Zeitlos gegen den Zeitgeist Wolfgang Ambros kommt am 15. März in die Würzburger Posthalle


Unplugged, akustisch, reduziert… „Ambros pur!“ läuft seit über zehn Jahren konstant gut. Volle Häuser, der direkte Draht zum Publikum, die Lieder in einer aufs Wesentliche zurückgeführten Art und ein Wolfgang Ambros der sich in dieser Konstellation sichtlich wohl fühlt. Ungeschminkt, authentisch und mittlerweile zeitlos kommt er am Freitag, 15. März in die Würzburger Posthalle. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

Es ist Wolfgang Ambros hoch anzurechnen, dass er keine Sekunde versucht das Altwerden zu übertünchen. Aus dem Rock’n’Roller, der die Wiener Stadthalle mehrfach bis zum Bersten gefüllt hatte, ist der Singer-Songwriter geworden, der seinen Liedern heute einen Rahmen gibt, wie sie nur Klassiker verdienen. Wolfgang sitzt am Hocker, spricht, spielt, singt. Und es ist einfach nur wunderbar dabei zuzusehen und ihn zu hören.

Bereits zum fünften Mal ist Ambros nun „pur“ unterwegs. Begonnen hatte er seinerzeit mit seinem langjährigen Freund, dem Keyboarder Günter Dzikowski im Duo. Wolfgang an der Gitarre, Günter drückte die Tasten. Die zwei von der Number One. Seit anderthalb Jahren ist man nun zu dritt. Roland „Roli“ Vogel ergänzt die Arrangements mit seiner Gitarre, dem Bass, der Ukulele und was er sonst noch so während des Programms auf der Bühne zupft, schlägt, streicht.

Vom ersten pur! Gig an hat Ambros aus seinem reichen Repertoire geschöpft. Heißt Songs vom Jahr 1971 an bis zu aktuellen Titeln. Eine Zeitreise die sich keine Sekunde wie eine solche anfühlt. Obwohl zum Teil die Lieder aus mehr als vierzig Jahren hervorgeholt werden, sind die Altersunterschiede der Lieder nicht spürbar. Wolfgangs charakteristische Stimme, die reduzierten Arrangements, die Moderationen, sprich die Gschichtl’n zwischen den Liedern und die offenkundige Spielfreude welche die drei Herren immer wieder an den Tag legen… das ist Ambros pur. Humorvoll, harmonisch, melancholisch und wunderbar österreichisch. Statt Zeitgeist haben Wolfgang Ambros‘ Lieder, gesungen und gespielt in dieser Dreier-Konstellation, eine Stufe erreicht, die nur wirklich gute Songs jemals erreichen können: Die Zeitlosigkeit! Gestern gut, heute gut und morgen auch – da verblasst nichts, da verliert sich nichts im Nebel der Zeit. Der Zentralfriedhof feiert wie einst, Hoffnungslos bleibt Hoffnungslos – auch im 21. Jahrhundert und im Espresso darf man zwar nicht mehr rauchen, aber sonst ist alles wie damals.

Wolfgang Ambros erfindet sich nicht neu. Er ist wie er war, wie er ist. Auf seine Art direkt und intensiv. Für jede pur! Tour holt er Perlen aus dem Fundus und fügt sie ins Programm. Da gibt es jene Lieder ohne die es sowieso nicht geht. ‚Da singen die Leute mit‘, sagt er und diese Freude des Wiedertreffens mit den bekannten Liedern, die darf man den Menschen nicht nehmen. Lieder sind zu Freunden geworden, andere zu alten Bekannten die man lange nicht mehr getroffen hat. Und wenn der Wolfgang dann genau diese Lieder abräumt bis aufs nackte Gerüst, sie gemeinsam mit Günter und Roli und mit viel Feingefühl wieder einkleidet, dann braucht man sich auch um Bettina keine Sorgen mehr zu machen. Sie ist genauso wie der Herr Ambros gut im neuen Jahrtausend angekommen.

2003 sang Wolfgang Ambros „Oid wurdn“. Seither sind fünfzehn Jahre vergangen. Na und? Es vielleicht jetzt nicht mehr so laut. Gut so. Pur die Fünfte wird so gut, so erdig, so unverpackt, so musikalisch feingliedrig sein wie die Vierte, die Dritte, die Zweite und die Erste. Publikum und Kritik reagierten auf die bisherigen Ambros pur! Abende entsprechend begeistert, wann hat man sonst auch schon Gelegenheit so nahe dran zu sein an einem Riesen der heimischen Popmusik wie Wolfgang Ambros und seinen Liedern, viele von ihnen längst Volkslieder der anderen Art.

Tickets gibt es unter www.posthalle.de.

International Mainfrankentour 2005 – Etappenankunft Volkach


Bundestrainer Bernd Dittert und Haenson


Etappensieger Christian Leben von der deutschen Nationalmannschaft


Albert (Alward) Rinn, der längjährige Bayerische Verbandtrainer


Hannes Blank „Dicker“ vom Team Heizomat


Durstiger französischer Betreuer. Das Krautheimer schmeckt aber auch.


Die Rennfahrer des RSC Cottbus nach der Etappenankunft


Schweinfurts Sportlicher Leiter Lehmann (rechts) mit der jungen Julia Fischer (daneben) auf dem Treppchen. Vor kurzen kam eine riesen Story über sie in der Mainpost. Olympia usw. Ich glaube solche Berichte sind nicht förderlich für Sportler, sie setzen sie nur unnötig unter Druck.


Ein Nachwuchsteam aus Frankreich


Die Nachwuchsrennfahrer der Concordia Karbach


Ein junger Rennfahrer aus Obernbreit in Schweinfurter Diensten. jetzt ist er ein erfolgreicher Fernsehmoderator.


Siegerehrung Mainfrankentour Etappe Volkach in der Mitte Etappensieger Christian Leben, wenn man dem Wikipedia Eintrag über ihn glauben darf dann war das sein größter Erfolg in seiner Karriere als Rennfahrer.


s’il vous plaît payer


Hessischer Mannschaftwagen

Mainschleifenderby im Sickergrund – SC Schwarzach – VfL Volkach in der Vorbereitung


Helmuth Weisensel ist nicht nur Trainer das VfL Volkach. Als Co-Trainer der Bayern-Auswahl betreut der Fußballlehrer aus Schleerieth diese auch beim Uefa-Regions-Cups. Mehr zum Spiel gibt es hier. Das Spiel endete 4.0 für Schwarzach.


Auf gleicher Höhe 😉 Der Ex-Geesdorfer Fabian Hahn und Simon Pauly Neuzugang bei den Schwarzachern der sich mit zwei Toren gut einführte


Nico Eichelbrönner SC Schwarzach und Daniel Caspari (in Neon)


Maximilian Lutz Volkach und Tobias Schulz hinten


Fabian Sillig, starker neuzugang bei den Schwarzacher. Der Geiselwinder kam vom SSV Kitzingen


Thomas Redelberger ab der Saison 2019/20 Trainer bei den Schwarzachern schaute sich das Spiel seiner zukünftigen Mannschaft an


Markus Weckert schon gut in Schuß, hinten Schwarzachs Torhüter Rene Schnur


Alexander Lang immer eine Stütze seiner Mannschaft


Gut aufgelegter Julius Stroehlein


Volkachs Kapitän Lucas Springer und Patrick Weber Schwarzach


Neuzugang Simon Pauly

Höhen und Tiefen in der Vorbereitung beim TSV Abtswind

Nach der Galavorstellung gegen den Regionalligisten aus Schweinfurt am vergangenen Samstag und dem klaren Sieg gegen den Bezirksligisten aus Oberschwarzach unter der Woche musste die Mannschaft von Mario Schindler eine klare Niederlage gegen die gut aufgelegten Kleinrinderfelder Landesligaplayer hinnehmen.

Raphael Fuss, der auch schon mal bei den Kitzinger Bayern und der SG Buchbrunn/Mainstockheim kickte im Zweikampf mit Nicolas Wirsching. Beobachtet von Jürgen Endres und im Hintergrund Kleinrinderfelds Trainer Tobias Jäger, der lange Jahre in Marktbreit tätig war.

Sandro Kramosch im Zweikampf mit Abtswinds Kapitän Nicolas Wirsching

Der zweite der Zwillingsbrüder, Marco Kramosch der sich als zweifacher Torschütze in den Spielberichtsbogen eintragen ließ auf dem Bild im Zweikampf mit Youngster Yannick Zunder aus Sugenheim.

Mehr Bilder vom Spiel findet man hier

Fußballtrainer im Winter

Dick eingepackt stehen sie am Rand des Spielfeldes, trotzen der Kälte und hoffen auf Umsetzung ihrer Trainingspläne.


Thomas Latteier von der TSV/DJK Wiesentheid verlässt nach nur einer Saison den Verein wieder und macht Platz für Hassan Alremeithi der bekanntlich Ende letzten Jahres seinen Rückzug in Geesdorf bekannt gemacht hatte.


Thomas Beer der Trainer des SSV Kitzingen hat gut Lachen, steht seine Mannschaft doch an der Tabellenspitze der Kreisliga.

Mehr Bilder vom Spiel der beiden Mannschaften SSV-Wiesentheid findet man hier


Danial Mache von der FG Marktbreit/Martinsheim freut sich über einen prominenten Neuzugang. Torjäger Daniel Endres kehrte zu seinem alten Verein zurück.


Daniel Endres führte sich mit zwei Toren gut in die Marktbreiter Mannschaft ein.


Spielertrainer Christian Volkamer schürrte selber die Fußballschuhe um mit seinen Willanzheimern ohne große Trainingsvorbereitung gegen seinen ehemaligen Verein aufzulaufen.

Zum Spiel FG Marktbreit/Willanzheim – SV Willanzheim gibt es hier eine Bildergalerie. Das Spiel endete erwartungsgemäß mit einem hohen Sieg für den Bezirksligisten 7:1 im Sickergrund auf dem Kunstrasenplatz.


Daniel Tarone, Trainer von SVG Steinachgrund-Guttenstetten einem Bezirksligisten aus Mittelfranken hat schon unter Lucien Favre und Jeff Saibene gespielt. Kommt aber mit seinem gut bezahlten Team nicht so recht weiter. Derzeit 9.Platz in der Liga.


Manuel Bergmüller, der jahrelang für den TSV Fischbach arbeitete und als Spieler für Eltersdorf in der Landesliga kickte, plagen mit seinen Spieler aus dem Knoblauchsland andere Sorgen wie der Tabellenplatz des TSV Buch in der Landesliga/Nordwest zeigt.

Das Spiel auf dem Kunstrasen im Steinachgrund gewann der TSV Buch knapp mit 0:1 mehr Bilder hier.


Schweinfurts Trainer Timo Wenzel, als Spieler beim VfB Stuttgart und 1.FC Kaiserlautern unter Vertrag, konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft gegen Bayernligisten TSV Abtswind nicht zufrieden sein.


Mario Schindler, der Trainer des TSV Abtswind, hat gut lachen seine Mannschaft hat sein Konzept gut umgesetzt. Das Quentchen Glück fehlte dann aber schlußendlich zum Unentschieden.

Mehr Bilder zum Spiel Abtswind -Schweinfurt gibt es hier. Gespielt wurde auf dem neuen Kunstrasenplatz in Abtswind.


Florian Hetzel vom TSV Forst bei der er seit fünf Jahren als Spieler und Trainer fungiert, war mit seiner Truppe ebenfalls im Sickergrund bei der SG Buchbrunn/Mainstockheim zu Gast. Früher kickte er in der Regionalliga für den FC Schweinfurt 05 und im Sickergrund gab es einen knappen Sieg mit vielen Toren.


Thorsten Selzam von der SG Buchbrunn/Mainstockheim fror an der Seitenlinie bei der er kurzzeiting das Fähnchen schwang. Seine Tätigkeit bei der Spielgemeinschaft hat er ja bereits im Dezember aufgekündigt. Jetzt gilt es die Saison ordentlich zu Ende zu spielen.

Bilder vom Testspiel im Sickergrund, das 5:6 für Forst endete gibt es hier.

Teamvorstellung Radteam Herrmann

Früher hieß dieser Blog einmal „Leben und Radfahren in Mainfranken“ Nach schwerer Krankheit musste ich vor gut einem Jahrzehnt mit dem Radeln aufhören, bin aber aber trotzdem dem Radsport immer noch verbunden so das ich gerne den Bericht über das einzige fränkische Radsportteam poste.


Foto: „Herrmann Radteam“

Der fränkische Fernsehmoderator Charly Hilpert, selbst radsportbegeistert führte durch die Veranstaltung und stellte zu aller Erst neben Hauptsponsor Stefan Herrmann, das Kontinental Team 2019 unter der Leitung von Sport Direktor Grischa Janorschke vor.

So hat man sich mit dem Ansbacher Manuel Porzner, und den beiden U23 Fahrern Johannes Adamietz (Ulm) und Alexander Tarlton aus Kaiserslautern verstärkt.

Auch „neu an Bord“ sind die beiden Youngsters Lennart Jung (Gusterath) und Nils Weispfennig (Waghäusel), die ebenfalls als U23 Fahrer an der Startlinie stehen werden.

Der Gießener Florian Obersteiner, startet bereits in seine 3. „Herrmannsaison“ und möchte selbstverständlich seine Erfahrungen an die Jüngeren weitergeben.

Er konnte sich im letzten Jahr den Deutschen Meistertitel im Mannschaftszeitfahren mit Victor Brück (Ruhmannsfelden), Miguel Heidemann (Darmstadt), Leon Echtermann (Hattersheim) – die vier, die nun wieder versuchen werden an den Erfolgen im vergangenen Jahr anzuknüpfen.

Christopher Hatz (Wiesbaden) & Florenz Knauer (Lisberg) – die alten Hasen oder „die Roadcaptains“, wie Charly Hilpert so schön ins Mikrofon sprach sind auch wieder mit von der Partie. Beide verfügen über eine jahrelange Erfahrung in der Radsportszene und standen bereits in der Vergangenheit bei einem Kontinentalteam unter Vertrag.

Diese Erfahrungen gilt es nun vor allem an die jungen Fahrer im Team weiter zu geben. Sechs der elf Fahrer gehören noch der U23-Kategorie an und sind damit die Zukunft der Mannschaft. Um die jungen Talente zu fördern wurde die Betreuung der Fahrer intensiviert und reine U23-Rennen in den Kalender aufgenommen um den Fahrern einen internationalen Vergleich innerhalb der Altersklasse zu bieten.

Sportdirektor Janorschke bedankte sich noch bei allen Betreuern, die im vergangenen Jahr das Team vor/während und nach den Radrennen bestens unterstützt haben und dies auch weiterhin tun werden.

Stefan Herrmann nutzte zum Schluss die Gelegenheit und bedankte sich bei seinen Sponsoren und überreichte kleine Präsente und u.a. erhielten diese das Deutsche Meister Trikot vom Mannschaftszeitfahren in Genthin 2018.

Neben dem neuen KT-Team wurde selbstverständlich auch der Verein vorgestellt.

Fernsehbericht Franken Fernsehen Teampräsentation

#herrmanngoespro #herrmannradteam

„Teamvorstellung Radteam Herrmann“ weiterlesen

Jannik Feidel wird neuer Trainer in Geesdorf

Auf der Facebookseite des FC Geesdorf kann man dazu folgendes lesen: „Wir freuen uns Euch mitteilen zu dürfen, dass ab der kommender Saison Jannik Feidel das Amt des Spielertrainers übernimmt! Jannik ist momentan Co-Trainer und Spieler der zweiten Mannschaft der Würzburger Kickers.
Die vorherigen Stationen des Bayern- und Landesligaerfahrenen Mittelfeldspielers waren unter anderem der FC Schweinfurt 05 , die TG Höchberg sowie Bayern Kitzingen.
Der FC Geesdorf wünscht dir viel Spaß und vor allem Erfolg für diese spannende Aufgabe!“ Ich finde gute Wahl.

Bild: 1. FC Geesdorf

Mario Schindler verlängert beim TSV Abtswind – Komplettes Trainerteam bleibt dem Bayernligisten erhalten

Der Fußball-Bayernligist TSV Abtswind spricht seinem Cheftrainer Mario Schindler ein weiteres Jahr das Vertrauen aus und hat den Vertrag mit dem 42-Jährigen bis zum Ende der Saison 2019/20 verlängert. Der neue Kontrakt gilt unabhängig davon, in welcher Liga die Mannschaft in der kommenden Runde spielt. Der Bayernliga-Neuling belegt zur Winterpause nach 22 von 34 Spieltagen den 13. Tabellenplatz und hat zwei Punkte Vorsprung auf einen Relegationsrang.

„Es freut mich, dass der Verein dieses Vertrauen in mich hat und meine Arbeit schätzt“, sagt Mario Schindler, der im vergangenen Sommer vom Landesligisten DJK Schwebenried/Schwemmelsbach zum TSV Abtswind gekommen war, für den er zwischen 2008 und 2012 als Spieler aufgelaufen war. „Ich habe mit der Vereinsführung die aktuelle Spielzeit analysiert“, sagt Schindler. „Wir sind zu sehr ähnlichen Ergebnissen gekommen und uns bewusst, dass unsere Punkteausbeute bisher durchwachsen ist, obwohl wir als Aufsteiger immer über dem Strich standen. Das ist nicht selbstverständlich.“ In den verbleibenden zwölf Spielen gilt es für Abtswind, den Verbleib in der Bayernliga zu sichern. „Wir haben einen jungen Kader mit enormem Potenzial“, sagt Mario Schindler. „Es macht Spaß, mit den Jungs zu arbeiten und sie weiterzuentwickeln. Diesen Weg will ich mit meiner Vertragsverlängerung fortsetzen.“

Dabei kann der Chefcoach weiterhin auf seine bewährten Assistenten vertrauen: Auch Athletiktrainer Robert Mildenberger (67 Jahre, seit 2018 im Verein) und Torwarttrainer Timo Katzenberger (43, seit 2015) gehen beim TSV Abtswind in eine weitere Saison. Außerdem bleibt Patrick Gnebner für die zweite Mannschaft verantwortlich. Der 27-Jährige bestreitet ab Sommer seine dritte Spielzeit als Spielertrainer des Reserveteams, das derzeit auf Position neun im Mittelfeld der Kreisliga liegt.


Patrick Gnebner, auf dem Bild noch im Trikot von Neustadt/Aisch, im Zweikampf mit Mathias Brunsch

Erlös aus dem Geesdorfer Weihnachtshaus als Spende für Mix for Kids


Das Weihnachtshaus der Familie Lordo in Geesdorf (Foto: Thomas Lordo)

Es strahlte in allen Farben, das Weihnachtshaus der Familie Lordo im beschaulichen Geesdorf, und zog von Anfang Dezember bis zum Dreikönigstag mit Einbruch der Dunkelheit zahlreiche Menschen in seinen Bann. Für fünf Wochen war der kleine Ort um eine leuchtende Attraktion reicher. Die Leute aus nah und fern, die allabendlich das Anwesen säumten, schauten und staunten und sogen die Atmosphäre so berauscht in sich auf wie ein in Glühwein getauchter Lebkuchen.

Ein Weihnachtsmann neben der Tür, Zuckerstangen auf dem Balkon oder eine ganze Krippe am Hintereingang – die Figuren und Formen, die Lampen, Lichterketten und Girlanden rund um das Haus der Lordos waren von scheinbar unerschöpflicher Vielfalt und weithin sichtbar. Vom Vorgarten über die Fenster bis unters Dach reichte die Dekoration, die ein kunterbuntes Farbenspiel erzeugte.

Kein Wunder, dass das Schmücken des Hauses mit reichlich Aufwand verbunden war: Vier Wochenenden verbrachten John und Birgit Lordo, Sohn Thomas und Großmutter Rita Herold, um mit viel Liebe zum Detail alles anzubringen und aufzustellen. Selbst das Ein- und Ausschalten sämtlicher Lichter dauerte jedes Mal zehn Minuten. Bereits vor 25 Jahren hatte die Familie begonnen, ihr Eigenheim in ein Weihnachtshaus zu verwandeln. Den Anstoß lieferte John Lordo, ein gebürtiger Amerikaner, in dessen Heimat solche Beleuchtungen keine Seltenheit sind. In den vergangenen fünf Jahren gab es in Geesdorf eine Pause, ehe 2018 der Lichterglanz seine Fortsetzung nahm.

An den Hauseingang hatten die Lordos eine Spendenbox gestellt und die Besucher um einen Beitrag gebeten – nicht, um ihre Stromrechnung zu bezahlen, sondern um das gesammelte Geld uneigennützig an Mix for Kids weiterzuleiten. „Indien liegt uns sehr am Herzen“, sagte Birgit Lordo, als sie 320 Euro an die Vereinsvorsitzende Silke Wurlitzer überbrachte. „Bei Mix for Kids wissen wir genau, dass die Spende bei den Straßenkindern und im Waisenhaus ankommt.“ Der gemeinnützige Verein finanziert mehrere Projekte, um sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu helfen, darunter verschiedene Initiativen in Indien. Auf der Internetseite www.mixforkids.de gibt es weiterführende Informationen.


Familie Lordo überbrachte Silke Wurlitzer (Zweite von links) vom Verein Mix for Kids eine Weihnachtsspende (Foto: Michael Kämmerer).

Torwart-Trio bei den Kickers ist mit Eric Verstappen wieder komplett

Der FC Würzburger Kickers präsentiert seinen ersten Winter-Neuzugang: Eric Verstappen, der zuletzt für Tennis Borussia Berlin spielte, hat am Dallenberg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 mit der Option auf eine weitere Spielzeit unterschrieben. Damit ist das Torwart-Trio der Kickers wieder komplett: Nachdem Nico Stephan verletzungsbedingt noch länger ausfallen wird, steht den Mainfranken neben Patrick Drewes und Leon Bätge nun wieder dauerhaft ein dritter Torhüter zur Verfügung.

In den vergangenen Wochen konnten sich die Kickers-Verantwortlichen bereits ein Bild vom 24-jährigen Keeper machen: Verstappen stand sowohl kurz vor Weihnachten als auch im Trainingslager mit dem Team auf dem Platz und kam im Rahmen des Trainingslagers in San Pedro del Pinatar beim Testspiel gegen den belgischen Erstligisten Waasland-Beveren 60 Minuten zum Einsatz.

Der aus Venlo stammende Niederländer wurde in der Jugend der PSV Eindhoven ausgebildet und sammelte sowohl in der U15 als auch in der U17 Erfahrungen in den Juniorennationalmannschaften seines Heimatlandes. Nach Stationen in Venlo und De Graafschap zog es den 1,96 Meter großen Schlussmann im Sommer 2017 nach Deutschland: Über Eintracht Braunschweig und Tennis Borussia Berlin ist Verstappen nun nach Würzburg gekommen.

„Eric hat im Training von Beginn an einen guten Eindruck gemacht und in jeder Einheit Gas gegeben“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele: „Er dirigiert seine Vorderleute lautstark und besitzt allein schon aufgrund seiner Körpergröße und seiner starken Ausbildung hervorragende Voraussetzungen. Zudem ist Eric auch neben dem Platz ein klasse Typ, der im Team super aufgenommen wurde.“

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und will in jeder Trainingseinheit alles geben“, sagt Eric Verstappen: „Im Trainingslager habe ich bereits einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft gewonnen und bin nun froh, Teil dieses Teams zu sein.“