Lockere Samstagmorgen Tour mit Dieter. Immer noch windig. Straße zwischen Sulzfeld und Segnitz ist für den Autoverkehr wegen einer Baustelle gesperrt. Mit dem Rad kommt man vorbei. Im Sulzfelder Maustal ist die Weinlese im vollem Gange. Beim Kirchweih Match trennten sich Repperndorf und Gaukönigshofen/Tückelhausen unentschieden 1:1 Die Zugvögel machen sich auf den Weg. Marco Brenner macht deutschen Etappensieg bei der Vuelta a Espana perfekt. Michael Mendl ist Tod. Er spielte Bösewichte und harte Kerle, spielte aber auch den Herzensbrecher. Ich konnte den 82 Jahre alt gewordenen bei der Schwarzacher Weihnacht von Theophil Steinbrenner einmal fotografieren. Ruhe in Frieden.
Macht richtig Laune bei so einem Wetter zu fahren. Straßen waren halt teilweise noch a weng naß. Danach noch ein Dinkel-Vollkornbrot und einen Käse-Streuselkuchen gebacken. Frisch schmeckt es halt doch am besten und ich weiß was drin ist. Das Eichhörnchen konnte ich heute auch wieder einmal fotografieren. Die Aroniabeeren können wir auch ernten. Der weiße Hibiskus sieht in der Abendsonne gut aus und auch am Morgen mit frischen Wassertropfen. Er war das einzige ZZ-Top-Mitglied ohne den charakteristischen Vollbart: Frank Beard prägte den Sound der Band von Anfang an als Schlagzeuger mit. Mit 77 Jahren ist er jetzt gestorben.
Heute morgen um dreiviertel Sieben beim Lidl vorbeigeradelt.Der ganze Parkplatz stand voll mit Autos und vor dem Laden, der ja erst um Sieben Uhr öffnet, eine riesige Menschentraube. Der Maria Himmelfahrt Einkaufswahnsinn halt. Ich bin derweil eine schöne Gravelrunde gefahren. Der Alkohol von Dieters Gartenparty steckte aber noch a weng in den Knochen. 🙂 In der Hamburger Morgenpost ein für mich lustiger Bericht über: „Erster Fahrrad-Blitzer im Norden erwischt Temposünder auf zwei Rädern!“ Noch ein wenig in der Morgenpost gescrollt und diesen sehr traurigen Bericht gesehen. Er wurde nur 19 Jahre alt: Rad-Profi mitten im Rennen tödlich verunglückt. Ruhe in Frieden. Und noch was vom Sterben. Heute auf den Tag vor 20 Jahren starb Rainer Krieglstein alias Steppenwolf. Ich hatte guten Kontakt zu ihm. Es kam vor das er nachts um 2 Uhr bei mir anrief und mich aufforderte irgendwohin zu kommen um zu fotografieren weil es eine Schlägerei gab oder irgendwas in der Richtung sich gerade zutrug. Er wurde nur 63 Jahre alt. Bei der Trauerfeier im August 2006 dröhnte „Born to be wild“ aus den Lautsprechern der Aussegnungshalle im neuen Friedhof. Und noch eine Todesnachricht gilt es zu vermelden. In Sachsen wurde wurde eine Radfahrerin von einem Traktoranhänger überrollt und stirbt. Saftigen Kirschkuchen mit frischen Kirschen und Dinkel-Vollkornmehl gebacken. So lecker. Die Abtswinder setzen ihre Siegesserie fort und gewinnen hoch gegen den Tabellendritten Sylvia Ebersdorf. Es war mein siebzehnhundertste Match das ich bei FuPa hochgeladen habe.
Lohr nennt sich ja selbst auch Schneewittchen-Stadt. Lundi hatte die Idee und es hat uns gut gefallen. Schöne lebendige Altstadt mit vielen Straßencafes. Bis auf ein paar, in Nordbayern ja übliche Umleitungen war auch die Anfahrt Okay. Vor der 12 Uhr Erhöhung noch für 2.28 Euro Diesel getankt. 🙁 Dann gibt es noch eine traurige Nachricht heute. Mario Adorf ist gestorben. Ruhe in Frieden. Ich habe ihn mal auf der Buchmesse in Frankfürt fotografieren dürfen. Im Ohr heute u.a. Crosby, Stills & Nash – Greatest Hits (Full Album)
Schöner Regenbogen heute Nachmittag. Im Ohr heute in Gedenken an Phil Campell, der vor drei Tagen im Alter von 64 Jahren, gestorben ist, Motörhead – Enter Sandman. Bei den Kickers ist Schiele zurück. und die Osterhasen sind auch schon aktiv.
Nach klarer und kalter Nacht hatte der 23. Februar 1945 als sonnendurchstrahlter Vorfrühlingstag begonnen. Der Wetterbericht sagte für Südwestdeutschland mildes, sonniges Hochdruckwetter bei Temperaturen bis zu elf Grad voraus. Um 11.34 Uhr setzte eine Rauchbombe die Zielmarkierung, der Bombenangriff auf Kitzingen begann. 174 Flugzeuge warfen in fünf Angriffswellen 2 100 Sprengbomben ab. Rund 580 Tonnen Bomben machten innerhalb von 70 Minuten einen schönen sonnenhellen Tag zum dunkelsten, zum schwärzesten Tag der Kitzinger Stadtgeschichte. Mehr als 700 Menschen, etwa fünf Prozent der damaligen Bevölkerung der Stadt wurden auf grausame Art getötet. Dem einen, wie dem 14-jährigen Michael wurde durch einen herabstürzenden Balken die Schädeldecke zertrümmert. Die anderen, wie die 33-jährige Mutter und ihre fünfjährige Tochter unter Schutt und Staub erstickten. Den Kindergartenkindern und ihren Erzieherinnen, die in den Kellern der Henningbräu Schutz gesucht hatten die Lungen durch den Luftdruck der Sprengbomben zerfetzt. Das gleiche Schicksal erlitt der junge Oberschüler, der an diesem Tage so gerne seinen 15. Geburtstag gefeiert hätte. Oder die junge Mutter, die im Keller der völlig zerstörten Weinhandlung Völker durch Schuttmassen erstickte. Das Kind, das sie auf dem Arm hatte, starb drei Stunden nach Bergung an seinen inneren Verletzungen. Den Helfern der Einsatzkommandos, die nach den einzelnen Angriffswellen, vor allem nach der dritten, wegen der langen Pause von 50 Minuten an ein Ende des Angriffs geglaubt hatten, starben im Bombenhagel der vierten und fünften Welle. Mit bloßen Händen suchten die verzweifelten Überlebenden in den rauchenden Trümmern nach ihren Angehörigen. Ein Zitat spiegelte den Eindruck des Grauens wieder: „Als der Angriff vorbei war, eilte ich zu meiner Frau. Auf dem Weg dorthin boten sich mir Eindrücke, die mich fast in den Wahnsinn trieben. Kinder, Frauen, Männer und Tiere lagen auf der Straße tot herum. Sie waren meist durch Luftdruck an die Wände der Häuser geschleudert worden und hatten somit ihr Ende gefunden, da sie den rettenden Luftschutzkeller nicht mehr erreichen konnten. Frauen eilten von Weinkrämpfen geschüttelt durch die Straßen und rauften sich wie im Wahnsinn die Haare.“ Der 23. Februar 1945 war keine Naturkatastrophe, es war die Großmannsucht eines wahnsinnigen Fantasten.
Mit Bestürzung und großer Trauer habe ich die Nachricht vom Tode Thomas aufgenommen. Ich habe ihn vor einigen Jahren auf der Terrasse des Freibades kennengelernt. Wir wollten eigentlich heuer zusammen nach Gambia reisen, wo er schon des Öfteren Urlaub machte. Ich kann mich noch gut an die Biskuitostereier erinnern die er mir zu meinem 70 Geburtstag gebacken hatte. Seine letzte WhatsApp Nachricht bekam ich aus dem Krankenhaus. „Die haben mich mit Cortison vollgepumt!“ Ruhe in Frieden. Die Radtour heute war gut vom Tritt. Da man auf den Radwegen immer noch nicht fahren kann bin ich auf der Straße unterwegs. Ich nenne die Strecke die ich in den letzten Tagen gefahren bin den „Stern von Kaltensondheim“ 🙂 Der Trimm Pfad in Kitzingen wird entwidmet und der Schotterparkplatz in Etwashausen wird umgebaut. Im Ohr heute für Lupo Mick Fleetwood And Friends – Albatross
Habe gerade meine depressive Phase wegen dem Drecks-Winterwetter. Der Mitbegründer und Gitarrist der legendären Grateful Dead, Bob Weir, ist tot. Der Musiker und Songwriter starb im Alter von 78 Jahren. Ruhe in Frieden. Heute im Ohr u.a. Grateful Dead – Touch of Grey
Heute war es ganz schön kalt. Was mich aber mehr aufregte waren die blockierten Radwege in Ochsenfurt und Goßmannsdorf. Bei der Einfahrt beim Schüssler rammte mich dann beinahe noch ein großer, schwarzer Bus der einfach auf dem Radweg fuhr. Wahrscheinlich wieder so ein Angler mit voller Prepper Ausrüstung an Bord. Zum Glück hatte ich heute morgen vor der Fahrt noch meine hintere Bremse repariert. Seit Wochen bin ich nur mit der vorderen Bremse unterwegs gewesen. Jetzt bremst halt ein Campagnolo Super Record Bremsschuh in der Shimano Dura Ace Felgenbremse. 🙂 Motto des Tages: „Hindernisse überwinden ist der Vollgenuss des Daseins !!“ Später dann noch den 1:0 Erfolg der Abtswinder über Eisingen in der Landesliga Nordwest fotografiert. Traurig laß ich die Todesanzeige von Wolfgang Bauer. Ruhe in Frieden.
Heute fahre ich nicht. Mir hats mit dem Sturm gestern gereicht. Sehr gefährlich, vor allem wenn die Rübenkutscher unterwegs sind. Zutaten für den besten Käsekuchen der Welt gekauft. Im Ohr heute zum Tode von Jack DeJohnette, ein Stück mit dem Trio feat. Ravi Coltrane & Matt Garrison – Wise One – Live @ Blue Note Milano. Ruhe in Frieden.
Ob es jetzt ein Bikepacker, ein Pilger oder einfach ein Wanderer war. Keine Ahnung, ist mir auch egal. War bestimmt recht frisch. Aber es gibt ja richtig warme Schlafsäcke. Nebendran grasten jedenfalls die Radweg Kühe. 🙂