Martin Thomann wechselt zurück zu Schweinfurt 05

Das Schreiben die Aubstädter auf ihrer Facebookseite dazu:“ Thomann kam im Winter 2014 nach Aubstadt, um sich weiterzuentwickeln und dann maximal nach einem Jahr wieder gestärkt seiner Aufgabe in Schweinfurt nachzugehen. Aus diesem Vorhaben wurde erstmal nichts, da sich Schweinfurt mit ausgebildeten Spielern, die fernab der Region heimisch waren, verstärkte und in Aubstadt der sportliche Erfolg, auch Dank Martin, einsetzte. Nach einem 3. Platz und den Relegationsspielen gegen Bayreuth, war die Krönung sicherlich der Aufstieg 2019 in die Regionalliga, in dieser Saison wurde Martin auch Bayernliga- Torschützenkönig. „Der Wechselwunsch zum jetzigen Zeitpunkt kam auch für uns etwas überraschend, aber nach einem fairen und respektvollen Austausch wollten wir Martin hier auch keine Steine in den Weg legen, weshalb auch die Einigung mit Schweinfurt ziemlich schnell erzielt war.“, so Vorstandsmitglied und Pressesprecher Philipp Müller. Martin Thomann kann in Schweinfurt unter Profibedingungen arbeiten und sieht die Chance seine sportliche Entwicklung nochmals weiter voranzubringen. „Ich werde Aubstadt auch mit einem weinenden Auge verlassen, da ich mich in Aubstadt einfach rundum wohlgefühlt habe und auch von der sportlichen Entwicklung her nur zulegen konnte und auch erwachsener geworden bin. Darüber bin ich auch mega stolz und dankbar, dem ganzen Verein gegenüber, der mir total ans Herz gewachsen ist. Ich werde die schöne Zeit ein Leben lang nicht vergessen und immer, wenn möglich, den Weg zurück zu meinen Aubstädter Kumpels finden und mich auch des Öfteren im Sportheim blicken lassen. Ich wünsche dem Verein, jeden einzelnen Spieler, weiterhin viel Spaß, weiterhin guten Fußball und auch für die neue Saison bzw auch für die jetzige Saison die voraussichtlich zu Ende gespielt wird den maximal sportlichen Erfolg“, so Martin Thomann zu seinem Wechsel zu Schweinfurt 05. „Martin, wir danken dir für deinen Eifer, deinen Einsatz und deinen unbändigen Siegeswillen, den du auch so manchem Offiziellen des Vereins eingehaucht hast und wünschen dir für deine sportliche und private Zukunft alles erdenklich Gute. Zu geselligen Runden bist du immer gern gesehen.“

Victor Kleinhenz wird in der kommenden Saison Co-Trainer von Josef Francic

Victor Kleinhenz (dritter von links) freut sich mit seinen Mannschaftskollegen aus Thulba, über den 4:2 Sieg gegen Gochsheim, dem letzten Spiel seines Teams in der Bezirksliga Unterfranken Ost in diesem Jahr. Foto: Haenson

Den nachfolgenden Bericht veröffentlichte der TSV Aubstadt auf seiner Facebook Seite: „Wir freuen uns eine weitere Personalie in unserem Verein begrüßen zu dürfen. Mit dem jungen und ehrgeizigen Trainer Victor Kleinhenz stößt ein neuer Co-Trainer zum Team um Cheftrainer Josef Francic. Da unser bisheriger Co-Trainer Waios Dinudis, aufgrund des anstehenden Nachwuchses im kommenden Frühjahr, seine Präferenzen ab der Saison 2020/2021 mehr auf die Familie legen wird, musste die Suche nach einem neuen Assistenztrainer begonnen werden. „Ausschlaggebend für uns war, dass die Bindung und das Verhältnis zwischen unserem Cheftrainer Josef und seinem zukünftigen Vize positiv gestimmt sein muss. In mehreren Gesprächen und Telefonaten wurde uns klar, dass die Chemie zwischen „Vicky“ und „Josef“ passen wird. Beide leben den Fußball und geben alles dafür, um ein abwechslungsreiches und zugleich forderndes Trainingsprogramm aufstellen zu können, um so das Niveau stetig hochzuhalten.“ so Stefan Abschütz aus der Vorstandschaft des TSV.Zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele wurde Victor nun für die kommende Saison 2020/2021 unter Vertrag genommen.Der 28-jährige Familienvater und Vermögensberater aus Wartmannsroth spielte in der Jugend zuerst bei seinem Heimatverein und wechselte dann im U15-U19-Bereich zum FC Schweinfurt 05. Dort beendete er seine Jugendzeit und wechselte danach wieder zurück in die Kreisklasse nach Wartmannsroth. Dort wurde er bereits mit 23 Jahren zum Spielertrainer befördert. Dies setzte sich dann auch in den folgenden 5 Jahren beim FC Thulba fort. Als Spielertrainer führte er den FC Thulba in seiner Amtszeit bis zum Aufstieg in die Bezirksliga. Dies bezeichnet er auch selbst als sein bisheriges Highlight in seiner Karriere als Spielertrainer. Nun wagt er den nächsten Schritt: in die Regionalliga! Dieser ist jedoch wohl überlegt. „Ich hatte intensive Gespräche mit Josef und den Verantwortlichen des Vereins, die mich ohne große Probleme für die Tätigkeit in Aubstadt begeistern konnten. Die besprochenen Aufgabenfelder sind für meine Entwicklung äußerst reizvoll. Ein gesunder nächster Schritt, der es mir ermöglicht als Trainer zu wachsen und auf Topniveau neue Erfahrungen zu sammeln. Der TSV Aubstadt ist ein Verein, der es trotz der Erfolge versteht, auf traditionelle Werte wie Gemeinschaft besonderen Fokus zu legen. Außerdem treffe ich viele bekannte Gesichter, u.a. meinen Namenskollegen Philipp Kleinhenz, mit dem ich meine komplette Jugend durchlaufen habe oder aber Chris Schmidt, der mir aufgrund der regionalen Nähe unserer beiden Wohnorte schon gut bekannt ist.
Es ist sehr beeindruckend was der Verein, das Trainerteam und die Mannschaft über die letzten Jahre in Aubstadt geleistet haben, was natürlich mit diesem historischen Aufstieg in die Regionalliga belohnt wurde. Ich möchte mich in die bewährten Abläufe schnellstmöglich integrieren, in Verbindung mit dem Trainerteam neue Impulse setzen und mit anpacken, um auch in Zukunft für einen kontinuierlichen Fortschritt zu sorgen. Das wird Voraussetzung sein, um sich in der Regionalliga etablieren zu können.“, so Victor Kleinhenz „Er hat es uns trotz seines jungen Alters sehr leicht gemacht ihn als neuen Co-Trainer zu verpflichten. Als Inhaber einer A-Trainer-Lizenz und mehreren Jahren Erfahrung als Stützpunkttrainer in Münnerstadt erfüllt er unser gefordertes Profil außergewöhnlich gut. Wir hoffen mit ihm einen weiteren Impuls setzen zu können, um auch zukünftig Regionalligafußball in Aubstadt bieten zu können.“ so Stefan Abschütz abschließend.“

FC Würzburger Kickers – TSV Aubstadt 1:0

In einem Testspiel trafen heute in Randersacker bei relativ kühlen Temperaturen die beiden Teams aufeinander.

Kickers verlagern Schwerpunkt im Nachwuchsbereich – Bayernligateam abgemeldet

Die U19 Auswahl der Würzburger Kickers bei einem Freundschaftsspiel auf dem Kitzinger Bayernplatz am 27. Juli 2017.
Maximilian Göbhardt Eltersdorf links Lukas Mazagg mit der Kapitänsbinde am 2.März 2019 auf der Sieboldshöhe

Der FC Würzburger Kickers hat sich dazu entschieden, zur kommenden Spielzeit 2019/20 keine U23-Mannschaft zu melden und den Schwerpunkt im Nachwuchsbereich künftig in Richtung U19- und U17-Junioren zu verlagern. Der Fokus wird fortan also noch stärker als bisher auf diesen Altersbereich sowie den weiteren NLZ-Teams liegen.

TSV Aubstadt als Kooperationspartner

„Nach reiflicher Überlegung, intensivem Austausch untereinander und der Abwägung aller Interessen im Sinne des großen Ganzen, wie wir uns künftig am besten aufgestellt sehen, sind wir zu diesem Entschluss gekommen. Dieser wird von allen Verantwortlichen mitgetragen. Unser Ziel ist es somit, dass unsere Talente noch schneller und besser für den Profifußball gefördert und ausgebildet werden“, sagt FWK-Präsident Daniel Sauer: „Über die U23 hat in der Vergangenheit kein Spieler den Sprung nach oben geschafft, da der Schritt zwischen der Bayernliga und der 3. Liga einfach sehr groß ist. Deshalb gab es die Überlegungen, den Schwerpunkt auf die anderen NLZ-Teams zu legen, schon früher. Bis dato hat uns jedoch ein geeigneter Kooperationspartner in der Regionalliga gefehlt, den wir nun nach dem Aufstieg des TSV Aubstadt gefunden haben.“

Die Rothosen können dabei ausgewählte Spieler nach der U19 zum Regionalligisten verleihen. Damit wurde sowohl für die Spieler als auch für beide Vereine eine sehr gute Lösung gefunden, von der alle Seiten profitieren.

Zahlreiche Vereine haben diesen Weg bereits eingeschlagen

Zum Hintergrund: Seit 2014 knüpft der Deutsche Fußball-Bund die Lizenzerteilung nicht mehr an ein U23-Team. Seither haben sich unter anderem auch Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, RB Leipzig, Union Berlin, Dynamo Dresden, der VfL Bochum, 1. FC Heidenheim, SV Wehen Wiesbaden sowie die SpVgg Unterhaching für diesen Schritt entschieden.

Kürzlich kam auch noch Eintracht Braunschweig hinzu. Die Niedersachsen wollen ebenso wie die Kickers die „zur Verfügung stehenden Mittel noch effektiver einsetzen“. Bei den Heidenheimern beispielsweise hatten in den vergangenen Jahren zahlreiche Spieler im Anschluss an die U19 einen Profivertrag erhalten.

Glänzende Ausgangsposition von der U13 bis zur U19

Nachdem die U13- und U14-Junioren in der BFV-Förderliga spielen und die U15 nach dem gewonnenen Relegationsspiel gegen Neumarkt den Sprung in die eingleisige Regionalliga geschafft hat, messen sich diese drei Altersklassen bereits mit den besten Spielern ihres Jahrgangs. Da auch die U16 (in die Landesliga) und die U17 (in die Bayernliga) aufgestiegen sind, fehlt von der U16 bis zur U19 jeweils nur ein Aufstieg, um ebenfalls in den höchsten Ligen angekommen zu sein. 

U17- und U19-Bundesliga als Ziel

Deshalb haben sich die Mainfranken, die ab dem 1. Juli ein vom DFB anerkanntes Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum betreiben, auf die Fahnen geschrieben, binnen drei Jahren mit der U19 den Aufstieg in die Bundesliga zu realisieren. Die U17, die kürzlich die Landesliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Bayernliga-Aufstieg perfekt gemacht hat, soll in diesem Zeitraum ebenfalls den Sprung in die höchste Spielklasse zu schaffen.

Jochen Seuling, sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, erklärt: „Wir wollen die Jungs noch zeitiger und intensiver fördern, weshalb wir auch die Trainer-und Funktionsbesetzung in den Teams ausbauen sowie die Trainingsinhalte noch intensiver vermitteln werden. Unser großes Ziel ist es, die Spieler so auszubilden und vorzubereiten, dass für sie ein direkter Sprung von den Jugend- in den Profibereich möglich ist.“

Thilo Wilke als Profi nach Australien

In Franken spielte Thilo Wilke beim FV Karlstadt, bei den Freien Turnern in Schweinfurt, den TSV Karlburg, beim TSV Abtswind und vorher beim TSV Aubstadt. Dann ging es für ihn mit Stipendium in die USA zur Shaw University Raleigh in North Carolina wo er in der dortigen Collegemannschaft kickte. Am 22.Januar geht dann für ihn nach Australien wo er als Profi in der dortigen 2.Liga bei den Adelaide Raiders die Schuhe schnürt.