Depesche # 3090: Böse Elli

Scheint das sie jetzt über Mainfranken zieht. Versuch wars wert. Im Ohr heute u.a. The Allman Brothers Band – Full Concert | Live at University Of Florida Bandshell (1982)

Depesche # 3089: Vögel gezählt und kleine Küchlein gebacken

Bei dem Wetter habe ich keinen Bock auf Radfahren. Rezept für die kleinen Apfelküchlein: 30g Butter in einer Pfanne erhitzen dann zwei fein gehackte Äpfel dazu geben (mit oder ohne Schale das ist egal) und ca. 30g grob gehackte Walnüsse mit Puderzucker leicht abstäuben und karamellisieren lassen. Vorher wurden 100g Hafenflocken mit 120g Milch eingeweicht. Beide Massen dann gut durchmischen. Es kommen noch 2 Eier, Prise Salz und eine Spur frische geriebene Muskatnuss dazu. In kleine Förmchen füllen und im Airfryer bei 160 Grad 10 Minuten backen. Lecker. Im Ohr heute u.a. 1968 – Deep Purple | Manfred Mann | Iron Butterfly | Jimi Hendrix | The Doors | Dusty Springfield

Depesche # 3088: Trüber Donnerstag

Beim Schneeschieben ein Pläuschchen mit dem Nachbarn gehalten. Es gibt aber auch Faulenzer unter den Hausbesitzern die es nicht für nötig halten ihren Bürgersteig vom Schnee zu räumen. Habe ich heute wieder gemerkt als ich mit Emma unterwegs war. Bedanken möchte ich mich bei der Frau die jeden Tag die Verbindungstreppe zwischen Brunnensteige und Oberen Fuchsgraben vom Schnee befreit. Mein Caddy springt nicht mehr, mal schauen ob das Aufladen der Batterie was bringt. Heute werde ich noch ein wenig meine Hanteln quälen oder die mich 🙂 Im Ohr heute u.a. Strike Up The Band – Thilo Wolf Big Band (feat. Thilo Wolf, Florian Menzel)

Depesche # 3087: Biken und Walken im Schnee

Ganz schön anstrengend, aber herrlich die klare Luft und der blaue Himmel unter dem sich viele Flugzeuge tummelten. Zwischendrin noch ein Protein-Vollkornbrot gebacken. Dazu noch ein paar Kirchtürme und einen Greifvogel mit dem Tele fotografiert. Netten Mann kennengelernt der auch gerne auf den Auslöser drückt. Im Ohr heute u.a. Silver Convention – Fly Robin Fly (1975). Auch schon über 50 Jahre alt.

Depesche # 3086: Schneewanderung

Spazierengehen ist etwas ganz anderes wie Radfahren. Man spürt den Wind nicht so heftig. In der Nachbarschaft wurde der Rauch des Ofens von der Sonne angestrahlt. Irgendwie sieht es aus wie Feuer. Die Meisenknödel, die ich im Garten aufgehängt habe, werden von den Vögeln gut angenommen. Ein paar Bilder von mir wurden in der Mainpost Bilderserie „Spaß im Schnee“ veröffentlicht.
Gestern war ja Di.Day. Auf der Website dazu kann folgendes lesen: „Unser digitales Leben befindet sich in der Hand weniger Überreicher. Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.“ Noch mehr steht bei Ralf vom Würzblog. Von Instagram und Facebook kann ich mich wahrscheinlich leicht lösen. Bei WhatsApp bin ich mir noch nicht so sicher. Ebenso bei Amazon. Bei den Chinesen bestelle ich eh nix. Im Ohr heute u.a. Bröselmaschine – Gedanken. Peter Bursch der Mitbegründer der Gruppe, die ich Anfang der 70iger auch Live sah, hat das bekannte Gitarrenlehrbuch verfasst. Das ich auch einmal besessen hatte.

Depesche # 3085: Spazieren und Schneeschippen

Viel Schnee kam ja in der Nacht nicht runter. Bewegung an der frischen Luft tut halt gut und das Mittagessen schmeckt dann wenigstens. Wenn ich mich nicht bewege kann ich nicht viel essen und es schmeckt mir dann auch nicht so besonders gut. Letztes Jahr konnte man Radfahren 🙁 Vor zwei Jahren hatten wie Hochwasser.

Im Fernsehen heute morgen einen tollen Film gesehen. Die Vielfach ausgezeichnete Tragikomödie mit Dieter Hallervorden: „Sein letztes Rennen“. Paul Averhoff war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus – auch weil Tochter Birgit sich nicht kümmern kann, sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht Paul seine alten Rennschuhe an und beginnt, im Park zu laufen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die „trüben Tassen“ werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiter läuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte – seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt … In der ARD Mediathek ist er noch sieben Tage zu sehen.

Im Ohr heute u.a. Miss Monique – MiMo Podcast 040 [Melodic Techno & House DJ Mix] Später kam dann noch Einstein zu Besuch.

Depesche # 3080: Jahresrückblick

Waren es im letzten Jahr schon 11.080 km, so bin ich 2025 insgesamt 20.418.4 km geradelt und bin dabei ca. 120.000 hm geklettert. Höhepunkte Mallorca, Col de la Schlucht, Texaspass und die Radtouren im nördlichen Dänemark. Eigentlich bin ich für jede Radtour dankbar die ich im Alter von jetzt fast 73 Jahren noch fahren konnte. Gefreut habe ich mich auch, das ich für die Mainpost eine Sommer-Serie von schönen Radtouren beschreiben durfte: Malerische Fahrt zum Frankenberg, familienfreundliche Tour nach Eichfeld, Feierabendtour rund um Dettelbach sowie Graveltour zum Lindelbacher See sowie der Klassiker auf dem Mainradweg. Dann kam auch noch ein Interview dazu: 15.000 Kilometer pro Jahr im Radsattel: Was Hans Will an den Radwegen im Landkreis schätzt und was er kritisiert.

Mein großer Dank gilt meiner Lundi ohne deren Verständnis ich das nicht in diesem Umfang hätte durchziehen können. Ein Vergelts Gott auch an meine temporären Mitfahrer Dieter, Thomas, Schorsch, Marcus und Leo, hat Spaß gemacht dieses Jahr. Für 2026 wünsche ich mir Gesundheit und Frieden in der Welt. Allen Mitlesern wünsche ich ein Gesundes 2026.

Kleines Bilder Potpourri von Januar bis Dezember.

Depesche # 3079: Platten auf der letzten Tour des Jahres

Am Morgen a weng Butter-Eierringe gebacken. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fahre ich höchstens zwei Stunden und mit dem Platten wars dann noch a weng weniger. Egal. In Kaltensondheim hängt jetzt eine Friedenstaube und beim Frostpendeln läuft es auch gut. Guten Beschluß zusammen. Im Ohr heute u.a. 70s Acoustic Rock | Fleetwood Mac, James Taylor, America & More.

Depesche # 3078: Gravelrunde auf zum Teil glatten Wegen

War trotzdem sehr schön. Mir macht das Wintergraveln immer mehr Spaß. Apropos Spaß, jetzt ist ja wieder die Hochzeit der Eierringe. Wer die leckeren Gringel einmal selber backen möchte findet hier das Rezept mit Backanleitung. Butter ist ja zur Zeit richtig günstig. Im Ohr heute u.a. Grateful Dead – It’s All Over Now, Baby Blue | Live at San Francisco Civic Auditorium (1983). Ein paar Jahre vorher am 14.09.1974 habe ich Grateful Dead in München gehört und gesehen.

Depesche # 3076: Das Jahr neigt sich dem Ende zu

105 Minuten ab Haustür. Das mache ich auch so wenn ich mit dem Rennrad unterwegs bin. Ich fahre nicht erst kilometerweit mit dem Car zu irgendeinem Startpunkt und lade dann das Fahrrad aus, wie es zum Beispiel viele Pedelec Driver machen. Heute aber Graveltour zwischen Repperndorf, Biebelried, Kaltensondheim, Erlach und Sulzfeld. Etwas kühl am Start aber nach dem ersten Hügel wars mir warm. Es ist einfach rudimentärer Spaß mit dem Gravelbike ohne Druck durch die Waldwege zu cruisen. Motto des Tages: Was du über dich selbst denkst, ist viel wichtiger als das, was andere von dir denken. Im Ohr heute u.a. 1968 – Deep Purple | Manfred Mann | Iron Butterfly | Jimi Hendrix | The Doors | Dusty Springfield