Neuer Trainer in Dettelbach – Velibor Teofilovic in der Region kein Unbekannter

Dazu schreibt DuO auf seiner Facebookseite: „DuO präsentiert neuen Übungsleiter. Vier Wochen, nachdem der ehemalige Trainer Thomas Freund sein Amt bei DuO 09 zur Verfügung gestellt hatte, wird nun Velibor Teofilovic als dessen Nachfolger vorgestellt. Die Verantwortlichen bei Dettelbach und Ortsteile sind froh, heute den neuen Dirigenten an der Seitenline vorstellen zu dürfen: Mit Velibor Teofilovic übernimmt ein Mann mit großem Erfahrungsreichtum aus seiner aktiven Karriere das Steuer beim Fusionsverein. In Landshut, Schwabach, Sand und Gerbrunn spielte Teofilovic in Bayerns höchster Spielklasse. Die längste Zeit seiner Karriere verbrachte der im ehemaligen Jugoslawien geborene Trainer allerdings beim 1. FC Schweinfurt 05. Bei den „Schnüdeln“ brachte es der inzwischen 48-jährige von der Bayernliga über die Regionalliga, bis in die 2. Bundesliga. In seiner Heimat spielte Teofilovic gar in der höchsten Spielklasse. Nach seiner aktiven Karriere verschlug es den Übungsleiter letztlich nach Abtswind, wo er seine erste Trainerstation aufnahm und noch heute seinen Arbeitsplatz und Wohnsitz hat. Nach drei Jahren beim TSV übernahm Teofilovic das Amt als Übungsleiter beim TSV Aschbach. Nach gut einem Jahr Pause als Trainer, freut er sich nun auf eine ganz neue Herausforderung bei DuO 09 und ist sich der nicht gerade einfachen Situation beim Bezirksliga-Absteiger durchaus im Klaren: „Ich freue mich, dass ich so einen Verein wie DuO 09 übernehmen kann. Ich weiß, dass die Situation im Moment nicht optimal ist, aber ich werde alles tun, dass ich zusammen mit den Spielern, dem Trainerteam von der 2. Mannschaft, mit dem Vorstand und den Betreuern so schnell wie möglich aus dieser Krise herauskomme“, äußert sich Teofilovic zu seinen ersten Eindrücken im neuen Verein und setzt sich und der Mannschaft direkt klare Ziele: „Ich weiß, dass vor uns viel Arbeit liegt und ich habe gesehen, dass die Mannschaft Potential hat. Unser Ziel muss bis zur Winterpause ein einstelliger Tabellenplatz sein.“

Mario Schindler verlängert beim TSV Abtswind – Komplettes Trainerteam bleibt dem Bayernligisten erhalten

Der Fußball-Bayernligist TSV Abtswind spricht seinem Cheftrainer Mario Schindler ein weiteres Jahr das Vertrauen aus und hat den Vertrag mit dem 42-Jährigen bis zum Ende der Saison 2019/20 verlängert. Der neue Kontrakt gilt unabhängig davon, in welcher Liga die Mannschaft in der kommenden Runde spielt. Der Bayernliga-Neuling belegt zur Winterpause nach 22 von 34 Spieltagen den 13. Tabellenplatz und hat zwei Punkte Vorsprung auf einen Relegationsrang.

„Es freut mich, dass der Verein dieses Vertrauen in mich hat und meine Arbeit schätzt“, sagt Mario Schindler, der im vergangenen Sommer vom Landesligisten DJK Schwebenried/Schwemmelsbach zum TSV Abtswind gekommen war, für den er zwischen 2008 und 2012 als Spieler aufgelaufen war. „Ich habe mit der Vereinsführung die aktuelle Spielzeit analysiert“, sagt Schindler. „Wir sind zu sehr ähnlichen Ergebnissen gekommen und uns bewusst, dass unsere Punkteausbeute bisher durchwachsen ist, obwohl wir als Aufsteiger immer über dem Strich standen. Das ist nicht selbstverständlich.“ In den verbleibenden zwölf Spielen gilt es für Abtswind, den Verbleib in der Bayernliga zu sichern. „Wir haben einen jungen Kader mit enormem Potenzial“, sagt Mario Schindler. „Es macht Spaß, mit den Jungs zu arbeiten und sie weiterzuentwickeln. Diesen Weg will ich mit meiner Vertragsverlängerung fortsetzen.“

Dabei kann der Chefcoach weiterhin auf seine bewährten Assistenten vertrauen: Auch Athletiktrainer Robert Mildenberger (67 Jahre, seit 2018 im Verein) und Torwarttrainer Timo Katzenberger (43, seit 2015) gehen beim TSV Abtswind in eine weitere Saison. Außerdem bleibt Patrick Gnebner für die zweite Mannschaft verantwortlich. Der 27-Jährige bestreitet ab Sommer seine dritte Spielzeit als Spielertrainer des Reserveteams, das derzeit auf Position neun im Mittelfeld der Kreisliga liegt.


Patrick Gnebner, auf dem Bild noch im Trikot von Neustadt/Aisch, im Zweikampf mit Mathias Brunsch