Depesche # 3224 : Re-Start vor 5 Jahren

Meine letzten großen Fahrten lagen schon lange zurück! Über die Pyrenäen mit Jens und Portugal von oben nach unten mit Martin und Rüdiger. Den Schwobaman Extrem Radmarathon habe ich noch durchgezogen, immerhin 255km und 4500 hm. Im Februar noch a weng in der Karibik rumgecruist. Bei einer RTF der RSG Würzburg war ich auch noch dabei. Der Abstieg begann dann schon im Oktober 2006 mit der Bremsertour mit Kraxler. Dann folgte noch die Snow Cycling Testfahrt in Burgbernheim. Richtig cool war noch mit dem Rad zum Crossrennen nach Strullendorf….oder im November noch einen Trans Steigerwald. Der Dämmerschoppen mit Ewald Strohmeier dem Organisator und Rundfahrtchef der Bayernrundfahrt war auch nett. An meinem 54 Geburtstag war ich dann zur Vorstellung der D-Tour 2007 im Cocoon Club Frankfurt Fechenheim eingeladen. Im April Lundis erster 80iger. Später dann noch die Frühjahrstour zum Wasserwidder mit Jens und Johann. Der ehemalige Deutsche- und Militärradweltmeister Steffen Rein besuchte mich, war schon eine wilde Zeit.
Dann konnte ich irgendwann aus gesundheitlichen Gründen kein Rad mehr fahren. Ich wurde dick und fett. Fotografierte viel. Veranstaltete sogenannte Modelsharings und bekam Diabetes mellitus. Irgendwie wusste ich das es so nicht weitergehen konnte. Dann kam Heiko und trat mir in den Arsch. Und seit dem bin ich über 50000km mit dem Rad gefahren (no E-Bike). Danke Heiko das du mir in den Hintern getreten hast. 🙂 Im Ohr damals und auch heute noch schön anzuhören: Level 42 – Lessons In Love.

Mein Überlebenskampf

1954 Vorhersage – verheerende Flut einer Ufo Sekte
1958 Trennung meiner Eltern – überlebt
1966 Schweren Unfall mit NSU Prinz Totalschaden – überlebt
1967 Beginn Flower Power – überlebt
1972 Militärdienst in der Oberpfalz -überlebt
1972 Ende Flower Power – überlebt
1980 Radfernfahrt Würzburg – Danzig – überlebt
1984 Frankfurt Marathon – überlebt
1986 Tschornobyl – überlebt
1992 Rinderwahn – überlebt
1996 Beginn langanhaltender starker Rückenschmerzen
1998 Uriella
1997 Hale-Bopp
1999 Nostradamus provezeites Ende der Welt – überlebt
2000 Millenium-Bug – überlebt
2005 H5N1 Vogelgrippe – überlebt
2006 Hachtel – überlebt
2006 Tag des Teufels am 6.6.06 – überlebt
2007 Rückenoperation und Ende der starken Rückenschmerzen – überlebt
2007 Erste Lungenembolie – überlebt
2008 Radtour von Porto nach Faro überlebt
2009 H1N1 Schweinegrippe – überlebt
2009 BestAnger Modelwettbewerb überlebt
2012 Weltuntergang nach Maya Kalender am 21.12. – überlebt
2014 Zweite Lungenembolie – überlebt
2014 Ebola – überlebt
2015 Dritte Lungenembolie – überlebt
2019 Insolvenz Bäckerei – überlebt
2020 Corona Virus – überlebt
2022 Krieg in der Ukraine – mal schauen was noch kommt
2022 Affenpocken – überlebt
2022 RS-Virus – überlebt
2023 Zweimal von verschiedenen Autos, beim Radfahren, angefahren worden – überlebt
2024 Vierte Lungenembolie – überlebt
2025 20.400 km auf dem Rad überlebt
2026 Schweren Sturz vom Rennrad überlebt

Depesche # 3215: Frühmorgendlicher Start

Gelungener Auftakt in den Tag mit Schorsch und Dieter. Der Hitze ausgewichen. Schöne, etwas verlängerte Tour über den Frankenberg. Anscheinend gibt es neben der alten Mainbrücke in Kitzingen einen neuen Wohnmobilstellplatz 🙂
Im Ohr heute u.a.: Mit ihrem futuristischen Sound prägten Lime die Dancefloors der 80er. Nach dem Tod von Denis LePage ist nun auch Denyse LePage gestorben. Deshalb heute: Lime – Your Love

Depesche # 3214: Rund um die Vogelsburg und Fußball Relegation auf dem Siedler Platz bei großer Hitze

Perfekte Pfingstmontagtour mit Thomas. (Kitzingen, Großlangheim, Haidt, Stefansberg, Düllstadt, Reupelsdorf, Laub, Stadelschwarzach, Järkendorf, Lülsfeld, Frankenwinheim, Brünnstadt, Zeilitzheim, Obervolkach, Volkach, Vogelsburg, Prosselsheim, Neusetz, Schnepfenbach, Brück, Dettelbach, Mainstockheim, Kitzingen.) Alles auf Radwegen oder wenig befahrenen Landstraßen. 65km ein Tour zum nachfahren.
Im Ohr heute u.a. Bukahara – Border
Relegation Kreisklasse Schwarzach – Gnodstadt 1:0
An frühen Abend im Garten noch ein paar Rosen geknipst. Vlnr: Minrva Dufttrose, Max Rose (die hat unser verstorbener Nachbar Max vor 30 Jahren gepflanzt) und die buschwindröschen die von alleine aufgegangen sind.

Depesche # 3213: Lieblingsrunde Greuther Bastel und Relegation in Giebelstadt

Schon früher vor 50 Jahren zu Artur Rütters Zeiten bin ich gerne über den Greuther Bastel gefahren. Die Tour hat es bis in die Mainpost geschafft. 🙂 Heute bin ich sie in verlängerter Tour wieder einmal gefahren. Es war sehr warm und hatte wenig Wind, muss mich erst wieder an die Hitze gewönen. Die Thüringen – Rundfahrt hatten wir noch in langen Hosen vor einer Woche gestartet.
Im Ohr heute u.a. David Gilmour – Comfortably Numb Live in Pompeii 2016
Relegation KL WÜ 2 – FG Marktbreit-Martinsheim vs. (SG 1) Reichenberg / Rottenbauer 0:2

Depesche # 3210: Thüringen Rundfahrt

Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen. Es war grandios aber auch sehr anstrengend. Gestartet am Sonntagmorgen bei schönstem Wetter. Der Rückenwind hat uns nach Themar geblasen. In Schweinfurt fuhren wir ein kurzes Stück neben den Triathleten des dort stattfindenden MainCityTriathlon. Zwischendrin machten wir eine Pause am Badesee von Sulzfeld im Grabfeld. Leckere und preiswerte griechische Küche dort. Bei Frank Schmidt im Gasthof Linden-Eck hatten wir unsere erste Übernachtung, der Wirt macht eigenen Likör und sein Hobby ist Marmeladen kochen. Es gab mindestens 15 verschiedene zum Frühstück. Mein Favorit Holunderblüte mit Ingwer. Am Abend davor hatten wir mit Rinder Roulade und Hütes (Thüringer Klöße), Rotkraut und Brokkoli die nötigen Kalorien wieder aufgefüllt. Die Fahrt nach Eisenach war dann wie erwartet sehr kräftezehrend. Der Radweg nach Zella-Mehlis, der Partnerstadt von Marktbreit, war sehr schlecht beschildert und es kam wie es kommen musste wir standen plötzlich mitten im Thüringer Wald. Wir sind dann mit unseren umgebauten Rennrädern einen sehr steilen Downhill der übelsten Sorte hinuntergefahren. Es grenzt an ein Wunder das keiner von uns gestürzt ist. Vieleicht war es aber auch fahrerisches Können, 🙂 Kaffee und Kuchen in Zella-Mehlis stärkte uns für die Weiterfahrt nach Eisenach. Dort hatten wir mit der Pension „Zum Burschen“ eine schöne Unterkunft mit sehr reichhaltigem Frühstück. Am Abend nach einem Stadtbummel genossen wir bei im Bellagio Eiscafé Lounge Bar die gute Küche. Große Namen lebten in der Stadt von Martin Luther bis Johannes Sebastian Bach. Für Kultur wollten wir uns die Zeit nicht nehmen die dritte schwere Etappe wartete auf uns. Eigentlich sollte es das leichteste Teilstück der Rundfahrt werden mit Genussradeln an der Werra entlang. Aber das Wetter und die schlechte Beschilderung hatten etwas dagegen. Wobei wir auf dieser Etappe auch schöne Momente erleben konnten. Durchnässt in Meiningen angekommen fanden wir relativ schnell unsere Unterkunft in der Pension Schlemmerstube. Am Abend genossen wir dann Thüringer Hausmannskost im Gasthaus Linde. Viele Stammgäste, preiswertes Bier und jeder Gast der zur Tür hereinkommt klopft auf fast jeden Tisch. Man kennt sich hier. Essen war gut und reichlich. Das brauchten wir auch denn der Wettergott versprach nichts Gutes. Bei herrlichem Sonnenschein sind wir dann gestartet und wurden dann aber auf der weiteren Fahrt mehrfach geduscht. Nach Schweinfurt, wo wir uns im Straßencafé der Bäckerei Götz, nochmal stärkten, hatten wir herrlichen Sonnenschein aber auch immer noch gegen den starken Wind zu kämpfen. Glücklich und zufrieden trudelten wir dann in Kitzingen ein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis dreier in die Jahre gekommenen älteren Herrn im Alter von 78, 73 und 72. 490 km und ca. 5000 Höhenmeter, können auch ein paar mehr gewesen sein, zeigten am Schluss die Tachos an. Die Zeit spielte für uns keine Rolle der Weg war das Ziel und alles mit dem Bio-Bike. 😉 Im Ohr heute u.a. J.S. Bach -Toccata & Fugue in D-minor BWV 565 – Stephanuskerk Hasselt

Depesche # 3208: Morgentour zum letzten Check up

Morgen früh starten wir zu unserer Thüringen Rundfahrt. Dieter hat mein Rad nochmal gecheckt. In seinem Garten stehen die Giro Schafe im Maglia Rosa 🙂 Einen, in der letzten Zeit, seltenen Anblick konnte man am Main Kai sehen. Das Fluss Kreuzfahrtschiff River Duchess „parkte“ vor der Alten Synagoge. Fotografiert habe ich den Pott schon des Öfteren. Hier, hier, hier und hier.
Meine Rovantiv Taschen sind zum Teil schon gepackt. Arschrakete, Lenkertasche und zwei Oberrohrtaschen.
Im Ohr heute u.a. Santana & B.B.King –The Thrill of the Crossroads – Classic Blues Guitar Album 1980s Style
Später noch Fußball fotografiert. Letzter Spieltag. Auch für Dennis Ketturkat, Spielertrainer beim SSV Kitzingen. Heute mit wenig Fortune gegen Pflaumheim.
Repperndorf feiert auf dem Bayernplatz nach einem 3:1 den Aufstieg in die Kreisklasse.
Barro war in Abtswind und hat den 4:0 Heimsieg des TSV fotografiert.

Depesche # 3207: Famoser Sonnenaufgang und lockere Radtour

Ein brillanter Sonnenaufgang ist ein magischer Moment, den ich als pures Glück empfinde, sei es vor der Haustüre, am Meer oder in den Bergen. Dafür stehe ich gerne ein bisschen früher auf. Bin eh Frühaufsteher. Morgen macht das Freibad auf. Mir ist das Wasser aber noch zu kalt. Letztes Jahr war das noch anders.
Eigentlich wollte ich heute gar nicht fahren. Aber dann, nachdem Thomas angefragt hatte, habe ich mich doch auf den Bock geschwungen
Im Ohr heute u.a.Chansons Françaises 60s–80s Nostalgie | Charles Aznavour

Depesche # 3206: Himmelfahrtskommando

Ich habs einfach gewagt. Wind war unangenehm und ein paar Tropfen habe ich auch abbekommen. Einen guten Tropfen gabs dann zum Mittagessen dazu Haute Cuisine von Lundi. Gebratener Lachs an Gemüse der Gartenerbse, fränkischer Spargel in zwei Varianten. Dessert selbstgebackener, saftiger Zitronenkuchen.
Radfahren:
Marktbreit macht sich bereit für die Artbreit.
Randersacker sollte ich mal vorschlagen als Radfahrerfreundliche Gemeinde.
Nach Rothof erst mit Rückenwind und mit Gegenwind zurück nach Rottendorf. Über den Ostring hinauf nach Biebelried. Große Pfützen auf dem Radweg.
Im Ohr heute u.a Rodriguez Jr., „Kilian (Live Remix)“ @ Purified – Pershing Square, LA

Depesche # 3205: Vor 50 Jahren habe ich die Bäckermeisterprüfung abgelegt – Eisheilige beim Radeln

Bis 2006 bin ich jede Nacht um 1.30 Uhr aufgestanden um dann ab 2 Uhr loszulegen. Dann musste ich mich gesundheitsbedingt umorientieren.
Mitten im Mai, wenn alles schon nach Frühling aussieht, kommt oft noch mal ein Kälteeinbruch. Genau dafür stehen die Eisheiligen mit ihren fünf Tagen zwischen dem 11. und 15. Mai, Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „Kalte Sophie“ machen ihren Namen Eisheilige heuer alle Ehren.

Mit KI erstellt

Gestern hatte uns Moritz zu seinem 40. zum Essen beim Mongolen eingeladen.
Auf der Heimfahrt in der Geflügelzucht im Automaten frische Eier geholt. Als wir noch Nudeln ziehen wollten blieb der Automat stehen.
Über der Bundesstraße ging die Sonne unter.
Schönen, noch nicht beschmierten Stromkasten, in der Bismarckstraße entdeckt.
Heute dann windige Radtour.
Viele Zackenschötchen am Wegesrand. dazu folgendes: „Wir können eigentlich nur noch die Hände heben“, sagt eine Forstwirtin. „Das mit dem orientalischen Zackenschötchen kriegen wir nicht mehr geregelt.“ Das orientalische Zackenschötchen ist eine sogenannte invasive Art, die im 19. Jahrhundert nach Deutschland kam.
Netten Radfahrer aus Eisingen kennengelernt. Den Windschatten teilten wir uns. 🙂
Flieder blüht.
Durch die Unterführung ist ganz langsam ein Autotransporter aus Polen gefahren. Hatte wohl Angst wegen der Höhe.
Igor Arrieta hat heute die denkwürdige und chaotische 5. Etappe des Giro d’Italia gewonnen.
Im Ohr heute u.a. Boney M. – Daddy Cool, das heute vor 50 Jahren das erste Mal im Fernsehen gespielt wurde.