Robert Herrmann wechselt auf Leihbasis zu den Rothosen

Der FC Würzburger Kickers hat sich mit Robert Herrmann verstärkt. Der 26-jährige Linksverteidiger wechselt auf Leihbasis bis 30. Juni 2020 vom Zweitligisten FC Erzgebirge Aue an den Dallenberg.Herrmann wurde im brandenburgischen Strausberg geboren und im Nachwuchsbereich des 1. FC Union Berlin ausgebildet. Nach neun Jahren bei den Köpenickern, für die er unter anderem 37 Spiele in der A-Junioren- und 24 Partien in der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost absolvierte, zog es den 1,81-Meter-Mann über Hannover 96 II und den VfL Wolfsburg II 2017 mit der Empfehlung von 125 Partien in der Regionalliga Nord (15 Tore, 45 Vorlagen) zum Zweitligisten SV Sandhausen. Im Hardtwald spielte Herrmann für ein Jahr, ehe ihn der FC Erzgebirge Aue im Sommer 2018 unter Vertrag nahm. Bei den Veilchen stand der Außenbahnspieler vergangene Zweitliga-Spielzeit 14 Mal auf dem Rasen. Nun läuft er am Dallenberg auf.„Wir sind froh, dass wir mit Robert einen laufstarken Linksverteidiger gefunden haben, der auf dieser Position in der 2. Liga schon starke Spiele abgeliefert hat. Er wird uns mit seinem Tempo und seinen Flankenläufen helfen“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele. Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer fügt hinzu, dass „wir einen weiteren Spieler mit Zweitliga-Erfahrung für uns gewinnen konnten. Wir wissen um seine Qualitäten und freuen uns, dass er diese ab sofort im FWK-Dress zeigen kann“.„Von den Kickers habe ich bislang nur Positives gehört. Ich freue mich, dass ich nun Teil dieses Teams bin, will hier meine Leistung abrufen und so viele Spiele wie möglich absolvieren“, erklärt Herrmann, der bei den Rothosen die Rückennummer 38 erhält.

Auf der Jagd nach Frankens Talenten: Der FC Würzburger Kickers und der FC Eintracht Bamberg 2010 kooperieren ab sofort im Nachwuchsbereich

Drittligist FC Würzburger Kickers und Bayernligist FC Eintracht Bamberg 2010 gehen im fränkischen Fußball ab sofort gemeinsame Wege: Vertreter beider Traditionsvereine unterzeichneten in der Halbzeitpause der Drittliga-Begegnung des FWK gegen Großaspach einen Kooperationsvertrag, von dem die Kickers, die seit Juli ein Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum betreiben, und der FCE bei der Förderung und Entwicklung von Talenten gleichermaßen profitieren sollen.

Das Hauptziel der Vereinbarung richtet sich auf die Ausbildung von Talenten in den Jahrgangsstufen U14 bis U19: Hierbei wollen beide Vereine Akteure austauschen oder ausleihen und dem jeweils anderen Empfehlungen geben, wenn Spieler mit besonderen Leistungen auffallen. Zudem soll es ein gemeinsames Scouting und einen gegenseitigen Wissenstransfer in den Bereichen Vereinsorganisation und -infrastruktur geben. Darüber hinaus sieht der Kooperationsvertrag vor, dass Trainer des FC Eintracht mindestens zweimal im Jahr an Workshops der Kickers teilnehmen können und ein Würzburger Lizenzspieler im Zuge einer Vereinsveranstaltung nach Bamberg kommen wird. Damit wird der FC Eintracht Bamberg künftig „offizieller Partner des NLZ – Kleine Rothosen“.

„Für uns steckt in dieser Zusammenarbeit viel drin. Allein die Tatsache, dass besonders talentierte Spieler der U19 aus Würzburg künftig über einen Transfervertrag in unserer Bayernliga-Mannschaft spielen könnten, ist ein echter Mehrwert“, betont Bernd Kaufer, Vorstandsmitglied des FC Eintracht sowie Vorsitzender des Fördervereins Jugendfußball, der den Kooperationsvertrag mit den Kickers eingefädelt hat. „Allerdings ist uns auch klar, dass wir vielleicht mal ein außergewöhnliches Talent im Jugendbereich oder einen Spitzenspieler der ersten Mannschaft an den Drittliga-Kader der Kickers abgeben müssen“, erklärt Wolfgang Scheibe, Abteilungsleiter Jugend beim FC Eintracht. Aber genau deswegen habe man den Kooperationsvertrag ja auch unterschieben, damit „beide Klubs möglichst viel Benefit davon haben“, so Scheibe weiter. Möglich ist es den Worten von FCE-Vorstandsmitglied Kaufer zufolge auch, dass Bamberger Spieler an Trainingseinheiten, Gastspielen oder Turnieren in Würzburg teilnehmen.

„Im Zuge unserer strategischen Ausrichtung und der Präferenzen im Nachwuchsbereich ist ein wesentlicher Bestandteil ein breit aufgestelltes Scouting und Kooperationsnetzwerk“, sagt Kickers-Präsident Daniel Sauer: „Aufgrund der Lage im oberfränkischen Raum, der seit Jahren überragenden Nachwuchsausbildung sowie der sehr angenehmen und schnell zielführenden Gespräche mit Bernd Kaufer freuen wir uns, dass wir mit dem FC Eintracht Bamberg 2010 einen absoluten Toppartnerverein als weiteren Baustein hierfür gefunden haben.“

FWK-NLZ-Leiter Jochen Seuling fügt hinzu, dass „die Inhalte der Kooperation im Wesentlichen festgelegt sind. Diese gilt es jetzt mit Leben zu füllen, was unter anderem meine Aufgabe sein wird. Darüber hinaus möchte ich in diesem Zusammenhang erwähnen, dass wir größten Wert darauf legen, dass zwischen den von uns angestrebten Kooperationen keine Interessenskonflikte entstehen, sodass für alle Vereine in diesem Netzwerk eine Win-Win-Situation entsteht“.

Klares Bekenntnis Hauptsponsor FLYERALARM verlängert Vertrag um zehn Jahre!

Der Hauptsponsor geht voran: Am Dienstagabend hat der langjährige Partner FLYERALARM im Rahmen eines Sponsorenevents des FC Würzburger Kickers in der Wiener Botschaft seine bedingungslose Unterstützung gegenüber dem Verein eindrucksvoll unterstrichen. Der FWK-Hauptsponsor geht voran und wird auch weiterhin Namensgeber der Heimspielstätte der Rothosen bleiben – und das für zusätzliche zehn Jahre! Bis 2030 werden die Kickers damit ihre Heimspiele damit in der FLYERALARM Arena austragen. Dies gab der FWK-Aufsichtsratsvorsitzende Thorsten Fischer vor den rund 250 Partnern, Sponsoren und Unterstützern exklusiv bekannt.„Die Verlängerung der Namensgeberschaft ist mehr als ein Sponsoring für uns – es ist uns eine Herzensangelegenheit sowie ein klares Bekenntnis – zu den Kickers und zum Standort Würzburg“, sagt FLYERALARM CEO und Gründer Thorsten Fischer. „Wir möchten es auch als Botschaft für andere Unternehmen und die Stadt verstanden wissen, sich für den FWK ebenfalls zu engagieren und damit das sportliche Aushängeschild der Stadt zu stärken und für dessen Entwicklung mit einzustehen.“„Gegenseitiges Vertrauen, Loyalität und Verlässlichkeit sind die wichtigsten Parameter für eine langfristige Zusammenarbeit in guten wie in schlechten Zeiten – und diese sind bei unserer Partnerschaft zu jeder Sekunde gegeben“, erklärt FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer. „Wir sind sehr dankbar, dass sich FLYERALARM als regionaler Partner weiter als Namensgeber des Stadions engagiert und den gesamten Verein darüber hinaus in vielen weiteren Bereichen unterstützt.“

Zudem stellten die Rothosen ihr Projekt „Z25“ vor, in dem sie ihre Ziele und Visionen für die kommenden sechs Jahre präsentierten. Die Formulierung von klaren Plänen in den verschiedenen Säulen, auf denen die Kickers künftig stehen werden, soll den Partnern alle Voraussetzungen für ein langfristiges Engagement gewähren und allen Personen im Verein als Leitplanken für Entscheidungen dienen. Zu den einzelnen fünf Kernpunkten (Breitensport, Nachwuchsleistungszentrum, Profibereich, Finanzen und Infrastruktur) wird der FWK in den kommenden Wochen weitere Hintergründe und Zielsetzungen verkünden. Text/Foto: Kickers Würzburg

Ralf Santelli ist neuer Cheftrainer im Nachwuchsleistungszentrum des FC Würzburger Kickers

Der FC Würzburger Kickers ist bei der Suche nach einem Nachfolger für den in den Trainerstab der Profis aufgerückten Rainer Zietsch als Cheftrainer des Nachwuchsleistungszentrums fündig geworden: Ralf Santelli hat am Montagvormittag seine Arbeit bei den Rothosen aufgenommen.

Der 51-jährige Fußballlehrer, der über langjährige Erfahrung im Profibereich sowohl auf Ebene der Aktiven als auch im Bereich der Nachwuchsleistungszentren verfügt, arbeitete unter anderem als Torwart- und Rehatrainer beim SSV Ulm 1846. Als Interimstrainer schaffte der gebürtige Waiblinger mit dem SV Wacker Burghausen, wo er zunächst als Co-Trainer tätig war, den Klassenerhalt in der 3. Liga. Darüber hinaus gehörte der Diplom-Sportlehrer und Sportpädagoge beim DSC Arminia Bielefeld zum Trainerstab von Ewald Lienen und Christian Ziege sowie bei Hannover 96 von Ralf Rangnick und Mirko Slomka. Neben verschiedenen Tätigkeiten in der Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg war Santelli auch als Scout beim VfB Stuttgart aktiv.

Bei den Kickers wird sich der Schwerpunkt seiner Arbeit inhaltlich vorerst auf die U17 und U19 sowie deren Verzahnung und das Scouting in diesem Bereich richten. In beiden Altersklassen sind die Kickers jeweils nur noch einen Aufstieg von der Junioren-Bundesliga entfernt. Darüber hinaus wurde der regelmäßige Austausch mit den einzelnen NLZ-Trainern sowie Profi-Cheftrainer Michael Schiele, Sportdirektor Daniel Sauer und NLZ-Leiter Jochen Seuling etabliert und nun unter Beisein von Ralf Santelli fortgeführt.

Die NLZ-Leitung bzw. sportliche Gesamtleitung hat weiterhin Jochen Seuling inne, der sich über die Neubesetzung auf der NLZ-Cheftrainer-Position erfreut zeigt: „Wir sind überzeugt, mit Ralf einen hochmotivierten neuen Fußballehrer gefunden zu haben, der sich mit den vielfältigen Aufgaben eines noch jungen Bundesliga-NLZ vollständig identifiziert. Da Ralf auch auf verschiedenen Gebieten im Profi- bzw. Nachwuchsbereich große Erfahrung mitbringt, versprechen wir uns von ihm darüber hinaus viel Input für unsere Trainer. Da wir zur Erreichung unserer Ziele unter anderem auch unser Scouting auf den gesamten bayerischen Raum ausdehnen müssen und werden, wird gerade im südbayerischen Raum, den Ralf gut kennt, ein Schwerpunkt seiner Aufgabe liegen.“

Auch Ralf Santellis Freude über sein neues Amt ist groß: „Ich freue mich sehr, dass ich das Vertrauen des Vereins und der Verantwortlichen im Nachwuchsbereich bekomme. Das Kennenlernen und die ersten Gespräche haben auf beiden Seiten sofort gepasst. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und wahnsinnig spannend.“ Darüber hinaus findet der 51-Jährige „die kurzen internen Wege absolut beeindruckend und man spürt bei jedem Mitarbeiter bereits nach kurzem Kennenlernen, dass hier sehr viel Herzblut drinsteckt. Ich freue mich, dass es endlich losgeht und ich ein wenig mit meiner Erfahrung und meinem Wissen, die weitere Entwicklung der Spieler, Trainer und der gesamten Nachwuchsabteilung mitgestalten darf“.

Junger Dortmunder wechselt zu den Kickers

  • U19-Meister Yassin Ibrahim wechselt von Borussia Dortmund an den Dallenberg!

Der FC Würzburger Kickers ist vor dem ersten Testspiel während der Sommervorbereitung gegen den SSV Ulm 1846 (Mittwoch, 17:30 Uhr, in Niederstetten) schon sehr frühzeitig auf der Zielgeraden, was den Kader für die kommende Drittliga-Spielzeit 2019/20 betrifft.


Foto: FC Würzburger Kickers

Mit dem frisch gebackenen Deutschen U19-Meister Yassin Ibrahim können die Rothosen bereits ihren zwölften Neuzugang vorstellen. Der 19-jährige Flügelspieler hat am Dallenberg einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison unterschrieben.

Nach seinen Anfängen beim FC Gievenbeck schloss sich der gebürtige Münsteraner mit sudanesischen Wurzeln dem SC Preußen Münster an. Im Alter von 13 Jahren folgte dann der Wechsel in das Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Dortmund. Beim BVB durchlief Ibrahim sämtliche Jugendteams, auf seiner Visitenkarte stehen 27 Einsätze (14 Torbeteiligungen) in der U17-Bundesliga West und 41 Einsätze (21 Torbeteiligungen) in der U19-Bundesliga West.

In der vergangenen Saison, an deren Ende der Offensivspieler mit den Schwarz-Gelben den Gewinn der Deutschen U19-Meisterschaft feierte, stand er insgesamt 35 Mal auf dem Rasen – darunter auch fünf Mal in der UEFA Youth League. Darüber hinaus absolvierte der 1,85-Meter-Mann im November 2017 auch eine Partie für die Deutsche U18-Nationalmannschaft.

„Yassin verfügt über starke Tempodribblings und sucht die Eins-gegen-Eins-Situationen. Er bringt eine gewisse Unbekümmertheit mit und kann nicht nur auf den Flügeln, sondern auch hinter der Spitze agieren“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele.

Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer fügt hinzu, dass Yassin ein „hochveranlagter Spieler ist, der im BVB-NLZ bestens ausgebildet wurde und sich dort mit den besten Spielern seiner Altersklasse gemessen hat“.

„Ich möchte mich bei den Kickers weiterentwickeln und mich im Herrenbereich durchsetzen“, sagt Yassin Ibrahim, der am Abend beim Test gegen Ulm bereits im Kader stehen wird.

Offensivmann Dominik Widemann wechselt von der SpVgg Unterhaching an den Dallenberg

Der FC Würzburger Kickers hat bei der Zusammenstellung seines Kaders für die kommende Drittliga-Saison 2019/20 sein nächstes Puzzleteil gefunden: Der 22-jährige Offensivmann Dominik Widemann wechselt von der SpVgg Unterhaching an den Dallenberg, wo er einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Spielzeit unterschrieben hat.


Foto: FC Würzburger Kickers

Nachdem der gebürtige Oberbayer weite Teile seiner fußballerischen Jugend beim SC Fürstenfeldbruck verbrachte, zog es den 1,80-Meter-Mann im Sommer 2013 zur SpVgg Unterhaching, für die er zunächst in der U19 Bundesliga Süd/Südwest zum Einsatz kam.

Anschließend schaffte er direkt den Sprung in den Profibereich und weckte nach einer starken Debütsaison in der 3. Liga (26 Einsätze, zwölf Torbeteiligungen) das Interesse des 1. FC Heidenheim auf sich.

Für den FCH absolvierte der Offensivmann zwölf Zweitliga-Partien, ehe er im vergangenen Sommer zur SpVgg zurückkehrte. Nach 27 Einsätzen für die Unterhachinger in der vergangenen Drittliga-Saison wechselt Widemann nun nach Würzburg.

„Wir hatten Dominik, der vergangenen Sommer bereits einige Einheiten bei uns absolviert hatte, schon länger auf dem Zettel und freuen uns, dass der Transfer nun geklappt hat“, sagt Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.

FWK-Cheftrainer Michael Schiele erklärt, dass „Dominik im Alter von 22 Jahren bereits über 50 Drittliga-Spiele absolviert hat und darüber hinaus schon Erfahrungen in der 2. Liga sammeln konnte. Mit ihm gewinnen wir einen flexibel einsetzbaren Offensivspieler hinzu, dessen Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist“.

„Ich bin froh, hier zu sein, freue mich auf die neue Herausforderung und werde in jeder Trainingseinheit Gas geben“, äußert sich Dominik Widemann zu seinem Wechsel.

Flügelspieler Albion Vrenezi wechselt auf Leihbasis vom SSV Jahn Regensburg zum FC Würzburger Kickers


Foto: FC Würzburger Kickers

Der FC Würzburger Kickers treibt die Personalplanungen für die kommende Drittliga-Spielzeit 2019/20 weiter voran: Mit Albion Vrenezi können die Rothosen bereits ihren neunten Neuzugang präsentieren. Der 25-jährige Flügelspieler kommt von Zweitligist SSV Jahn Regensburg für eine Saison auf Leihbasis an den Dallenberg.

Nach seinen Stationen beim SV Planegg-Krailling, FC Unterföhring zog es den Kosovaren im Sommer 2015 zum FC Augsburg II. In 63 Partien in der Regionalliga Bayern war Vrenezi an 28 Treffern direkt beteiligt.

Nach zwei Spielzeiten bei den Fuggerstädtern wechselte der Offensivmann zu Zweitligist SSV Jahn Regensburg. Im ersten Jahr kam Vrenezi bei den Oberpfälzern 15 Mal im Bundesliga-Unterhaus zum Einsatz, vergangene Spielzeit stand der 1,77-Meter-Mann neun Mal in der 2. Liga auf dem Rasen.

„Albion ist technisch versiert, stark im Eins-gegen-Eins und bringt eine hohe Geschwindigkeit mit. Darüber hinaus hat er einen guten Zug zum Tor“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele. Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer freut sich, dass „wir mit Albion einen schnellen und zweitligaerfahrenen Flügelspieler bekommen, der sowohl über die rechte als auch die linke Seite einsetzbar ist“.

„Ich brenne schon auf die ersten Einheiten, will mich so schnell wie möglich im Team integrieren und der Mannschaft in dieser starken Liga helfen, eine gute Runde zu spielen“, erklärt Albion Vrenezi.

Johannes Kraus wechselt an den Dallenberg!


Foto: FC Würzburger Kickers

Der FC Würzburger Kickers hat mit Johannes Kraus einen entwicklungsfähigen Defensivspieler verpflichtet. Der 19-Jährige kommt von der U21 des SSV Jahn Regensburg nach Würzburg und hat bei den Mainfranken einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 mit der Option auf eine weitere Spielzeit unterschrieben.

Kraus wurde in der Jugend des SSV Jahn Regensburg, der SpVgg Greuther Fürth und des FC Ingolstadt 04 ausgebildet und kam sowohl in der B-Junioren- als auch in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest zum Einsatz.

„Johannes ist ein flexibel einsetzbarer Defensivspieler, den wir schon lange auf unserem Zettel hatten. Beim Training im vergangenen Sommer hat er einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Umso mehr freut es uns, dass wir den Wechsel nun realisieren konnten“, sagt FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.

Kickers-Cheftrainer Michael Schiele fügt hinzu, dass „Johannes in den Nachwuchsleistungszentren seiner bisherigen Vereine bestens ausgebildet wurde und er auch regelmäßig in den Trainingsbetrieb der Regensburger Profis eingebunden war. Mit ihm gewinnen wir einen entwicklungsfähigen und sehr ehrgeizigen Spieler hinzu“.

„Das ist mein erster Profivertrag, darauf habe ich die gesamte Jugendzeit hingearbeitet“, erklärt Johannes Kraus und fährt fort: „Mein Ziel ist es, mich so schnell wie möglich in das Team zu integrieren und mit den Kickers eine gute Runde zu spielen.“

Kickers verpflichten Torwarttalent Vincent Müller FC Köln

Foto: FC Würzburger Kickers

Der FC Würzburger Kickers bastelt weiter fleißig an seinem Kader für die Drittliga-Saison 2019/20: Nachdem die Rothosen bereits die Transfers von Frank Ronstadt (21), Hüseyin Cakmak (20) und Luca Pfeiffer (22) sowie die Vertragsverlängerung von Eric Verstappen (25) bekanntgegeben haben, ist nun der nächste Wechsel perfekt: Torwarttalent Vincent Müller kommt von der U19 des 1. FC Köln an den Dallenberg. Der 18-Jährige wechselt damit vom Rhein an den Main und hat bei den Kickers einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben.

Nach seinen Anfängen bei der SG Köln-Worringen zog es den 1,90 Meter großen Schlussmann bereits im alter von sechs Jahren zum „Effzeh“. Im Nachwuchsleistungszentrum der Kölner durchlief Müller sämtliche Jugendmannschaften und brachte es unter anderem auf 19 Einsätze in der U17-Bundesliga-West und 28 Einsätze in der U19-Bundesliga-West. Mit 25 beziehungsweise 18 Gegentoren kassierte er dabei in beiden Altersstufen weniger als einen Treffer pro Spiel. Nach zwölf Jahren als Geißbock wird der 18-Jährige nun ab Sommer eine Rothose.

“Vincent ist fußballerisch sehr stark und hat in Köln eine hervorragende Torwartausbildung genossen und sich mit großem Ehrgeiz durch alle Altersklassen gebissen. Wir sehen ihn ihm ein großes Potenzial und wollen ihn Schritt für Schritt weiterentwickeln“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele. Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer freut sich, dass “mit Vincent ein talentierter und wissbegieriger Keeper unser Torwart-Trio komplettieren wird“.

„Ich bin glücklich, hier zu sein und voller Vorfreude auf die kommende Saison sowie diese neue Herausforderung“, kommentiert Müller seinen Wechsel.

Kickers-Heimspiel gegen Preußen Münster steht im Zeichen der Inklusion!

Hintere Reihe von links: Dieter Körber (Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten), Stefan Beil (Leiter der Agentur für Arbeit Würzburg), Klaus Metzger (Mitarbeiter der Mainfränkischen Werkstätten), Philipp Götz (2. Vorsitzender des Gesamtwerkstattrates), Sebastian Schuppan (Kapitän des FC Würzburger Kickers), Roland Hascher (Vertrauensperson Werkstattrat), vorne: Sonja Scheuplein (1. Vorsitzende des Gesamtwerkstattrates).

Das Drittliga-Heimspiel des FC Würzburger Kickers in der FLYERALARM Arena gegen den SC Preußen Münster an diesem Samstag, 30. März, 14:00 Uhr, steht ganz im Zeichen der Inklusion. Anlass hierfür ist der für den 21. März ausgerufene Welt-Down-Syndrom Tag. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Würzburg und den Mainfränkischen Werkstätten wollen die Rothosen bei diesem Mottospieltag ein Zeichen für Menschen mit Handicap setzen.

Neben verschiedenen Aktivitäten wie beispielsweise dem Einlaufen der Profis mit Kindern des Gehörlosen SV Würzburg haben die Mainfränkischen Werkstätten von den Rothosen 20 Freikarten für das Heimspiel am Dallenberg gegen die Münsteraner erhalten. Darüber hinaus fließt dank der Unterstützung von Kickers-Top-Sponsor WEGMANN automotive pro verkaufter Tageskarte ein Euro an den Lebenshilfe Würzburg e.V., der einer der Gesellschafter der Mainfränkischen Werkstätten ist.

„Der Mensch im Mittelpunkt lautet unser Motto“, sagt Dieter Körber, Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten: „Wir möchten jedem Menschen mit Behinderung ermöglichen, dass er ein Leben und Arbeiten in größtmöglicher Selbstständigkeit und Selbstbestimmung führen kann. Denn es gibt vielfältige Talente mit unterschiedlichen Stärken.“

Die Mainfränkischen Werkstätten sind ein Unternehmensverbund mit sieben Hauptstandorten in Mainfranken, bei dem 1.500 Mitarbeiter mit Behinderung angestellt sind. Da rund 40 Prozent der Behinderungen erst im Laufe des Lebens entstehen, ist das Thema Inklusion für jede Person relevant. „Es gibt keinerlei Gewissheit, dass es mich nicht trifft“, betont Körber.

Berufliche Integration von gehandicapten Menschen

Die Agentur für Arbeit Würzburg unterstützt das Anliegen der Kickers und der Mainfränkischen Werkstätten, da die berufliche Integration von gehandicapten Menschen zu ihren originären Aufgaben gehört. „Wir wollen mit diesem Mottospieltag hinsichtlich des Inklusionsgedankens Aufmerksamkeit und Sensibilität in der Öffentlichkeit schaffen – vor allem bei Arbeitgebern“, erklärt Stefan Beil, Leiter der Agentur für Arbeit Würzburg: „Schwerbehinderung bedeutet zwar in gewisser Weise Beeinträchtigung – dies heißt aber nicht gleich Minderarbeitskraft. Diese Grundbedenken gilt es zu überwinden.“

Bei der Übergabe der Tickets an die Mainfränkischen Werkstätten war Kickers-Kapitän Sebastian Schuppan am Donnerstag persönlich vor Ort: „Ich bin bei diesen Aktionen gerne als Freiwilliger dabei. Es ist klasse, dass der Verein solch wichtige Dinge unterstützt und mit vorantreibt. Der 32-Jährige, der in den vergangenen beiden Jahren auch beim Besuch auf der Station Regenbogen mit dabei war, hatte den Verantwortlichen angeboten, ein Fußballtraining für die Menschen mit einem Handicap abzuhalten.

Diesen Vorschlag nahm Sonja Scheuplein, 1. Vorsitzende des Gesamtwerkstattrates, gerne an. Gleichzeitig bedankte sie sich bei ihm für die Übergabe der Eintrittskarten: „Diesen Tag werden unsere Leute ihr Leben nicht vergessen!“

Nach dem Mottospieltag ist vor der nächsten Aktion: Am kommenden Mittwoch werden zwei FWK-Spieler am Zentrum für Körperbehinderte, einem weiteren Gesellschafter der Mainfränkischen Werkstätten, eine Autogrammstunde geben.

 

Torwart-Trio bei den Kickers ist mit Eric Verstappen wieder komplett

Der FC Würzburger Kickers präsentiert seinen ersten Winter-Neuzugang: Eric Verstappen, der zuletzt für Tennis Borussia Berlin spielte, hat am Dallenberg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 mit der Option auf eine weitere Spielzeit unterschrieben. Damit ist das Torwart-Trio der Kickers wieder komplett: Nachdem Nico Stephan verletzungsbedingt noch länger ausfallen wird, steht den Mainfranken neben Patrick Drewes und Leon Bätge nun wieder dauerhaft ein dritter Torhüter zur Verfügung.

In den vergangenen Wochen konnten sich die Kickers-Verantwortlichen bereits ein Bild vom 24-jährigen Keeper machen: Verstappen stand sowohl kurz vor Weihnachten als auch im Trainingslager mit dem Team auf dem Platz und kam im Rahmen des Trainingslagers in San Pedro del Pinatar beim Testspiel gegen den belgischen Erstligisten Waasland-Beveren 60 Minuten zum Einsatz.

Der aus Venlo stammende Niederländer wurde in der Jugend der PSV Eindhoven ausgebildet und sammelte sowohl in der U15 als auch in der U17 Erfahrungen in den Juniorennationalmannschaften seines Heimatlandes. Nach Stationen in Venlo und De Graafschap zog es den 1,96 Meter großen Schlussmann im Sommer 2017 nach Deutschland: Über Eintracht Braunschweig und Tennis Borussia Berlin ist Verstappen nun nach Würzburg gekommen.

„Eric hat im Training von Beginn an einen guten Eindruck gemacht und in jeder Einheit Gas gegeben“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele: „Er dirigiert seine Vorderleute lautstark und besitzt allein schon aufgrund seiner Körpergröße und seiner starken Ausbildung hervorragende Voraussetzungen. Zudem ist Eric auch neben dem Platz ein klasse Typ, der im Team super aufgenommen wurde.“

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und will in jeder Trainingseinheit alles geben“, sagt Eric Verstappen: „Im Trainingslager habe ich bereits einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft gewonnen und bin nun froh, Teil dieses Teams zu sein.“