Depesche # 3217: Kalten Kaffee aus der Schnabeltasse

Aber von  vorne: Eigentlich wollte ich nur das abgestürzte Windrad fotografieren. Das ich im weiteren Teil der Fahrt dann selber abstürzte hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen können. Die Fahrt wollte ich gemütlich und ganz entspannt absolvieren, da ich ja wenige Tage später mit zwei Radsportfreunden aus Fürth und München zur Bikepacking-Tour Richtung Kopenhagen aufbrechen wollte. Wollte ich!! Ein großer Hund hatte etwas dagegen!! Ich war nach dem Crash lange ohnmächtig und wachte eigentlich erst wieder in der Intensivstation des Juliusspitals in Würzburg auf. Acht gebrochene Rippen, eine davon in der Lunge, geprelltes Steisbein, zahlreiche, mitunter sehr große Hämatome und Abschürfungen.
Die Betreuung durch das Pflegepersonal war super, das Essen Weltklasse, gut den Kaffee gabs aus der Schnabeltasse und ich ließ ihn meistens kalt werden.
Auch die Ärzte waren kompetent und mir kam es so vor als wüssten sie wovon sie Redeten. Wann und ob ich wieder aufs Rennrad steige weiß ich noch nicht. Netten Zimmernachbarn hatte ich zudem auch. Wie sich im Laufe unserer guten Gespräche herausstellte hatte ich ihn als Fußballer wohl des Öfteren vor der Linse gehabt. Wenn es mir wieder besser geht muss ich mal schauen auf was für Festplatte sich die Bilder von damals versteckt haben. Da werde ich merken das ich schon über 2000 Fußballspiele geknipst habe.
Mit Wehmut denke ich an unsere Senioren-Thüringen Tour. Ich lasse es auf mich zukommen ob es mit dem Radfahren weitergeht. Bin aber guter Dinge, habe mich gerade erwischt wie ich einen neuen Radhelm, der Alte war ja völlig demoliert, bestellt habe. 🙂
Im Ohr u.a.: HÄMATOM feat. Hansi Kürsch – I want it all (Queen Cover)

Depesche # 3205: Vor 50 Jahren habe ich die Bäckermeisterprüfung abgelegt – Eisheilige beim Radeln

Bis 2006 bin ich jede Nacht um 1.30 Uhr aufgestanden um dann ab 2 Uhr loszulegen. Dann musste ich mich gesundheitsbedingt umorientieren.
Mitten im Mai, wenn alles schon nach Frühling aussieht, kommt oft noch mal ein Kälteeinbruch. Genau dafür stehen die Eisheiligen mit ihren fünf Tagen zwischen dem 11. und 15. Mai, Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „Kalte Sophie“ machen ihren Namen Eisheilige heuer alle Ehren.

Mit KI erstellt

Gestern hatte uns Moritz zu seinem 40. zum Essen beim Mongolen eingeladen.
Auf der Heimfahrt in der Geflügelzucht im Automaten frische Eier geholt. Als wir noch Nudeln ziehen wollten blieb der Automat stehen.
Über der Bundesstraße ging die Sonne unter.
Schönen, noch nicht beschmierten Stromkasten, in der Bismarckstraße entdeckt.
Heute dann windige Radtour.
Viele Zackenschötchen am Wegesrand. dazu folgendes: „Wir können eigentlich nur noch die Hände heben“, sagt eine Forstwirtin. „Das mit dem orientalischen Zackenschötchen kriegen wir nicht mehr geregelt.“ Das orientalische Zackenschötchen ist eine sogenannte invasive Art, die im 19. Jahrhundert nach Deutschland kam.
Netten Radfahrer aus Eisingen kennengelernt. Den Windschatten teilten wir uns. 🙂
Flieder blüht.
Durch die Unterführung ist ganz langsam ein Autotransporter aus Polen gefahren. Hatte wohl Angst wegen der Höhe.
Igor Arrieta hat heute die denkwürdige und chaotische 5. Etappe des Giro d’Italia gewonnen.
Im Ohr heute u.a. Boney M. – Daddy Cool, das heute vor 50 Jahren das erste Mal im Fernsehen gespielt wurde.

Depesche # 3195: Drei Täler Tour

Ursprünglich wollten wir nach Bamberg fahren und mit dem Zug zurück. Aber das Wetter war so toll und die Form so gut das wir dann eine  ausgedehnte Tour durch den Steigerwald gemacht haben, mit den schönen Anstiegen nach Ebrach, Aschbach und Sixtenberg bis zum Dreifrankenstein. im Ohr heute u.a. Chick Corea – Return to Forever

Depesche # 3193: Stadtspaziergang mit Leipziger Lerchen und Amarena Eisbecher

Zwei Professoren meine Heimatstadt zu zeigen kommt auch nicht so oft vor. Man entdeckt dabei selber auch neue Seiten seiner Stadt. Wenn dann die Leute auch noch so nett sind wie Erhard und Stefan dann macht es doppelt Spaß. Los ging es am alten Friedhof, wo Hofrat Walter Vierrether den Mythos über das Dracula Grab erläuterte. Gegenüber im Rosengarten das Koffer-Denkmal angeschaut das ein Teil des zentralen „DenkOrt Deportationen 1941-1944“ in Würzburg ist und an die Vertreibung und Deportation der jüdischen Bevölkerung erinnert. Das Koffer-Denkmal in Kitzingen ist Teil des zentralen „DenkOrt Deportationen 1941-1944“ in Würzburg und erinnert an die Vertreibung und Deportation der jüdischen Bevölkerung. Dann wurde es am Till Eulenspiegel im Weinfass wieder lustiger. Am Fastnachtmuseum und Königsplatz vorbei durch die Schweizergasse zum Marktplatz. Kurzer Stopp bei der Tourist-Info und über die Alte Mainbrücke zur Kreuzkapelle und zum Stadtbalkon. Die Krönung war dann der Amarena Eisbecher und die Original Leipziger Lerchen die Stefan aus seiner Heimatstadt mitgebracht hatte. Im Ohr heute u.a. Stanley Clarke Band – Full Concert [HD] | Live at North Sea Jazz Festival 2015

Depesche # 3185: Test-Graveltour durch die Klinge

Ich brauchte ja neue Gravelschuhe da die Alten ihren Geist aufgegeben hatten. Nach dem Krafttraining und Squirrel Watching ging es los Richtung Klinge. Gut das ich es als Testfahrt angesehen hatte. Die Spd – Shimano-Schuhplättchen hatte ich nicht fest genug angezogen so das diese sich dann beim Ausklingen verzogen hatten und ich fast nicht aus den Pedalen kam. Auch die Federung des Gravelbikes musste ich fester anziehen. Jetzt ist alles tutto bene und die beiden Bikepacking Touren durch Thüringen und nach Kopenhagen können kommen. Das Lost Place Nato Gate ist jetzt komplett plattgemacht, kleine Bäumchen sind gepflanzt, nur die beiden Bunker stehen noch. Sie sind eingezäunt und ein Wanderer meinte das dort Fledermäuse einziehen sollen. Warum nicht. Ich habe in dem Lost Place, als ich noch aktiver Fotograf war, öfters mal ein Photoshoting gemacht.
An einen der Brunnen wird herumgebohrt und das Wasser fließt.
Auch auf Waldwegen kann es vorkommen das man als Radler auf ein Hindernis trifft, nicht nur auf Radwegen.
Heute eine Nachricht bekommen das mein Buch „Never give up“ vor 5 Jahren erschienen ist.
Es war ungefähr fast zeitgleich mit dem Beginn meines dritten Frühlings auf dem Rad.
Am frühen Abend dann noch eine Schöne Tour mit Thomas gefahren. War schön mit der Abendsonne.
Im Ohr heute u.a. Depeche Mode – Never Let Me Down Again.

Depesche # 3179: Herrliche Samstagnachmittag Tour

Rennradfahren in Mittelfranken ist einfach ein anderes Level.  Ich bin ja inzwischen schon viele Touren in der Gegend gefahren, heute einmal fast 90 km bis kurz vor Bad Windsheim. Mit malerischen Landschaften, hügeligen Strecken, wenig Verkehr und charmanten Dörfern ist die Ecke ein Paradies für Rennradfahrer. Die Route die Thomas zusammengestellt hatte war wieder Bombe. Mein gestutzter Ahorn treibt auch wieder schön aus. Bilder vom Landesligaspiel Abtswind – Hain findet man hier. Im Ohr heute u.a. Talk Talk – it’s my life live 1984 Best Version

Depesche # 3178: Das erste Mal heuer kurz – kurz

Und das bei heute erreichten 5000 km. Zwei Tage früher als im letztem Jahr. 🙂 Die Bikepackingtour gab den Ausschlag. Heute an der Ohlmannsmühle vorbei gefahren. Ich musste an die früheren Besitzer denken die uns immer mit guten Mehl beliefert hatten. Vom Schicksal schwer gebeutelt, lebt von denen die ich sehr gut kannte niemand mehr. Trotzdem wenn ich durch die schöne Gegend fahre merke ich immer wieder das ich hier zu Hause bin und mich richtig wohl fühle. Stündchen auf der Liege im Garten geruht und a weng fotografiert. Flugzeuge, Wolken und Blüten. Im Ohr heute u.a. Herbert Grönemeyer – Musik nur wenn sie laut ist

Depesche # 3176: Blockierte Radwege und leckerer Vollkornlaib

Zwischen Segnitz – Frickenhausen, Gerbrunn – Rottendorf und Atzhausen – Haidt waren die Radwege blockiert. Ratet mal wo wir dann wegen des Fotos beschimpft wurden? Letztes Jahr war der Radweg Richtung Sulzfeld in einem erbärmlichen Zustand. Der immer noch nicht ganz behoben ist. Trotzdem grandiose Tour mit Dieter. Wetter hat gepasst. Später dann Vorteig, Sauerteig und Kochstück zu einem weichenTeig TA 180 verschafft. Dann, zur Abwechslung das Brot in einem Gusseisen-Bräter gebacken. Im Ohr heute u.a. Gypsy Swing Jazz | Vintage Jazz Manouche Guitar | Django Reinhardt Style

Depesche # 3135: Sonnenschein und Benzinschock

Bin mit meinen neuen Radschuhen eine herrliche Rothof Runde gefahren. Ich habe sie bei dem schönen Sonnenschein etwas verlängert. In Haidt bin ich auf dem Betonweg, der parallel zur Autobahn verläuft, an der Autobahntankstelle vorbeigekommen. Unterirdisch wie die Mineralölkonzerne gleich zuschlagen. Dazu dann eine Ministerin die meiner Meinung nach überfordert ist.

Mittwoch letzter Woche: Gasspeicher Füllstand 20,8 %, Donnerstag: Ministerin Reiche kündigt unbeschränkten Einbau von Gas- und Ölheizungen an, Freitag: Die Welt ist Energietechnisch noch einigermaßen in Ordnung, Samstag: Im Nahen Osten passiert wieder etwas Weltpolitisches, Sonntag: Öl- und Gaspreise Explodieren, Montag: Ministerin Reiche ruft Notfall Taskforce aus. Mal schauen wie es weitergeht mit den Benzinpreisen. Diesel ist jetzt bei 2 – 2,50 Euro/l.

Im Ohr heute u.a. King Crimson – The Court Of The Crimson King.

Die Geo-Hefte habe ich immer noch zum Verkaufen. Beim Preis habe ich so an 150.- Euro gedacht. Von 10/1976 (Erstausgabe) bis 10/2007. Viele davon im Schuber. Dazu gibt es das Regal und sechs Geo-Spezial Magazine.

Depesche # 3139: So macht Rennradfahren Spaß

Wenig Wind und herrlicher Sonnenschein. Der Sonnenaufgang war nicht so berauschend, dagegen ist die neue Gore Winterjacke hervorragend. Auf dem Main viele Schiffe und Baustelle zwischen Westheim und Theilheim. Im Ohr heute u.a. SuperMax – Love Machine [80s-RADIOmusic REMIX] [Dolby 5.1 Sound]. An seinem Grab in Wien auf dem Zentralfriedhof habe ich schon gestanden.