Opfer des Radsports

Am 29.5. 1911 ereignete sich an der heutigen B8 ein folgenschwerer Radlerunfall, bei dem der Etwashäuser Karl Günther mit einem anderen Radler zusammenstieß und dabei sein Leben lassen musste. An das traurige Ereignis erinnert ein Gedenkstein, der bis vor wenigen Jahren neben dem Radweg an der B8 in der Siedlung stand.

Jazz-Schlagzeuger Jimmy Cobb gestorben

Der Jazz-Schlagzeuger Jimmy Cobb ist tot. Der Musiker starb im Alter von 91 Jahren in New York an Lungenkrebs, teilte seine Witwe Eleana Tee Cobb dem US-Rundfunksender NPR mit. Berühmt wurde Cobb durch seine Mitarbeit an dem legendären Miles-Davis-Album Album „Kind of Blue“ (1959), das bis heute als ein Meilenstein der Jazzgeschichte gilt. Cobb gehörte mehrere Jahre zum Sextetts um den Trompeter Miles Davis. Der Meister der rhythmischen Kommunikation und einstige Miles-Davis-Drummer Jimmy Cobb gastierte mit dem Bernhard Pichl Trio am 24.8. 2008 in der Kitzinger Synagoge.

Mir kamen die Tränen

Es sind schon einige Tage vergangen. Ich wollte es erst nicht posten. Weil aber der Toni Hornung so ein großartiger Mensch war, mache ich es jetzt doch. Unten der Facebook Post von Maxi seinem Sohn der mich zutiefst berührt hat.

Der Bayerische Radsportverband schreibt auf seiner Seite zumTode von Toni folgendes: Die Jugend des Bayerischen Randsportverbandes hat einen ihrer wichtigsten Förderer verloren und wir im BRV einen langjährigen Freund. Der langjährige Verbandsjugendleiter des BRV, Toni Hornung, ist völlig unerwartet im Alter von 69 Jahren verstorben. Hornung stammt vom TSV 1900 Werneck, wo er viele Jahre als Abteilungsleiter wirkte. In den elf Jahren als Jugendleiter im Landesverband Bayern hat er die Nachwuchsarbeit entscheidend mit geprägt. Als Mitglied des Präsidiums des BRV waren seine Aufgaben vielfältig. Sein Liebe aber galt dem Straßenrennsport und die Ausrichtung von Radsportveranstaltungen war ihm eine Herzensangelegenheit. Die Heranführung von jugendlichen Nachwuchs-Sportlern aus dem Schulbereich an den sportlichen Wettkampf stand bei ihm an erster Stelle, auch in Zeiten des Wechsels, als der BRV in eine finanzielle Schieflage geriet. Von 2008 bis 2019, war er Ansprechpartner der Bayerischen Radsportjugend und war bis 2015 Mitglied im Vorstand der BDR Radsportjugend. Das bayerische Erfolgsmodell Radsport in der Schule, das von Toni mit ins Leben gerufen wurde, ist nach mehreren Jahren jetzt auch vom BDR aufgegriffen worden und die bayerischen Landesentscheide im Schulsport werden von anderen Bundesländern übernommen. Er hat immer wieder für neue Impulse in der Jugendarbeit gesorgt.Für seine Verdienste um den deutschen Radsport und insbesondere um die Radsport-Jugend wurde ihm 2015 die Ehrennadel der BDR-Radsportjugend verliehen, 2019 erhielt er von BDR-Präsident Rudolf Scharping die BDR-Verdienstnadel.Am Verbandstag des Bayerischen Radsportverbandes 2020, der aufgrund der Corona-Krise leider nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden konnte, sollte er zum Ehrenmitglied des BRV ernannt werden.Toni du wirst uns fehlen!“

Unten ist noch eine Bilderserie zu sehen von einem Radrennen das Toni in Werneck organisiert hatte. Ist schon ein paar Jahre her.

Edi Ziegler verstorben

Drei Wochen nach seinem 90. Geburtstag verstarb am 19. März Bayerns Radsport-Legende  Edi Ziegler. Der gebürtige Schweinfurter war in den 1950er-Jahren erfolgreichster deutscher Straßenfahrer der Amateure.  Als  achtfacher Deutscher Meister  krönte Edi Ziegler seine  erfolgreiche Laufbahn mit  einer Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki. … mehr zum Nachruf des BDR gibt es hier

Manu Dibango nach einer Covid-19 Erkrankung im Alter von 86 Jahren gestorben

Mit „Soul Makossa“ hatte Manu Dibango als erster afrikanischer Künstler einen Nummer-1-Hit in den USA. Während ihm zeitgenösssiche, afrikansiche Musik am Herzen liegt, hatte der Saxofonist seine ersten Bühnenauftritte jedoch dem Jazz zu verdanken. Seit mehr als 60 Jahren mischte er die Szene auf und präsentierte zuletzt seine neueste „Musik-Safari“ in Paris.Der kamerunische Saxofonist und Komponist ist nach einer Covid-19 Erkranckung im Alter von 86 Jahren gestorben. Die Infektion des als „Papa Groove“ bekannten Künstlers wurde vor rund einer Woche bekannt. Der 1933 in Douala in Kamerun geborene Dibango kam mit 15 Jahren nach Frankreich.  Die Bilder habe ich beim Africa-Festival 2008 machen können. Text: Arte

History: Klaus Wowereit als Wahlkampfhelfer in Kitzingen

Klaus Wowereit, damals noch regierender Bürgermeister von Berlin zu Besuch beim, zwei Jahre später verstorbenen, Oberbürgermeister-Kandidaten Dieter Sycha. Die Bilder entstanden vor seiner Xiroy-Galerie und Vinothek in der Kaiserstraße in Kitzingen. Der Mann mit dem Hut ist Rainer Krieglstein alias DJ Steppenwolf, überzeugtes SPD Mitglied. Er starb ein halbes Jahr später nach den Aufnahmen zu dieser Bilderserie Mitte August 2008.

Der schwärzeste Tag der Kitzinger Stadtgeschichte – 75. Jahrestag der Bombardierung

Nach klarer und kalter Nacht hatte der 23. Februar 1945 als sonnendurchstrahlter Vorfrühlingstag begonnen. Der Wetterbericht sagte für Südwestdeutschland mildes, sonniges Hochdruckwetter bei Temperaturen bis zu elf Grad voraus. Um 11.34 Uhr setzte eine Rauchbombe die Zielmarkierung, der Bombenangriff auf Kitzingen begann. 174 Flugzeuge warfen in fünf Angriffswellen 2 100 Sprengbomben ab. Rund 580 Tonnen Bomben machten innerhalb von 70 Minuten einen schönen sonnenhellen Tag zum dunkelsten, zum schwärzesten Tag der Kitzinger Stadtgeschichte. Mehr als 700 Menschen, etwa fünf Prozent der damaligen Bevölkerung der Stadt wurden auf grausame Art getötet. Dem einen, wie dem 14-jährigen Michael wurde durch einen herabstürzenden Balken die Schädeldecke zertrümmert. Die anderen, wie die 33-jährige Mutter und ihre fünfjährige Tochter unter Schutt und Staub erstickten. Den Kindergartenkindern und ihren Erzieherinnen, die in den Kellern der Henningbräu Schutz gesucht hatten die Lungen durch den Luftdruck der Sprengbomben zerfetzt. Das gleiche Schicksal erlitt der junge Oberschüler, der an diesem Tage so gerne seinen 15. Geburtstag gefeiert hätte. Oder die junge Mutter, die im Keller der völlig zerstörten Weinhandlung Völker durch Schuttmassen erstickte. Das Kind, das sie auf dem Arm hatte, starb drei Stunden nach Bergung an seinen inneren Verletzungen. Den Helfern der Einsatzkommandos, die nach den einzelnen Angriffswellen, vor allem nach der dritten, wegen der langen Pause von 50 Minuten an ein Ende des Angriffs geglaubt hatten, starben im Bombenhagel der vierten und fünften Welle. Mit bloßen Händen suchten die verzweifelten Überlebenden in den rauchenden Trümmern nach ihren Angehörigen. Ein Zitat spiegelte den Eindruck des Grauens wieder: „Als der Angriff vorbei war, eilte ich zu meiner Frau. Auf dem Weg dorthin boten sich mir Eindrücke, die mich fast in den Wahnsinn trieben. Kinder, Frauen, Männer und Tiere lagen auf der Straße tot herum. Sie waren meist durch Luftdruck an die Wände der Häuser geschleudert worden und hatten somit ihr Ende gefunden, da sie den rettenden Luftschutzkeller nicht mehr erreichen konnten. Frauen eilten von Weinkrämpfen geschüttelt durch die Straßen und rauften sich wie im Wahnsinn die Haare.“ Der 23. Februar 1945 war keine Naturkatastrophe, es war die Großmannsucht eines wahnsinnigen Fantasten.

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Regisseur Joseph Vilsmaier ist tot

Er sei im Alter von 81 Jahren gestorben, teilte eine PR-Agentur im Auftrag der Familie in München mit. Im Jahre 2008 war er zu Gast im Cineworld im Mainfrankenpark Dettelbach wo die Aufnahmen entstanden sind. Ruhe in Frieden.

Kitzingens Alt-OB Rudolf Schardt gestorben

Von 1967 bis 1991, also 24 Jahre lang, war Sherry, wie er von vielen Menschen seiner Heimatstadt liebevoll genannt wurde, Oberbürgermeister der Stadt Kitzingen. Die analoge Aufnahme entstand im Jahr 1984. Ruhe in Frieden. Die Aussegnungsfeier für den Alt-OB findet am Mittwoch, 23. Oktober, um 11 Uhr in der evangelischen Stadtkirche statt. Die Bestattung auf dem alten Friedhof folgt um 13.15 Uhr.