Am Bienen-Highway vorbei. Ich träume immer noch von einem Radfahrer-Highway bei uns in der Gegend,wie der in Garching. Die Lokalpolitiker bei uns sind, ich schreib lieber nicht was ich von Ihnen und ihrer Politik halte.







Leben und Radfahren in Mainfranken – Bilder sagen mehr als Worte
Zu dünn angezogen. Dann muss man halt schneller fahren das einem warm wird. 😉 Projekt Hafnium ist auch schon angelaufen.Während eine hübsche E-Bikerin am Fußballplatz auf dem Radweg vorbei fuhr fiel das zweite Dettelbacher Tor durch Spielertrainer Matteo Gramlich. Auf der Heimfahrt gähnende Leere auf der Straße zwischen Kitzingen und Mainstockheim. Ich fühlte mich zeitversetzt in den November 1973 als wegen der Ölkrise ein Sonntagsfahrverbot in Kraft trat. Die Bürgerinnen und Bürger reagieren, wie damals gelassen und nutzen die Straße für Radtouren und bauen sie in ihre Spazierrouten ein.






Wer Richtung Mainstockheim radelt sieht das auf der Baustelle an Bahndamm noch viel zu tun ist. Die Tour heute war sehr schön bei angenehmen Temperaturen. Im Park eine gute alte Bekannte getroffen. Mit ihr bin ich in der Corona Zeit viel gelaufen. Im Ohr heute u.a. Rosenstolz – Gib mir Sonne in Gedenken an die wunderbare Anna R. Die Sängerin der Band Rosenstolz ist tot. Sie wurde 55 Jahre alt. Das teilten ihre derzeitigen Musiker-Kollegen am vergangenen Montag auf Instagram mit. Zur Todesursache ist bisher nichts bekannt.










Und schrullig ist nett ausgedrückt. Auf dem Radweg eine Frau mit ihren zwei Hunden, lange Leinen, quer über den Radweg, Vollbremsung. Dann noch am Erlacher Berg ein SUV Fahrer der zwei dicke E-Bikes auf dem Kupplungsträger transportierte die ein Stück neben der Karosserie herausstanden. Das hat aber gereicht um mich am linken Arm zu streifen. Kein gutes Gefühl bei gefühlten Tempo 120. Egal ob auf dem Radweg oder der Straße als Radfahrer ist man meistens der Depp. Let´s forget it! Noch ein tolles Statement im Netz gefunden mit dem ich mich voll und ganz identifizieren kann: „Ich bin mir meiner Sterblichkeit bewusst, aber mit 72 Jahren stehe ich jeden Morgen mit dem unberührten Drang auf, neue Abenteuer zu erleben. Alter ist niemals eine Barriere, wenn man Leidenschaft in dem findet, was man tut. Das Geheimnis liegt in der Neugier, im kontinuierlichen Lernen und der Weigerung, uns von der Angst vor der Zeit den Spaß am Leben berauben zu lassen. Jeder Tag ist eine Chance, sich zu erfinden, zu lachen und zu beweisen, dass es nie zu spät ist, mit Begeisterung voranzukommen.“
Anthony Hopkins
Im letzten Jahr war die Vegetation schon weiter, da hat es schon vieles geblüht.
Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #31: Grand Funk Railroad – Closer To Home (I’m Your Captain). Am 22. Juni 1971 gab die Band vor tausenden GL´s in den Schweinfurter Conn Barracks ein Konzert. Wenn man einen Zupfer kannte konnte man mit hin. Den Namen von ihm habe ich vergessen. War ziemlich chaotisch damals. Der Manager der Band schreibt in einen Bericht: “ In den drei Stunden des Aufrtitts gab es keinen Krieg, keine Armee, keinen Schlamm und keine Kritiker. Es wurde eine universelle Sprache gesprochen – Musik.“ 10000 Infanteristen jubelten. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad in einer windgeschützten Ecke noch eine Gravelrunde in der Klinge.









Trotzdem hat die Sonntagmorgentour riesen Spaß gemacht. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #29: The Flock – First Album 1969. The Flock war eine US-amerikanische Rockband, die oft mit Gruppen wie Chicago, Colosseum oder Blood, Sweat & Tears verglichen wird. Ihre komplexe Musik vermischte Rock, Jazz, Blues und andere Stile. Dabei setzten sie für Rockmusik eher ungewöhnliche Instrumente ein, wie Saxofon und elektrisch verstärkte Geige. John Mayall bezeichnete sie als die „beste amerikanische Band“, die er je gehört habe. Später dann noch Fußball in Marktbreit und in der Siedlung geknipst









Aber über etwas anderes wundere ich mich jedes Mal, wenn ich vorbeifahre. In Erlach an den Krötenzäunen ist die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt. Da frage ich mich ob Kröten mehr wert sind als Radfahrer die dürfen 100 Meter weiter mit Tempo 100 km/h überholt werden und wenn 100 erlaubt ist wird dann auch u.U. weitaus schneller gefahren. Geblitzt wird da ja nicht, ich habe jedenfalls noch nie einen Blitzer auf der Strecke gesehen. Es gibt dann auch Autofahrende die mit über hundert mit geringem Abstand überholen, manchmal nur mit 10cm. Wenn es dann so starken Wind wie heute hat wird es schon gefährlich für den Radfahrenden. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #28: The Temptations – I Can’t Get Next to You. Sie gelten als eine der erfolgreichsten Soulbands der Weltweit. Ihr Name steht an erster Stelle für den berühmten Motown Sound: THE TEMPTATIONS. Hits wie „My Girl“, „Papa was a rolling Stone“ oder „Masterpiece“ sind Meilensteine der Musikgeschichte. Wer jetzt von der Originaltruppe in Sennfeld, wo ich sie gesehen und gehört hatte, noch auf der Bühne stand weiß ich nicht. Mit Richard Street war ein Sänger on Stage der seit 1971 bei der Band singt.







Mehr Fotos gibt es bei FuPa und Bericht von Jürgen Sterzbach in der Mainpost.
Vorher noch ein Basler Landbrot gebacken. Sauerteig aus 1150 mit Roggen in Bio Qualität Vorteig mit Dinkel 1050 ebenfalls in Bio Qualität. Das Rezept findet man in meinen neuen Buch „5 Hörnli bitte…“ Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #26: It’s a Beautiful Day – White Bird.



