk Denzer: Seit 35 Jahren konzipiert, inszeniert und produziert Dirk Denzer erfolgreich anspruchsvolle Festivals – nationale und internationale Varieté-Ereignisse der besonderen Art. In seiner fränkischen Heimatregion inszenierte er das größte Varietéfestival der Welt, welches in seinen sieben Auflagen seit 2004 ca. 100.000 Besucher begeisterte. Als Moderator, Musiker und Entertainer steht der renommierte Varietékünstler zudem regelmäßig selbst auf der Bühne. Seine Shows wurden bereits von über einer Million Menschen besucht, gefeiert und oftmals mit stehendem Applaus bedacht.

Bei Kräuter Mix helfen Radfahrer benachteiligten Kindern

Für den sportlichen Weg zur Arbeit spendet das Abtswinder Unternehmen 2500 Euro

16.125 Kilometer haben die Beschäftigten der Abtswinder Firma Kräuter Mix anlässlich der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ im Jahr 2023 zurückgelegt. 63 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an der deutschlandweiten Initiative der Gesundheitskasse AOK teil. 40 von ihnen absolvierten den Arbeitsweg an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad und erfüllten damit das Ziel der Aktion. Die mit Abstand meisten Kilometer im Zeitraum von vier Monaten fuhren Doris Golm, Roland Gromann, Robert Friedl und Dirk Dorbath, die allesamt auf über tausend Kilometer kamen. Ihren sportlichen Ehrgeiz belohnte Kräuter Mix mit einem Restaurantgutschein. Wie alle anderen erfolgreichen Radfahrer des Unternehmens erhielten auch sie ein Paar Fahrradhandschuhe. Von der AOK gab es einen Sportbeutel mit allerlei Nützlichem für künftige Touren.

Neben den Sachpreisen und der Gewissheit, beim Radfahren die eigene Gesundheit zu fördern und durch den Verzicht aufs Auto die Umwelt zu schützen, engagierten sich alle 63 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die gute Sache: Für jeden gefahrenen Kilometer spendete Kräuter Mix 15 Cent an den gemeinnützigen Verein Mix for Kids. Aufgerundet kamen so 2500 Euro für Kinderhilfsprojekte in Indien, Albanien und Deutschland zusammen. Zur Übergabe der Preise an die besten Radfahrer und des Spendenschecks trafen sich Vertreter des Belegschaftsausschusses, der Personalabteilung und von Mix for Kids sowie der AOK.

Dirk Dorbath (vorne von links), Roland Gromann, Doris Golm und Robert Friedl legten bei Kräuter Mix die meisten Kilometer bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ zurück. Zu ihrer Leistung gratulierten AOK-Kundenberater Frank Lanig (hinten von links) sowie die Vertreter aus Belegschaftsausschuss und Personalabteilung, Roman Lange, Katharina Schardt-Deublein, Linda Sahlmüller und Julian Beßler. Für die gefahrenen Kilometer spendete Kräuter Mix 2500 Euro an den gemeinnützigen Verein Mix for Kids.

Erfolgsserie setzt sich fort: Cyclocross Radteam Heizomat powered by Kloster Kitchen dominiert Bundeliga

Das Heizomat powered by Kloster Kitchen Cyclocross Radteam hat erneut eindrucksvoll seine Klasse unter Beweis gestellt und beim Bundesliga-Wochenende in Stuttgart und Vaihingen herausragende Leistungen erzielt.

Am ersten Tag, beim Magstadter Radcross (Stuttgart), konnte das Team das komplette Podium besetzen, und zwar mit Lars Sommer auf dem ersten Platz, gefolgt von Fabian Eder auf dem zweiten und Hannes Degenkolb auf dem dritten. Diese beeindruckende Dominanz setzte sich am zweiten Tag beim Vaihinger Radcross fort, wo Fabian Eder einen großen Kampf lieferte und den ersten Platz erreichte. Hannes Degenkolb belegte den fünften Platz, während Lars Sommer den achten Platz sicherte.

Diese herausragenden Ergebnisse führen dazu, dass das Heizomat powered by Kloster Kitchen Cyclocross Radteam die Gesamtwertung der Bundesliga anführt. Zusätzlich sichert sich Lars Sommer die Spitzenposition in der Einzelwertung, was die außergewöhnliche individuelle Leistung des Fahrers unterstreicht.

Auch international war das Team sehr erfolgreich. Der Schweizer Meister Timon Rüuegg gewann bei winterlichen Bedingungen, mit 3 Grad und Schneeregen, den Swiss Cyclocross Cup im schweizerischen Hittnau. Dabei siegte er nicht nur im Rennen selbst, sondern sicherte sich auch die Gesamtwertung.

Zusätzlich präsentierte Judith Krahl beim UCI Weltcup in Dendermonde, Belgien ihre Fähigkeiten und erzielte einen respektablen 25. Platz. Text/Fotos: Cyclocross Radteam Heizomat powered by Kloster Kitchen

Welt- und Europameister Theo Reinhardt kämpft um Champions-League-Krone

  Der zweimalige Bahnrad-Weltmeister Theo Reinhardt vertritt die deutschen Farben bei der dritten Auflage der UCI Track Champions League. Der Europameister von 2022 im Zweier-Mannschaftsfahren (gemeinsam mit Roger Kluge) gehört zu den 18 nominierten Fahrern im Ausdauer-Bereich.
 
„Auf mein Heimrennen am 28. Oktober freue ich mich natürlich besonders. 2022 war es ein sehr schöner Abend mit vielen Zuschauern im Velodrom – ich hoffe, dass es dieses Jahr ähnlich wird“, sagt der 33 Jahre alte Berliner, der in diesem Jahr sein Debüt bei der rasanten Bahnradserie feiert.  Die UCI Track Champions League beginnt am 21. Oktober 2023 in Palma de Mallorca und macht wie schon im Vorjahr eine Woche später im Berliner Velodrom Station. Neben Lokalmatador Reinhardt gehören auch Claudio Imhof (Schweiz), der die Ausdauer-Liga im vergangenen Jahr für sich entscheiden konnte, der amtierende Olympiasieger und viermalige UCI-Weltmeister Matthijs Büchli (Niederlande), der kürzlich gekrönte Weltmeister William Tidball (Großbritannien) sowie die Ex-Weltmeister Quentin Lafarge (Frankreich) und Sebastián Mora (Spanien) zum Ausdauer-Aufgebot der Männer für die fünf Stationen der UCI Track Champions League 2023.  Auf der 18 Fahrerinnen starken Liste der Frauen-Ausdauerrennen stehen Olympiasiegerin und Weltmeisterin Katie Archibald sowie Weltmeisterin Neah Evans (beide Großbritannien) ganz oben. Zu diesem Duo gesellen sich weitere große Namen wie die zweimalige Europameisterin Sophie Lewis (Großbritannien) und Europameisterin Anita Stenberg (Norwegen).    Warner Bros. Discovery Sports überträgt alle Renntage der UCI Track Champions League 2023 live und in voller Länge im Free-TV bei Eurosport 1 sowie werbefrei bei discovery+. Ergänzt werden die Live-Übertragungen durch die digitale Berichterstattung bei eurosport.de und auf den Social-Media-Kanälen von Eurosport. Die Events der UCI Track Champions League 2023: Runde 1: Samstag, 21. Oktober, Mallorca / Velòdrom Illes Balears, Spanien- Runde 2: Samstag, 28. Oktober, Berlin / Velodrom Berlin, Deutschland Runde 3: Samstag, 4. November, St-Quentin-en-Yvelines / Velodrome National de St-Quentin-en-Yvelines, Frankreich Runde 4: Freitag, 10. November, London / Lee Valley VeloPark, England Runde 5 / Grand Finale: Samstag, 11. November, London / Lee Valley VeloPark, England – AUSVERKAUFT

Neues vom Spielraum – Bekmulin-Engel Duo in Marktbreit

Liebe Freunde des Spielraums und der Musik, wir freuen uns, Euch am Samstag, den 07. Oktober mit dem Bekmulin-Engel Duo ein echtes Spielraum-Highlight präsentieren zu dürfen! Wir beginnen – wie gewohnt – um 19:00 Uhr mit einem alkoholfreien Aperitif zur Begrüßung und einem leckeren Imbiss zum Auftakt. Nach zwei musikalischen Sets und einer halbstündigen Pause lassen wir den Abend dann wieder gegen 22:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen ausklingen. Wer in der Pause nicht auf alkoholische Getränke verzichten möchte, kann sich etwas (Vorgekühltes) mitbringen (und hier weiterkühlen), Gläser für Wein, Sekt oder Secco sind vorhanden.

 Der Eintritt ist frei

 für die Musiker sind Spenden ab 10,- Euro pro Person in den „Knisterbeutel“ erwünscht (für junge Besucher ab 14 Jahren, Studierende etc. 5,- Euro).

Die Teilnahme ist nur mit bestätigter Reservierung/Anmeldung per E-Mail möglich!

Sollten Freunde und Bekannte auch Interesse haben, bitte diese Mail weiterleiten,damit sie sich unter spielraum@saxophonie.eu bei uns anmelden können.

Simone und Alexander

Olaf Ludwig: „Das ist modernes Gladiatorentum“

Olaf Ludwig hat in seiner Radsportkarriere viel erlebt – und viel gewonnen. Der 63-Jährige holte das Grüne Trikots des besten Sprinters bei der Tour de France, wurde Olympiasieger, triumphierte beim Amsel Gold Race und feierte 36 (!) Etappenerfolge bei der Friedensfahrt. Beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup am 3. Oktober in Marbach am Neckar wird er es langsamer angehen lassen. Doch zuvor spricht er über den Wandel im Radsport, die Perspektiven der deutschen Fahrer und die Tour-de-France-Dokumentation auf Netflix.

Olaf Ludwig, wie sehr verfolgen Sie das aktuelle Radsportgeschehen noch?
Ich bin und bleibe Radsportler durch und durch. Deshalb schaue ich mir die Rennen natürlich an – wenn auch mit einer gewissen Distanz.

Wieso mit einer gewissen Distanz?
Das ist nicht mehr mein Radsport. Aber bitte nicht falsch verstehen: Ich meine das gar nicht wertend. Nur ist das alles nicht mehr mit dem Sport zu vergleichen, den wir früher ausgeübt haben. Das ist ein himmelgroßer Unterschied.

Inwiefern?

Schauen Sie sich doch mal an, wie sehr sich alles professionalisiert hat. Die ganze Trainingslehre, der wissenschaftliche Ansatz in allen Bereichen. Von der Aerodynamik über die Ernährung bis hin zu individuellen Athletikplänen inklusive Yoga. Wenn uns das damals jemand vorgeschlagen hätte – ich glaube, wir hätten uns umgedreht und den Raum von außen verschlossen. Das war einfach eine andere Zeit.

Ist das negativ oder positiv?
Es ist anders. Diese Entwicklung hilft natürlich, bessere Leistungen bringen zu können.

Aber?

(Lacht.) Aber dafür hatten wir mehr Spaß.

Wie ehrgeizig sind Sie denn noch, wenn Sie heute aufs Rad steigen?
Überhaupt nicht.

Immerhin fahren Sie beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup beim LILA Race mit Zeitmessung mit…

Aber nicht, weil ich Erster werden will. Das Schöne an der Veranstaltung ist ja, dass sie für jeden etwas bietet. Wer sich austoben und auf Anschlag fahren will, kann das gerne tun. Ich bin eher in der Gruppe, in der man gemütlich unterwegs ist und auch mal Zeit für eine Plauderei hat. Ich muss mir nicht mehr das Weiß in die Augen fahren.

Das LILA Race ist ausgebucht, auch für die Tour gibt es nur noch wenige Restplätze. Überrascht?
Überhaupt nicht. Das ist einfach ein richtig guter Mix aus Bewegung und der Begegnung mit vielen bekannten Gesichtern aus unterschiedlichsten Sparten. Es kommen ja nicht nur Radsportler, sondern auch Fußballer, Schauspieler, Skispringer und Biathleten und so weiter. Gleichzeitig unterstützt man noch Kinder in Not. Besser geht’s doch nicht.

Ist das große Interesse auch ein Zeichen dafür, dass der Radsport wieder an Popularität gewinnt. Auch weil ein Rennen wie die Tour de France extrem publikumswirksam präsentiert wird – beispielsweise in einer Netflix-Dokument. Das bringt einigen den Radsport vielleicht etwas näher.
Wem denn? Den Belgiern? Denen muss man nichts mehr über Radsport erzählen.

Dem einen oder anderen Sportinteressierten in Deutschland vielleicht schon.

Ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass wir aus Deutschland noch eine Radsportnation machen.

Warum so pessimistisch?
ich würde es eher realistisch nennen. Erinnern Sie sich an den Giro d’Italia im vergangenen Jahr?

Als der Australier Jai Hindley gewann?
Genau. Von Bora-hansgrohe, einem deutschen Team. Das lief hierzulande aber fast komplett unter dem Radar. Mein Eindruck ist, dass sich die Deutschen mit Ausnahme vom Fußball nur dann für Sportarten interessieren, wenn auch Deutsche gewinnen. Und auf den Radsport bezogen selbst dann nur, wenn es um die Tour de France geht. Und ich weiß nicht, ob sich das durch solche Dokumentationen ändert. Zumal ich da noch ein ganz anderes Problem sehe.

Welches?
So eine Serie und auch die TV-Übertragungen leben natürlich von spektakulären Bildern. Entsprechend ist mittlerweile auch die Streckenführung. Es muss immer noch höher gehen, immer noch brutaler werden. Vier Berge? Ach ne, lass lieber fünf machen. Spektakel, Spektakel, Spektakel. Muss das wirklich sein? Zumal es im Gegensatz zu früher ja von der ersten Minute an mit Vollgas losgeht.

Das war zu Ihrer Zeit anders?
Zu meiner Anfangszeit hatten wir bei der Tour auch mal eine Etappe von knapp 300 Kilometern. Aber da sind wir in einem Tempo gefahren – da wäre wahrscheinlich jeder Hobbyradsportler mitgekommen. Weil wir uns einig waren im Feld. Das gibt es heute nicht mehr. Eine Tour de France ist mittlerweile modernes Gladiatorentum.

Dominiert von Tour-Sieger Jonas Vingegaard und seinem härtesten Konkurrenten Tadej Pogacar. Beide sind erst Mitte 20. Wird dieses Duell die nächsten Jahre prägen?
Bei der Tour sicherlich. Vielleicht kann Primoz Roglic noch eingreifen. Aber es gibt ja auch noch andere Rennen und Ausnahmeathleten wie Mathieu van der Poel, Wout van Aert, Remco Evenepoel oder Thomas Pidcock. Das ist schon eine ganz außergewöhnliche Generation an Radsportlern.  

Wir vermissen bei der Antwort etwas.
Was denn?

Deutsche Athleten.

Wir haben einige gute Jungs wie Lennard Kämna, Nils Politt oder Emanuel Buchmann, die immer mal wieder punktuell vorne reinfahren können. Das sind super Rennfahrer. Aber ich glaube nicht, dass es reicht, um konstant vorne mitmischen zu können.

Team Heizomat p/b Kloster Kitchen verpflichtet Schweizer Meister Timon Rüegg

Das Cyclocross-Radteam Heizomat p/b Kloster Kitchen hat einen hochkarätigen Neuzugang für die Saison 2023/24 verpflichtet. Timon Rüegg, der amtierende Schweizer Meister im Cyclocross, wechselt vom französischen Cross Team Legendre ab sofort zu den Franken. „Wir sind sehr glücklich, dass wir Timon für unser Team gewinnen konnten“, freut sich Teammanager Stefan Herrmann. „Er ist ein Top-Fahrer, der uns in der UCI-Weltrangliste weiter nach vorne bringen wird.“ Rüegg ist ein vielseitiger Fahrer, der auf allen Untergründen zu Hause ist. Er ist ein starker Sprinter und hat auch eine hervorragende Technik. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung“, sagt Rüegg. „Ich möchte mit dem Heizomat-Team in der Weltspitze mitmischen.“ Der erste Einsatz für Rüegg im neuen Team ist bereits am kommenden Wochenende beim Crossrennen in Illnau in der Schweiz.

Antonia Niedermaier holt Silber bei der Europameisterschaft im Zeitfahren

Die Ausgabe 2023 der Straßen-Europameisterschaften wurde heute in Emmen in der Provinz Drenthe (Niederlande) mit der Verleihung der sechs Zeitfahrtitel eröffnet. Der Abschluss findet am Sonntag, 24. September, mit dem Straßenrennen der Elite-Männer statt.

Der Tag begann mit dem Rennen der Juniorinnen, das Federica Venturelli aus Italien gewann. Die mehrfache Leichtathletik-Welt- und Europameisterin legte die 19,8 Kilometer in 26’26“ bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h zurück, 23“ vor Stina Kagevi (Schweden), Zweite mit einer Zeit von 26’47“, und Hannah Kunz (Deutschland), Dritte mit einer Zeit von 26’56“.

Keine großen Überraschungen gab es bei den Männern mit einem Sieg des dänischen Talents Albert Philipsen. Philipsen, der in dieser Saison bereits den MTB-Cross-Country-Europa- und -Weltmeistertitel sowie das Rainbow Road-Trikot gewonnen hat, beendete das 19,8 km lange Rennen in 22’48“ (Durchschnittsgeschwindigkeit 52,080 km/h) und ließ den Norweger Jorgen Nordhagen mit 46″ auf dem zweiten Platz zurück. und der Belgier Sente Sentjens (49’12“) hinter ihm.

Zoe Backstedt dominierte buchstäblich das Rennen der U23-Frauen. Die Britin, die 2021 am Col du Vam, wo die Straßenrennen ausgetragen werden, den Europameistertitel im Cyclo-Cross gewann, lag 57 Zoll vor der Weltmeisterin Antonia Niedermaier (Deutschland) und der Finnin Anniina Ahtosalo, Bronzemedaillengewinnerin mit 1’33 Zoll. .

Bei den Herren unter 23 Jahren konnte der Titelverteidiger Alec Segaert (Belgien) einen sicheren Sieg erringen, der weiterhin auf der ersten Stufe des Podiums steht, vor dem Dänen Carl-Frederik Bévort, Zweiter mit 37 Zoll, und Gustav Wang, Dritter bei 52“.

An ihrem 32. Geburtstag gewann die Schweizerin Marlen Reusser nach Trient 2021 und München 2022 ihren dritten Europameistertitel in der Damen-Elite. Die solide Schweizerin hatte keine Gegnerin und beendete die Strecke mit einer Zeit von 35’53“ (49,820 km/h Durchschnitt) vorn der Britin Anna Henderson (43“) und der Österreicherin Christina Schweinberger (44“).

Der Herrentitel ging an Joshua Tarling (Großbritannien). Der junge Brite, Jahrgang 2004 und vor etwas mehr als einem Monat bereits Dritter der Weltmeisterschaft, flog die 29,8 km buchstäblich in 31:30 Minuten (Durchschnitt 56,760) und ließ damit den scheidenden Europameister Stefan Bissegger (Schweiz) hinter sich, der mit 42 Sekunden Zweiter wurde “ und der Belgier Wout Van Aert, der mit 43“ die Bronzemedaille gewann.

Die Straßen-Europameisterschaften 2023 werden morgen mit den Mixed-Team-Staffelbewerben fortgesetzt, dem Teamevent, das seit diesem Jahr neben dem Titel in der Elite-Kategorie auch ein Rennen für Junioren beinhaltet. Text: UEC

Heizomat p/b Kloster Kitchen Team holt wichtige UCI Punkte

Beim Doppel-Rennwochenende im hessischen Lützelbach und Bensheim zeigte das Team starke Leistungen und sammelte wichtige UCI-Punkte. In Lützelbach begann das Wochenende mit einem Paukenschlag durch den Schweizer Neuzugang im Team, Loris Rouiller (Foto unten). Trotz eines frühen Sturzes zeigte er ein unglaubliches Comeback mit einer beeindruckenden Aufholjagd und sicherte sich den ersten Platz. Damit holte er die ersten wichtigen UCI Punkte für das Heizomat p/b Kloster Kitchen Team. Lars Sommer, der sich lange in der Spitzengruppe hielt, beendete das Rennen nach einem Sturz auf einem respektablen 7. Platz. Weiterhin konnte der amtierende Deutsche Meister der U23, Hannes Degenkolb, Platz 11 für sich beanspruchen. Bei den Frauen stürzte die amtierende Deutsche Meisterin Judith Krahl in der ersten Runde in Führung liegend. Trotz dieses Rückschlags kämpfte sie sich noch auf Platz 5 vor.  Das zweite Rennen am Sonntag in Bensheim sah erneut starke Leistungen des Heizomat Radteams. Der Sieger des Vortages, Loris Rouiller, hatte zu Beginn mit technischen Problemen zu kämpfen, bewies aber erneut seinen Kampfgeist und kämpfte sich von Platz 20 bis aufs Podium auf Platz 3 vor. Lukas Herrmann und Hannes Degenkolb erreichten mit den Rängen 11 und 14 solide Platzierungen, ebenso wie Lars Sommer, der trotz seiner Blessuren nach seinem Sturz vom Vortag auf Rang 22 kam. Bei den Frauen lief es für Judith Krahl gut, sie beendete den Tag auf Platz 6. Die Teamleitung zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung des gesamten Teams am ersten Rennwochenende: „Wir sind stolz, dass unsere Fahrerin und Fahrer die ersten beiden UCI-Rennen so erfolgreich gemeistert und wichtige Punkte geholt haben. Das Wochenende hat gezeigt, dass wir bereit sind, uns in dieser Saison zu behaupten.“ Lydia Bänsch

Heizomat Radteam p/b Kloster Kitchen Teampräsentation Saison 2023/24

Das Gunzenhausener/Baiersdorfer Cyclocross Radteam Heizomat p/b Kloster Kitchen hat sein Team für die kommende Cyclocross-Saison 2023/24 vorgestellt. Mit hochkarätigen Fahrerinnen und Fahrern und einer beeindruckenden Betreuer-Crew verspricht das Team eine spannende und erfolgreiche Saison.
 

Das Team startet mit zwei Elite-, vier U23- und einem Nachwuchsfahrer in der U19-Klasse sowie je einer Elite- und U23-Fahrerin in die Cyclocross-Saison 2023/24.   

Bei der Teampräsentation stellten Management und sportliche Leitung um Stefan Herrmann und Roman Jördens insbesondere die Neuzugänge Jule Märkl (U23), die beiden Schweizer Loris Rouiller (Elite, ehemaliger U19 Vizeeuropameister) und Finn Treudler (U23) sowie Nachwuchsfahrer Benedikt Benz (U19, Deutscher Meister Straße U17) vor. Erfreulich ist auch die Rückkehr der amtierenden Deutschen Meisterin in der Elite und mehrfachen Deutsche Meisterin der U19, Judith Krahl.    

Die Neuzugänge ergänzen das bestehende Team um den amtierenden Deutschen Meister der U23, Hannes Degenkolb, Lukas Herrmann (Elite), Fabian Eder (U23) sowie den Schweizer Lars Sommer (U23).    

Teamchef Stefan Herrmann über die Hauptziele des Teams in dieser Saison: „Unsere Ziele sind klar definiert. National wollen wir unsere Deutschen Meistertitel verteidigen und ausbauen, die Bundesliga dominieren und auch die Schweizer Meisterschaft ins Visier nehmen. International streben wir bei den C1/UCI-Rennen und im Weltcup Top-Ten-Platzierungen oder sogar Podiumsplätze an. Außerdem hoffen wir auf viele Nominierungen für die Europameisterschaften in Frankreich und die Weltmeisterschaften in Tabor/Tschechien durch den BDR. 

Herrmann betonte, dass einige Rennen und Schlüsselereignisse dieses Jahr von besonderer Bedeutung sind. Hervorzuheben ist der „Munich Super Cross“ im Münchner Olympiapark Ende Oktober. “Für uns als bayerisches Team gleicht dieses Event einem Heimspiel, und die Atmosphäre und Stimmung im Olympiapark ist in Deutschland einzigartig”. 

Sportdirektor Roman Jördens betonte die Bedeutung einer guten Teamchemie und eines gut funktionierenden Betreuerteams. “Es ist wichtig, dass die Harmonie im Team zwischen den Fahrer:innen und den Betreuer:innen stimmt. Die Qualität der Betreuung wirkt sich direkt auf die Leistung der Fahrer:innen aus. Das gesamte Umfeld drumherum ist mit entscheidend für den Erfolg”. Mit einem großen Betreuerstab, darunter 5 Mechaniker und 3 Physiotherapeut:innen, ist das Team bestens gerüstet. 

In Bezug auf die Ausrüstung setzt das Team auf bewährtes Material, darunter das CUBE CX 68 mit spezieller Teamlackierung von Sponsor CUBE, Tubeless-Reifen von Schwalbe, sowie die Laufräder von NEWMAN.  

Das Cyclocross Radteam Heizomat p/b Kloster Kitchen blickt gespannt auf die bevorstehende Saison und ist startklar für den Auftakt in Lützelbach und Bensheim am kommenden Wochenende. Dank einer soliden Struktur, herausragenden Sponsoren und einem engagierten Team stellt sich die Mannschaft selbstbewusst den kommenden Herausforderungen. 

Es ist wieder soweit – Der Spielraum Marktbreit läd wieder ein

Zuhause trotz Ferien- und Sommerzeit!? Zufällig nichts vor und Lust auf einen entspannten Abend im Spielraum? Dann seid eingeladen für Samstag, den 26. August! Wir beginnen – wie gewohnt – um 19:00 Uhr mit einem alkoholfreien Aperitif  zur Begrüßung und einem leckeren Imbiss zum Auftakt. Nach zwei „Film-Sets“ und einer halbstündigen Pause lassen wir den Abend dann wieder gegen 22:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen ausklingen. Wer in der Pause nicht auf alkoholische Getränke verzichten möchte, kann sich etwas (Vorgekühltes) mitbringen (und hier weiterkühlen), Gläser für Wein, Sekt oder Secco sind vorhanden.

 
Der Eintritt ist frei

Wer sich für Essen, Kaffee, Kuchen etc. revanchieren möchte, kann die Spielraum-Spendenbox füttern.

Die Teilnahme ist nur mit bestätigter Reservierung/Anmeldung per E-Mail möglich!

Sollten Freunde und Bekannte auch Interesse haben, bitte diese Mail weiterleiten, damit sie sich unter spielraum@saxophonie.eu bei uns anmelden können.Simone und Alexander