Depesche # 3125: Der Frühling klopft an

War fast schon angenehm warm. Wenn der starke Südwestwind und der Nieselregen nicht gewesen wäre dann hätte ich eine perfekte Ausfahrt gehabt. Perfekt sind auch, naja jedenfalls sehen die bemalten Stromkästen schön aus. Aber nur so lange bis der Stromkastenschmierer kommt. In Kitzingen gibt es fast keinen Stromkasten mehr der nicht in den farben des 1.FC Nürnberg coloriert sind. Schneeglöckchen sprießen auch schon in allen Ecken. Im Ohr heute u.a. Mike Oldfield – Tubular bells

Depesche # 3108: Wintertime und den viertausendsten Winter Kilometer mit dem Rad gefahren

Wenn man den Wetterprognosen glauben darf dann dauert es mit dem Winterwetter noch ein Weilchen. Die Zupfer haben dafür, als wichtigen Hinweis auf das weitere Wetter, ihr Murmeltier in Punxsutawney. Bei uns ist es so, dass mittlerweile die Gasspeicher ziemlich leer sind, kein Streusalz mehr vorhanden ist und die Straße, bestimmt auch andere Straßen, nach Kaltensondheim übersät ist mit frostbedingten Schlaglöchern. Willkommen in Deutschland. Die KI schreibt zum Winter: Er bringt in Deutschland diverse Einschränkungen im Alltag mit sich, die vor allem durch Schnee, Eis, Kälte und Dunkelheit verursacht werden. Diese betreffen den Verkehr, die Sicherheit im öffentlichen Raum und das Wohlbefinden. Natürlich hat der Winter auch seine schönen Seiten, vor allem wenn die Sonne scheint. Zudem ist die Winterzeit ideal zum Lesen, egal ob Zeitung, Romane oder New Adult (früher waren das die Groschenromane vom Bahnhofskiosk) 🙂 Im Ohr heute u.a. Lord Huron – The Night We Met

Notes of Kitzingen

Nachrichten, Hinweise, Grafittis und Weltanschauungen in vielen Varianten in und um Kitzingen. Wird fortgesetzt. Fundstücke und Fanpost sind gerne gesehen und können hier auch veröffentlicht werden. Wird laufend ergänzt.

Depesche # 3100: Ingwerseife, kleine Bagger Und Untersuchung im Zoom

Die Ingwerseife habe ich einem Duschsäckchen, damit spare ich den ganzen Plastikflaschenmüll. Die kleinen Gartenbagger stehen in Sommerach. Habe jetzt nicht so genau geschaut, weil ich die Fotos ja immer im Fahren mache aber es kann sein das es chinesische Bagger sind. Die Radtour mit Dieter war kalt aber mit der Sonne ging das ganz gut und hat Spaß gemacht. Wie ich so durch die schöne von Sonne ausgeleuchtete Landschaft mit Dieter gefahren bin stellte ich fest, dass ich kein „Virgin Missing Out“ habe. Ich verpasse nichts, bin zufrieden und glücklich, wenn ich auf dem Rad sitze. Am Nachmittag noch Untersuchung wegen meiner zwei Jahre alten Fraktur im Oberarm. Fazit: Eine OP droht. Im Ohr heute Jan Garbarek, Mari Boine – Evening Land

Depesche # 3088: Trüber Donnerstag

Beim Schneeschieben ein Pläuschchen mit dem Nachbarn gehalten. Es gibt aber auch Faulenzer unter den Hausbesitzern die es nicht für nötig halten ihren Bürgersteig vom Schnee zu räumen. Habe ich heute wieder gemerkt als ich mit Emma unterwegs war. Bedanken möchte ich mich bei der Frau die jeden Tag die Verbindungstreppe zwischen Brunnensteige und Oberen Fuchsgraben vom Schnee befreit. Mein Caddy springt nicht mehr, mal schauen ob das Aufladen der Batterie was bringt. Heute werde ich noch ein wenig meine Hanteln quälen oder die mich 🙂 Im Ohr heute u.a. Strike Up The Band – Thilo Wolf Big Band (feat. Thilo Wolf, Florian Menzel)

Depesche # 3087: Biken und Walken im Schnee

Ganz schön anstrengend, aber herrlich die klare Luft und der blaue Himmel unter dem sich viele Flugzeuge tummelten. Zwischendrin noch ein Protein-Vollkornbrot gebacken. Dazu noch ein paar Kirchtürme und einen Greifvogel mit dem Tele fotografiert. Netten Mann kennengelernt der auch gerne auf den Auslöser drückt. Im Ohr heute u.a. Silver Convention – Fly Robin Fly (1975). Auch schon über 50 Jahre alt.

Depesche # 3085: Spazieren und Schneeschippen

Viel Schnee kam ja in der Nacht nicht runter. Bewegung an der frischen Luft tut halt gut und das Mittagessen schmeckt dann wenigstens. Wenn ich mich nicht bewege kann ich nicht viel essen und es schmeckt mir dann auch nicht so besonders gut. Letztes Jahr konnte man Radfahren 🙁 Vor zwei Jahren hatten wie Hochwasser.

Im Fernsehen heute morgen einen tollen Film gesehen. Die Vielfach ausgezeichnete Tragikomödie mit Dieter Hallervorden: „Sein letztes Rennen“. Paul Averhoff war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus – auch weil Tochter Birgit sich nicht kümmern kann, sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht Paul seine alten Rennschuhe an und beginnt, im Park zu laufen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die „trüben Tassen“ werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiter läuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte – seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt … In der ARD Mediathek ist er noch sieben Tage zu sehen.

Im Ohr heute u.a. Miss Monique – MiMo Podcast 040 [Melodic Techno & House DJ Mix] Später kam dann noch Einstein zu Besuch.

Depesche # 3081: Happy New Year

Ballern bis zum abwinken. Verstehen kann ich es nicht. Trotzdem gutes neues Jahr. 🙂 Die Bilder habe ich mit dem Smartphone gemacht. War zu bequem das Stativ aufzubauen. Im Ohr u.a. Johannes Oerding – An guten Tagen