Depesche # 3217: Kalten Kaffee aus der Schnabeltasse

Aber von  vorne: Eigentlich wollte ich nur das abgestürzte Windrad fotografieren. Das ich im weiteren Teil der Fahrt dann selber abstürzte hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen können. Die Fahrt wollte ich gemütlich und ganz entspannt absolvieren, da ich ja wenige Tage später mit zwei Radsportfreunden aus Fürth und München zur Bikepacking-Tour Richtung Kopenhagen aufbrechen wollte. Wollte ich!! Ein großer Hund hatte etwas dagegen!! Ich war nach dem Crash lange ohnmächtig und wachte eigentlich erst wieder in der Intensivstation des Juliusspitals in Würzburg auf. Acht gebrochene Rippen, eine davon in der Lunge, geprelltes Steisbein, zahlreiche, mitunter sehr große Hämatome und Abschürfungen.
Die Betreuung durch das Pflegepersonal war super, das Essen Weltklasse, gut den Kaffee gabs aus der Schnabeltasse und ich ließ ihn meistens kalt werden.
Auch die Ärzte waren kompetent und mir kam es so vor als wüssten sie wovon sie Redeten. Wann und ob ich wieder aufs Rennrad steige weiß ich noch nicht. Netten Zimmernachbarn hatte ich zudem auch. Wie sich im Laufe unserer guten Gespräche herausstellte hatte ich ihn als Fußballer wohl des Öfteren vor der Linse gehabt. Wenn es mir wieder besser geht muss ich mal schauen auf was für Festplatte sich die Bilder von damals versteckt haben. Da werde ich merken das ich schon über 2000 Fußballspiele geknipst habe.
Mit Wehmut denke ich an unsere Senioren-Thüringen Tour. Ich lasse es auf mich zukommen ob es mit dem Radfahren weitergeht. Bin aber guter Dinge, habe mich gerade erwischt wie ich einen neuen Radhelm, der Alte war ja völlig demoliert, bestellt habe. 🙂

Depesche # 3214: Rund um die Vogelsburg und Fußball Relegation auf dem Siedler Platz bei großer Hitze

Perfekte Pfingstmontagtour mit Thomas. (Kitzingen, Großlangheim, Haidt, Stefansberg, Düllstadt, Reupelsdorf, Laub, Stadelschwarzach, Järkendorf, Lülsfeld, Frankenwinheim, Brünnstadt, Zeilitzheim, Obervolkach, Volkach, Vogelsburg, Prosselsheim, Neusetz, Schnepfenbach, Brück, Dettelbach, Mainstockheim, Kitzingen.) Alles auf Radwegen oder wenig befahrenen Landstraßen. 65km ein Tour zum nachfahren.

Relegation Kreisklasse Schwarzach – Gnodstadt 1:0
An frühen Abend im Garten noch ein paar Rosen geknipst. Vlnr: Minrva Dufttrose, Max Rose (die hat unser verstorbener Nachbar Max vor 30 Jahren gepflanzt) und die buschwindröschen die von alleine aufgegangen sind.

Depesche # 3213: Lieblingsrunde Greuther Bastel und Relegation in Giebelstadt

Schon früher vor 50 Jahren zu Artur Rütters Zeiten bin ich gerne über den Greuther Bastel gefahren. Die Tour hat es bis in die Mainpost geschafft. 🙂 Heute bin ich sie in verlängerter Tour wieder einmal gefahren. Es war sehr warm und hatte wenig Wind, muss mich erst wieder an die Hitze gewönen. Die Thüringen – Rundfahrt hatten wir noch in langen Hosen vor einer Woche gestartet.
Relegation KL WÜ 2 – FG Marktbreit-Martinsheim vs. (SG 1) Reichenberg / Rottenbauer 0:2

Depesche # 3210: Thüringen Rundfahrt

Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen. Es war grandios aber auch sehr anstrengend. Gestartet am Sonntagmorgen bei schönstem Wetter. Der Rückenwind hat uns nach Themar geblasen. In Schweinfurt fuhren wir ein kurzes Stück neben den Triathleten des dort stattfindenden MainCityTriathlon. Zwischendrin machten wir eine Pause am Badesee von Sulzfeld im Grabfeld. Leckere und preiswerte griechische Küche dort. Bei Frank Schmidt im Gasthof Linden-Eck hatten wir unsere erste Übernachtung, der Wirt macht eigenen Likör und sein Hobby ist Marmeladen kochen. Es gab mindestens 15 verschiedene zum Frühstück. Mein Favorit Holunderblüte mit Ingwer. Am Abend davor hatten wir mit Rinder Roulade und Hütes (Thüringer Klöße), Rotkraut und Brokkoli die nötigen Kalorien wieder aufgefüllt. Die Fahrt nach Eisenach war dann wie erwartet sehr kräftezehrend. Der Radweg nach Zella-Mehlis, der Partnerstadt von Marktbreit, war sehr schlecht beschildert und es kam wie es kommen musste wir standen plötzlich mitten im Thüringer Wald. Wir sind dann mit unseren umgebauten Rennrädern einen sehr steilen Downhill der übelsten Sorte hinuntergefahren. Es grenzt an ein Wunder das keiner von uns gestürzt ist. Vieleicht war es aber auch fahrerisches Können, 🙂 Kaffee und Kuchen in Zella-Mehlis stärkte uns für die Weiterfahrt nach Eisenach. Dort hatten wir mit der Pension „Zum Burschen“ eine schöne Unterkunft mit sehr reichhaltigem Frühstück. Am Abend nach einem Stadtbummel genossen wir bei im Bellagio Eiscafé Lounge Bar die gute Küche. Große Namen lebten in der Stadt von Martin Luther bis Johannes Sebastian Bach. Für Kultur wollten wir uns die Zeit nicht nehmen die dritte schwere Etappe wartete auf uns. Eigentlich sollte es das leichteste Teilstück der Rundfahrt werden mit Genussradeln an der Werra entlang. Aber das Wetter und die schlechte Beschilderung hatten etwas dagegen. Wobei wir auf dieser Etappe auch schöne Momente erleben konnten. Durchnässt in Meiningen angekommen fanden wir relativ schnell unsere Unterkunft in der Pension Schlemmerstube. Am Abend genossen wir dann Thüringer Hausmannskost im Gasthaus Linde. Viele Stammgäste, preiswertes Bier und jeder Gast der zur Tür hereinkommt klopft auf fast jeden Tisch. Man kennt sich hier. Essen war gut und reichlich. Das brauchten wir auch denn der Wettergott versprach nichts Gutes. Bei herrlichem Sonnenschein sind wir dann gestartet und wurden dann aber auf der weiteren Fahrt mehrfach geduscht. Nach Schweinfurt, wo wir uns im Straßencafé der Bäckerei Götz, nochmal stärkten, hatten wir herrlichen Sonnenschein aber auch immer noch gegen den starken Wind zu kämpfen. Glücklich und zufrieden trudelten wir dann in Kitzingen ein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis dreier in die Jahre gekommenen älteren Herrn im Alter von 78, 73 und 72. 490 km und ca. 5000 Höhenmeter, können auch ein paar mehr gewesen sein, zeigten am Schluss die Tachos an. Die Zeit spielte für uns keine Rolle der Weg war das Ziel und alles mit dem Bio-Bike. 😉 Im Ohr heute u.a. J.S. Bach -Toccata & Fugue in D-minor BWV 565 – Stephanuskerk Hasselt

Depesche # 3208: Morgentour zum letzten Check up

Morgen früh starten wir zu unserer Thüringen Rundfahrt. Dieter hat mein Rad nochmal gecheckt. In seinem Garten stehen die Giro Schafe im Maglia Rosa 🙂 Einen, in der letzten Zeit, seltenen Anblick konnte man am Main Kai sehen. Das Fluss Kreuzfahrtschiff River Duchess „parkte“ vor der Alten Synagoge. Fotografiert habe ich den Pott schon des Öfteren. Hier, hier, hier und hier.
Meine Rovantiv Taschen sind zum Teil schon gepackt. Arschrakete, Lenkertasche und zwei Oberrohrtaschen.
Im Ohr heute u.a. Santana & B.B.King –The Thrill of the Crossroads – Classic Blues Guitar Album 1980s Style
Später noch Fußball fotografiert. Letzter Spieltag. Auch für Dennis Ketturkat, Spielertrainer beim SSV Kitzingen. Heute mit wenig Fortune gegen Pflaumheim.
Repperndorf feiert auf dem Bayernplatz nach einem 3:1 den Aufstieg in die Kreisklasse.
Barro war in Abtswind und hat den 4:0 Heimsieg des TSV fotografiert.

Depesche # 3207: Famoser Sonnenaufgang und lockere Radtour

Ein brillanter Sonnenaufgang ist ein magischer Moment, den ich als pures Glück empfinde, sei es vor der Haustüre, am Meer oder in den Bergen. Dafür stehe ich gerne ein bisschen früher auf. Bin eh Frühaufsteher. Morgen macht das Freibad auf. Mir ist das Wasser aber noch zu kalt. Letztes Jahr war das noch anders.
Eigentlich wollte ich heute gar nicht fahren. Aber dann, nachdem Thomas angefragt hatte, habe ich mich doch auf den Bock geschwungen
Im Ohr heute u.a.Chansons Françaises 60s–80s Nostalgie | Charles Aznavour

Depesche # 3206: Himmelfahrtskommando

Ich habs einfach gewagt. Wind war unangenehm und ein paar Tropfen habe ich auch abbekommen. Einen guten Tropfen gabs dann zum Mittagessen dazu Haute Cuisine von Lundi. Gebratener Lachs an Gemüse der Gartenerbse, fränkischer Spargel in zwei Varianten. Dessert selbstgebackener, saftiger Zitronenkuchen.
Radfahren:
Marktbreit macht sich bereit für die Artbreit.
Randersacker sollte ich mal vorschlagen als Radfahrerfreundliche Gemeinde.
Nach Rothof erst mit Rückenwind und mit Gegenwind zurück nach Rottendorf. Über den Ostring hinauf nach Biebelried. Große Pfützen auf dem Radweg.
Im Ohr heute u.a Rodriguez Jr., „Kilian (Live Remix)“ @ Purified – Pershing Square, LA

Depesche # 3205: Vor 50 Jahren habe ich die Bäckermeisterprüfung abgelegt – Eisheilige beim Radeln

Bis 2006 bin ich jede Nacht um 1.30 Uhr aufgestanden um dann ab 2 Uhr loszulegen. Dann musste ich mich gesundheitsbedingt umorientieren.
Mitten im Mai, wenn alles schon nach Frühling aussieht, kommt oft noch mal ein Kälteeinbruch. Genau dafür stehen die Eisheiligen mit ihren fünf Tagen zwischen dem 11. und 15. Mai, Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „Kalte Sophie“ machen ihren Namen Eisheilige heuer alle Ehren.

Mit KI erstellt

Gestern hatte uns Moritz zu seinem 40. zum Essen beim Mongolen eingeladen.
Auf der Heimfahrt in der Geflügelzucht im Automaten frische Eier geholt. Als wir noch Nudeln ziehen wollten blieb der Automat stehen.
Über der Bundesstraße ging die Sonne unter.
Schönen, noch nicht beschmierten Stromkasten, in der Bismarckstraße entdeckt.
Heute dann windige Radtour.
Viele Zackenschötchen am Wegesrand. dazu folgendes: „Wir können eigentlich nur noch die Hände heben“, sagt eine Forstwirtin. „Das mit dem orientalischen Zackenschötchen kriegen wir nicht mehr geregelt.“ Das orientalische Zackenschötchen ist eine sogenannte invasive Art, die im 19. Jahrhundert nach Deutschland kam.
Netten Radfahrer aus Eisingen kennengelernt. Den Windschatten teilten wir uns. 🙂
Flieder blüht.
Durch die Unterführung ist ganz langsam ein Autotransporter aus Polen gefahren. Hatte wohl Angst wegen der Höhe.
Igor Arrieta hat heute die denkwürdige und chaotische 5. Etappe des Giro d’Italia gewonnen.
Im Ohr heute u.a. Boney M. – Daddy Cool, das heute vor 50 Jahren das erste Mal im Fernsehen gespielt wurde.

Depesche # 3203: Sauerteigbrot, Eichhörnchen und Internationales Varietéfestival – Dirk Denzers Magische Momente

Wenn aus drei Teigen Einer wird. Dann kommt so ein großporiges Brot heraus wie auf dem Foto. Roggensauerteig aus Vollkornmehl, Dinkelvollkorn als Kochstück und Vorteig aus Emmermehl, Salz ohne Hefe 24 Stunden Führung. TA 200.
An den Ohrpinseln des Eichhörnchens sieht man wie stark der Wind heite geblasen hat.
Im Ohr heute u.a. Tavares – Heaven Must Be Missing An Angel
Die Show bei Dirk Denzers Magische Momente beim Internationalen Varietéfestival im Schloßpark von Werneck war wie immer grandios. Walter, ich und die restlichen Zuschauer waren begeistert. Morgen lade ich noch mehr Bilder in einer eigenen Galerie hoch, einen kleinen Vorgeschmack gibt es bereits unten zu bestaunen.