Edi Ziegler verstorben

Drei Wochen nach seinem 90. Geburtstag verstarb am 19. März Bayerns Radsport-Legende  Edi Ziegler. Der gebürtige Schweinfurter war in den 1950er-Jahren erfolgreichster deutscher Straßenfahrer der Amateure.  Als  achtfacher Deutscher Meister  krönte Edi Ziegler seine  erfolgreiche Laufbahn mit  einer Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki. … mehr zum Nachruf des BDR gibt es hier

Der Keller wird aufgeräumt – Schnäppchenjäger aufgemerkt

Aus dem Grund verkaufe ich einige Sachen recht günstig. Bei Interesse einfach melden. Privatverkauf. Kein Versand, keine Rücknahme, keine Garantie. Galerie wird ständig erweitert. Wenn der Coronavirus nicht wäre würde ich mich auch auf einen Flohmarkt stellen. Interessant vor allem für Radsportler, Hobbyfotografen, Bastler und Heimwerker.

Startschuss in die Bundesliga Rad-Saison

Am nächsten Wochenende fällt um 9 Uhr der erste Startschuss zum Bundesliga-Radrennen in Einhausen. Wenn sich am Sonntag, dem 22. März 2020, die Junioren an der Startlinie in der Ringstraße platzieren, haben die Verantwortlichen des ausrichtenden Fördervereins Radsport Bergstraße, jede Menge Vorarbeit geleistet. Dann ist es vorbei mit den Vorbereitungen an der Strecke, im Anmelde- oder Pressebereich, dann hat der Sport das Sagen. Bei hoffentlich gutem Rennwetter startet nämlich die Radsport Bundesliga mit dem  Müller – Die lila Logistik Rennen rund um den Jägersburger Wald in die Saison. Über den gesamten Renntag werden gut besetzte Starterfelder erwartet, darunter auch einige lokale Sportler wie der vierfache Hessenmeister Florian Dietz von der SSG Bensheim oder der U 17-Nationalfahrer Louis Leidert, der aus Bensheim stammt, aber für den RSV Seeheim an den Start geht. Auf dem schnellen Rundkurs, die Durchschnittsgeschwindigkeiten liegen teilweise über 45 km/ h die Stunde, werden Sprintentscheidungen erwartet. „der Kurs ist fast identisch mit der Rennstrecke, die bei den Deutschen Radsportmeisterschaften 2018 gefahren werden musste. Lediglich die Zielankunft wurde aus dem Ortsinnenbereich in die Ringstraße verlegt, um die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering als möglich zu halten“, sagt Henning Jaecks, zuständig für die Rennorganisation.  Doch nicht nur die Organisation beanspruchte die für den Renntag zuständigen Luc Dieteren und Henning Jaecks ganz besonders. Das Thema Corona spielt natürlich eine Rolle. „Die Gesundheitsbehörde hat der Veranstaltung grünes Licht gegeben. Die Empfehlungen der Behörde werden wir umsetzen, so der Hauptverantwortliche der Veranstaltung Luc Dieteren.  Organisatorisch befindet man sich auf der Ziellinie und will den Radsportlern eine sichere Bühne bieten und ihnen den Einstieg in die Saison bieten. „Einhausen ist wie gemacht für den radsportlichen Saisonstart. Wir finden in der Gemeinde eine hervorragende Infrastruktur vor, die Gemeinde unterstützt uns nach ihrem Möglichkeiten, unser Organisationsteam steht. Wir fiebern dem Startschuss entgegen“, sagt Luc Dieteren, der Hauptverantwortliche des gesamten Renntages und damit der Veranstaltung. Hoffentlich macht das Coronavirus den Veranstaltern keinen Strich durch die Rechnung. Früher waren wir dort auch oft zu Gast. Text/Fotos: Jürgen Pflegensdörfer

UCI und Discovery gründen UCI Track Cycling World League

Discovery und die UCI vertiefen ihre langjährige Partnerschaft mit dem Ziel, den Radsport weltweit zu fördern und zu mehr Wachstum zu verhelfen, vor allem dank der globalen Reichweite, den umfangreichen Medienplattformen und der Vermarktungskompetenz von Discovery.

Foto: UCI/Discovery

Der internationale Radsport-Weltverband UCI und Discovery haben die Gründung der UCI Track Cycling World League bekanntgeben, die erstmalig in der Saison 2021/22 ausgetragen wird. Die Ankündigung der neuen Bahnradsport-Weltliga folgt auf einen Beschluss der UCI vom 26. September 2019. Discovery und die UCI vertiefen ihre langjährige Partnerschaft mit dem Ziel, den Radsport weltweit zu fördern und zu mehr Wachstum zu verhelfen, vor allem dank der globalen Reichweite, den umfangreichen Medienplattformen und der Vermarktungskompetenz von Discovery. Im Rahmen der Vereinbarung, die bei der UCI Bahnrad-Weltmeisterschaft 2020 presented by Tissot in Berlin unterzeichnet wurde, wird das Management, die TV-Produktion und die Vermarktung der neuen UCI-Serie dem Global Cycling Network (GCN) in Zusammenarbeit mit Eurosport Events, der speziellen Event-Vermarktungs-Unit von Eurosport, für eine erste Laufzeit von acht Jahren übertragen. Die UCI Track Cycling World League profitiert dank der Partnerschaft von einer garantierten umfangreichen internationalen Verbreitung über die verschiedenen Discovery-Sender und Plattformen inklusive Eurosport, der führenden Sportplattform in Europa, und dem Global Cycling Network, der führenden Medien-Marke im Radsport. Das neue UCI-Format ist kurz, dynamisch und attraktiv und somit perfekt auf die Bedürfnisse der TV-Medien und auf die Erwartungen der Zuschauer zugeschnitten. Ziel ist es, den Bahnradsport zu neuer Attraktivität zu verhelfen und für ein breiteres, neues Publikum, das spektakulären Spitzensport sehen will, zu öffnen. Das Wettkampfprogramm der neuen UCI-Liga umfasst vier Disziplinen für Männer und Frauen: Einzelsprint, Keirin, Ausscheidungsfahren und Scratch. Die Premieren-Saison wird direkt im Anschluss an die UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften 2021 von November 2021 bis Februar 2022 ausgetragen, und umfasst sechs Durchgänge von jeweils einer Dauer von rund zwei Stunden. Die neun bestplatzierten FahrerInnen der UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften in den Disziplinen Sprint und Keirin sowie alle Medaillengewinner der weiteren Disziplinen werden für den Wettbewerb ausgewählt. Wenn dieselben FahrerInnen bei mehr als einer Disziplin unter die ersten neun kommen, wird die UCI Wildcards vergeben um die freien Plätze zu füllen. Die Trikots der Teilnehmer werden im Stil ihrer Nationalflagge gestaltet sein, während die frisch-gekürten Weltmeister das traditionelle Regenbogentrikot tragen werden. Bei der neuen UCI Track Cycling World League: Können die TeilnehmerInnen UCI-Punkte sammeln, nach einem ähnlichen Punkteschlüssel wie bei den UCI-Weltmeisterschaften. Haben die FahrerInnen die Chance, sich für die UCI-Weltmeisterschaften zu qualifizieren, wenn sie im Gesamt- Klassement unter den Top 3 sind und wenn sich ihre Nation nicht qualifiziert. Können FahrerInnen, zusätzlich zu ihrem Startgeld, um attraktive Preisgelder kämpfen. Ab 2021 wird der internationale Bahnradsport-Kalender der UCI rund um die folgenden großen Wettkämpfe wie folgt strukturiert sein: UCI Bahnrad-Nationen-Cup, bestehend aus drei Läufen findet zwischen März und September statt. Die UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften folgen im Oktober, nach dem Nationen-Cup. Die neue UCI Bahnrad-Weltliga findet von November bis Februar statt. UCI Präsident David Lappartient sagt: “Ich bin hocherfreut, dass Discovery als Gründungs- und Vermarktungspartner der neuen Bahnrad-Weltliga an unserer Seite ist. Ihr ausgesprochenes Know-how in der Vermarktung, Organisation und TV-Produktion von Sportveranstaltungen wird wesentlich zur positiven Entwicklung und Popularität des Bahnradsports beitragen.“ „In dieser neuen UCI-Rennserie werden die verschiedenen Disziplinen in einem attraktiven Jahreskalender gebündelt, der viel Abwechslung bietet und sowohl neue Radsportfans anspricht als auch die traditionellen Anhänger des Bahnradsports begeistert. Gemeinsam mit unserem neuen Partner werden wir die Attraktivität des Bahnradsports auch jenseits der Olympischen Spiele hinaus steigern, wo er seit den ersten Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 auf dem Programm steht.“ Andrew Georgiou, Präsident, Eurosport und Global Sports Rights & Sports Marketing Solutions, fügt hinzu: “Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Beziehung zur UCI weiter vertiefen und für den Sport in ganz Europa den nächsten Schritt vollziehen können. Eurosport Events ist für unser Unternehme von steigender Bedeutung und bietet Rechtehaltern die Möglichkeit ihr Portfolio an Sportevents weltweit auszubauen und zu stärken.“ „Die Partnerschaft mit der UCI stellt auch das breite Spektrum und das große Know-how von Discovery mit seinen Marken heraus und zeigt, wie der Sport und seine Partner davon profitieren. Discovery bietet sowohl maßgeschneiderte lokale Inhalte für die unterschiedlichsten Zielgruppen, als auch die besten Fachanalysen mit den beliebtesten Experten und großartigem Storytelling. Wir sind überzeugt, dass dank unserer Fachkompetenz im Radsport, dem Vermarktungs-Know-how von Eurosport Events und in Kombination mit der globalen Reichweite der Discovery-Sender und Plattformen, inklusive Eurosport und GCN, die UCI Track Cycling World League zu einem großen Erfolg wird. Als ‚Home of the Olympics‘ in Europa freuen sich Discovery und Eurosport darauf, die Stars des Velodroms bis einschließlich Paris 2024 zu unterstützen.“ Eurosport hat für Millionen von Radsportfans Pionierarbeit in der Berichterstattung geleistet und berichtet für ein wachsendes Publikum seit mehr als 25 Jahren über UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften und Weltcup-Events. Mit mehr als 2.500 Stunden Berichterstattung an 200 Tagen mit Live-Radsport über mehr als 110 Profi-Veranstaltungen ist Eurosport als das „Home of Cycling“ in Europa fest etabliert und hat diese Position mit der Integration von GCN, dem Streamingbruder von Eurosport mitsamt dem Content und der Fachexpertise, weiter gefestigt und bietet das größte Angebot an Premium-Radsport auf dem Planeten.  GCN ist Teil der Play Sports Group, deren Marken 8,2 Millionen Fans vereinen und 100 Millionen monatliche Zuschauer erreichen. GCN wurde 2013 gegründet und hat sich schnell zu der präferierten Digitalplattform mit Must-have-Inhalten für Radsportfans entwickelt. Die Plattform kombiniert die Liebe für den Radsport, Expertenanalysen und einen unvergleichlichen Zugang zu den Profi-Fahrern. GCN hat eine starke Youtube-Community mit fast zwei Millionen Abonnenten und bietet seinen Content den Fans direkt und jederzeit verfügbar an – ob auf dem Smartphone, dem Computer oder SmartTV. Discovery erwarb im Januar 2019 eine Mehrheitsbeteiligung an der Play Sports Group.

Buchtipp: Jonathan Vaughters – One-way Ticket

Mit Asperger im Haifischbecken Profiradsport: Jonathan Vaughters und seine einsame Mission In seiner Autobiografie erzählt der langjährige Profi und Teammanager von »einer Romanze zwischen einem zutiefst fehlerbehafteten Menschen und einem zutiefst fehlerbehafteten Sport« Bielefeld, Februar 2020 – Zwei ärztliche Diagnosen sind es, die Jonathan Vaughters’ Karriereweg im Radsport rahmen, die erklären, warum dieser so und nicht anders verlaufen musste. 1994 ist der talentierte Nachwuchsfahrer aus Colorado gerade Hals über Kopf nach Spanien aufgebrochen, um seinen Kindheitstraum wahr werden zu lassen. Da teilen ihm die Ärzte seiner neuen Mannschaft nach der Eingangs-untersuchung aufgeregt mit, er habe eine riesige linke Herzkammer und Unmengen Hämoglobin im Blut. Die idealen genetischen Zutaten für eine große Karriere, heißt es. Sein Chef beruft ihn gleich vom Amateur- ins Profiteam. Dumm nur: Es ist die Zeit, in der solche natürlichen Talente kaum noch etwas zählen, weil sich dem Sauerstoff-gehalt des Blutes auch ungestraft mit EPO auf die Sprünge helfen lässt. 2018 schließ-lich erhält Jonathan Vaughters, inzwischen erfolgreicher Teammanager, eine weitere Diagnose,als er nach der zweiten gescheiterten Ehe seine trennungsbedingte Depres-sion aufarbeitet: Er hat seit jeher das Asperger-Syndrom, eine Form von Autismus. Wie konnte das gutgehen in einem Milieu wie dem Profizirkus, der doch oft wie ein einziges großes soziales Experiment wirkt, wie ein hochkomplexes Rudel? Kein Wunder, so scheint es, dass Vaughters’ Weg im Radsport zur emotionalen Achter-bahnfahrt geriet: Er lebte seinen Traum, er fuhr abwechselnd für Teams, die als »Sau-bermänner« verlacht wurden oder im Doping-Wettrüsten alle Register zogen, er kehrte verbittert in die Staaten zurück, aber dem Radsport letztlich doch nicht den Rücken. Denn Vaughters erkannte, was nun seine Verantwortung war: Er würde fortan – sei es als Teamchef oder als Kronzeuge der Anti-Doping-Behörden – »alles in meiner Macht Stehende tun, dass nie wieder ein junger Radrennfahrer vor der Entscheidung stehen wird, entweder seinen Traum aufzugeben oder seine Seele zu verkaufen«. »Neun Leben auf zwei Rädern« lautet folgerichtig der Untertitel seiner Autobiografie »ONE-WAY TICKET«, die nun im Covadonga Verlag erscheint. Es ist ein wilder Ritt durch drei Jahrzehnte Radsportgeschichte, in denen Jonathan Vaughters bei den meisten einschneidenden Ereignissen einen Platz in der allerersten Reihe hatte. Die Sportwelt kennt Jonathan Vaughters als leichtgewichtigen Kletterer, der 1999 den 31 Jahre alten Rekord von Charly Gaul am Mont Ventoux pulverisierte. Der zwei Jahre später mit vorwurfsvoller Miene und furchteinflößender Gesichtsschwellung in die Kameras der Weltpresse blickte, als er nach einem Wespenstich aus der Tour de France ausschied, weil die Dopingregularien eine Behandlung mit Cortison verboten. Sie kennt ihn nun seit mehr als einer Dekade als Teammanager im Tweed-Outfit, als umtriebigen, keine Kontroverse scheuenden Mann hinter einer Mannschaft, die schon als Slipstream, Garmin und Cannondale antrat und nun EF Education First heißt. Sie kennt ihn als meinungsstarken Macher, der sich – ob nun als Präsident der Vereinigung der Profiteams AIGCP oder via Twitter – gern mit den Mächtigen des Metiers anlegt. In »One-Way Ticket« verrät er, was ihn dann antreibt und die Messer wetzen lässt. Mit den hohen Herren vom Radsportweltverband UCI, mit dem Team Sky bzw. Ineos und immer wieder auch mit Lance Armstrong.

Hier geht es zur Leseprobe und hier kann man beim ambitionierten Radsportverlag direkt bestellen.

Teilstück bei Paris-Roubaix nach John Degenkolb benannt

Herzlichen Glückwunsch John Degenkolb zum eigenen Kopfsteinpflaster in Paris-Rouybaix! Dazu John Degenkolb bei der Einweihung seines Teilstückes: „Ich konnte mir die Ehre nicht vorstellen, meinen eigenen Pavé bei der Königin aller Klassiker, in der Hölle des Nordens, bei meinem Lieblingsrennen, im Verlauf von Paris-Roubaix, einem Pavé namens JOHN DEGENKOLB, und an der Spitze eines der Pavillons zu erhalten Die prestigeträchtigsten, eine der längsten und härtesten. Dies entspricht definitiv meinen Erwartungen. OK, ich habe das Rennen gewonnen. Aber auch hundert andere haben es geschafft. Ich habe auch die Kopfsteinpflaster-Etappe der Tour de France gewonnen, aber andere Fahrer haben das vor und nach mir getan. Es ist unglaublich und ich muss mich ganz herzlich bei allen bedanken, die dies möglich gemacht haben. Dies ist jedoch nicht nur pure Freude, sondern auch eine große Verantwortung sowie ein Botschafter von @lesamisdeparisroubaix, einer wunderbaren Gruppe von Radsportbegeisterten, die Verbringen Sie Ihre ganze Freizeit damit, die Rennstrecke zu schützen, die Fahrradkultur am Leben zu erhalten und sicherzustellen, dass das Rennen so hart bleibt wie seine erste Ausgabe im Jahr 1896. Sie haben vielleicht schon von den Problemen des letzten Jahres mit dem Juniorenrennen Paris-Roubaix gehört. Ja Es war meine Idee zu helfen. Um einer größeren Gruppe von Menschen zu zeigen, dass unser geliebter Sport, mein Beruf, das Radfahren, in Gefahr ist. Wir brauchen eine solide Basis, um die Jugendlichen zu unterstützen, ihre Rennen zu sichern und ihnen zu zeigen, wie cool Radfahren ist. Diese Unterstützung ist die Basis für alles. Es gab so viele Leute, die sofort geholfen haben … und dieser Pavé ist auch ein kleines bisschen ihr Pavé. Ohne die Community, die Fans und ihr Engagement für den Sport würde ich jetzt nicht mit Tränen in den Augen hier stehen. Vielen Dank. Vielen Dank. Vielen Dank. Gracias. Mille Grazie und Merci Beaucoup!“ Text: lotto Soudal

25. Internationale Spezialradmesse in Germersheim – Erfindergeist gefragt – jetzt bewerben!

„Mit dem Erfinderwettbewerb möchten wir dem menschlichen Ideenreichtum auf der Spezialradmesse eine spezielle Plattform bieten“, beschreibt Spezi-Veranstalter Hardy Siebecke die Intension des zum dritten Mal veranstalteten Kreativwettbewerbs. „Im Bürgerhaus Germersheim zwischen Halle 3 und E-Parcours werden wir aus den eingereichten Bewerbungen die zehn aussichtsreichsten Wettbewerbsteilnehmer präsentieren.“ Eine Fachjury kürt gemeinsam mit dem Publikum die drei Gewinner mit den zukunftsträchtigsten Produkten. Der Erstplatzierte erhält die Trophäe „Der Spezi 2020″ sowie einen kostenlosen Standplatz auf der 2021er Messe, Platz 2 und 3 bekommen eine Gratisanzeige im Messekatalog des kommenden Jahres. Bereits zum 25ten Mal begrüßt die weltweit größte Spezialradmesse ihre in- und ausländischen Fans am 25. und 26. April 2020 in Germersheim. Rund 10.000 Besucher aus der ganzen Welt sind traditionell vor Ort, wenn die über 130 Austeller ihre speziellen Fahrrad-Exponate zeigen. Innovatives und Bewährtes rund um Liegeräder, Transporträder, Velomobile, Falträder, Dreiräder, Tandems, E-Bikes und Pedelecs, Reha-Mobile, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder und Zubehör wird zwei Tage lang in vier Hallen und auf einem großen Freigelände zu sehen sein. 3. Spezi-Erfinderlabor: Das Bewerbungsverfahren für den Erfinderwettbewerb 2020 im Rahmen der 25. Internationalen Spezialradmesse in Germersheim (25. und 26. April) ist angelaufen. Mitmachen kann jeder, der eine innovative Idee oder einen Prototypen rund um das Thema Mobilität auf einem, zwei, drei oder vier Rädern in petto hat. Bis zum 31. März kann man sich bewerben unter www.umfrageonline.com/s/ff32094. „Wir zeigen seit einem Vierteljahrhundert das größte Angebot an Liegezwei- und Liegedreirädern weltweit“, freut sich Hardy Siebecke, der mit einem 100-köpfigen Organisationsteam die internationale Messe stemmt. „Auch Transporträder und vollverkleidete Velomobile sind mit zahlreichen Ausstellern vertreten, und der Reha-Bereich bzw. die Mobilität von Menschen mit Einschränkungen liegt uns besonders am Herzen.“ Einen eigenen Probeparcours bestücken die unterschiedlichsten Modelle mit E-Motor, die auf dem großen Gelände im Lamotte-Park Probe gefahren werden können; ebenso wie die muskelbetriebenen Fahrzeuge, für die der Busbahnhof als Teststrecke zur Verfügung steht. Ein Vortragsprogramm mit Reiseberichten und technischen Referaten rundet das abwechslungsreiche Angebot der Spezialradmesse ab. Weitere Infos unter www.spezialradmesse.de und auf Facebook. Zum Erfinderwettbewerb: www.umfrageonline.com/s/ff32094

Caleb Ewan, Jasper De Buyst und Roger Kluge verlängern ihre Verträge bei Lotto Soudal

Text/Foto: Lotto Soudal

Im Trainingslager von Lotto Soudal auf Mallorca verlängerten Caleb Ewan und zwei seiner Teamkollegen, Jasper De Buyst und Roger Kluge, ihre Verträge mit dem belgischen World Tour-Team bis Ende 2022. Die drei Fahrer hatten bis Ende noch eine Vereinbarung mit dem Team 2020. „Ich wusste bereits nach den ersten Monaten im Team, dass es gut zu mir passt und etwas, für das ich in Zukunft weitermachen wollte. Das war, bevor ich überhaupt angefangen habe, gut mit dem Team umzugehen “, sagt Caleb Ewan. „Die ersten Monate dieses Jahres verliefen so gut. Das Team hatte so viel Vertrauen in mich und ich wusste nur, dass die Siege kommen würden, wenn wir gut zusammenarbeiten würden. Ich habe mich im Team einfach so wohl gefühlt, dass ich gleich in den ersten Monaten wusste, dass ich mich freuen würde, wenn sich die Gelegenheit ergibt und das Team mich behalten möchte, und dass wir wirklich arbeiten können zusammenarbeiten und auf die Zukunft hinarbeiten. “ Der Australier Caleb Ewan (25) gewann in der vergangenen Saison 10 Rennen, darunter zwei und drei Etappen bei der Tour of Italy und der Tour de France. „Ich freue mich zu sehen, dass Caleb seine aktuelle Umgebung liebt“, fügt General Manager John Lelangue hinzu. „Caleb mag das Team und die Vision von Lotto Soudal. Diese Neuverpflichtungen sind gut für die Stabilität und Kontinuität des Teams. Mit Caleb haben wir einen der schnellsten Jungs im Peloton, vielleicht den schnellsten. Er ist auch noch jung. Mit Roger und Jasper wird er in den kommenden drei Jahren die beiden Hauptfahrer seines Sprinterzuges bei sich haben. Diese drei Fahrer haben Giro und Tour zusammen gemacht. Sie werden das Gleiche im Jahr 2020 tun. “Der belgische Fahrer Jasper De Buyst (26) und der amtierende Madison-Weltmeister Roger Kluge (33) aus Deutschland verlängerten ihre Verträge mit dem Team ebenfalls um zwei weitere Jahre. „Ich habe Roger offensichtlich mitgebracht und ich bin mit Jasper schon sehr gut im Team angekommen. Alle meine großen Siege in diesem Jahr kamen mit diesen beiden, die mir halfen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass ich sie auch für zukünftige Erfolge habe “, schloss Caleb Ewan.

Beiersdorfer HERRMANN RADTEAM erneut Deutscher Meister im Mannschaftszeitfahren

Auflösung der Profistruktur trotz Titelgewinn

Bei den am Wochenende ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Teamzeitfahren in Genthin verteidigte das Herrmann Sextett erfolgreich seinen im Vorjahr errungenen Titel.Christopher Hatz, Florian Obersteiner, Miguel Heidemann, Florenz Knauer, Leon Echtermann und Lennart Jung waren über die 50km Distanz am Ende 14 Sekunden schneller als die Mannschaft „Lotto-Kern Haus“.

Text/Foto: Herrmann Radteam

Sportdirektor Grischa Janorschke zeigte sich begeistert: „Die letzten 4 Wochen waren durchwegs so, dass wir immer mit dem Gedanken unterwegs waren, dass wir zum Saisonende aufhören. Das belastet schon. Aber keiner der Jungs hat den Kopf hängen lassen und heute hat das Team Charakter gezeigt.“Dabei begann der Wettkampf in Sachsen-Anhalt alles andere als optimal. Ausgerechnet der als starker Zeitfahrer geltende Leon Echtermann hatte nicht die besten Beine und musste immer wieder Führungen auslassen. „Doch dafür fuhr Lennart Jung überragend,“ so Janorschke. Die Franken markierten dadurch bereits die beste Zwischenzeit und konnten den Vorsprung bis ins Ziel halten.„Wir haben sportlich die richtige Antwort auf all die Probleme und den Ärger der vergangenen Wochen gegeben“, meint Teamchef Stefan Herrmann und spielt damit auch noch einmal die Nichtnominierung zur Deutschland-Tour an. „Wir sind eins der besten deutschen Continental-Teams, dass man Deutscher Meister wird und sich trotzdem kein Sponsor bereit erklärt, bei uns einzusteigen, das gibt es wahrscheinlich nur im Radsport. Es geht einfach nichts vorwärts.“ Es ist paradox: Durch den Sieg in Genthin sind die Herrmänner in der Bundesliga-Teamwertung bis auf zwei Zähler an den Spitzenreiter „P&S-Metalltechnik“ herangerückt. Und auch in der Einzelwertung hat der Gesamtdritte Hatz durchaus noch Chancen auf den Gewinn der Rad-Bundesliga. Erfolgreicher kann man kaum eine Saison bestreiten, dennoch stehen die Franken ohne frisches Geld vor dem Aus. Die Bundesliga wird in den kommenden zwei Wochen mit „Rund um Sebnitz“ und der „Sauerland Rundfahrt“ entschieden.

Stefan Herrmann zieht Radteam zurück

Stefan Herrmann mit seinem Sportlichen Leiter Grischa Janorschke (r.) Foto: Radteam Herrmann

Das bayerische Continental Team mit Sitz im mittelfränkischen Baiersdorf wird sich zum Ende der Saison auflösen. Teamchef Stefan Herrmann, der seine Mannschaft zu Jahresbeginn mit dem Continental Status ins Rennen geschickt hatte und mit großen Ambitionen gestartet war, zeigt sich enttäuscht: „Wir mussten einmal mehr erkennen, dass sich Sponsoren nur schwer für unseren Sport begeistern lassen. Ich wäre gerne wieder einen Schritt weiter gegangen, doch das geht nur mit frischem Geld. Eine Weiterentwicklung für unsere gesamte Mannschaft benötigt einfach einen zusätzlichen Sponsor, um den wir uns massiv bemüht haben. Leider ist uns das trotz vieler Gespräche nicht gelungen“. Trotz zahlreicher Erfolge, national wie auch auf internationaler Bühne, sind die Baiersdorfer auch enttäuscht über die Wahrnehmung in den Medien und die Nichteinladung zur Deutschland Tour.„Der regionale Sport findet immer weniger Beachtung“, sagt Sportdirektor Janorschke. „Wir haben Bundesliga-Rennen gewonnen, Wertungstrikots bei internationalen Rennen geholt, wir kümmern uns intensiv um den Nachwuchs, das alles blieb ohne Resonanz. Wir haben in den vergangenen drei Jahren jede Saison bei den Deutschen Meisterschaften Medaillen geholt, Ende Juni gewann Miguel Heidemann zuletzt den DM-Titel im Zeitfahren, wir sind immer noch amtierender Deutscher Meister im Mannschaftszeitfahren. Und wir haben unseren jungen Rennfahrern im U 23 Bereich mit unserem Rundfahrt-Programm sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten und den Vergleich mit der internationalen Spitze geboten“.Teamchef und Hauptsponsor Stefan Herrmann hat seine Fahrer und das Team-Umfeld am Wochenende über seine Entscheidung unterrichtet. „Letzten Endes blieb mir keine andere Wahl – Stillstand ist Rückschritt. Ich denke jetzt erst einmal wieder an meine Familie und das eigene Unternehmen. Man soll aufhören, wenn`s am Schönsten ist. Das Thema Continental-Team ist vorbei. Ich danke allen unseren Sponsoren, Partnern und Unterstützern, es war eine schöne Zeit und wir bleiben natürlich mit unserem Herrmann-Radteam-Verein dem Sport treu, denn wir wollen für Schüler- und Jugendfahrer weiter ein Unterstützer sein und bleiben“. Text: Radteam Herrmann

Herrmann Radteam verpflichtet mit Lukas Baldinger ein weiteres Talent

Foto: Radteam Herrmann

Das Herrmann Radteam ist wie angekündigt noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat ein weiteres hoffnungsvolles Radtalent unter Vertrag genommen. Ab sofort tritt der 20-jährige Lukas Baldinger aus Merdingen für die Franken in die Pedale. Der talentierte Schwarzwälder kommt von der französischen Mannschaft Haguenau VC Epernay nach Franken und bringt gleich die Empfehlung eines Rundfahrtsieges mit. In überzeugender Manier gewann der Herrmann Neuzugang bei der Tour du Piemont am vergangenen Wochenende die dritte Etappe, die Sprint- und die Gesamtwertung. Welche eine Empfehlung!„Ich freue mich auf mein neues Team und bin bereit für die nächste Rundfahrt“, so der Youngster. Und das wird der 56. Giro ciclistico valle d`Aosta sein, der vom 16.-21.7. stattfindet, eine schwere U 23 Rundfahrt in Italien. „Lukas kommt aus einer total radsportverrückten Familie“, freut sich Teamchef Stefan Herrmann. „Sein Vater war deutscher Meister, später lange Jahre als Profi unterwegs und steuert heute als sportlicher Leiter die Geschicke der Damen-Equipe WNT Rotor um die so erfolgreiche deutsche Fahrerin Lisa Brennauer, sein Opa Bernhard war 20 Jahre lang Nationaltrainer in Luxemburg.“ Ich kannte ihn gut und war bei meinen Kaiserstuhl Aufenthalten oft Kunde in seinem kleinen Radsportshop im Keller seines Hauses.

Miguel Heidemann wird den Prolog der italienischen Rundfahrt in Aosta erstmals im schmucken Zeitfahranzug des neuen deutschen Meisters bestreiten. Und wenige Tage später – und darüber freut man sich im Frankenland besonders – starten die blauen Herrmann Farben bei der Tour Alsace.Am 31. Juli beginnt die 5 Etappenfahrt in Sausheim unweit von Mulhouse gelegen.Vor wenigen Tagen flatterte die Einladung für den Start bei der elsässischen Tour in den Briefkasten in Baiersdorf.

„Das ist eine tolle Geschichte für uns“, meint Sportdirektor Grischa Janorschke. „Wir freuen uns einmal mehr, dass man auf uns aufmerksam geworden ist. Und wir werden mit der Verpflichtung von Lukas Baldinger auch wieder unserer Aufgabe und unserer Philosophie gerecht, junge Fahrer weiter auszubilden und zu fördern“.

Buchwald, Hinkel und Tedesco: Drei Fußball-Stars satteln am 3. Oktober für den guten Zweck um

Einer der Erfolgsfaktoren des LILA LOGISTIK Charity Bike Cups ist seine familiäre Atmosphäre. Selten kommt man mit so vielen Prominenten so entspannt ins Gespräch wie an diesem Tag. Das wird am 3. Oktober in Marbach am Neckar nicht anders sein. Und die Liste der Stars ist lang. Unter anderen werden drei Fußball-Stars für den guten Zweck umsatteln: Weltmeister Guido Buchwald, VfB-Legende Andreas Hinkel und Ex-Schalke-Trainer Domenico Tedesco.

Guido Buchwald

Viel Worte muss man über den 58-Jährigen nicht verlieren. Er wurde mit dem VfB zweimal Deutscher Meister (1984 und 1992) – und vor allem mit der Nationalmannschaft 1990 Weltmeister. Sein Auftrag im Finale gegen Argentinien (1:0): Diego Armando Maradona bewachen, einen der größten Spieler aller Zeiten. In diesem Endspiel war davon aber nichts zu sehen, Buchwald nahm ihn komplett aus der Partie. Nun wechselt er für den LILA LOGISTIK Charity Bike Cup die Sportart und steigt bei der LILA Tour aufs Rad. „Wenn ich damit Kindern helfen kann,“, sagt er, „mache ich das sehr gerne.“

Andreas Hinkel

Foto: Veranstalter

Beim VfB redet man oft über die Jungen Wilden. Einer der diese Marke prägte, war Andreas Hinkel. Zusammen mit anderen VfB-Eigengewächsen wie Kevin Kuranyi und Timo Hildebrand wurde er 2003 völlig überraschend Vizemeister mit den Roten. Später zog der heute 37-Jährige weiter zum FC Sevilla und Celtic Glasgow, wo er einer der erfolgreichsten deutschen Fußballer im Ausland wurde. Unter ??anderem gewann er mit Sevilla den Uefa-Pokal und den spanischen Pokal, mit Celtic triumphierte er in der Liga und ebenfalls im Pokal. Für ihn ist es nach 2015 der zweite Start beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup. „Das hat damals einen Riesenspaß gemacht“, erinnert er sich, „aber in den letzten Jahren hat es zeitlich leider nie hingehauen. Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt wieder dabei sein kann.“

Domenico Tedesco

Der 33-Jährige wird zusammen mit Andreas Hinkel eine Mannschaft als Kapitän anführen. Die zwei sind schließlich ein eingespieltes Team, 2015 führten sie als Trainer-Duo die U17 des VfB zur Vizemeisterschaft. Für Tedesco der Startschuss einer Karriere, die einem Märchen gleicht. Über den Hoffenheimer Nachwuchs und Erzgebirge Aue landete er im Sommer 2017 bei Schalke 04, mit gerade einmal 31 Jahren. Ein Jahr später feierte er mit dem Club sensationell die Vize-Meisterschaft. Fester Bestandteil seines sportlichen Lebens: das Radfahren. „Da kann ich super abschalten“, sagt er – und fügt lachend hinzu: „Aber nur im ganz gemütlichem Hobby-Tempo.“ Da ist er am 3. Oktober bei der entspannten LILA Tour genau richtig. Denn da steht der Spaß im Vordergrund. Sehr zur Freude von Tedesco: „Für mich ideal.“

Der Sponsor des Teams Tedesco/Hinkel steht noch nicht fest. Guido Buchwald wird mit der mehrfachen deutschen Mountainbike-Meisterin Elisabeth Brandau das Team Ensinger anführen.

Die gesamte Liste der Teamkapitäne, weitere Infos sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Netz unter: www.charity-bike-cup.de