Für einen Radweg von Kitzingen nach Kaltensondheim. Wenn ich nicht den Unfall gehabt hätte würde ich mitfahren. Zeit wirds das sich da was rührt.


Leben und Radfahren in Mainfranken – Bilder sagen mehr als Worte
Für einen Radweg von Kitzingen nach Kaltensondheim. Wenn ich nicht den Unfall gehabt hätte würde ich mitfahren. Zeit wirds das sich da was rührt.

Meine letzten großen Fahrten lagen schon lange zurück! Über die Pyrenäen mit Jens und Portugal von oben nach unten mit Martin und Rüdiger. Den Schwobaman Extrem Radmarathon habe ich noch durchgezogen, immerhin 255km und 4500 hm. Im Februar noch a weng in der Karibik rumgecruist. Bei einer RTF der RSG Würzburg war ich auch noch dabei. Der Abstieg begann dann schon im Oktober 2006 mit der Bremsertour mit Kraxler. Dann folgte noch die Snow Cycling Testfahrt in Burgbernheim. Richtig cool war noch mit dem Rad zum Crossrennen nach Strullendorf….oder im November noch einen Trans Steigerwald. Der Dämmerschoppen mit Ewald Strohmeier dem Organisator und Rundfahrtchef der Bayernrundfahrt war auch nett. An meinem 54 Geburtstag war ich dann zur Vorstellung der D-Tour 2007 im Cocoon Club Frankfurt Fechenheim eingeladen. Im April Lundis erster 80iger. Später dann noch die Frühjahrstour zum Wasserwidder mit Jens und Johann. Der ehemalige Deutsche- und Militärradweltmeister Steffen Rein besuchte mich, war schon eine wilde Zeit.
Dann konnte ich irgendwann aus gesundheitlichen Gründen kein Rad mehr fahren. Ich wurde dick und fett. Fotografierte viel. Veranstaltete sogenannte Modelsharings und bekam Diabetes mellitus. Irgendwie wusste ich das es so nicht weitergehen konnte. Dann kam Heiko und trat mir in den Arsch. Und seit dem bin ich über 50000km mit dem Rad gefahren (no E-Bike). Danke Heiko das du mir in den Hintern getreten hast. 🙂 Im Ohr damals und auch heute noch schön anzuhören: Level 42 – Lessons In Love.




Aber von vorne: Eigentlich wollte ich nur das abgestürzte Windrad fotografieren. Das ich im weiteren Teil der Fahrt dann selber abstürzte hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen können. Die Fahrt wollte ich gemütlich und ganz entspannt absolvieren, da ich ja wenige Tage später mit zwei Radsportfreunden aus Fürth und München zur Bikepacking-Tour Richtung Kopenhagen aufbrechen wollte. Wollte ich!! Ein großer Hund hatte etwas dagegen!! Ich war nach dem Crash lange ohnmächtig und wachte eigentlich erst wieder in der Intensivstation des Juliusspitals in Würzburg auf. Acht gebrochene Rippen, eine davon in der Lunge, geprelltes Steisbein, zahlreiche, mitunter sehr große Hämatome und Abschürfungen.
Die Betreuung durch das Pflegepersonal war super, das Essen Weltklasse, gut den Kaffee gabs aus der Schnabeltasse und ich ließ ihn meistens kalt werden.
Auch die Ärzte waren kompetent und mir kam es so vor als wüssten sie wovon sie Redeten. Wann und ob ich wieder aufs Rennrad steige weiß ich noch nicht. Netten Zimmernachbarn hatte ich zudem auch. Wie sich im Laufe unserer guten Gespräche herausstellte hatte ich ihn als Fußballer wohl des Öfteren vor der Linse gehabt. Wenn es mir wieder besser geht muss ich mal schauen auf was für Festplatte sich die Bilder von damals versteckt haben. Da werde ich merken das ich schon über 2000 Fußballspiele geknipst habe.
Mit Wehmut denke ich an unsere Senioren-Thüringen Tour. Ich lasse es auf mich zukommen ob es mit dem Radfahren weitergeht. Bin aber guter Dinge, habe mich gerade erwischt wie ich einen neuen Radhelm, der Alte war ja völlig demoliert, bestellt habe. 🙂
Im Ohr u.a.: HÄMATOM feat. Hansi Kürsch – I want it all (Queen Cover)



































Angefangen hat alles mit der Radsportinteressengemeinschaft „Mainfalke“, kurz R.I.G., in Arturs Hadlakeller. Von den damaligen Mitgliedern fahren nur noch sehr wenige mit dem Rennrad durch die Gegend, einige sind auch schon im Radsporthimmel angelangt. Irgendwie funktionierte es mit den Mainfalken nicht so richtig bzw. sie wollten in einen richtigen Verein um Radrennen zu fahren. Deshalb schlossen sich Einige von Ihnen dem damals neugegründeten Radsportverein RSG Velo Würzburg an. Nachdem dann 1984 eine Radsportabteilung in der Turngemeinde Kitzingen gegründet wurde und es bei den Velosophen in Würzburg Unstimmigkeiten wegen der Fusion mit dem RMC Würzburg gab, wechselten die Kitzinger Radsportler geschlossen in die neu gegründete Abteilung der TGK. Die sich später, wegen eines Sponsors aus Bremen in TG Velosport Kitzingen umbenannte. In einer Kitzinger Radsportchronik kann man die Anfangsjahre von TG Velosport, die in ihrer erfolgreichsten Zeit über 150 Mitglieder zählte, nachlesen. Parallel dazu, fuhr der geborene Kitzinger Dieter Seuffert, den es beruflich nach Heidenheim verschlagen hatte sehr viele Radrennen mit zum Teil großem Erfolg. Die glorreichen Zeiten sind aber schon lange vorbei. Die Kitzinger Velosportabteilung steht seit vielen Monaten ohne Abteilungsleiter da. Die letzte sportliche Veranstaltung war der Airport-Sprint auf dem Kitzinger Flugfeld, organisiert von Dieter Seuffert. Es gibt dann noch auf Drängen von Sr. Dorothea Krauß die Steigerwald-Radrunde die heuer zum 20.mal gefahren wird. Das ist aber auch schon alles was an organisiertem Radsport in Stadt und Landkreis Kitzingen übriggeblieben ist.
Der Rückgang im Straßenradsport ist nicht alleine auf den zunehmenden Automobilverkehr zurückzuführen, spielt aber auch eine große Rolle. So haben sich die zugelassenen motorisierten Verkehrsteilnehmer fast verdoppelt auf jetzt rund 77 Millionen Fahrzeuge, davon 3,74 Millionen LKWs, davon 4,8 Millionen Motorräder. Der Platz auf den Straßen ist enger geworden. Die hohen Auflagen bei Radsportveranstaltungen tragen weiter dazu bei, dass der Straßenradsport deutlich zurück gegangen ist. Keine Rennen, keine Fahrer und Fahrerinnen. Das ist der Lauf der Zeit. Die Fahrradindustrie hat längst reagiert und das Gravelbike auf den Markt gebracht. In Wikipedia findet man zur Definition des Radtyps folgendes: „Ein Gravelbike (deutsch etwa „Schotter-Rad“) ist ein geländegängiges Fahrrad. Es stammt von den weniger alltagstauglichen Cyclocross-Rädern ab. Heute werden etwas breitere Reifen (28 Zoll, Breite ca. 35–47 Millimeter) benutzt, früher waren die größeren Schlauchreifen mit 27 Zoll und Breiten bis 35 Millimeter üblich. Üblicherweise werden die Räder ohne Straßenverkehrszulassung verkauft. Nicht unüblich unter reisenden Gravelbikern ist allerdings auch das „Bikepacking“ ohne angebrachte Gepäckträger; mitgeführte Taschen werden direkt an Rahmendreieck, Gabelholmen, Lenker und Sattelstütze („Arschrakete“) angebracht.







Gelungener Auftakt in den Tag mit Schorsch und Dieter. Der Hitze ausgewichen. Schöne, etwas verlängerte Tour über den Frankenberg. Anscheinend gibt es neben der alten Mainbrücke in Kitzingen einen neuen Wohnmobilstellplatz 🙂
Im Ohr heute u.a.: Mit ihrem futuristischen Sound prägten Lime die Dancefloors der 80er. Nach dem Tod von Denis LePage ist nun auch Denyse LePage gestorben. Deshalb heute: Lime – Your Love










Perfekte Pfingstmontagtour mit Thomas. (Kitzingen, Großlangheim, Haidt, Stefansberg, Düllstadt, Reupelsdorf, Laub, Stadelschwarzach, Järkendorf, Lülsfeld, Frankenwinheim, Brünnstadt, Zeilitzheim, Obervolkach, Volkach, Vogelsburg, Prosselsheim, Neusetz, Schnepfenbach, Brück, Dettelbach, Mainstockheim, Kitzingen.) Alles auf Radwegen oder wenig befahrenen Landstraßen. 65km ein Tour zum nachfahren.
Im Ohr heute u.a. Bukahara – Border
Relegation Kreisklasse Schwarzach – Gnodstadt 1:0
An frühen Abend im Garten noch ein paar Rosen geknipst. Vlnr: Minrva Dufttrose, Max Rose (die hat unser verstorbener Nachbar Max vor 30 Jahren gepflanzt) und die buschwindröschen die von alleine aufgegangen sind.














Schon früher vor 50 Jahren zu Artur Rütters Zeiten bin ich gerne über den Greuther Bastel gefahren. Die Tour hat es bis in die Mainpost geschafft. 🙂 Heute bin ich sie in verlängerter Tour wieder einmal gefahren. Es war sehr warm und hatte wenig Wind, muss mich erst wieder an die Hitze gewönen. Die Thüringen – Rundfahrt hatten wir noch in langen Hosen vor einer Woche gestartet.
Im Ohr heute u.a. David Gilmour – Comfortably Numb Live in Pompeii 2016
Relegation KL WÜ 2 – FG Marktbreit-Martinsheim vs. (SG 1) Reichenberg / Rottenbauer 0:2













Macht richtig Laune bei so einem tollen Wetter auf den Bock zu steigen.
Im Ohr heute u.a. Cream – Disraeli Gears.
Fußball in Wintersbach: Helmstadt gewinnt 3:0 gegen Bürgstadt in der Relegation Bezirksliga











Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen. Es war grandios aber auch sehr anstrengend. Gestartet am Sonntagmorgen bei schönstem Wetter. Der Rückenwind hat uns nach Themar geblasen. In Schweinfurt fuhren wir ein kurzes Stück neben den Triathleten des dort stattfindenden MainCityTriathlon. Zwischendrin machten wir eine Pause am Badesee von Sulzfeld im Grabfeld. Leckere und preiswerte griechische Küche dort. Bei Frank Schmidt im Gasthof Linden-Eck hatten wir unsere erste Übernachtung, der Wirt macht eigenen Likör und sein Hobby ist Marmeladen kochen. Es gab mindestens 15 verschiedene zum Frühstück. Mein Favorit Holunderblüte mit Ingwer. Am Abend davor hatten wir mit Rinder Roulade und Hütes (Thüringer Klöße), Rotkraut und Brokkoli die nötigen Kalorien wieder aufgefüllt. Die Fahrt nach Eisenach war dann wie erwartet sehr kräftezehrend. Der Radweg nach Zella-Mehlis, der Partnerstadt von Marktbreit, war sehr schlecht beschildert und es kam wie es kommen musste wir standen plötzlich mitten im Thüringer Wald. Wir sind dann mit unseren umgebauten Rennrädern einen sehr steilen Downhill der übelsten Sorte hinuntergefahren. Es grenzt an ein Wunder das keiner von uns gestürzt ist. Vieleicht war es aber auch fahrerisches Können, 🙂 Kaffee und Kuchen in Zella-Mehlis stärkte uns für die Weiterfahrt nach Eisenach. Dort hatten wir mit der Pension „Zum Burschen“ eine schöne Unterkunft mit sehr reichhaltigem Frühstück. Am Abend nach einem Stadtbummel genossen wir bei im Bellagio Eiscafé Lounge Bar die gute Küche. Große Namen lebten in der Stadt von Martin Luther bis Johannes Sebastian Bach. Für Kultur wollten wir uns die Zeit nicht nehmen die dritte schwere Etappe wartete auf uns. Eigentlich sollte es das leichteste Teilstück der Rundfahrt werden mit Genussradeln an der Werra entlang. Aber das Wetter und die schlechte Beschilderung hatten etwas dagegen. Wobei wir auf dieser Etappe auch schöne Momente erleben konnten. Durchnässt in Meiningen angekommen fanden wir relativ schnell unsere Unterkunft in der Pension Schlemmerstube. Am Abend genossen wir dann Thüringer Hausmannskost im Gasthaus Linde. Viele Stammgäste, preiswertes Bier und jeder Gast der zur Tür hereinkommt klopft auf fast jeden Tisch. Man kennt sich hier. Essen war gut und reichlich. Das brauchten wir auch denn der Wettergott versprach nichts Gutes. Bei herrlichem Sonnenschein sind wir dann gestartet und wurden dann aber auf der weiteren Fahrt mehrfach geduscht. Nach Schweinfurt, wo wir uns im Straßencafé der Bäckerei Götz, nochmal stärkten, hatten wir herrlichen Sonnenschein aber auch immer noch gegen den starken Wind zu kämpfen. Glücklich und zufrieden trudelten wir dann in Kitzingen ein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis dreier in die Jahre gekommenen älteren Herrn im Alter von 78, 73 und 72. 490 km und ca. 5000 Höhenmeter, können auch ein paar mehr gewesen sein, zeigten am Schluss die Tachos an. Die Zeit spielte für uns keine Rolle der Weg war das Ziel und alles mit dem Bio-Bike. 😉 Im Ohr heute u.a. J.S. Bach -Toccata & Fugue in D-minor BWV 565 – Stephanuskerk Hasselt









































































Morgen früh starten wir zu unserer Thüringen Rundfahrt. Dieter hat mein Rad nochmal gecheckt. In seinem Garten stehen die Giro Schafe im Maglia Rosa 🙂 Einen, in der letzten Zeit, seltenen Anblick konnte man am Main Kai sehen. Das Fluss Kreuzfahrtschiff River Duchess „parkte“ vor der Alten Synagoge. Fotografiert habe ich den Pott schon des Öfteren. Hier, hier, hier und hier.
Meine Rovantiv Taschen sind zum Teil schon gepackt. Arschrakete, Lenkertasche und zwei Oberrohrtaschen.
Im Ohr heute u.a. Santana & B.B.King –The Thrill of the Crossroads – Classic Blues Guitar Album 1980s Style
Später noch Fußball fotografiert. Letzter Spieltag. Auch für Dennis Ketturkat, Spielertrainer beim SSV Kitzingen. Heute mit wenig Fortune gegen Pflaumheim.
Repperndorf feiert auf dem Bayernplatz nach einem 3:1 den Aufstieg in die Kreisklasse.
Barro war in Abtswind und hat den 4:0 Heimsieg des TSV fotografiert.












Ein brillanter Sonnenaufgang ist ein magischer Moment, den ich als pures Glück empfinde, sei es vor der Haustüre, am Meer oder in den Bergen. Dafür stehe ich gerne ein bisschen früher auf. Bin eh Frühaufsteher. Morgen macht das Freibad auf. Mir ist das Wasser aber noch zu kalt. Letztes Jahr war das noch anders.
Eigentlich wollte ich heute gar nicht fahren. Aber dann, nachdem Thomas angefragt hatte, habe ich mich doch auf den Bock geschwungen
Im Ohr heute u.a.Chansons Françaises 60s–80s Nostalgie | Charles Aznavour













