Der 3.März steht ganz im Zeichen der Artenvielfalt. Denn mit dem von den Vereinten Nationen initiierten Tag des Artenschutzes soll heute das öffentliche Bewusstsein für dieses Thema in den Vordergrund gerückt werden. Ob es gelingt bezweifle ich. Im Ohr heute u.a. Ásgeir – Julia. Im Radio vor 50 Jahren lief an diesem 3. März vielleicht „Moviestar”, die damalige Nummer 1 der deutschen Single-Charts von Harpo. In 50 Jahren, wenn es die Menschheit dann noch gibt, wird man sich an diese Schlagzeile erinnern!! Habe dann noch ein Emmer-Dinkel-Roggen-Protein Vollkornbrot gebacken und bei Kleinanzeigen ein T-Shirt zum Verkauf eingestellt. Mit Dieter die Tour heute war sonnendurchflutet 🙂 Einfach schön. Danach neue Sitzpolster gekauft, die alten eigneten sich anscheinend hervorragend für die Eichhörnchen die mit dem Innenfutter ihre Nestchen gebaut hatten. Chillen in der Frühlingssonne war trotzdem super. So gut wie keine Flieger am Himmel nur viele Saatkrähen. Was solls.
Nach klarer und kalter Nacht hatte der 23. Februar 1945 als sonnendurchstrahlter Vorfrühlingstag begonnen. Der Wetterbericht sagte für Südwestdeutschland mildes, sonniges Hochdruckwetter bei Temperaturen bis zu elf Grad voraus. Um 11.34 Uhr setzte eine Rauchbombe die Zielmarkierung, der Bombenangriff auf Kitzingen begann. 174 Flugzeuge warfen in fünf Angriffswellen 2 100 Sprengbomben ab. Rund 580 Tonnen Bomben machten innerhalb von 70 Minuten einen schönen sonnenhellen Tag zum dunkelsten, zum schwärzesten Tag der Kitzinger Stadtgeschichte. Mehr als 700 Menschen, etwa fünf Prozent der damaligen Bevölkerung der Stadt wurden auf grausame Art getötet. Dem einen, wie dem 14-jährigen Michael wurde durch einen herabstürzenden Balken die Schädeldecke zertrümmert. Die anderen, wie die 33-jährige Mutter und ihre fünfjährige Tochter unter Schutt und Staub erstickten. Den Kindergartenkindern und ihren Erzieherinnen, die in den Kellern der Henningbräu Schutz gesucht hatten die Lungen durch den Luftdruck der Sprengbomben zerfetzt. Das gleiche Schicksal erlitt der junge Oberschüler, der an diesem Tage so gerne seinen 15. Geburtstag gefeiert hätte. Oder die junge Mutter, die im Keller der völlig zerstörten Weinhandlung Völker durch Schuttmassen erstickte. Das Kind, das sie auf dem Arm hatte, starb drei Stunden nach Bergung an seinen inneren Verletzungen. Den Helfern der Einsatzkommandos, die nach den einzelnen Angriffswellen, vor allem nach der dritten, wegen der langen Pause von 50 Minuten an ein Ende des Angriffs geglaubt hatten, starben im Bombenhagel der vierten und fünften Welle. Mit bloßen Händen suchten die verzweifelten Überlebenden in den rauchenden Trümmern nach ihren Angehörigen. Ein Zitat spiegelte den Eindruck des Grauens wieder: „Als der Angriff vorbei war, eilte ich zu meiner Frau. Auf dem Weg dorthin boten sich mir Eindrücke, die mich fast in den Wahnsinn trieben. Kinder, Frauen, Männer und Tiere lagen auf der Straße tot herum. Sie waren meist durch Luftdruck an die Wände der Häuser geschleudert worden und hatten somit ihr Ende gefunden, da sie den rettenden Luftschutzkeller nicht mehr erreichen konnten. Frauen eilten von Weinkrämpfen geschüttelt durch die Straßen und rauften sich wie im Wahnsinn die Haare.“ Der 23. Februar 1945 war keine Naturkatastrophe, es war die Großmannsucht eines wahnsinnigen Fantasten.
War fast schon angenehm warm. Wenn der starke Südwestwind und der Nieselregen nicht gewesen wäre dann hätte ich eine perfekte Ausfahrt gehabt. Perfekt sind auch, naja jedenfalls sehen die bemalten Stromkästen schön aus. Aber nur so lange bis der Stromkastenschmierer kommt. In Kitzingen gibt es fast keinen Stromkasten mehr der nicht in den farben des 1.FC Nürnberg coloriert sind. Schneeglöckchen sprießen auch schon in allen Ecken. Im Ohr heute u.a. Mike Oldfield – Tubular bells
Wenn man den Wetterprognosen glauben darf dann dauert es mit dem Winterwetter noch ein Weilchen. Die Zupfer haben dafür, als wichtigen Hinweis auf das weitere Wetter, ihr Murmeltier in Punxsutawney. Bei uns ist es so, dass mittlerweile die Gasspeicher ziemlich leer sind, kein Streusalz mehr vorhanden ist und die Straße, bestimmt auch andere Straßen, nach Kaltensondheim übersät ist mit frostbedingten Schlaglöchern. Willkommen in Deutschland. Die KI schreibt zum Winter: Er bringt in Deutschland diverse Einschränkungen im Alltag mit sich, die vor allem durch Schnee, Eis, Kälte und Dunkelheit verursacht werden. Diese betreffen den Verkehr, die Sicherheit im öffentlichen Raum und das Wohlbefinden. Natürlich hat der Winter auch seine schönen Seiten, vor allem wenn die Sonne scheint. Zudem ist die Winterzeit ideal zum Lesen, egal ob Zeitung, Romane oder New Adult (früher waren das die Groschenromane vom Bahnhofskiosk) 🙂 Im Ohr heute u.a. Lord Huron – The Night We Met
Viel Schnee kam ja in der Nacht nicht runter. Bewegung an der frischen Luft tut halt gut und das Mittagessen schmeckt dann wenigstens. Wenn ich mich nicht bewege kann ich nicht viel essen und es schmeckt mir dann auch nicht so besonders gut. Letztes Jahr konnte man Radfahren 🙁 Vor zwei Jahren hatten wie Hochwasser.
Im Fernsehen heute morgen einen tollen Film gesehen. Die Vielfach ausgezeichnete Tragikomödie mit Dieter Hallervorden: „Sein letztes Rennen“. Paul Averhoff war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus – auch weil Tochter Birgit sich nicht kümmern kann, sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht Paul seine alten Rennschuhe an und beginnt, im Park zu laufen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die „trüben Tassen“ werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiter läuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte – seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt … In der ARD Mediathek ist er noch sieben Tage zu sehen.
Im Ohr heute u.a. Miss Monique – MiMo Podcast 040 [Melodic Techno & House DJ Mix] Später kam dann noch Einstein zu Besuch.
Für mich sind es immer noch Kondesstreifen. Retzstadt Himmelspfad Silvaner Große Lage 2020 war auch dabei. 🙂 Später noch ein Spaziergang am Main. Der Gitarrist und Keyboarder der britischen Band The Cure, Perry Bamonte, ist tot. Bamonte starb an Weihnachten im Alter von 65 Jahren zu Hause, wie die Band auf ihrer Website erklärte deshalb heute u.a. The Cure – A Forest (Live 1992)
Später mit Thomas eine tolle Radtour am Rande des Steigerwaldes.
Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder mal den Baufortschritt des Kitzinger Staatsarchivs im vorbeilaufen fotografiert. Das erste Bild stammt aus dem Jahre 2015 da war der Innopark noch im Rennen. Wäre wahrscheinlich günstiger gewesen.
Große Pfütze auf der Baustelle des Staatsarchivs in KitzingenBaustelle Staatsarchiv Kitzingen
Ereignisreicher Tag heute. Walk and Talk über den Roten Teppich. Die Kleingartenanlage wird gerade platt gemacht wie auch das Lost Place des Nato Gates in der Klinge. Da bin ich auf meiner Tour mit dem Gravelbike vorbei gekommen. Komischerweise heute meine Brille zum Biken vergessen. Ich werd alt. 🙂 Chris Rea ist heute im Alter von 74 Jahren gestorben darum heute sein Driving Home For Christmas
Kitzinger VeranstaltungskalenderTschinaRoter Teppich für Radler20132.4Schwertransport
So ein Nightride ist auch mal schön. Nikolaus habe ich keinen gesehen 🙂 „Holler, boller Rumpelsack, Niklas trug ihn huckepack. Weihnachtsnüsse gelb und braun, runzlig, punzlig anzuschaun. Knackt die Schale, springt der Kern, Weihnachtsnüsse ess ich gern. Komm bald wieder in dies Haus, guter alter Nikolaus.“
Im Ohr heute u.a. Creedence Clearwater Revival – I Heard It Through The Grapevine
Viel Betrieb heute auf dem Gaubahnradweg, den wir von Ochsenfurt bis Baldersheim gefahren sind. Hat Spaß gemacht. In Oberickelsheim drehte der Zeiger auf die 13000 km Marke. 🙂 An der Mautpyramide haben wir mehr recht als schlecht den Versuch eines Selfies gewagt. An der Solitude-Rennstrecke bei Stuttgart hat man für Streckenpräsentatios Foto nicht dieses Problem gehabt. Der Veranstalter wird folgendermaßen Zitiert: „Es ist ein besonderer Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre. 100 Jahre alt ist die Solitude-Rennstrecke in ihrer aktuellen Form. Und zum Jubiläum gibt es am 3. Oktober eine spezielle Premiere: Der 19. LILA LOGISTIK Charity Bike Cup wird mit Start und Ziel am Glemseck in Leonberg ausgetragen. Und ohne Übertreibung lässt sich feststellen: Das scheint ein perfektes Match zu sein..“ Im Ohr heute u.a. skuth – Nordpol